Dienstag, August 30th, 2016

 

Deutscher Reha-Tag 2016 – Auftaktveranstaltung in der Fachklinik Haus Immanuel am 13. September 2016

Pressemitteilung, 30. August 2016.

Am 24. September findet der Deutsche Reha-Tag 2016 statt, ein bundesweiter Aktionstag der Rehabilitation, der seit dem Jahr 2004 jährlich durchgeführt wird. Mit der Auftaktveranstaltung in der Fachklinik Haus Immanuel werden die diesjährigen Aktionen rund um den Reha-Tag eröffnet. Als ganzheitliche Leistung für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen – hierzu zählen auch Suchterkrankungen – ermöglicht Rehabilitation die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Allein im Bereich der medizinischen Rehabilitation verfügt Deutschland über ein weltweit einzigartiges Netz von Kliniken und Einrichtungen mit umfangreichem Know-how und hohen Qualitätsstandards. In mehr als 1.200 Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen mit knapp 120.000 Beschäftigten und insgesamt 170.000 Behandlungsplätzen werden Jahr für Jahr rund 2 Millionen Patientinnen und Patienten behandelt. Zum Deutschen Reha-Tag stellen diese Kliniken und Einrichtungen mit Infotagen, Tagen der offenen Tür, Gesundheitsmärkten und indikationsspezifischen Vortragsreihen die Leistungsfähigkeit der Rehabilitation dar. Eine gute Übersicht zur Vielfalt des Deutschen Reha-Tags bietet der Veranstaltungskalender auf www.rehatag.de.

2016 im Fokus: Suchtrehabilitation
In diesem Jahr liegt der besondere Fokus des Reha-Tages auf der Rehabilitation im Bereich Abhängigkeitserkrankungen. Die zentrale Auftaktveranstaltung zum Deutschen Reha-Tag 2016 findet daher am 13. September 2016 erstmals in einer bayerischen Rehabilitationseinrichtung statt, die spezialisiert ist auf die Therapie alkohol- und medikamentenabhängiger Frauen: in der Fachklinik Haus Immanuel in Hutschdorf (Landkreis Kulmbach). Für Menschen, die abhängig sind von Alkohol, illegalen Drogen und Medikamenten, oder die Probleme mit pathologischem Glücksspiel und exzessiver Mediennutzung haben, steht in Deutschland ein breites Beratungs- und Behandlungsangebot zur Verfügung. Im Bereich der medizinischen Rehabilitation (Entwöhnungsbehandlung) gibt es rund 350 stationäre und tagesklinische Einrichtungen, in denen über 45.000 Entwöhnungsbehandlungen durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche ambulante Behandlungs- und Nachsorgeangebote. Die Behandlung von suchtkranken Menschen ist überaus erfolgreich: So bleiben beispielsweise über die Hälfte der alkoholabhängigen Patientinnen und Patienten auch ein Jahr nach der Behandlung abstinent. Etwa 85 Prozent der behandelten Personen stehen nach der Therapie wieder im Erwerbsleben und zahlen unter anderem wieder Sozialversicherungsbeiträge.

Schirmherrin des Deutschen Reha-Tages 2016 ist Marlene Mortler (MdB)
Die Schirmherrschaft für den Deutschen Reha Tag 2016 hat Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, übernommen. In ihrem Grußwort betont sie die zentrale Bedeutung von Rehabilitation als wichtigen Teil des Gesundheits- und Sozialsystems für die Behandlung und nachhaltige Wiedereingliederung von Suchtkranken in die Gesellschaft. „Rehabilitation gelingt dann, wenn die Akteure miteinander gut vernetzt arbeiten und den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Der intensive Austausch beim Deutschen Reha-Tag ermöglicht es, die Leistungen sowohl der medizinischen als auch der beruflichen Rehabilitation weiterzuentwickeln und kontinuierlich zu verbessern“, so Mortler.

Informatives Vortragsprogramm und Podiumsdiskussion
Neben Marlene Mortler werden am 13. September 2016 in Hutschdorf zahlreiche Vertreter aus den Reihen der Leistungsträger und Verbände der medizinischen Rehabilitation sowie der regionalen Kooperationspartner der Einrichtung erwartet. Den Gästen wird ein abwechslungsreiches Vortrags- und Informationsprogramm (siehe Anhang dieser Pressemitteilung) sowie eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema Suchtrehabilitation mit namhaften Vertretern aus Politik und Gesundheitswesen geboten.

Innovative und differenzierte Therapiekonzepte
In der Rehabilitation Abhängigkeitskranker gibt es eine Vielzahl differenzierter Behandlungsangebote, welche sich am jeweiligen Bedarf der unterschiedlichen Zielgruppen ausrichten. So ist beispielsweise die Fachklinik Haus Immanuel spezialisiert auf die Therapie alkohol- und medikamentenabhängiger Frauen. Der 2012 fertig gestellte Neu- und Erweiterungsbau in Hutschdorf bietet Platz für 60 Frauen – bis zu 12 Patientinnen können ihre Kinder mit zur Therapie bringen. Die Kombination von medizinischer Betreuung, Psycho-, Ergo-, Physio-, Sozial- und Arbeitstherapie und Seelsorge ermöglicht eine ganzheitliche und nachhaltige Behandlung suchtkranker Frauen. Die Kosten für die Therapiezeit werden in der Regel von den Rentenversicherungsträgern oder den Krankenkassen übernommen. Die Dauer ist auf 15 Wochen begrenzt. Während dieser Zeit wird besonders auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen eingegangen. „Die Wiedereingliederung ins Erwerbsleben ist ein zentrales Ziel unserer Therapie“, so Klinikleiter Lehner.

Kontakt:

Initiatorenkreis Deutscher Reha-Tag
c/o Karoline Körber
Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
+49 30 2400899-0
info@rehatag.de
www.rehatag.de

Fachklinik Haus Immanuel
Gotthard Lehner – Klinikleitung
Hutschdorf 46
95349 Thurnau
+49 9228 9968-0
lehner@haus-immanuel.de
www.haus-immanuel.de


medicoreha-Klinik in Rheydt expandiert im Herbst deutlich

Philipp Hemmrich (Geschäftsführer medicoreha), Heidi von den Driesch (Standortleiterin medicoreha Rheydt).

 

 

Die medicoreha in Rheydt wird bis Mitte Oktober deutlich wachsen. Die Fachklinik für ambulante Rehabilitation übernimmt im medicentrum an der Dahlener Straße 69 die ehemalige Cleverkauf-Fläche und expandiert auf 2.500 Quadratmeter. Auch das bisherige Leistungsangebot wird erweitert: Unter anderem ist ein ambulantes Rehabilitationsangebot für Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen in Vorbereitung. „Zu wenig Platz“ – das war laut Einrichtungsleiterin Heidi von den Driesch ein Grund für die Erweiterung der derzeitigen Trainingsfläche um das Dreifache. Im Bau ist derzeit zudem ein Bewegungsbad, in dem z. B. Babyschwimm-Kurse und Aquafitness angeboten werden.

 

Philipp Hemmrich (Geschäftsführer medicoreha), Heidi von den Driesch (Standortleiterin medicoreha Rheydt).

Philipp Hemmrich (Geschäftsführer medicoreha), Heidi von den Driesch (Standortleiterin medicoreha Rheydt).

30 Jahre Erfahrung hat die medicoreha in der ambulanten orthopädischen Reha. Diese Leistung richtet sich an Menschen, die etwa an einer Bandscheiben- oder Wirbelsäulen-Erkrankung leiden oder nach Gelenkersatz-Operationen rehabilitiert werden. „Besonders häufig kommen Patienten nach Operationen an den großen Körpergelenken sowie der Hals- und Lendenwirbelsäule zu uns“, erklärt medicoreha-Chefarzt Bosko Raic. Betroffen sind aber genauso konservativ behandelte Patienten mit Verschleißerscheinungen am Bewegungsapparat. Nach der Reha können Nachsorgeangebote eingeleitet werden. „Von unseren Leistungen profitieren viele Betroffene, ohne ihr Zuhause für mehrere Wochen verlassen zu müssen“, sagt medicoreha-Geschäftsführer Philipp Hemmrich.

 

Darüber hinaus werden am Standort Menschen mit schweren Verletzungen (Ambulante Rehabilitation Traumatologie) versorgt. Dabei profitieren die Patienten der medicoreha von der Expertise, die die Therapeuten der Fachklinik im Rahmen der Arbeit beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach sammeln.

 

Weitere Leistungen sind Physiotherapie/Krankengymnastik und Physikalische Therapie sowie Ergotherapie. Wer ohne Rezept für seine Gesundheit unter therapeutischer Anleitung trainieren möchte, kann die Präventivangebote wie das Physiotherapeutische Aufbautraining am Gerät sowie Gesundheitskurse nutzen. Die medicoreha-Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen für die Rehabilitation relevanten Berufsgruppen. Dies ermöglicht eine interdisziplinäre Behandlung. „Die Anbindung an andere medizinische Angebote ist im medicentrum, einem der größten Facharztzentren NRWs, ohnehin nahezu optimal“, erklärt Heidi von den Driesch.

 

Info: medicoreha in Rheydt

im medicentrum Rheydt
Dahlener Straße 69
41239 Mönchengladbach

Telefon: (0 21 66) 9 98 82 0
Fax: (0 21 66) 9 98 82 77
E-Mail: rheydt@medicoreha.de

 

Jens Krüger
Marketing / Kommunikation

Telefon: 02131/890-563
Telefax: 02131/890-501

E-Mail: Krueger@medicoreha.de

 

 

Über medicoreha

Die medicoreha-Gruppe besteht seit 1986 und umfasst derzeit 12 Standorte am Niederrhein mit rund 270 Mitarbeitern. Das Unternehmen, das vom heutigen geschäftsführenden Gesellschafter Dieter Welsink gegründet wurde, bietet eine adäquate medizinisch-therapeutische Betreuung in der ambulanten medizinischen Rehabilitation, der Physio- und Ergotherapie, der Sportmedizin und der individuellen Gesundheitsförderung und ist Vertragspartner aller gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherungen, der privaten Krankenversicherungen sowie der Olympiastützpunkte Rheinland und Westfalen. Darüber hinaus gehört zur Unternehmensgruppe die medicoreha Akademie mit zwei Schulstandorten in Neuss und Essen, an denen 450 staatlich anerkannte Ausbildungsplätze in der Physio- und Ergotherapie zur Verfügung stehen.


Neues Internetportal „REHADAT-Seminaranbieter“ online

REHADAT-Pressemitteilung 5/2016

 

PM1605_ScreenshotSeminaranbieterAb heute – 30. August 2016 – hat REHADAT das neue Seminaranbieter-Internetportal frei geschaltet. Dort finden Interessierte 193 Seminaranbieter mit einer großen Themenvielfalt zu allen Fragen der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung. Das Seminar zum neuen Bundesteilhabegesetz findet sich dort ebenso wie die Fortbildung zu allen Fragen des Umgangs mit psychisch erkrankten Mitarbeitern.

 

Die neue Portaladresse lautet: www.rehadat-seminaranbieter.de und richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen, Verbänden, Interessenvertretungen und an die Betroffenen selbst. Die fast 200 Seminaranbieter kommen aus den Bereichen berufliche Rehabilitation und Teilhabe.

 

Die Navigation mit der Anzeige der Ober-Themengruppen verschafft einen Überblick über die unterschiedlichen Inhalte der Seminare: Arbeit/Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Behinderung/Erkrankung, Rehabilitation/Maßnahmen, Recht, Barrierefreies Leben, Hilfsmittel und Zusatzqualifikation. Alternativ können Interessierte auch die Detailsuche nutzen und per Schlagwort, Zielgruppe, Freitext oder Name den gewünschten Anbieter recherchieren. Außerdem sind alle vorhandenen Seminaranbieter alphabetisch gelistet.

 

Zu jedem Seminaranbieter liefert das Portal die Kontaktadresse, eine Liste von angebotenen Themen, eine kurze Selbstdarstellung sowie einen Link auf das konkrete Seminarangebot.

 

Das Portal REHADAT-Seminaranbieter wird im Rahmen des Informationssystems REHADAT angeboten. REHADAT ist das deutsche Informationsangebot zu Behinderung und beruflicher Teilhabe unter www.rehadat.de.

 

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kontakt:

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Anja Brockhagen
Referentin
Kompetenzfeld Berufliche Teilhabe und Inklusion

Postfach 10 19 42 / 50459 Köln
Konrad-Adenauer-Ufer 21 / 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845
brockhagen@iwkoeln.de

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