Mittwoch, August 24th, 2016

 

10. Deutscher REHA-Rechtstag

5. Oktober 2016

Das Recht der Rehabilitation ist in Bewegung. Der Herbst wird geprägt von der Diskussion über das neue Bundesteilhabegesetz. Auch nach der Reform des Vergaberechts sind bei der Beschaffung von Rehaleistungen Fragen offen.
Bereits zum 10. Mal treffen sich leitende und juristische Mitarbeiter aus Unternehmen und Verbänden der Reha-Leistungserbringer mit den Leistungsträgern, Anwälten und anderen Personen, die beruflich mit dem Recht der Rehabilitation befasst sind. Die Tagung der DEGEMED, der DVfR und der DeutschenAnwaltAkademie sollten Sie nicht verpassen.

Themen:
* Von der Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht: Der Entwurf des Bundesteilhabegesetzes
* Einkommens- und Vermögensanrechnung in der Rehabilitation
* Vergütung und Belegung in Reha-Einrichtungen durch die gesetzlichen Krankenkassen
* Rechtsfragen der medizinischen Begutachtung
* Bundesteilhabegesetz: Diskussion des Entwurfs
* Offenes Zulassungssystem oder selektives Kontrahieren? – Beschaffung von Reha-Leistungen nach dem Vergaberechtsmodernisierungsgesetz
* Gesetz zur Korruptionsbekämpfung im Gesundheitswesen

Dirk Bieresborn, Richter am BSG, Kassel
Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M., Leibniz Universität Hannover
Dr. Oliver Esch, Rechtsanwalt, Köln
Dr. Rainer Frank, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht, Ombudsmann, Berlin
Herbert Keck, Bereichsleiter, Leiter Einkauf CF 4, Bundesagentur für Arbeit, Regensburg
Christof Lawall, Geschäftsführer Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V., Berlin
Rolf Schmachtenberg, Leiter der Abteilung V, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin
Claudia Tietz, stellv. Abteilungsleiterin Abteilung Sozialpolitik, Sozialverband Deutschland SoVD, Berlin
Dr. Oliver Tolmein, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht, Hamburg
Prof. Dr. Felix Welti, Professor für Sozialrecht der Rehabilitation und Recht der behinderten Menschen, Universität Kassel

Berlin
Mittwoch, 5. Oktober 2016 * 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr
(6,5 Vortragsstunden)

InterCity Hotel Berlin-Hauptbahnhof * Fon 030 / 2887550
begrenztes Zimmerkontingent, abrufbar bis 7. September 2016 * EZ/ÜF 105,- EUR

349,- EUR Mitglieder DEGEMED, DVfR und/oder Mitglieder Deutscher Anwaltverein
385,- EUR Nichtmitglieder
zzgl. gesetzl. USt.

Pausenerfrischungen * Arbeitsessen * Arbeitsunterlagen

In Kooperation mit der DEGEMED und der DVfR

Wir empfehlen dieses Seminar zur Pflichtfortbildung gemäß § 15 FAO.

Anmeldung

Anmelden können Sie sich auf der Homepage der DeutschenAnwaltAkademie.

Sie können sich auch über unser Kontaktformular oder per Fax (030 / 726153-111) anmelden.

Ein Fax-Anmeldeformular finden Sie hier.

 

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung als PDF zum Download.


Reha-Finanzierung: Sparen wir uns krank?

15. Europäischer Ges-kongressDer Kostendruck in deutschen Reha-Einrichtungen gefährdet zunehmend den Therapieerfolg der Patienten. Denn die häufig eher kleinen Reha-Anbieter müssen ihre Vergütungssätze mit den Sozialversicherern individuell aushandeln – David gegen Goliath. Die Konsequenz: In Deutschland liegen Tagessätze für stationäre Rehabilitation bei rund 120 Euro. Das sind nur rund zwei Drittel dessen, was beispielsweise im Nachbarland Österreich gezahlt wird.

Hintergrund: Bis vor zwei Jahren stieg das Budget der Rentenversicherung für Reha nur so wie die Durchschnittslöhne, obwohl der Reha-Bedarf aus diversen Gründen viel kräftiger anstieg  – etwa wegen der demografischen Entwicklung, wegen immer langwieriger Erkrankungen oder wegen struktureller Veränderungen am Arbeitsmarkt. Die Sozialversicherer geizten wegen immer knapperer Kassen besonders mit den Tagessätzen. 2014 hat die große Koalition eine demografische Komponente eingeführt, die das Budget für wenige Jahre zusätzlich schrittweise um bis zu gut vier Prozent erhöht, aber ab 2018 wird diese Erhöhung schon wieder abgebaut. Ein Tropfen auf den heißen Stein, sagen nicht nur die Reha-Betreiber. Auch der Sachverständigenrat kritisiert die Anpassung als zu gering.

 

Unter dem Titel „Entgeltsystem in der Reha – Wo bleiben die Innovationen?“ diskutieren auf dem Europäischen Gesundheitskongress München: Verena Nold, Direktorin und Vorsitzende der Gruppenleitung von Santésuisse, Mag. Bernhard Wurzer, Generaldirektor beim Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger, Prof. Dr. Fabian Walling, Hochschule Ludwigsburg, und Dr. Ulrich Mauerer, Vorstandsvorsitzender der Medical Park AG.

 

Information / Anmeldung / Hotelbuchung / Ausstellung
INTERPLAN Congress, Meeting & Event Management AG
Landsberger Str. 155, 80687 München
www.gesundheitskongress.de
info@gesundheitskongress.de
Fon: +49 (0) 89 / 54 82 34 50
Fax: +49 (0) 89 / 54 82 34 43

Veranstalter: WISO S.E. Consulting GmbH, Züricher Str. 27, 81476 München, Geschäftsführung: Claudia Küng, Dr. Ingrid Völker, Geschäftsführende Gesellschafterinnen
Sitz / Registergericht: Berlin / AG Charlottenburg. HRB 84520


Freiburger Curriculum zu Psychotherapie bei Patienten mit Schmerzen

Die  Freiburger Fortbildungsakademie für Psychotherapie lädt ein :

 

Freiburger Curriculum zu Psychotherapie bei Patienten mit Schmerzen

Unter der Leitung von Dipl.-Psych. Marianne Lüking und Prof. Dr. Gunther Haag

 

In der Arbeit mit Schmerzpatienten sind wir mit verschiedenen Fragen und Herausforderungen konfrontiert:

 

  • Was passiert in Körper und Psyche bei chronischen Schmerzen?
  • Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Schmerzbildern und was bedeutet das für die Behandlung?
  • Wie vermittele ich ein Behandlungsrational und motiviere den Patienten?
  • Was sind Zielkonflikte in der Behandlung und wie gehe ich damit um?
  • Und nicht zuletzt: was gibt es für spezielle Techniken und Übungen in der Arbeit mit chronischen Schmerzpatienten?

 

In dieser Seminarreihe sollen diese Fragen beantwortet und über praktische Demonstrationen und Übungen sowohl Kenntnisse und praktische Fertigkeiten für die therapeutische Arbeit mit Schmerzpatienten vertieft, als auch Sicherheit und Freude im Umgang mit dieser Patientengruppe vermittelt werden.

 

Zielgruppe

Psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen sowie psychologische PsychotherapeutInnen in Ausbildung und AssistenzärztInnen in Weiterbildung zum Facharzt, Pflegepersonal, PhysiotherapeutInnen und andere Fachkräfte in Gesundheitsberufen.

 

Weitere Informationen und Termine finden Sie im Flyer_zur Veranstaltung 2016 und unter www.ffap.eu

Kontakt:

Freiburger Fortbildungsakademie für Psychotherapie
(FFAP) GmbH
Geschäftsleitung:
Prof. Dr. med. Gunther Haag & Dr. Nicole Ower
Hauptstr. 4, 79104 Freiburg, Telefon: 0761/38845420
Gesellschafter:
Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel
Prof. Dr. Gunther Haag

 


„Wir wären gezwungen, in einem Schwebezustand zu verharren“

Mittwoch, 24. August 2016, 13:49 Uhr

Hochschule Fresenius gem. GmbH

Ausbildung in Gesundheit und Pflege

PRESSEMITTEILUNG – HOCHSCHULE FRESENIUS GEMEINNÜTZIGE GMBH

Einzig Stellungnahme der Hochschule Fresenius zur empfohlenen Verlängerung der Modellklausel in den Therapiestudiengängen

„Wir wären gezwungen, in einem Schwebezustand zu verharren“

Idstein – 23.08.2016 – Die Hochschule Fresenius zeigt sich enttäuscht und entsetzt über die Empfehlung der Bundesregierung, die Modellphase in den Studiengängen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie um zehn Jahre zu verlängern. Ein solcher Schwebezustand würde die Professionalisierung in diesen Berufen auf lange Sicht zurückwerfen und darüber hinaus die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Therapeutenausbildung gefährden. Der Bundestag wird im September erstmals darüber beraten. Eine Entscheidung muss bis Sommer 2017 getroffen werden.

Die Bundesregierung hat am 17. August in ihrer Kabinettssitzung den Bericht des Bundesgesundheitsministeriums zu den Evaluationen der Modellstudiengänge Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sowie Hebammenkunde angenommen und sich den darin enthaltenen Empfehlungen des Ministeriums angeschlossen. Obwohl alle Auswertungen übereinstimmend zu dem Ergebnis kommen, dass die berufsqualifizierenden Studiengänge in den Gesundheits-fachberufen sich bewährt haben und deshalb auf Dauer wünschenswert und machbar sind, zieht das Ministerium daraus einen völlig unverständlichen Schluss: Die Modellphase soll um weitere zehn Jahre verlängert werden. Das ist wie: ein gutes Zeugnis erhalten und trotzdem sitzenbleiben.

„Wir, die wir diese Studiengänge seit Jahren erfolgreich anbieten, sind über diese Empfehlung entsetzt und enttäuscht“, sagte die Dekanin des Fachbereichs Gesundheit & Soziales, Prof. Dr. Birgit Schulte-Frei, selbst Professorin für Physiotherapie. „Wenn das tatsächlich umgesetzt wird, würde das den Hochschulen, den Lehrenden und den Studierenden erheblichen Schaden zufügen. Mit einer Verlängerung der Modellklausel, zumal um zehn Jahre, wäre eine Chance vertan, die Studiengänge jetzt in den Regelbetrieb der Hochschulen zu überführen und die ohnehin dringend reformbedürftigen Berufsgesetze an die hochschulische Ausbildung anzupassen. Wir wären gezwungen, in einem Schwebezustand zu verharren und das Studium auf viele Jahre weiterhin mit zum Teil sehr hinderlichen und qualitätsmindernden Einschränkungen durchzuführen. Das wäre für alle Beteiligten sehr frustrierend.“

Deutschland würde sich mit einer solchen Entscheidung international ins Abseits stellen: Überall in Europa werden Therapeutinnen und Therapeuten an Hochschulen ausgebildet. Die Schweiz mit ihrem auch in Deutschland hoch anerkannten Berufsausbildungssystem hat vor zehn Jahren trotzdem konsequent auf eine Akademisierung der Gesundheitsfachberufe umgestellt. Überall hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die zunehmende Komplexität im Gesundheitssystem und der sich verändernde Versorgungsbedarf Kompetenzen erfordern, welche nur in einem Hochschulstudium vermittelt werden können.

Das Bundesgesundheitsministerium hingegen sieht den Mehrwert einer akademischen Ausbildung gegenüber einer Fachschulausbildung noch nicht hinreichend belegt. Anders übrigens als in der Pflege: Im neuen Pflegeberufereformgesetz ist eine akademische Erstausbildung ausdrücklich und unstrittig vorgesehen. Bei den Hebammen soll es sogar eine Vollakademisierung geben – weil eine EU-Richtlinie dies vorsieht. „Warum will die Politik die Therapieausbildung davon ausnehmen?“, fragte Prof. Dr. Schulte-Frei. „Warum reichen die Evaluationsergebnisse in der Pflege und in der Hebammenkunde offenbar aus, um reguläre Studiengänge einzuführen – nicht aber in der Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie?“

Möglicherweise fürchtet man im Bundesgesundheitsministerium, dass es nicht möglich ist, die für die Einführung von Regelstudiengängen notwendige umfassende Reform der Berufsgesetze zeitlich bis zum Auslaufen der Modellklauseln Ende 2017 zu realisieren. Dabei enthalten die Evaluationen der Modellstudiengänge dazu konkrete Vorschläge, die auch im Bericht des Ministeriums aufgeführt sind. Auf deren Grundlage könnte man gemeinsam mit den Hochschulen und Berufsverbänden rasch zu verwertbaren Ergebnissen gelangen. Die Entscheidung über die Zukunft der primärqualifizierenden Gesundheitsstudiengänge wird im Parlament getroffen. „Wir haben daher die Hoffnung und auch die Erwartung, dass die Bundestagsabgeordneten, insbesondere im Gesundheitsausschuss, die positiven Evaluationsergebnisse zum Anlass nehmen, die Modellklauseln abzuschaffen, statt sie zu verlängern, und somit reguläre Studiengänge zu ermöglichen.“

Über die Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Frankfurt am Main, Hamburg, Idstein, Köln, München und den Studienzentren in Berlin, Düsseldorf und New York gehört mit mehr als 11.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. Praxisnahe, innovative und zugleich auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtete Studien-inhalte, kleine Studiengruppen, namhafte Kooperationspartner sowie ein umfangreiches Alumni Netzwerk sind nur einige der vielen Vorteile der Hochschule Fresenius. Mit ihrem Stammhaus in Idstein bei Wiesbaden blickt die Hochschule Fresenius auf eine mehr als 168-jährige Tradition zurück. Seit 1971 ist die Hochschule als staatlich anerkannte Fachhochschule in privater Trägerschaft zugelassen und bietet in den Fachbereichen Chemie & Biologie, Design, Gesundheit & Soziales, onlineplus sowie Wirtschaft & Medien Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsangebote an. Neben Bachelor- und Masterprogrammen in Vollzeit bieten die fünf Fachbereiche auch berufsbegleitende und duale Studiengänge an. Im Herbst 2010 wurde die Hochschule Fresenius für ihr „breites und innovatives Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen“, „ihre Internationalität“ sowie ihren „überzeugend gestalteten Praxisbezug“ vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert. Im April 2016 hat der Wissenschaftsrat die Hochschule Fresenius für weitere fünf Jahre reakkreditiert.

Website: www.hs-fresenius.de

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Limburger Straße 2

65510 Idstein

 

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