Montag, August 15th, 2016

 

Gefahren der virtuellen Welt: Hilfe und Therapie bei krankhaftem PC-/Internetgebrauch

logo_ahg_400x200Pressemitteilung

(Düsseldorf, 15. August 2016) Die größte Messe der europäischen Computer- und Videospielbranche „gamescom“ eröffnet am 18. August in den Messehallen Köln erneut ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Bis zum 21. August werden dort die überwiegend jugendlichen Gamer die neuesten Spielangebote ausprobieren und sich mitreißen lassen. Ein Großevent, das Zehntausende begeistert.

Wie sieht jedoch die Kehrseite aus, wenn sich Jugendliche in dieser virtuellen  Welt verlieren? Wenn aus Spaß und Non-Stop-Begeisterung gravierende Nachteile für die persönliche Entwicklung entstehen? Steht mancher Gamer im echten Leben dann dauerhaft auf der Verliererseite? Nicht unbedingt, denn das Krankheitsbild ist mittlerweile anerkannt und therapierbar. Die AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft bietet hierzu gezielte Hilfe und spezifische Therapiemöglichkeiten.

Hier lernen die Patienten, sich von ihrem früheren exzessiven Verhalten zu distanzieren und sich wieder verstärkt an der Realität zu orientieren. Ein Beispiel ist die Aussage eines unserer Patienten, der zur „gamescom“ sagt:

„Früher war das mein Jahreshighlight, aber jetzt brauch ich das nicht mehr.“

Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) hat 2013 das neue Krank¬heitsbild der „Verhaltensstörungen durch intensiven Gebrauch von Computer und Internet“ als rehabilitationsbedürftige Erkrankung aner-kannt. Danach wird eine stationäre zehnwöchige Behandlung und im Einzelfall auch eine ambulante Behandlung finanziert.

Die AHG behandelt seit 1998 in mittlerweile fünf Kliniken jährlich mehr als 200 Patienten, die nicht nur vorübergehende Probleme aufweisen, sondern einen krankhaften PC-/Internetgebrauch entwickelt haben.

80 Prozent unsere Patienten weisen nach vielen Jahren eines exzessiven PC-/Internetgebrauchs nicht nur körperliche (Rückenprobleme, Schlaf¬störungen), sondern auch ernste psychische Probleme (z.B. Depressionen und soziale Ängste) auf. Häufig haben sie ihre Schulaus¬bildung oder das Studium abgebrochen oder Ihre Jobs verloren.

Das spezifische therapeutische Angebot beinhaltet die Überwindung des exzessiven Umgangs mit dem PC und Internet, sodass ein normaler Gebrauch im Beruf und im Alltag wieder möglich ist. Gleichzeitig werden die Ursachen der zugrundeliegenden Entwicklungsstörungen bearbeitet und alternative Freizeitaktivitäten gestärkt. Die Erfolgsquote liegt  – gemessen nach mehr als einem Jahr nach Abschluss der Behandlung – bei 75 Prozent.

Unter www.computersucht.help finden sich neben aktuellen Informationen (z. B. „Warum ist Pokémon Go so erfolgreich?“), einem wissenschaft¬lichen Selbsttest, einem Vertragsformular zum selbstkontrolliertem Umgang mit dem PC/Internet, einem Verzeichnis von regionalen Selbst¬hilfegruppen, Beratungsstellen und überregionalen Kliniken auch Hin¬weise auf neuere wissenschaftliche Forschungsergebnisse.

AHG-Kliniken für Patienten mit pathologischem PC-/Internetgebrauch

 

AHG Klinik für Kinder und Jugendliche Beelitz-Heilstätten (bei Berlin)
Paracelsusring 8, 14547 Beelitz-Heilstätten
Ansprechpartner:
Chefärztin Dr. Maike Pellarin
Tel. (03320) 4620
Email: mpellarin@ahg.de
Aufnahme ab dem 14. Lebensjahr

 

AHG Klinik Daun-Am Rosenberg (bei Trier, Köln)
Schulstr. 6, 54550 Daun
Ansprechpartner:
Chefarzt Dr. Michael Rolffs
Tel. (06592) 2010
Email: mrolffs@ahg.de
Aufnahme ab dem 18. Lebensjahr

 

AHG Klinik Im Odenwald (bei Darmstadt, Frankfurt)
Ernst-Ludwig-Straße 1, 64747 Breuberg-Sandbach
Ansprechpartner:
Ltd. Psychologe Dr. Christian Geßner
Tel. (06163) 740
Email: cgessner@ahg.de
Aufnahme ab dem 16. Lebensjahr.

 

AHG Klinik Münchwies (Saarland)
Turmstr. 50 – 58, 66540 Neunkirchen
Ansprechpartnerin:
Ltd. Psychologin Dr. Petra Schuhler
Tel.(06858) 6910
Email: pschuhler@ahg.de
Aufnahme ab dem 18. Lebensjahr

 

AHG Klinik Schweriner See (bei Schwerin)
Am See 4, 19069 Lübstorf
Ansprechpartner:
Ltd. Psychologe Dr. Bernd Sobottka
Tel. (03867) 9000
Email: bsobottka@ahg.de
Aufnahme ab dem 18. Lebensjahr

 

Weitere Fachinformationen

Dr. Jörg Petry
AHG-Projektleiter
Pathologisches Glücksspielen
und PC/Internetspielen
Tel.: 0521.1646755
jpetry@ahg.de

 
Kontakt Medien:

Marketing und Kommunikation
 Dr. Frank Grundmann
Tel. (02 11) 30 11-11 52
Fax (02 11) 30 11-21 86

 

Christiane Lindenau
Tel. (02 11) 30 11-11 85
Fax (02 11) 30 11-21 86
E-Mail: kommunikation@ahg.de
AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft AG
Benrather Schlossallee 31 40597 Düsseldorf
www.ahg.de · info@ahg.de