August, 2016

 

Herz-Reha: Ein Drittel der Patienten haben kognitive Beeinträchtigungen

30.08.2016 08:38

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V.

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zum Europäischen Kardiologiekongress (ESC) 2016 in Rom

Rom/Potsdam, 30. August 2016 – Ein Drittel der Patienten im arbeitsfähigen Alter, die sich nach einem akuten Koronarsyndrom in einem Herz-Rehabilitationsprogramm befinden, leiden an leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Das zeigt eine Studie aus Einrichtungen in Brandenburg, die auf dem Europäischen Kardiologiekongress (ESC) in Rom präsentiert wurde. „Das ist ein hoher Prozentsatz“, so Prof. Dr. Heinz Völler von der Universität Potsdam. „Die kognitiven Beeinträchtigungen scheinen eher mit sozialen Parametern assoziiert zu sein, und weniger mit dem klinischen Verlauf der Herzerkrankung. Jetzt sind weitere Untersuchungen notwendig, um die Auswirkungen dieser Beobachtung auf die Ergebnisse der Rehabilitations-Bemühungen und die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit zu erheben.“

Diese ersten Ergebnisse sind schon deshalb relevant, weil die umfassenden Informations- und Aufklärungsmaßnahmen im Rahmen eines Kardio-Rehabilitationsprogrammes ausreichende kognitive Fähigkeiten voraussetzen. Untersucht wurden für die Studie insgesamt 511 Patienten in einem durchschnittlichen Alter von 54,4 Jahren in zwei Reha-Einrichtungen in Rüdersdorf und Bernau bei Berlin. Statistisch signifikante Unterschiede zwischen der Gruppe mit und der ohne kognitive Beeinträchtigungen gab es mit größerer Häufigkeit bei den Parametern Rauchen, schwere körperliche Arbeit, erstmaliges akutes Koronarsyndrom oder längerem Krankenstand vor dem Ereignis.

Quelle: ESC 2016 Abstract Voller et al. Prevalence of mild cognitive impairment in patients after an acute coronary syndrome in cardiac rehabilitation

Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
Pressesprecher: Prof. Dr. Eckart Fleck (Berlin)
Hauptstadtbüro der DGK: Leonie Nawrocki, Tel.: 030 206 444 82
Pressestelle: Kerstin Krug, Düsseldorf, Tel.: 0211 600692 43
presse@dgk.org
B&K – Bettschart&Kofler Kommunikationsberatung, Dr. Birgit Kofler, Berlin/Wien, Tel.: +49-172-7949286; +43-676-6368930; +43-1-31943780; kofler@bkkommunikation.com

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit über 9500 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste und größte kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter www.dgk.org.


Weitere Informationen:

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http://www.dgk.org/presse
http://www.kardiologie.org


Deutscher Reha-Tag 2016 – Auftaktveranstaltung in der Fachklinik Haus Immanuel am 13. September 2016

Pressemitteilung, 30. August 2016.

Am 24. September findet der Deutsche Reha-Tag 2016 statt, ein bundesweiter Aktionstag der Rehabilitation, der seit dem Jahr 2004 jährlich durchgeführt wird. Mit der Auftaktveranstaltung in der Fachklinik Haus Immanuel werden die diesjährigen Aktionen rund um den Reha-Tag eröffnet. Als ganzheitliche Leistung für Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen – hierzu zählen auch Suchterkrankungen – ermöglicht Rehabilitation die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Allein im Bereich der medizinischen Rehabilitation verfügt Deutschland über ein weltweit einzigartiges Netz von Kliniken und Einrichtungen mit umfangreichem Know-how und hohen Qualitätsstandards. In mehr als 1.200 Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen mit knapp 120.000 Beschäftigten und insgesamt 170.000 Behandlungsplätzen werden Jahr für Jahr rund 2 Millionen Patientinnen und Patienten behandelt. Zum Deutschen Reha-Tag stellen diese Kliniken und Einrichtungen mit Infotagen, Tagen der offenen Tür, Gesundheitsmärkten und indikationsspezifischen Vortragsreihen die Leistungsfähigkeit der Rehabilitation dar. Eine gute Übersicht zur Vielfalt des Deutschen Reha-Tags bietet der Veranstaltungskalender auf www.rehatag.de.

2016 im Fokus: Suchtrehabilitation
In diesem Jahr liegt der besondere Fokus des Reha-Tages auf der Rehabilitation im Bereich Abhängigkeitserkrankungen. Die zentrale Auftaktveranstaltung zum Deutschen Reha-Tag 2016 findet daher am 13. September 2016 erstmals in einer bayerischen Rehabilitationseinrichtung statt, die spezialisiert ist auf die Therapie alkohol- und medikamentenabhängiger Frauen: in der Fachklinik Haus Immanuel in Hutschdorf (Landkreis Kulmbach). Für Menschen, die abhängig sind von Alkohol, illegalen Drogen und Medikamenten, oder die Probleme mit pathologischem Glücksspiel und exzessiver Mediennutzung haben, steht in Deutschland ein breites Beratungs- und Behandlungsangebot zur Verfügung. Im Bereich der medizinischen Rehabilitation (Entwöhnungsbehandlung) gibt es rund 350 stationäre und tagesklinische Einrichtungen, in denen über 45.000 Entwöhnungsbehandlungen durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche ambulante Behandlungs- und Nachsorgeangebote. Die Behandlung von suchtkranken Menschen ist überaus erfolgreich: So bleiben beispielsweise über die Hälfte der alkoholabhängigen Patientinnen und Patienten auch ein Jahr nach der Behandlung abstinent. Etwa 85 Prozent der behandelten Personen stehen nach der Therapie wieder im Erwerbsleben und zahlen unter anderem wieder Sozialversicherungsbeiträge.

Schirmherrin des Deutschen Reha-Tages 2016 ist Marlene Mortler (MdB)
Die Schirmherrschaft für den Deutschen Reha Tag 2016 hat Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, übernommen. In ihrem Grußwort betont sie die zentrale Bedeutung von Rehabilitation als wichtigen Teil des Gesundheits- und Sozialsystems für die Behandlung und nachhaltige Wiedereingliederung von Suchtkranken in die Gesellschaft. „Rehabilitation gelingt dann, wenn die Akteure miteinander gut vernetzt arbeiten und den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Der intensive Austausch beim Deutschen Reha-Tag ermöglicht es, die Leistungen sowohl der medizinischen als auch der beruflichen Rehabilitation weiterzuentwickeln und kontinuierlich zu verbessern“, so Mortler.

Informatives Vortragsprogramm und Podiumsdiskussion
Neben Marlene Mortler werden am 13. September 2016 in Hutschdorf zahlreiche Vertreter aus den Reihen der Leistungsträger und Verbände der medizinischen Rehabilitation sowie der regionalen Kooperationspartner der Einrichtung erwartet. Den Gästen wird ein abwechslungsreiches Vortrags- und Informationsprogramm (siehe Anhang dieser Pressemitteilung) sowie eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema Suchtrehabilitation mit namhaften Vertretern aus Politik und Gesundheitswesen geboten.

Innovative und differenzierte Therapiekonzepte
In der Rehabilitation Abhängigkeitskranker gibt es eine Vielzahl differenzierter Behandlungsangebote, welche sich am jeweiligen Bedarf der unterschiedlichen Zielgruppen ausrichten. So ist beispielsweise die Fachklinik Haus Immanuel spezialisiert auf die Therapie alkohol- und medikamentenabhängiger Frauen. Der 2012 fertig gestellte Neu- und Erweiterungsbau in Hutschdorf bietet Platz für 60 Frauen – bis zu 12 Patientinnen können ihre Kinder mit zur Therapie bringen. Die Kombination von medizinischer Betreuung, Psycho-, Ergo-, Physio-, Sozial- und Arbeitstherapie und Seelsorge ermöglicht eine ganzheitliche und nachhaltige Behandlung suchtkranker Frauen. Die Kosten für die Therapiezeit werden in der Regel von den Rentenversicherungsträgern oder den Krankenkassen übernommen. Die Dauer ist auf 15 Wochen begrenzt. Während dieser Zeit wird besonders auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen eingegangen. „Die Wiedereingliederung ins Erwerbsleben ist ein zentrales Ziel unserer Therapie“, so Klinikleiter Lehner.

Kontakt:

Initiatorenkreis Deutscher Reha-Tag
c/o Karoline Körber
Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V.
Friedrichstraße 60
10117 Berlin
+49 30 2400899-0
info@rehatag.de
www.rehatag.de

Fachklinik Haus Immanuel
Gotthard Lehner – Klinikleitung
Hutschdorf 46
95349 Thurnau
+49 9228 9968-0
lehner@haus-immanuel.de
www.haus-immanuel.de


medicoreha-Klinik in Rheydt expandiert im Herbst deutlich

Philipp Hemmrich (Geschäftsführer medicoreha), Heidi von den Driesch (Standortleiterin medicoreha Rheydt).

 

 

Die medicoreha in Rheydt wird bis Mitte Oktober deutlich wachsen. Die Fachklinik für ambulante Rehabilitation übernimmt im medicentrum an der Dahlener Straße 69 die ehemalige Cleverkauf-Fläche und expandiert auf 2.500 Quadratmeter. Auch das bisherige Leistungsangebot wird erweitert: Unter anderem ist ein ambulantes Rehabilitationsangebot für Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen in Vorbereitung. „Zu wenig Platz“ – das war laut Einrichtungsleiterin Heidi von den Driesch ein Grund für die Erweiterung der derzeitigen Trainingsfläche um das Dreifache. Im Bau ist derzeit zudem ein Bewegungsbad, in dem z. B. Babyschwimm-Kurse und Aquafitness angeboten werden.

 

Philipp Hemmrich (Geschäftsführer medicoreha), Heidi von den Driesch (Standortleiterin medicoreha Rheydt).

Philipp Hemmrich (Geschäftsführer medicoreha), Heidi von den Driesch (Standortleiterin medicoreha Rheydt).

30 Jahre Erfahrung hat die medicoreha in der ambulanten orthopädischen Reha. Diese Leistung richtet sich an Menschen, die etwa an einer Bandscheiben- oder Wirbelsäulen-Erkrankung leiden oder nach Gelenkersatz-Operationen rehabilitiert werden. „Besonders häufig kommen Patienten nach Operationen an den großen Körpergelenken sowie der Hals- und Lendenwirbelsäule zu uns“, erklärt medicoreha-Chefarzt Bosko Raic. Betroffen sind aber genauso konservativ behandelte Patienten mit Verschleißerscheinungen am Bewegungsapparat. Nach der Reha können Nachsorgeangebote eingeleitet werden. „Von unseren Leistungen profitieren viele Betroffene, ohne ihr Zuhause für mehrere Wochen verlassen zu müssen“, sagt medicoreha-Geschäftsführer Philipp Hemmrich.

 

Darüber hinaus werden am Standort Menschen mit schweren Verletzungen (Ambulante Rehabilitation Traumatologie) versorgt. Dabei profitieren die Patienten der medicoreha von der Expertise, die die Therapeuten der Fachklinik im Rahmen der Arbeit beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach sammeln.

 

Weitere Leistungen sind Physiotherapie/Krankengymnastik und Physikalische Therapie sowie Ergotherapie. Wer ohne Rezept für seine Gesundheit unter therapeutischer Anleitung trainieren möchte, kann die Präventivangebote wie das Physiotherapeutische Aufbautraining am Gerät sowie Gesundheitskurse nutzen. Die medicoreha-Mitarbeiter kommen aus unterschiedlichen für die Rehabilitation relevanten Berufsgruppen. Dies ermöglicht eine interdisziplinäre Behandlung. „Die Anbindung an andere medizinische Angebote ist im medicentrum, einem der größten Facharztzentren NRWs, ohnehin nahezu optimal“, erklärt Heidi von den Driesch.

 

Info: medicoreha in Rheydt

im medicentrum Rheydt
Dahlener Straße 69
41239 Mönchengladbach

Telefon: (0 21 66) 9 98 82 0
Fax: (0 21 66) 9 98 82 77
E-Mail: rheydt@medicoreha.de

 

Jens Krüger
Marketing / Kommunikation

Telefon: 02131/890-563
Telefax: 02131/890-501

E-Mail: Krueger@medicoreha.de

 

 

Über medicoreha

Die medicoreha-Gruppe besteht seit 1986 und umfasst derzeit 12 Standorte am Niederrhein mit rund 270 Mitarbeitern. Das Unternehmen, das vom heutigen geschäftsführenden Gesellschafter Dieter Welsink gegründet wurde, bietet eine adäquate medizinisch-therapeutische Betreuung in der ambulanten medizinischen Rehabilitation, der Physio- und Ergotherapie, der Sportmedizin und der individuellen Gesundheitsförderung und ist Vertragspartner aller gesetzlichen Kranken-, Renten- und Unfallversicherungen, der privaten Krankenversicherungen sowie der Olympiastützpunkte Rheinland und Westfalen. Darüber hinaus gehört zur Unternehmensgruppe die medicoreha Akademie mit zwei Schulstandorten in Neuss und Essen, an denen 450 staatlich anerkannte Ausbildungsplätze in der Physio- und Ergotherapie zur Verfügung stehen.


Neues Internetportal „REHADAT-Seminaranbieter“ online

REHADAT-Pressemitteilung 5/2016

 

PM1605_ScreenshotSeminaranbieterAb heute – 30. August 2016 – hat REHADAT das neue Seminaranbieter-Internetportal frei geschaltet. Dort finden Interessierte 193 Seminaranbieter mit einer großen Themenvielfalt zu allen Fragen der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung. Das Seminar zum neuen Bundesteilhabegesetz findet sich dort ebenso wie die Fortbildung zu allen Fragen des Umgangs mit psychisch erkrankten Mitarbeitern.

 

Die neue Portaladresse lautet: www.rehadat-seminaranbieter.de und richtet sich an Fachkräfte aus Unternehmen, Verbänden, Interessenvertretungen und an die Betroffenen selbst. Die fast 200 Seminaranbieter kommen aus den Bereichen berufliche Rehabilitation und Teilhabe.

 

Die Navigation mit der Anzeige der Ober-Themengruppen verschafft einen Überblick über die unterschiedlichen Inhalte der Seminare: Arbeit/Beschäftigung, Aus- und Weiterbildung, Behinderung/Erkrankung, Rehabilitation/Maßnahmen, Recht, Barrierefreies Leben, Hilfsmittel und Zusatzqualifikation. Alternativ können Interessierte auch die Detailsuche nutzen und per Schlagwort, Zielgruppe, Freitext oder Name den gewünschten Anbieter recherchieren. Außerdem sind alle vorhandenen Seminaranbieter alphabetisch gelistet.

 

Zu jedem Seminaranbieter liefert das Portal die Kontaktadresse, eine Liste von angebotenen Themen, eine kurze Selbstdarstellung sowie einen Link auf das konkrete Seminarangebot.

 

Das Portal REHADAT-Seminaranbieter wird im Rahmen des Informationssystems REHADAT angeboten. REHADAT ist das deutsche Informationsangebot zu Behinderung und beruflicher Teilhabe unter www.rehadat.de.

 

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Kontakt:

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Anja Brockhagen
Referentin
Kompetenzfeld Berufliche Teilhabe und Inklusion

Postfach 10 19 42 / 50459 Köln
Konrad-Adenauer-Ufer 21 / 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845
brockhagen@iwkoeln.de

rehadat.de
twitter.com/rehadat


73,9 Prozent aller Siebtklässler klagen über regelmäßig auftretenden Kopfschmerz

Montag, 29. August 2016, 09:29 Uhr

Zentrum für Forschung und Diagnostik bei Implantaten, Entzündungen und Schmerzen (ZIES) gemeinnützige Gesellschaft mbH

TERMINANKÜNDIGUNG – AKTION MÜTZE – KINDHEIT OHNE KOPFZERBRECHEN

 

Frankfurt am Main/ Kiel/ Berlin – Bundesweite Aktion zur Kopfschmerzprävention bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht erste Befragungsergebnisse und den Comicfilm „Mütze hat den Kopfschmerz satt“

Seit einem Jahr stellt „Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen“ siebten Klassen kostenfrei Unterrichtsmaterialien zur Kopfschmerzprävention zur Verfügung. 21 Krankenkassen fördern das Projekt bundesweit im Rahmen ihres gesetzlichen Präventionsauftrags. Die erste repräsentative Auswertung von 1.102 Fragebogen aus der begleitenden wissenschaftlichen Befragung belegt hohe Fallzahlen und eine unzureichende Versorgung der kopfschmerzbetroffenen Kinder und Jugendlichen.

Auf einer Pressekonferenz am Nationalen Kopfschmerztag, 5. September 2016, 11 Uhr, im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin, Schiffbauerdamm 40, informieren Initiatoren und Förderer von „Aktion Mütze“ ausführlich über die Befragungsergebnisse und einen Comicfilm, der Schülerinnen und Schüler zeitgemäß über die Entstehung und die Prävention von Kopfschmerzen aufklärt. Pressevertreter sind herzlich eingeladen.

„73,9 Prozent der Siebtklässler klagen über primäre Kopfschmerzen. Die häufigsten Formen sind die Migräne und der Kopfschmerz vom Spannungstyp“, berichtet Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Hartmut Göbel, Direktor der Schmerzklinik Kiel und wissenschaftlicher Leiter der Studie. „Beinahe 50 % der Betroffenen berichten Symptome der Migräne – dies sind deutlich mehr, als frühere Studien vermuten lassen.“ 78,7 Prozent der Kinder mit Spannungskopfschmerzen und 62,1 Prozent der Betroffenen mit migränetypischen Symptomen waren deswegen bisher nicht beim Arzt. 33,8 Prozent der von Spannungskopfschmerz Betroffenen und sogar 40,9 % der Kinder und Jugendlichen mit Migräne nehmen Kopfschmerzmittel ohne ärztliche Anweisung.

Dieser Entwicklung begegnen Prof. Hartmut Göbel von der Schmerzklinik Kiel und Karin Frisch vom gemeinnützigen Zentrum für Forschung und Diagnostik bei Implantaten, Entzündungen und Schmerzen (ZIES gGmbH) mit einer Aktion zur Kopfschmerzprävention bei Kindern und Jugendlichen, die bereits in 15 Bundesländern umgesetzt wird. Sie haben dazu drei Schulstunden mit allen notwendigen Arbeitsmaterialien entwickelt. „Durch die Unterrichtseinheit, welche die siebten Klassen kostenfrei bestellen können, lernen Schüler, Lehrer und Eltern, wie sie durch Veränderungen im Alltag der Betroffenen Kopfschmerzen wirksam vorbeugen können. Die Schulstunden zeigen die Risiken von unreflektiertem Medikamentengebrauch auf und betonen den Nutzen gezielter Beratung und Vorbeugung“, erläutert die Lehrerin Karin Frisch das Konzept von „Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen“.

Die wichtigsten Informationen vermittelt ab Herbst außerdem ein unterhaltsamer und kindgerechter animierter Comicfilm, der als kostenfreies Medienangebot im Internet zu sehen sein wird. Damit können auch Kinder, Jugendliche und Familien erreicht werden, die nicht an „Aktion Mütze“ teilnehmen. Die Hamburger Animationsfabrik GmbH verantwortet die professionelle Umsetzung. Mehrere gesetzliche Krankenkassen, die bereits zu den Förderern von „Aktion Mütze“ gehören, unterstützen die Produktion finanziell.

Die Initiatoren von „Aktion Mütze“ wollen nicht nur die Gesundheitskompetenz des Einzelnen stärken. Die Situation kopfschmerzbetroffener Kinder und Jugendlicher lasse sich nachhaltig nur dann verbessern, wenn viele relevante Akteure daran mitwirkten. „Darum beziehen wir mit unserer Aktion ganz bewusst Schulleitungen, Lehrkräfte und Eltern ein und suchen das Gespräch mit Ministerien und Behörden“ betont Karin Frisch. Prof. Hartmut Göbel, der bei der Erarbeitung der Internationalen Kopfschmerz-Klassifikation mitgewirkt hat, sieht Fortbildungsbedarf bei den Medizinern: „Nur 29,9 Prozent der Befragten mit einem für Migräne typischen Beschwerdebild, die einen Arzt aufgesucht haben, kennen ihre Diagnose, bei den Schülern mit Spannungskopfschmerz waren es mit 26,3 Prozent sogar noch etwas weniger. Alle anderen haben keinen Namen und kein Konzept für ihre Kopfschmerzen.“

Die Daten beruhen auf einer schriftlichen Befragung in den an „Aktion Mütze“ teilnehmenden 7. Klassen. Ausgewertet wurde eine zweistufig repräsentative Stichprobe (N=1.102) aus den bis Juni 2016 zurückgesandten Fragebogen. Die Befragung wird bis Juli 2018 fortgesetzt. Die nächste, weiter differenzierende Auswertung des Datenbestands ist für Mai 2017 geplant.

„Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen“ wird bisher in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen durchgeführt.

Folgende Ministerinnen/Senatorinnen haben eine Schirmherrschaft für die Durchführung der Aktion in ihrem Bundesland übernommen: Sozialministerin Cornelia Rundt (Niedersachsen), Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch (Sachsen), Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz Cornelia Prüfer-Storcks (Hamburg), Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz Prof. Dr. Eva Quante-Brandt (Bremen).

Folgende Gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich bisher an der gemeinschaftlichen Förderung von „Aktion Mütze – Kindheit ohne Kopfzerbrechen“:

  • AOK Nordost
  • atlas BKK ahlmann
  • BARMER GEK,
  • BIG direkt gesund
  • BKK·VBU
  • BKK Diakonie
  • BKK_DürkoppAdler
  • BKK firmus
  • BKK Technoform,
  • BKK Werra-Meissner
  • BKK Wirtschaft & Finanzen
  • Bosch BKK
  • IKK Brandenburg und Berlin
  • IKK classic,
  • IKK gesund plus
  • KKH Kaufmännische Krankenkasse
  • mhplus Krankenkasse
  • pronova BKK
  • R+V Betriebskrankenkasse
  • Siemag BKK
  • VIACTIV Krankenkasse.

Über die bisherige Entwicklung von „Aktion Mütze“, die Ergebnisse der begleitenden wissenschaftlichen Befragung und den Comicfilm informieren die Initiatoren und Förderer der Aktion im Rahmen einer

Pressekonferenz am Nationalen Kopfschmerztag,

  1. September 2016, 11 Uhr,

im Haus der Bundespressekonferenz in 10117 Berlin, Schiffbauerdamm 40.

Pressevertreter sind herzlich eingeladen. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie zur Pressekonferenz kommen. Wenn Sie verhindert sind, senden wir Ihnen gerne eine Pressemappe zu.

Ihre Gesprächspartner:

  • ZIES gemeinnützige GmbH Frankfurt am Main: Karin Frisch
  • Schmerzklinik Kiel: Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Hartmut Göbel
  • atlas BKK ahlmann: Detlef Hagemeier
  • BARMER GEK: Dr. med. Utta Petzold
  • BKK·VBU: Martina Zimmermann
  • BKK firmus: Birgit Horwege
  • BKK Wirtschaft & Finanzen: Thorben Weichgrebe
  • BIG direkt gesund: Meike Höfler
  • IKK Brandenburg und Berlin: Ulrike Beyer
  • mhplus Krankenkasse: Sascha Brandenburger
  • VIACTIV Krankenkasse: Dietrich Hilje

Pressekontakte Initiatoren:

ZIES gemeinnützige GmbH: Karin Frisch, 0171-198 65 90,

info@zies-frankfurt.de

 

Schmerzklinik Kiel: Prof. Dr. Hartmut Göbel, 0151-14 46 66 00,

hg@schmerzklinik.de

 

AOK Nordost: Gabriele Rähse, 0800-26 50 80-222 02,

gabriele.raehse@nordost.aok.de

 

atlas BKK ahlmann: Birte Becker, 0421-435 51 66,

birte.becker@abkka.de

 

BARMER GEK: Daniel Freudenreich, 0800-33 20 60 44-30 28, daniel.freudenreich@barmer-gek.de

 

BIG direkt gesund: Bettina Kiwitt, 0231-55 57-10 16,

Bettina.Kiwitt@big-direkt.de

 

BKK·VBU: Ellen Zimmermann, 030-726 12-13 15,

ellen.zimmermann@bkk-vbu.de

 

BKK Diakonie: Tilman Dulisch, 0521-144-26 05,

Tilman.Dulisch@bkk-diakonie.de

 

BKK_DürkoppAdler: Patricia Chudziak, 0521-260 77 56,

patricia.chudziak@bkk-da.de

 

BKK firmus: Birgit Horwege, 0421-64 34-434,

birgit.horwege@bkk-firmus.de

 

BKK Technoform: Selen Pfändner, 0551-63 42 52 10,

Selen.Pfaendner@bkk-technoform.de

 

BKK Werra-Meissner: Claudia Küster, 05651-74 51-608,

claudia.kuester@bkk-wm.de

 

BKK Wirtschaft & Finanzen: Thorben Weichgrebe, 05661-737 41 30, thorben.weichgrebe@bkk-wf.de

 

Bosch BKK: Sonja Feihle, 0711-811-307 90,

Sonja.Feihle@de.bosch.com

 

IKK Brandenburg und Berlin: Gisela Köhler, 0331-64 63-160,

gisela.koehler@ikkbb.de

 

IKK classic: Melanie Gestefeld, Tel. 0211-77 02-193,

melanie.gestefeld@ikk-classic.de

 

IKK gesund plus: Gunnar Mollenhauer, 0391-28 06 20 02,

pressestelle@ikk-gesundplus.de

 

KKH Kaufmännische Krankenkasse: Bettina Schulze, 0511-28 02-33 73, Bettina.Schulze@kkh.de

 

mhplus Krankenkasse: Sascha Brandenburger, 07141-97 90-97 40, Sascha.Brandenburger@mhplus.de

 

pronova BKK: Katrin Krause, 0214-322 96-1625,

katrin.krause@pronovabkk.de

 

R+V BKK: Christian Diel, 0611-999 09-146,

Christian.Diel@ruv-bkk.de

 

Siemag BKK: Jochen Kühn, 02733-29-28 80,

jochen.kuehn@siemagbkk.de

 

VIACTIV Krankenkasse: Dietrich Hilje, 0234-479 27 17,

dietrich.hilje@viactiv.de

 


Japanische Delegation informiert sich in Nümbrecht über Conterganbehandlung

Besuch der japanischen Delegation in der Nümbrechter Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik (v.l.n.r.): Prof. Ryoji Kayamori, Prof. Fumihiko Hinoshita, Dr. Tomoko Shiga, Prof. Klaus M. Peters, Bianca Vogel und Barbara Wenzel-Heyberg.

Besuch der japanischen Delegation in der Nümbrechter Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik (v.l.n.r.): Prof. Ryoji Kayamori, Prof. Fumihiko Hinoshita, Dr. Tomoko Shiga, Prof. Klaus M. Peters, Bianca Vogel und Barbara Wenzel-Heyberg.

Nümbrecht. Eine japanische Delegation ist derzeit in Europa unterwegs, um sich über die bedarfsgerechte Versorgung von Conterganopfern zu informieren. Einen Stopp machten die drei Ärzte aus Tokio am Dienstag bei Prof. Dr. Klaus M. Peters, Chefarzt Orthopädie und Osteologie der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik.

Das Medikament Contergan schädigte mit seinem Wirkstoff Thalidomid weltweit circa 10.000 Menschen dauerhaft. In Deutschland nahm das Herstellerunternehmen Fa. Grünenthal Contergan 1961 vom Markt. In Japan blieb das Mittel noch bis 1962 erhältlich.

Neue Strategien für die Therapie Contergangeschädigter

Bei einem Klinikrundgang lernte die Delegation aus Tokio die Fachabteilungen Neurologie und Orthopädie der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik kennen. Im Gespräch mit Contergangeschädigten sprachen die Ärzte anschließend über die medizinischen Bedürfnisse Contergangeschädigter. Kennengelernt hatte Prof. Peters die Gäste im vergangenen November in Tokio, wo er bei einem internationalen Symposium seine Querschnittstudie zur Lebenssituation contergangeschädigter Menschen in Nordrhein-Westfalen vorgestellt hatte. Der Organisator, Professor Fumihiko Hinoshita vom Zentrum für globale Gesundheit und Medizin in Tokio, reiste nun mit zwei weiteren Referenten des Symposiums nach Nümbrecht, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Contergan-Kompetenzzentrum in Nümbrecht

Die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik ist seit fünfzehn Jahren auf die Behandlung von Conterganpatienten spezialisiert. Neben einer Spezialsprechstunde für Betroffene führt die Klinik sowohl stationäre Rehabilitationsmaßnahmen als auch Anschlussheilbehandlungen nach operativen Eingriffen bei Contergangeschädigten durch. Contergan-Patienten werden in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik führend von den Therapeutinnen des Kompetenzteams Contergan betreut. www.dbkg.de/rhein-sieg-klinik

Kontakt und Nachfragen

Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Verena Altenhoff
Parkstraße 10 / 50968 Köln /
Tel.: (+49) 221-934647 -45 / Fax: -40 valtenhoff@dbkg.de http://www.dbkg.de


Zukunftswerkstatt Kinder- und Jugendreha 2016

10. November 2016bis11. November 2016

 

„WIE SOLLTE DIE KINDER- UND
JUGENDREHA IN ZEHN
JAHREN AUSSEHEN?“

Fachtagung zur medizinischen Rehabilitation von
Kindern & Jugendlichen

10. UND 11. NOVEMBER 2016
IN BERLIN

im Haus der Deutschen Caritas

Die Anforderungen und Erwartungen an die Kinder- und Jugendrehabilitation verändern sich. Lag früher das Augenmerk mehr auf der Diagnose, so steht inzwischen der Schweregrad der Beeinträchtigung im Fokus der Rehabilitation, also die Auswirkung der Erkrankung auf die Teilhabe im Alltag, Schule und Ausbildung. Es ändern sich die Ansprüche der Betroffenen und die Zusammenarbeit mit den anderen Beteiligten im Gesundheitswesen und Sozialbereich wird immer wichtiger. Auch die Angebote und Konzepte entwickeln sich weiter, die Digitalisierung zieht in die Rehabilitation ein. Neue Nachsorgeangebote zur Sicherung des Rehaerfolges werden entwickelt.
In den Fokus geraten zunehmend auch die Mitarbeiter der Kliniken. Neue Berufsfelder entstehen, der Arbeitsmarkt verändert sich, die Kolleginnen und Kollegen priorisieren Beruf, Familie, Freizeit heute anders.

Zur Diskussion der Frage „Wie sollte die Kinder- und Jugendreha in zehn Jahren aussehen?“ haben wir Persönlichkeiten eingeladen, die uns Impulse zu den Veränderungen geben werden. Mit Ihnen, den Fachleuten für Kinder- und Jugendrehabilitation aus Kliniken, von Verbänden, Leistungsträgern und Fachöffentlichkeit, möchten wir die Veränderungen diskutieren und konkrete Perspektiven entwickeln. Wichtig ist uns dabei auch der Austausch am gemeinsamen Abend mit Ihnen.

Tagungsbeitrag

80 Euro pro Person. Bitte überweisen Sie den Betrag nach Erhalt der Rechnung. Die Speisen und
Getränke beim gemeinsamen Abendessen sind im Teilnehmerbeitrag nicht enthalten.

Tagungsort
Haus der Deutschen Caritas
Reinhardtstraße 13, 10117 Berlin
Tel.: 030 / 284 447-0

Anmeldung
Bitte melden Sie sich mit dem Anmeldeabschnitt des Programmheftes (hier als PDF zum Download) oder per E-Mail bis zum 15.10.2016. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung. Die Abmeldung bis sieben Tage vor Tagungsbeginn ist kostenfrei, bei späterer Abmeldung wird der volle Tagungsbeitrag erhoben.

Herausgeber
Bundesverband Katholischer Vorsorge- und
Rehabilitationseinrichtungen für Kinder und
Jugendliche e.V. (BVRKJ)
Postfach 4 20 | 79004 Freiburg
Telefon: 0761 / 200 352 | Fax: 0761 / 200 609
E-Mail: kinderreha@caritas.de | Internet: www.kinder-reha.de

www.kinder-und-jugendreha-im-netz.de


10. Deutscher REHA-Rechtstag

5. Oktober 2016

Das Recht der Rehabilitation ist in Bewegung. Der Herbst wird geprägt von der Diskussion über das neue Bundesteilhabegesetz. Auch nach der Reform des Vergaberechts sind bei der Beschaffung von Rehaleistungen Fragen offen.
Bereits zum 10. Mal treffen sich leitende und juristische Mitarbeiter aus Unternehmen und Verbänden der Reha-Leistungserbringer mit den Leistungsträgern, Anwälten und anderen Personen, die beruflich mit dem Recht der Rehabilitation befasst sind. Die Tagung der DEGEMED, der DVfR und der DeutschenAnwaltAkademie sollten Sie nicht verpassen.

Themen:
* Von der Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht: Der Entwurf des Bundesteilhabegesetzes
* Einkommens- und Vermögensanrechnung in der Rehabilitation
* Vergütung und Belegung in Reha-Einrichtungen durch die gesetzlichen Krankenkassen
* Rechtsfragen der medizinischen Begutachtung
* Bundesteilhabegesetz: Diskussion des Entwurfs
* Offenes Zulassungssystem oder selektives Kontrahieren? – Beschaffung von Reha-Leistungen nach dem Vergaberechtsmodernisierungsgesetz
* Gesetz zur Korruptionsbekämpfung im Gesundheitswesen

Dirk Bieresborn, Richter am BSG, Kassel
Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M., Leibniz Universität Hannover
Dr. Oliver Esch, Rechtsanwalt, Köln
Dr. Rainer Frank, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht, Ombudsmann, Berlin
Herbert Keck, Bereichsleiter, Leiter Einkauf CF 4, Bundesagentur für Arbeit, Regensburg
Christof Lawall, Geschäftsführer Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V., Berlin
Rolf Schmachtenberg, Leiter der Abteilung V, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin
Claudia Tietz, stellv. Abteilungsleiterin Abteilung Sozialpolitik, Sozialverband Deutschland SoVD, Berlin
Dr. Oliver Tolmein, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht, Hamburg
Prof. Dr. Felix Welti, Professor für Sozialrecht der Rehabilitation und Recht der behinderten Menschen, Universität Kassel

Berlin
Mittwoch, 5. Oktober 2016 * 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr
(6,5 Vortragsstunden)

InterCity Hotel Berlin-Hauptbahnhof * Fon 030 / 2887550
begrenztes Zimmerkontingent, abrufbar bis 7. September 2016 * EZ/ÜF 105,- EUR

349,- EUR Mitglieder DEGEMED, DVfR und/oder Mitglieder Deutscher Anwaltverein
385,- EUR Nichtmitglieder
zzgl. gesetzl. USt.

Pausenerfrischungen * Arbeitsessen * Arbeitsunterlagen

In Kooperation mit der DEGEMED und der DVfR

Wir empfehlen dieses Seminar zur Pflichtfortbildung gemäß § 15 FAO.

Anmeldung

Anmelden können Sie sich auf der Homepage der DeutschenAnwaltAkademie.

Sie können sich auch über unser Kontaktformular oder per Fax (030 / 726153-111) anmelden.

Ein Fax-Anmeldeformular finden Sie hier.

 

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung als PDF zum Download.


Reha-Finanzierung: Sparen wir uns krank?

15. Europäischer Ges-kongressDer Kostendruck in deutschen Reha-Einrichtungen gefährdet zunehmend den Therapieerfolg der Patienten. Denn die häufig eher kleinen Reha-Anbieter müssen ihre Vergütungssätze mit den Sozialversicherern individuell aushandeln – David gegen Goliath. Die Konsequenz: In Deutschland liegen Tagessätze für stationäre Rehabilitation bei rund 120 Euro. Das sind nur rund zwei Drittel dessen, was beispielsweise im Nachbarland Österreich gezahlt wird.

Hintergrund: Bis vor zwei Jahren stieg das Budget der Rentenversicherung für Reha nur so wie die Durchschnittslöhne, obwohl der Reha-Bedarf aus diversen Gründen viel kräftiger anstieg  – etwa wegen der demografischen Entwicklung, wegen immer langwieriger Erkrankungen oder wegen struktureller Veränderungen am Arbeitsmarkt. Die Sozialversicherer geizten wegen immer knapperer Kassen besonders mit den Tagessätzen. 2014 hat die große Koalition eine demografische Komponente eingeführt, die das Budget für wenige Jahre zusätzlich schrittweise um bis zu gut vier Prozent erhöht, aber ab 2018 wird diese Erhöhung schon wieder abgebaut. Ein Tropfen auf den heißen Stein, sagen nicht nur die Reha-Betreiber. Auch der Sachverständigenrat kritisiert die Anpassung als zu gering.

 

Unter dem Titel „Entgeltsystem in der Reha – Wo bleiben die Innovationen?“ diskutieren auf dem Europäischen Gesundheitskongress München: Verena Nold, Direktorin und Vorsitzende der Gruppenleitung von Santésuisse, Mag. Bernhard Wurzer, Generaldirektor beim Hauptverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger, Prof. Dr. Fabian Walling, Hochschule Ludwigsburg, und Dr. Ulrich Mauerer, Vorstandsvorsitzender der Medical Park AG.

 

Information / Anmeldung / Hotelbuchung / Ausstellung
INTERPLAN Congress, Meeting & Event Management AG
Landsberger Str. 155, 80687 München
www.gesundheitskongress.de
info@gesundheitskongress.de
Fon: +49 (0) 89 / 54 82 34 50
Fax: +49 (0) 89 / 54 82 34 43

Veranstalter: WISO S.E. Consulting GmbH, Züricher Str. 27, 81476 München, Geschäftsführung: Claudia Küng, Dr. Ingrid Völker, Geschäftsführende Gesellschafterinnen
Sitz / Registergericht: Berlin / AG Charlottenburg. HRB 84520


Freiburger Curriculum zu Psychotherapie bei Patienten mit Schmerzen

Die  Freiburger Fortbildungsakademie für Psychotherapie lädt ein :

 

Freiburger Curriculum zu Psychotherapie bei Patienten mit Schmerzen

Unter der Leitung von Dipl.-Psych. Marianne Lüking und Prof. Dr. Gunther Haag

 

In der Arbeit mit Schmerzpatienten sind wir mit verschiedenen Fragen und Herausforderungen konfrontiert:

 

  • Was passiert in Körper und Psyche bei chronischen Schmerzen?
  • Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Schmerzbildern und was bedeutet das für die Behandlung?
  • Wie vermittele ich ein Behandlungsrational und motiviere den Patienten?
  • Was sind Zielkonflikte in der Behandlung und wie gehe ich damit um?
  • Und nicht zuletzt: was gibt es für spezielle Techniken und Übungen in der Arbeit mit chronischen Schmerzpatienten?

 

In dieser Seminarreihe sollen diese Fragen beantwortet und über praktische Demonstrationen und Übungen sowohl Kenntnisse und praktische Fertigkeiten für die therapeutische Arbeit mit Schmerzpatienten vertieft, als auch Sicherheit und Freude im Umgang mit dieser Patientengruppe vermittelt werden.

 

Zielgruppe

Psychologische und ärztliche PsychotherapeutInnen sowie psychologische PsychotherapeutInnen in Ausbildung und AssistenzärztInnen in Weiterbildung zum Facharzt, Pflegepersonal, PhysiotherapeutInnen und andere Fachkräfte in Gesundheitsberufen.

 

Weitere Informationen und Termine finden Sie im Flyer_zur Veranstaltung 2016 und unter www.ffap.eu

Kontakt:

Freiburger Fortbildungsakademie für Psychotherapie
(FFAP) GmbH
Geschäftsleitung:
Prof. Dr. med. Gunther Haag & Dr. Nicole Ower
Hauptstr. 4, 79104 Freiburg, Telefon: 0761/38845420
Gesellschafter:
Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel
Prof. Dr. Gunther Haag