Dienstag, Juli 26th, 2016

 

Aussteller und Fachbesucher geben conhIT Bestnoten

Analyse belegt hohe Qualität und Nutzen der conhIT 2016. Interessierte können sich davon ab sofort auf der conhIT-Website überzeugen.

conhIT_2016_logoBerlin, 26. Juli 2016 – Rund 9.000 Fachbesucher und über 450 Aussteller aus 16 Ländern bescherten 2016 der conhIT – Connecting Healthcare IT Rekordzahlen. Neben einem dynamischen Wachstum punktete Europas größter Branchenevent für IT im Gesundheitswesen auch mit Qualität und Relevanz.
Als Branchenplattform erhielt die conhIT 2016 erneut Bestnoten von allen Beteiligten. Insbesondere der hohe Anteil an Entscheidern unter den Fachbesuchern, ein hervorragender Überblick über Produktneuheiten und die Aussicht auf ein vielversprechendes Nachmessegeschäft sorgten für Zufriedenheit bei Ausstellern und Fachbesuchern in der aktuellen Marktforschungsanalyse.

Die befragten Aussteller bewerteten die Qualität der Fachbesucher in neun von zehn Fällen positiv. 79 Prozent der Fachbesucher hatten dabei als Entscheidungsträger die ausschlaggebende Kompetenz bei Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen. Den größten Fachbesucheranteil machten mit 40 Prozent Vertreter von Krankenhäusern aus. Rund 40 Prozent aller Fachbesucher waren IT-Leiter und -Mitarbeiter. Die überwiegende Mehrheit der Besucher (58 Prozent) nutzte die conhIT, um Informationen über Produktneuheiten zu sammeln. Im Fokus des Interesses standen 2016 Mobile-Health-Anwendungen sowie Software für Krankenhäuser, Reha-Kliniken und Heime.

Das große Interesse der Einkäufer an den innovativen Produkten der Branche beflügelte die Geschäfte. 86 Prozent der Aussteller bewerteten die Erwartungen an das Nachmessegeschäft vielversprechend. Der Beteiligungsnutzen wurde von 84 Prozent der Aussteller als hoch angesehen. Neun von zehn der befragten Aussteller gaben an, im nächsten Jahr wieder auf der conhIT ausstellen zu wollen und würden die conhIT weiterempfehlen.

Jährlich bündelt die conhIT sämtliche Angebote, die für die digitale Gesundheitswirtschaft attraktiv sind. Im begleitenden Kongress vermitteln Experten Wissen aus erster Hand. 2016 standen Themen wie Big Data, mHealth, Wearables, Datawarehousing, Patient Empowerment, E-Health-Gesetz oder das IT-Sicherheit im Fokus. Ab sofort können sich Interessierte unter www.conhit.de einen Überblick die Trends und die Leistungsfähigkeit der Health-IT-Branche verschaffen. Die besten Videos der Kongressvorträge, gewählt vom Publikum der conhIT 2016, sowie die Vortragscharts der Referenten geben dazu einen kompakten Überblick. Der neue conhIT-Film sowie die Filme der Gold-Partner spiegeln die Vielfältigkeit und Innovationen der Branche.

2017 schreibt die conhIT das zehnte Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte. Die Vorbereitungen für die Jubiläumsausgabe sind bereits in vollem Gang. Um sich eine gute Platzierung zu sichern, können sich Unternehmen ab jetzt anmelden. Für Gold-, Silber- und Bronzepartner der conhIT hat das Messeteam ein attraktives Partnerpaket zusammengestellt und garantiert eine bevorzugte Platzierung auf der Industrie-Messe. Standanmeldung und Bewerbungsunterlagen für Partner stehen unter www.conhit.de bereit.

Pressekontakt:
Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.
Pressereferentin
Natalie Gladkov
Taubenstraße 23
10117 Berlin
Tel.: +49 30 20622 5818
Fax: +49 30 20622 5869
natalie.gladkov@bvitg.de

Über die conhIT – Connecting Healthcare IT
Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im Management, der Medizin und Pflege sowie an Ärzte, Ärztenetze und Medizinische Versorgungszentren, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband Gesundheits-IT e. V. (bvitg e.V.) als Branchentreff der Healthcare IT initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich mit 451 Ausstellern und rund 9.000 Besuchern zu Europas wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.

Die conhIT wird in Kooperation von den Branchenverbänden Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V., GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e.V., BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e.V. sowie unter inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e.V. und  CIO-UK (Chief Information Officers – Universitätsklinika gestaltet.


iga.Studie: Ständige Erreichbarkeit führt zu Defiziten bei Schlaf und Erholung

Beschäftigte wünschen sich Regelungen für Erreichbarkeit

25.07.2016.

Ständige Erreichbarkeit: Erholungsphasen werden durch Phasen der Arbeit unterbrochen oder verkürzt. Betroffenen fällt es schwer, sich in der Freizeit ausreichend von ihrem Job zu distanzieren und abzuschalten. (© Dominik Buschardt / DGUV)

Ständige Erreichbarkeit: Erholungsphasen werden durch Phasen der Arbeit unterbrochen oder verkürzt. Betroffenen fällt es schwer, sich in der Freizeit ausreichend von ihrem Job zu distanzieren und abzuschalten. (© Dominik Buschardt / DGUV)

Dienstliche E-Mails nach Feierabend, der Chef ruft am Wochenende an: Von rund einem Viertel der Berufstätigen wird erwartet, dass sie auch außerhalb ihrer eigentlichen Arbeitszeiten erreichbar sind. Doch diese erweiterte Erreichbarkeit kann sich negativ auf die Leistungsfähigkeit und auf die Gesundheit auswirken – selbst wenn sie von den Beschäftigten freiwillig gewählt ist, positiv empfunden oder als notwendig angesehen wird. Das zeigt eine wissenschaftliche Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga). Demnach leiden Berufstätige, die auch in ihrer Freizeit für den Job auf Abruf bereitstehen, häufiger unter schlechterem Schlaf. Der Anteil der Beschäftigten, die wegen der permanenten Erreichbarkeit nicht zur Ruhe kommen, sich schlecht erholen oder gedanklich von der Arbeit lösen können, ist signifikant größer als bei Berufstätigen mit klar abgegrenzter Freizeit.

Ein Grund für die Negativfolgen ständiger Erreichbarkeit ist, dass Erholungsphasen durch Phasen der Arbeit unterbrochen oder verkürzt werden. Zudem fällt es den Betroffenen schwerer, sich in der Freizeit ausreichend von ihrem Job zu distanzieren und abzuschalten. Doch die Vermischung von Arbeit und Privatleben belastet auch die Partnerinnen und Partner: 68 Prozent gaben an, durch die Erreichbarkeit ihres Lebensgefährten beeinträchtigt zu sein. Betroffen davon sind unter anderem familiäre Verpflichtungen, die gemeinsame Urlaubsgestaltung, aber auch die eigenen Schlaf- und Erholungszeiten. Bei den Ergebnissen spielt es keine Rolle, ob die Befragten die Erreichbarkeit ihres Partners außerhalb der regulären Arbeitszeiten begrüßen oder ablehnen. Was die Trennung von Arbeit und Freizeit betrifft, äußerten viele Befragte das Bedürfnis nach klareren Grenzen: Ein Großteil der befragten Erreichbaren (60 Prozent) wünscht sich gesetzliche oder betriebliche Regelungen für die Erreichbarkeit. Bei ihren Partnern liegt die Quote bei 83 Prozent. Fast 70 Prozent der Lebensgefährten gaben an, Erreichbarkeit nach der Arbeit sollte komplett entfallen.

Für die Studie wurden 125 Berufstätige unter Verwendung sowohl objektiver als auch subjektiver Messmethoden untersucht sowie deren Lebensgefährten befragt. Die Untersuchung schließt an die 2013 veröffentlichte iga.Studie „Auswirkungen von ständiger Erreichbarkeit und Präventionsmöglichkeiten“ an. Das zweiteilige Forschungsprojekt ist eines der ersten, das die Auswirkungen ständiger Erreichbarkeit wissenschaftlich untersucht hat.

Die Ergebnisse der zweiten Studie sind im iga.Report 23 Teil 2 erschienen. Der Report enthält zudem Vorschläge zur Gestaltung der Erreichbarkeit und präventiver Maßnahmen sowie eine Checkliste, anhand derer Unternehmen überprüfen können, wie gut sie im Umgang mit ständiger Erreichbarkeit aufgestellt sind.

Der iga.Report 23 Teil 2 steht im Internet kostenlos unter www.iga-info.de/veroeffentlichungen/igareporte/igareport-23-teil-2 zum Download bereit.

Initiative Gesundheit und Arbeit
In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) kooperieren gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung. Ziel der Initiative ist es, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren durch Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung vorzubeugen. Getragen wird iga vom BKK Dachverband e. V., der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek).
www.iga-info.de

Pressekontakt

DGUV – Pressestelle
Glinkastraße 40
10117 Berlin
presse@dguv.de

Pressesprecher:
Gregor Doepke
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763768


DVfR-Kongress 2016: Teilhabe – Anspruch und Wirklichkeit in der medizinischen Rehabilitation

DVfR-Logo

Bei Weiterentwicklungen in der medizinischen Rehabilitation muss die Teilhabeorientierung deutlich in den Fokus gerückt werden. Zu diesem Themenfeld veranstaltet die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) vom 14. bis 15. November 2016 in Berlin den Kongress „Teilhabe – Anspruch und Wirklichkeit in der medizinischen Rehabilitation“ unter der Schirmherrschaft von Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Kongresspräsident ist Adolf Bauer vom Sozialverband Deutschland (SoVD).

In Deutschland umfasst medizinische Rehabilitation ein breites Feld von Angeboten der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Unfallversicherung sowie weitere medizinisch-rehabilitative Leistungen, die in anderen Sozialleistungsbereichen erbracht oder dort veranlasst werden. Aufgrund verschiedener Zuständigkeiten und vieler Schnittstellen ergeben sich aus dieser Systematik oft erhebliche Schwächen, aber auch Chancen. Um Teilhabe und Inklusion wirkungsvoll zu unterstützen, ist es erforderlich, diese Leistungen auf die konkreten Bedarfe der Menschen mit Behinderung unter Berücksichtigung ihrer Lebenswelt zuzuschneiden und zusammenzuführen. Das gelingt insbesondere durch koordinierte Zusammenarbeit der zahlreichen Beteiligten.

Der DVfR-Kongress wird Entwicklungserfordernisse der medizinischen Rehabilitation ausloten und dabei auch den Diskurs des Projekts „RehaInnovativen“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales aufgreifen. Die Anforderungen einer sich kontinuierlich wandelnden Lebens- und Arbeitswelt sowie einer inklusiven Gesellschaft, wie sie durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) bestimmt sind, werden dabei zugrunde gelegt.

Neben verschiedenen Vorträgen und Podiumsdiskussionen, u.a. zu aktuellen Herausforderungen in der medizinischen Reha, zu ethischen und gesellschaftlichen Perspektiven sowie zum geplanten Bundesteilhabegesetz, finden zehn Workshops statt, die unterschiedlichste Facetten des Themas beleuchten. In zwei Blöcken können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für bis zu zwei Workshops anmelden und sich auf diese Weise mit verschiedenen Themen vertiefend auseinandersetzen.

Zum DVfR-Kongress 2016 lädt die DVfR Menschen mit Behinderungen, Sozial- und Selbsthilfeverbände, Akteure der Rehabilitation aus Einrichtungen, Diensten und Verbänden, von Rehabilitationsträgern, aus Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen und dem Gesundheitsbereich sowie Politiker, Wissenschaftler, Juristen und weitere Interessierte am Thema „Medizinische Rehabilitation und Teilhabe“ herzlich ein.

Bei Anmeldungen bis zum 31. August erhalten Sie einen Frühbucherrabatt!

Weitere Informationen zur Veranstaltung, die Möglichkeit zur Anmeldung sowie das Programm finden Sie unter www.dvfr.de/kongress.

Über die DVfR

Die DVfR ist in Deutschland die einzige Vereinigung, in der Vertreterinnen und Vertreter aller Akteure im Bereich Rehabilitation und Teilhabe gleichberechtigt zusammenwirken: Selbsthilfe- und Sozialverbände, Sozialleistungsträger, Rehabilitationseinrichtungen und -dienste, Reha-Experten sowie Berufs- und Fachverbände. Die Mitglieder der DVfR und ihre Partner in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft engagieren sich gemeinsam in einem interdisziplinären und sektorenübergreifenden, konsensorientierten Diskurs zur Weiterentwicklung von Rehabilitation, Teilhabe und Selbstbestimmung. Grundsätzlich befasst sich die DVfR dabei mit allen Bereichen der Rehabilitation, also der medizinischen, schulischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation, sowie auch Fragen der gezielten Prävention im Sinne ihres Leitbildes und ihrer Satzung.