Freitag, Juli 8th, 2016

 

Neuerungen im Bundesteilhabegesetz unter der Lupe: Monitoringprojekt lädt ein zur Fachtagung „Partizipation und Beratung im Teilhaberecht“

Im Fokus der Fachtagung „Partizipation und Beratung im Teilhaberecht“ am Freitag, 9. September 2016 in Kassel stehen die Beteiligung und Befähigung behinderter Menschen mithilfe des Teilhaberechts. Mit der Fachöffentlichkeit einschließlich der Menschen mit Behinderungen sollen die durch das Bundesteilhabegesetz zu erwartenden Neuerungen in ihrer Auswirkung auf die Praxis diskutiert werden.

Veranstalter der Fachtagung sind die Kooperationspartner des Projekts „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts“ und die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR). Das Projekt begleitet und beobachtet den Reformprozess des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert.

An der Fachtagung wird nach einführenden Vorträgen zum Thema Beratung aus Perspektive des Rechts (Prof. Dr. Felix Welti, Universität Kassel), der Sozialforschung (Prof. Dr. Gudrun Wansing, Universität Kassel), der Behindertenpolitik (Alfons Polczyk, Bundesministerium für Arbeit und Soziales [BMAS]) und einem Kommentar aus Sicht der Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen (Uwe Frevert, Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter, fab e. V.) die Diskussion in den folgenden Arbeitsgruppen fortgesetzt:

  • Beratungsansprüche und -strukturen für Übergänge an Schnittstellen (Leitung: Prof. Dr. Katja Nebe, MLU Halle-Wittenberg)
  • Partizipation im Arbeitsleben: a) Barrierefreie Wahlen (Leitung: Prof. Dr. Wolfhard Kohte, ZSH); b) Werkstatträte (Leitung: Mario Schreiner, Universität Kassel)
  • Unabhängige Beratung – Peer Counseling (Leitung: Prof. Dr. Gudrun Wansing, Universität Kassel)
  • Partizipation bei Sozialleistungen (Leitung: Prof. Dr. Felix Welti, Universität Kassel)

Das Programm steht im Internet unter www.reha-recht.de/monitoring/fachtagung2016 zur Verfügung. Interessenten finden unter dem Link auch Anmeldeformulare und weitere Hinweise zur Veranstaltung. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Die Tagung ist barrierefrei, gewünschter Assistenzbedarf kann bei der Anmeldung angegeben werden.

Die Veranstaltungsdaten im Überblick:

Tagungsort:                   Universität Kassel, Universitätsplatz 12, 34127 Kassel (Science Park)

Termin:                           9. September 2016, 10.00 bis 17.00 Uhr

Teilnahmegebühr:        45 Euro (Verpflegung inbegriffen)

Über das Projekt

Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Partizipatives Monitoring der aktuellen Entwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts“ unterstützt die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) als Projektträgerin gemeinsam mit ihren Partnern an der Universität Kassel, an der Martin-Luther-Universität (MLU) Halle-Wittenberg sowie am Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) den aktuellen Reformprozess des Rehabilitations- und Teilhaberechts auf zivilgesellschaftlicher Ebene. Das Monitoring konzentriert sich auf den Schwerpunkt Teilhabe am Arbeitsleben und begleitet die Vorbereitung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und die Reform des SGB IX, ihre Implementierung in das Verwaltungshandeln und die Rehabilitationspraxis sowie die Wirkungen neuer bzw. weiterbestehender Regelungen in der Praxis. Es wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert.

Die Wahrnehmungen und Einschätzungen der behinderten Menschen und die Bedeutung der Regelungen für ihre Lebenssituation sollen dabei besondere Berücksichtigung erfahren. Um dies zu erreichen, bedarf es einer breiten Beteiligung am fachlichen Austausch. An dem Projekt wirken u. a. Expertinnen und Experten aus Rechts- und Sozialwissenschaften, Sozialmedizin/Begutachtung, Psychologie und Rehabilitationsmedizin mit. Für die Umsetzung des Monitoring-Projekts werden die Angebote des Online-Portals „Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ unter www.reha-recht.de genutzt.

Über www.reha-recht.de

Die besondere Konstruktion des SGB IX als übergeordnetes Gesetz für die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen führt noch immer zu Problemen bei der Rechtsanwendung. Das Portal „Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht“ (www.reha-recht.de) veröffentlicht Fachbeiträge und Informationen zur aktuellen Rechtsprechung und zur Rechtsentwicklung im Bereich des SGB IX sowie an den Schnittstellen des Sozialrechts z. B. zum Arbeitsrecht und zur Sozialmedizin. Außerdem ermöglicht es Online-Diskussionen zu ausgewählten Schwerpunktthemen. Ziel ist die Verbreitung nicht hinreichend bekannter Rechtsnormen, der aktuellen Rechtsprechung und ihrer Auslegung sowie die Diskussion von rechtlichen und rechtspolitischen Fragen in der Fachöffentlichkeit und bei den Akteuren in Betrieben und Institutionen. Hierdurch soll die Anwendung und Weiterentwicklung des Rehabilitationsrechts unterstützt werden.

Kontakt:

Für Rückfragen können sich Interessierte an Mirjam Schülle, Universität Kassel (mirjam.schuelle@uni-kassel.de) wenden oder bei der DVfR an Livia Grupp (l.grupp@dvfr.de) oder Nikola Hahn (n.hahn@dvfr.de).

Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR)
Maaßstr. 26
69123 Heidelberg
Tel.: 06221 / 18 79 01-0
E-Mail: info@reha-recht.de
www.dvfr.de
www.reha-recht.de
monitoring.reha-recht.de


Qualität bestätigt: RehaZentren Baden-Württemberg erfolgreich rezertifiziert

„Wir mobilisieren Kräfte“ – Nach diesem Motto erbringen die RehaZentren Baden-Württemberg ein breites Spektrum an präventiven und rehabilitativen Dienstleistungen. Dass sie hierbei die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllen, wurde nun erneut durch externe Experten bestätigt: Die Kliniken der RehaZentren Baden-Württemberg wurden erfolgreich nach QMS-Reha rezertifiziert.

„Als RehaZentren Baden-Württemberg stehen wir für ein hohes Maß an Qualität in Medizin, Pflege und Verwaltung. Eine zentrale Säule unseres Qualitätsmanagements, das auf die kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Behandlungsergebnisse aber auch der internen Abläufe abzielt, ist eine regelmäßige externe Überprüfung durch neutrale Gutachter. Daher ist für uns die Zertifizierung unserer Einrichtungen nach QMS-Reha eine Selbstverständlichkeit. Und ich freue mich, dass wir nun wieder erfolgreich rezertifiziert wurden“, so Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH.

In diesem Jahr wurden die RehaZentren Baden-Württemberg bereits zum dritten Mal erfolgreich nach QMS-Reha rezertifiziert. Alle acht Rehakliniken wurden bei laufendem Klinikbetrieb von den Experten der Zertifizierungsgesellschaft LGA Intercert (TÜV Rheinland) auf „Herz und Nieren“ überprüft. Intensiv durchleuchtet wurden alle Abläufe rund um die Patientenversorgung, von der Aufnahme über die Behandlung bis hin zur Entlassung. Neben den medizinischen und pflegerischen Bereichen wurden in diesem Rahmen auch die verwaltungstechnischen Prozesse einer detaillierten Prüfung unterzogen. Im Ergebnis bescheinigten die Prüfer den Häusern in allen Bereichen eine hohe Qualitätsorientierung und würdigten u.a. den hohen Therapiestandard und die Breite des Therapieangebots sowie die vorbildliche Patientenorientierung.

Gerade in der medizinischen Rehabilitation müssen viele therapeutisch, ärztlich und beratend tätige Berufsgruppen Hand in Hand arbeiten. Dies bedarf einer optimalen Abstimmung an den Schnittstellen und einer systematischen Planung. Für Geschäftsführerin Dr. Schaal steht daher die Teamarbeit an erster Stelle: „Die erfolgreiche Rezertifizierung ist nicht nur eine Anerkennung der täglichen Arbeit aller unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit den Patientinnen und Patienten sondern gleichzeitig Ansporn, das hohe Qualitätsniveau in Zukunft zu halten und weiter auszubauen.“

QMS-Reha
Das Qualitätsmanagementsystem QMS-Reha wurde von der Deutschen Rentenversicherung Bund speziell für den Bereich der medizinischen Rehabilitation entwickelt und konzentriert sich auf die Abläufe in den Kliniken. Es zeichnet sich damit durch große Praxisnähe aus. QMS-Reha ist ein durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) anerkanntes Verfahren gemäß § 4 der Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement nach § 2ß0 Abs. 2a SGB IX.

RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen
zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart.
Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergieeffekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten.
Weitere Informationen: www.rehazentren-bw.de

Kontakt:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH
Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20


Kaufmännische Leitung neu besetzt

Zum 01. September 2016 übernimmt Gela Sonnenschein die Kaufmännische Leitung der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation in Freiburg (ZAPR). Die studierte Gesundheitsökonomin verfügt zusätzlich über den Abschluss „Master of Commercial Law“ und bringt umfassende Kompetenzen und Erfahrungen aus leitenden Funktionen im Krankenhaus- und Gesundheitsbereich mit. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Werner Geigges bildet sie die Duale Klinikleitung der beiden Reha-Einrichtungen.

Zum 01. September erhalten die Rehaklinik Glotterbad und das Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation in Freiburg (ZAPR) eine neue Kaufmännische Leiterin: „Mit Gela Sonnenschein kommt eine kompetente Führungspersönlichkeit zu uns, die nicht nur eine exzellente wirtschafts-wissenschaftliche Ausbildung, sondern auch mehrjährige Erfahrung im Gesundheitswesen mitbringt“, betont Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH. Auch Chefarzt Dr. Werner Geigges freut sich auf die Zusammenarbeit: „Der kaufmännische Bereich ist die entscheidende Nahtstelle zur qualitativ hochwertigen Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Ich freue mich sehr, dass wir mit Frau Sonnenschein eine menschlich und fachlich kompetente Kaufmännische Leiterin bekommen. Gemeinsam werden wir das vorhandene Reha-Angebot unserer Kliniken weiter ausbauen und optimieren und damit die Zukunft der Rehaklinik Glotterbad und des ZAPR gestalten.“

Für ihre neue Aufgabe bringt Gela Sonnenschein die optimalen Voraussetzungen mit: Aktuell ist die studierte Gesundheitsökonomin Verwaltungsdirektorin und Prokuristin der Psychosomatischen Fachklinik Sonneneck GmbH und der Psychosomatischen Rehaklinik Sonneneck GmbH in Badenweiler. Weitere Stationen ihrer bisherigen Laufbahn waren die Celenus Kliniken GmbH in Offenburg sowie das MediClin Herzzentrum im badischen Lahr. Berufsbegleitend hat Gela Sonnenschein an der Universität des Saarlandes ein Studium des Wirtschaftsrechts in der Unternehmenspraxis mit einem „Master in Commercial“ Law erfolgreich abgeschlossen.

Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Werner Geigges bildet Gela Sonnenschein ab dem 01. September die Duale Klinikleitung der Rehaklinik Glotterbad und des Zentrums für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation Freiburg – eine Herausforderung, der sie mit Freude entgegen sieht: „Die Rehaklinik im Glottertal und das ambulante Zentrum in Freiburg verfügen nicht nur über ein spannendes medizinisches Spektrum sondern auch über ein Renommee, das weit über die Region hinausreicht. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht nur die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen, sondern die beiden Einrichtungen noch besser zu vernetzen und insbesondere die überregionale Anziehungskraft nachhaltig zu stärken.“

Rehaklinik Glotterbad
Die Rehaklinik Glotterbad gehört zum Verbund der RehaZentren Baden-Württemberg und ist eine Fachklinik für Psychosomatik, Psychotherapeutische und Innere Medizin. Behandelt werden Patienten mit chronisch internistischen Erkrankungen verbunden mit psychischen Begleiterkrankungen. Patienten mit Ängsten und Depressionen, chronischen Schmerzsyndromen und somatoformen Störungen, mit Essstörungen, Zwängen und Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline-Störungen) sowie mit Posttraumatischen Belastungsstörungen und Arbeitsplatzkonflikten.

Weitere Informationen: www.rehaklinik-glotterbad.de

ZAPR Freiburg – Zentrum für Ambulante Psychosomatische Rehabilitation
Das zur Rehaklinik Glotterbad gehörende ZAPR bietet Betroffenen, für die eine ambulante Therapie nicht mehr ausreichend ist und die in der Nähe wohnen, die Möglichkeit einer intensiven ganztägig ambulanten Behandlung. Behandelt werden Patienten mit u.a. Depressiven Störungen, Burn-out, Angststörungen, Anpassungsstörungen bzw. Belastungsreaktionen sowie körperlichen Störungen, bei denen psycho-soziale Faktoren für Genese, Verarbeitung und Verlauf relevant sind (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma bronchiale) und Chronische Schmerstörungen, die sowohl eine orthopädische wie auch psychosomatische Kompetenz bei der Behandlung erfordern.
Weitere Informationen: www.zapr-rehazentren-bw.de

RehaZentren Baden-Württemberg
Unter dem Dach der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH sind neun Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation mit individuellen Profilen
zusammengeführt. Acht Standorte liegen in Baden-Württemberg, ein weiterer in Bayern. Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in Stuttgart.
Die Kliniken erbringen ein breites Spektrum an rehabilitativen und präventiven Dienstleistungen. Sie ergänzen sich gegenseitig, sodass wertvolle Synergieeffekte entstehen. Vernetzte Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit sichern eine optimale Betreuung der Patientinnen und Patienten.
Weitere Informationen: www.rehazentren-bw.de

Kontakt:
Jörg Skupin, Referent Public Relations
RehaZentren der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg gGmbH
Wilhelmsplatz 11, 70182 Stuttgart
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20

Gela Sonenschein (Foto: Oliver Wernert)

Gela Sonenschein (Foto: Oliver Wernert)