Donnerstag, Juni 23rd, 2016

 

Demenz: Vom Fatalismus zur Prävention

Kuratorium Deutsche Altershilfe

Demenz: Vom Fatalismus zur Prävention
„Aktiv gegen das Vergessen: Demenz und Prävention“ stand im Mittelpunkt der Jahrestagung der Landesinitiative Demenz-Service NRW

Köln – Eine Diagnose wie ein Schicksalsschlag: Demenz. Wer vom Verlust seiner kognitiven Fähigkeiten betroffen ist, dem ist nicht mehr zu helfen, so zumindest lautet die weitverbreitete Meinung. Doch in Forschung und Praxis setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass durch einen aktiven Lebensstil das Risiko einer Demenzerkrankung verringert und ihr Verlauf verlangsamt werden kann. Mit viel Sport und einer ausgewogenen Ernährung lasse sich zudem der Gedächtnisverlust beeinflussen – und zwar mindestens so effektiv wie durch Medikamente.

Auf die zunehmende Bedeutung der Prävention bei Demenz hat deshalb die Landesinitiative Demenz-Service NRW bei ihrer Jahrestagung in Schwerte mit mehr als 400 Teilnehmenden aufmerksam gemacht. „Präventive Ansätze bei Demenz bieten die Chance, einer Demenzerkrankung aktiv zu begegnen und sich ihr weniger ausgeliefert zu fühlen“, betont NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens. „Wichtig ist dabei: Menschen mit Demenz gehören in die Mitte der Gesellschaft, nicht ausgegrenzt. Da die meisten von uns noch nicht gelernt haben, mit Demenzbetroffenen umzugehen, müssen wir uns dringend dafür öffnen und die Rahmenbedingungen so gestalten, dass Menschen mit Demenz so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben können“, unterstrich die Ministerin.

Die gesellschaftliche Grundhaltung zur Demenz soll bewusst verändert werden, betont auch KDA-Vorstandsmitglied Ulrich Christofczik. „Wir wollen weg vom Fatalismus und hin zum aktiven Umgang“ mit der Erkrankung, sagt Ulrich Christofczik. Seit Jahren kämpfe das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) darum, das Thema Demenz aus der Tabuzone zu holen. Betroffene verdienten eine möglichst selbstbestimmte gesellschaftliche und soziale Teilhabe. Und Angehörige benötigten Unterstützung in Form von Wissen und Hilfsangeboten, um die Gewissheit zu haben das Bestmögliche zu tun, so Ulrich Christofczik.

Unterstützt werden die Aktivitäten der Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen inhaltlich und finanziell vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesverbände der Pflegekassen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.demenz-service-nrw.de

Pressekontakt:

Ansprechpartnerin
Simone Helck
Telefon: +49 0171/8949918 
Mail: presse@kda.de

Roßbach zur künftigen Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund gewählt, Gross und Fasshauer als Mitglieder des Direktoriums

Gundula Roßbach Quelle: Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

Pressemitteilung

 

Gundula Roßbach Quelle: Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

Gundula Roßbach Quelle: Bildarchiv DRV Bund/Chaperon

Berlin, 23. Juni 2016 Die Bundesvertreterversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung in Bremen Gundula Roßbach zur künftigen Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund gewählt. Roßbach soll das Amt zum 1. Januar 2017 vom derzeitigen Präsidenten Dr. Axel Reimann übernehmen, der dann aus Altersgründen in den Ruhestand tritt. Reimann ist seit 2005 Mitglied des Direktoriums der Deutschen Rentenversicherung Bund und seit 2014 deren Präsident.

Als weitere künftige Mitglieder des Direktoriums wurden Brigitte Gross und Dr. Stephan Fasshauer gewählt. Die Wahl von Gross erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 2017. Mit Ausscheiden des Direktoriumsmitglieds Herbert Schillinger folgt Fasshauer nach. Die Amtszeit von Schillinger endet im Dezember 2017.

Nikolaus Landgraf, Vorsitzender der Bundesvertreterversammlung, betonte nach der Wahl, dass die Mitglieder der neu gewählten Spitze der Deutschen Rentenversicherung Bund bereits in der Vergangenheit ihre fachliche Kompetenz überzeugend unter Beweis gestellt haben. „Mit dieser langfristigen Personalentscheidung hat die Selbstverwaltung der Rentenversicherung eine klare Zukunftsperspektive für die Deutsche Rentenversicherung Bund geschaffen“, so Landgraf.

Gundula Roßbach (51) war nach einer Tätigkeit bei einem Kommunalen Spitzenverband in Brandenburg seit 1997 bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte beschäftigt. Die Juristin war dort tätig unter anderem als stellvertretende Leiterin der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen und Leiterin der Abteilung Prüfdienst. 2006 ist Roßbach zur stellvertretenden Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg gewählt worden, 2009 zur Geschäftsführerin. Seit 2014 ist sie Mitglied des Direktoriums der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Brigitte Gross (53) begann 1991 ihre Tätigkeit bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte. Die Juristin war in verschiedenen Bereichen des Hauses beschäftigt, unter anderem in der Rentenabteilung, in der Rehabilitationsabteilung sowie in der Personalabteilung. Seit 2009 leitet sie die Abteilung Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung Bund.

Dr. Stephan Fasshauer (42) arbeitete seit 1999 beim Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (VDR). Dort war der Volkswirt unter anderem Leiter des Referats „Volkswirtschaftliche Analysen“. Später leitete er das Referat „Finanzielle Grundsatzfragen der Sozialpolitik“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Seit 2010 war er stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg, seit 2014 ist er dort Geschäftsführer.

Die Wahl eines Mitglieds des Direktoriums erfolgt auf Vorschlag des Bundesvorstands durch die Mitglieder der Bundesvertreterversammlung. Sie ist das höchste Selbstverwaltungsgremium und setzt sich zusammen aus Versicherten-und Arbeitgebervertretern aller 16 Rentenversicherungsträger.

 

 

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