Dienstag, Juni 14th, 2016

 

DAK-Kampagne gegen Komasaufen: Drogenbeauftragte kürt Bundessieger

Bundessieger "bunt statt blau" 2016: Das beste Plakat gegen das Komasaufen Quellenangabe: "obs/DAK-Gesundheit"

DAK-Gesundheit

Bundessieger "bunt statt blau" 2016: Das beste Plakat gegen das Komasaufen Quellenangabe: "obs/DAK-Gesundheit"

Bundessieger „bunt statt blau“ 2016: Das beste Plakat gegen das Komasaufen Quellenangabe: „obs/DAK-Gesundheit“

Berlin . Kunst gegen Komasaufen: Eine 14-jährige Schülerin aus Niedersachsen gewinnt den Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ 2016. Im Frühjahr hatten sich bundesweit mehr als 7.000 junge Künstler mit kreativen Ideen an der Kampagne der DAK-Gesundheit zum Thema Alkoholmissbrauch beteiligt.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, die Band „Luxuslärm“ und der Chef der DAK-Gesundheit, Herbert Rebscher, wählten die Zeichnung eines bunten Mädchenkopfes mit blauer Wodka-Flasche und dem Spruch „Schieß Dich nicht ab!“ zum besten Plakat 2016 gegen das „Komasaufen“. Mit der beeindruckenden Arbeit gewann die 14-jährige Künstlerin Hannah Hauswald aus Lüneburg (Niedersachsen) den Hauptpreis von 500 Euro. Der zweite und dritte Platz gingen an Schüler aus Hessen und Berlin. Den Sonderpreis „Jüngere Künstler“ erhielt ein 13-jähriges Mädchen aus Rheinland-Pfalz.

„Die Siegerplakate der jungen Künstler zeigen sehr plakativ Auswege und Alternativen zum Thema Alkoholmissbrauch auf“, sagt Herbert Rebscher von der DAK-Gesundheit. „Auch im siebten Wettbewerbsjahr entstehen neue Ideen, mit denen Schüler Risiken beim Rauschtrinken aufzeigen.“ Für die Jury sei es beeindruckend, wie die Teilnehmer unter dem Motto „bunt statt blau“ im wahrsten Sinne des Wortes Farbe gegen das „Komasaufen“ bekennen würden. Das sei das Besondere dieser erfolgreichen und mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne.

Nach aktueller Bundesstatistik landeten 2014 insgesamt mehr als 22.000 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Bei den 10- bis 15-Jährigen gab es 3.000 Betroffene. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, unterstützt die Kampagne „bunt statt blau“ als Schirmherrin: „Der Konsum von Alkohol ist in unserer Gesellschaft noch immer viel zu selbstverständlich. Die Risiken des Trinkens werden ausgeblendet. Alkohol bedeutet eben nicht nur Party, Spaß und Freude. Unsere Kinder wissen das und sind manchem Erwachsenen ein Stück voraus. Mit ihren Wettbewerbsbeiträgen sagen über 7.000 Schülerinnen und Schüler ‚Ja‘ zu Kreativität und Fantasie und ‚Nein‘ zum Alkoholmissbrauch und erzielen Wirkungen über Altersgrenzen hinweg. Das macht ‚bunt statt blau‘ so großartig. Immer weniger Kinder und Jugendliche trinken Alkohol und konsumieren riskant. Wird dürfen jedoch nicht nachlassen, bereits in jungen Jahren für die Risiken des Alkohols zu sensibilisieren. Die Kampagne `bunt statt blau´ ist hierbei ein wichtiger Baustein.“ Seit dem Start im Jahr 2010 haben 80.000 Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren teilgenommen. Nach einer Begleitstudie wirkt sich die Teilnahme am Wettbewerb beim Alkoholkonsum Jugendlicher positiv aus. Jeder Fünfte sagte, er denke jetzt anders über die Wirkung von Alkohol. Ferner beteiligten sich Jugendliche nach der Aktion seltener am Rauschtrinken als Schüler ohne Teilnahme.

Auch die bekannte Band „Luxuslärm“ unterstützt die Kampagne bereits im sechsten Jahr als Mitglied der Bundesjury. Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Komasaufen“ inspirierte die Musiker zum Song „Federleicht“, der auf dem aktuellen 5. Studioalbum „Fallen und Fliegen“ erschienen ist und fester Bestandteil von Liveauftritten ist.

Das Kunstwerk der Bundessiegerin Hannah Hauswald aus Lüneburg in Niedersachsen zeigt einen bunten Mädchenkopf mit blauer Wodkaflasche. Dazu der Spruch: „Schieß Dich nicht ab!“ „Die Flasche steht symbolisch für eine Pistole, welche sich das Mädchen an die Schläfe setzt, als ob sie einen Selbstmord begehen würde“, erklärt die 14-Jährige ihr erfolgreiches Plakat. „Mein Plakat zeigt, wie der Alkoholkonsum Lebensfreude und Hoffnung verdrängen kann.“

Die besten Plakate aus allen 16 Bundesländern sind im Internet zu sehen unter www.dak.de/buntstattblau. Außerdem werden die Bilder nach den Sommerferien in einer bundesweiten Wanderausstellung in Schulen gezeigt. Die Kampagne „bunt statt blau“ ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, mit der die DAK-Gesundheit bereits seit elf Jahren Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt. Der Plakatwettbewerb wird im Frühjahr 2017 fortgesetzt.

Pressekontakt:

DAK-Gesundheit
Pressestelle
Telefon: 040/2396-1409
Mail: presse@dak.de

Ärzte-Tagung zu Morbus Parkinson in der MATERNUS-Klinik

PRESSEMITTEILUNG

 

Wie wird die Nervenkrankheit Morbus Parkinson verlässlich und frühzeitig diagnostiziert, welche Formen weist sie auf und welche neuen Erkenntnisse gibt es, um sie wirksam zu behandeln? Fachärzte der MATERNUS-Klinik referieren dazu auf einer Tagung und stehen danach für einen ausführlichen Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Die von der neurologischen Abteilung der MATERNUS-Klinik ausgerichtete ärztliche Fortbildungsveranstaltung findet am 24. Juni in der MATERNUS-Klinik statt und richtet sich an Allgemeinmediziner, Internisten und Neurologen beziehungsweise Nervenärzte, die in Praxen oder in Kliniken arbeiten.

 

Professor Dr. Peter Clarenbach, Leiter des Schlaflabors der MATERNUS-Klinik, und Dr.-medic. Christian Barzu, Oberarzt in der Neurologie der MATERNUS-Klinik, referieren zu diesem Thema. Besonders werden sie auf Fragen der Diagnostik und verschiedene Möglichkeiten der Behandlung eingehen.

 

Morbus Parkinson ist eine der bekanntesten und häufigsten Erkrankungen des Nervensystems. Ihren Namen verdankt sie dem britischen Arzt, James Parkinson, der 1817 erstmalig die typischen Symptome ausführlich beschrieb. In Deutschland wird die Zahl der davon betroffenen Patienten auf etwa 350.000 geschätzt. Im Alter zwischen 55 und 65 Jahren gibt es die meisten Erkrankten, wobei die männlichen Patienten leicht in der Überzahl sind. Auch junge Menschen können betroffen sein. Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, die vor allem bestimmte Teile des Gehirns betrifft. Obwohl eine Heilung nicht möglich ist, gehört Morbus Parkinson heute zu den sehr gut behandelbaren neurologischen Erkrankungen. Mit der Entdeckung von neuen Medikamenten, wie beispielsweise den Dopamin-Agonisten, sind in den letzten Jahren bahnbrechende Fortschritte erzielt worden.

 

Die Fortbildungsveranstaltung beginnt am 24. Juni um 14.30 Uhr und endet gegen 17 Uhr. Die Veranstaltung ist zertifiziert und mit zwei Punkten der Kategorie A anrechenbar. Interessenten können sich unter Telefon 0 57 31 – 85 10 07 oder lydia.smiech@maternus.de anmelden.

 

Die MATERNUS-Klinik für Rehabilitation mit insgesamt 590 Betten behandelt und betreut in ihrer neurologischen Abteilung Patienten aller neurologischer Erkrankungen in den Phasen C+, C und D sowie beatmungspflichtige Patienten in der speziellen Interdisziplinären Intensivmedizinischen Rehabilitationsabteilung. In einer weiteren neurokognitiven Station können auch Patienten mit Weglauftendenz in einem geschlossenen Setting behandelt und therapiert werden.

 

 

Bad Oeynhausen, 14. Juni 2016

 

Daten zur MATERNUS-Klinik

 

Ansprechpartner:

 

Johannes Assfalg

Geschäftsführer

Am Brinkkamp 16

32545 Bad Oeynhausen

Tel.: 0 57 31/85 83 05

E-Mail: johannes.assfalg@maternus.de