Donnerstag, Mai 19th, 2016

 

Fachseminar „„Alternsgerechte Reha“ am 14. Juni 2016 in Berlin

Pressemitteilung 05-2016 (19.05.2016)

 

Bundesverband Geriatrie und DEGEMED bieten gemeinsames Fachseminar zur Thematik an, wie sich Rehabilitationseinrichtungen fachlich-inhaltlich alternsgerecht auf die besonderen Bedarfe älterer Rehabilitanden einstellen können.

 Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung erhält das Thema „Alternsgerechte Reha“ eine immer höhere Bedeutung. Damit wächst auch das Interesse an geriatrischen Rehabilitationen und den damit verbundenen Inhalten.

Die DEGEMED und der Bundesverband Geriatrie bieten daher in einer gemeinsamen Veranstaltung Informationen für Rehabilitationseinrichtungen an, wie sie sich fachlich-inhaltlich alternsgerecht auf die besonderen Bedarfe älterer Rehabilitanden einstellen können.

Die Fachtagung „Alternsgerechte Reha“ findet am 14. Juni 2016 in Berlin statt. Unter anderem werden folgende Themen erörtert:

  • Rehabilitative Maßnahmen bei betagten Patienten
  • Über das Krankenhaus in die Reha
  • Rehabilitative Bedarfe: Pflegegutachten des MDK
  • Demenz als „Nebendiagnose“ in der Rehabilitation
  • Mobile Rehabilitation bei geriatrischen Patienten
  • Aktivierend-therapeutische Pflege in der Geriatrie
  • Entlassmanagement bei geriatrischen Patienten
  • Ältere Arbeitnehmer in der Rehabilitation

 

Weitere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite der DEGEMED (http://www.degemed.de/events/details/254-Fachtagung%20Alternsgerechte%20Reha%20heute.html) oder auf der Seite des Bundesverbandes Geriatrie (http://www.bv-geriatrie.de/index.php?page=veranstaltungen). Dort finden Sie auch ein entsprechendes Anmeldeformular. Die Tagungsgebühren (inkl. Verpflegung) betragen 125 Euro für Mitglieder der DEGEMED/BV-Geriatrie bzw. 225 Euro für Nichtmitglieder.

 

Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
Fax: 030 / 339 88 76 – 20
E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de

 

 

Bundesverband Geriatrie e.V.

Vorstandsvorsitzender: Dipl.-Kfm. Ansgar Veer

Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel

Reinickendorfer Straße 61

13347 Berlin

Tel.: 030 / 339 88 76 – 10

Fax: 030 / 339 88 76 – 20

E-Mail: geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de

http://www.bv-geriatrie.de

 

 

Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern die rund 330 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 22.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -Konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung.

Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

 

Sebastian Holtmann                               
– Referent –
Bundesverband Geriatrie e.V.
Reinickendorfer Str. 61
13347 Berlin
Fon: 030 / 3 39 88 76-17
Fax:  030 / 3 39 88 76-20
Email:     sebastian.holtmann@bv-geriatrie.de
Internet:  www.bv-geriatrie.de


„Mehr Entschlossenheit anstelle einer Reformsimulation!“ DEGEMED kritisiert Entwurf für ein Bundesteilhabegesetz

 

Berlin, 18.05.2016

Die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V. (DEGEMED) ist vom Entwurf der Bundesregierung für ein Bundesteilhabegesetz enttäuscht. Vor allem die Änderungen SGB IX – dem Rahmenrecht der Rehabilitation und Teilhabe – gehen nach Ansicht der DEGEMED nicht weit genug.

Die Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, Dr. Constanze Schaal.

Die Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, Dr. Constanze Schaal.

„Im vergangenen Jahr hat die Bundesministerin Andrea Nahles noch eine umfassende Reform der Eingliederungshilfe versprochen und eine Kernsanierung des SGB IX in Aussicht gestellt. Davon ist sehr wenig übrig geblieben“, bedauert die DEGEMED-Vorsitzende, Dr. Constanze Schaal, bei der Veröffentlichung der Stellungnahme der DEGEMED zum Referentenentwurf am 18.05. in Berlin. „Wir fordern mehr Entschlossenheit anstelle einer Reformsimulation“, so Schaal weiter. Das Gesetz bleibe hinter vielen berechtigten Erwartungen der Behindertenverbände zurück. Ebenso werde zu wenig unternommen, um den Reformstau beim Miteinander von Reha-Trägern und Leistungsanbietern aufzulösen.

„15 Jahre nach dem Inkrafttreten des SGB IX ist die Zeit reif für mehr Offenheit und Transparenz. Der Zugang zu Reha-Leistungen, aber auch der Marktzugang von Leistungsanbietern muss rechtssicher und diskriminierungsfrei ausgestaltet sein. Das werden wir in der Anhörung bei der Bundesregierung auch vortragen“, kündigt DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall an. Die DEGEMED setzt sich in ihrer Stellungnahme außerdem für eine Stärkung des Wunsch- und Wahlrechts und für feste Reha-Quote der Krankenkassen in Höhe von zwei Prozent der Gesamtausgaben ein.

 


Weitere Informationen:

DEGEMED

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.

Katharina Ruppelt

Fasanenstraße 5, 10623 Berlin

Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70

E-Mail: k.ruppelt@degemed.de

Internet: www.degemed.de


Infomobiltour durch Mitteldeutschland startet in diesem Jahr wieder in Eilenburg

Am 26. Mai 2016 wird das Beraterteam des Berufsförderungswerkes Leipzig (BFW Leipzig) auf dem Wochenmarkt in Eilenburg von 9 bis 14 Uhr über die Möglichkeiten der beruflichen Rehabilitation informieren. Damit startet der weiße BARKAS zu seiner sechsten Infomobiltour durch Mitteldeutschland.

Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS vor Ort zur beruflichen Rehabilitation. Auto: A. Starke, BFW Leipzig

Corinna Schulze und Steffen Gonsior beraten am weißen BARKAS vor Ort zur beruflichen Rehabilitation. Foto: A. Starke, BFW Leipzig

„Es gehört seit 6 Jahren schon zu einer guten Tradition, dass wir unsere Infomobiltour in Eilenburg starten“, sagt Corinna Schulze vom BFW Leipzig. Auf dem Wochenmarkt können sich Menschen, die durch Krankheit oder Unfall nicht mehr ihren bisherigen Beruf ausüben können, von 9 bis 14 Uhr über die Chancen der beruflichen Rehabilitation beraten lassen. „Es ist ein Informationsangebot vor Ort“, betont Corinna Schulze. „Nicht jeder kann zu der monatlichen Informationsveranstaltung nach Leipzig kommen oder die Beratungsangebote in den fünf Außenstellen annehmen.“ Daher habe man vor sechs Jahren entschieden, unterwegs in der Region Mitteldeutschland zu sein. Der weiße BARKAS ist das optische Markenzeichen der Infomobiltour.

„Unsere Erfahrungen zeigen“, so Corinna Schulze weiter, „dass wir so weitere Menschen erreichen, denen wir so die Zugangswege zur beruflichen Rehabilitation und deren Chancen durch das Erlernen eines neuen Berufes erklären können.“ Mit über 50 Qualifizierungsangeboten von der Umschulung im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich bis hin zu Vermittlungsmaßnahmen findet man im BFW Leipzig ein breites Angebotsspektrum für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Die berufliche Rehabilitation bietet für mehrere Seiten positive Aspekte. „Zum einen erhalten betroffene Menschen eine zweite Chance auf einen Neubeginn im Arbeitsleben. Zum anderen könnten Unternehmen besonders auf diese Menschen bauen, die hoch motiviert die berufliche Qualifizierung absolvieren“, so Corinna Schulze vom BFW Leipzig. Es gehöre viel Willen und Engagement dazu, trotz gesundheitlicher Einschränkungen wieder ins Arbeitsleben einsteigen zu wollen. Diese Bereitschaft und die Lebenserfahrung aus dem ersten Beruf sind wichtige Argumente, um schnell in ein Unternehmen integriert zu werden. Die Erfahrungen zeigen, dass viele Unternehmenslenker genau auf diese Werte bauen.

Chemnitz wird am 2. Juni 2016 die zweite Station der Infomobiltour sein. In den Frühjahrs- und Sommermonaten fährt der weiße BARKAS insgesamt 8 Standorte in Sachsen und Sachsen-Anhalt an. Interessenten können vorab die Termine auf der Internetseite des BFW Leipzig einsehen:

www.bfw-leipzig.de/aktuelles/veranstaltungen.html

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

 

Weitere Termine der Infomobiltour:

02.06.2016, 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr, Chemnitz, auf dem Neumarkt vor Galeria Kaufhof

23.06.2016, 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr, Grimma, auf dem Wochenmarkt

06.07.2016, 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr, Lutherstadt Wittenberg, auf dem Marktplatz

21.07.2016, 9:00 Uhr bis 14:30 Uhr,  Borna, Wochenmarkt

11.08.2016, 9:00 Uhr bis 15.00 Uhr,  Weißenfels, Wochenmarkt

24.08.2016, 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr, Plauen, Fußgängerzone in der Nähe des Theatercafés

08.09.2016, 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr, Halle, Nähe Ratshof

 

BFW Leipzig

Seit 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

 

Weitere Informationen und Bildmaterial:

 

Berufsförderungswerk Leipzig
gemeinnützige GmbH

Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
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Fax: 0341 | 917563120
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