April, 2016

 

biha und DTL gemeinsam stark für Lärm- und Gehörschutz – Veranstaltung „Lärmprävention 2.0“

Diskussionsrunde-webDie Bundesinnung der Hörgeräteakustiker KdöR (biha) und die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) beteiligten sich am internationalen „Tag gegen Lärm“ am 27. April 2016. Gemeinsam luden sie ein zur öffentlichen Veranstaltung „Lärmprävention 2.0 – Wie ich mich vor Lärm schützen kann“. Zu Gast waren sie bei der Handwerkskammer zu Köln.

Die Präsidentin der biha, Marianne Frickel, und Dr. Ortwin Weltrich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, begrüßten die über 50 Teilnehmer. „Lärm nervt, aber Lärm macht vor allem krank“, war ihr Tenor. Neben der wertvollen Hörsystemversorgung läge es den Hörakustikern daher sehr am Herzen, sagte Marianne Frickel, bereits präventiv zu informieren und zu helfen. Dr. Ortwin Weltrich nahm den Faden auf. Er verdeutlichte, dass „Hörakustiker“ ein sehr gefragter und attraktiver Beruf sei, ein „filigraner Hightech-Beruf“, und er gleichzeitig sehr froh darüber sei, dass die Hörakustiker sich derart stark machten für Lärmprävention.

In zwei Fachvorträgen informierten Hörakustikermeister Dirk Köttgen und Dr. Sandra Dantscher vom Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) über die Notwendigkeit und die korrekte Anwendung von Gehörschutz. In seinem anschaulich präsentierten Vortrag sprach Dirk Köttgen dabei nicht nur Hörakustiker an, sondern auch die fachfremden Zuhörer dieser öffentlichen Veranstaltung am weltweiten „Tag gegen Lärm“. Welchen Richtlinien, beispielsweise der EU, Gehörschutz dabei unterliegt, darauf ging Dr. Sandra Dantscher im Besonderen ein.

„Lärmprävention 2.0 – Wie ich mich vor Lärm schützen kann“ war auch das Thema der folgenden Diskussionsrunde. Es diskutierten Staatssekretär Peter Knitsch, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur‐ und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Karl Karst, Programmchef des WDR 3 und Vorsitzender der Initiative Hören e.V., sowie Volker Albert, Vorsitzender der DTL, unter der Moderation von Dr. Juliane Schwoch, Referentin Öffentlichkeitsarbeit der biha. Ein kurz diskutierter Status quo – wie präsent ist in Deutschland das Thema „Lärm und seine Folgen“ – leitete über zu den gesundheitlichen Folgen. Als Tinnitus-Betroffener und Vorsitzender einer Selbsthilfeorganisation konnte Volker Albert das Thema eindringlich darstellen. Im Folgenden sprachen er, Prof. Karl Karst und Staatssekretär Peter Knitsch über die Möglichkeiten der Prävention. Festzuhalten war, dass die Politik eingreifen muss und das auch bereits tut, es dabei aber nicht möglich ist, alles zu reglementieren. Gleichzeitig ist jeder Einzelne gefragt, Lärm in seiner Umwelt zu reduzieren und sich selbst zu schützen.

Die Diskussion wird in der Radio-Sendung „Kulturpolitisches Forum“ des WDR 3 am Sonntag, den 1. Mai 2016, von 19.05 bis 20.00 Uhr übertragen. Danach wird sie als Podcast im Internet zur Verfügung stehen.

Bildunterschrift:
Diskussionsrunde zum Thema Lärmprävention (v. l. n. r.): Dr. Juliane Schwoch, Prof. Karl Karst, Staatssekretär Peter Knitsch und Volker Albert. Foto: Bundesinnung der Hörgeräteakustiker KdöR (biha).

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk
Mit circa 6.000 Hörakustiker-Betrieben und rund 14.500 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk etwa 3 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 12.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörgeräteakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.


Anmeldung freigeschaltet: DVfR-Kongress „Teilhabe – Anspruch und Wirklichkeit in der medizinischen Rehabilitation“

Ab jetzt können sich alle Interessierten zum DVfR-Kongress 2016 anmelden, der vom 14. bis 15. November in Berlin stattfinden wird. Besonderer Fokus des Kongresses liegt auf dem Beitrag der medizinischen Rehabilitation zur nachhaltigen Teilhabeförderung.

In Deutschland umfasst medizinische Rehabilitation ein breites Feld von Angeboten. Dazu gehören stationäre und ambulante medizinische Rehabilitationsleistungen der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Unfallversicherung und weitere medizinisch-rehabilitative Leistungen, die in anderen sozialen Leistungsbereichen wie der Gesundheitsversorgung, Pflege, Eingliederungshilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe mit der Zielsetzung der Teilhabeförderung erbracht oder dort veranlasst werden. Aufgrund verschiedener Zuständigkeiten und vieler Schnittstellen ergeben sich aus dieser Systematik oft erhebliche Schwächen, aber auch Chancen. In der sozialpolitischen Debatte muss daher die Weiterentwicklung der medizinischen Rehabilitation im Hinblick nicht nur auf kurzfristige, sondern insbesondere auch auf langfristige Perspektiven verstärkt thematisiert werden.

Dabei sollte die Orientierung auf die Teilhabe auch innerhalb der medizinischen Rehabilitation verstärkt werden. Ein wesentlicher Faktor dabei ist die Zusammenarbeit im Rehabilitationsteam und die Koordination mit anderen zahlreichen Beteiligten, um die Leistungen auf die konkreten Bedarfe in der Arbeits- und sonstigen Lebenswelt zuzuschneiden und zusammenzuführen. Der Kongress fragt deshalb ausdrücklich die in der Rehabilitation Tätigen und die Betroffenen, wie tatsächlich mit der Perspektive der Teilhabe während der Rehabilitation umgegangen wird und wo sich aus ihrer Sicht Möglichkeiten der Verbesserung der Teilhaborientierung finden lassen.

Neben verschiedenen Vorträgen und Podiumsdiskussionen, u.a. zu aktuellen Herausforderungen in der medizinischen Reha, zu ethischen und gesellschaftlichen Perspektiven sowie zum geplanten Bundesteilhabegesetz, finden zehn Workshops statt, die unterschiedlichste Facetten des Themas beleuchten. In zwei Blöcken können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für bis zu zwei Workshops anmelden und sich auf diese Weise mit verschiedenen Themen vertiefend auseinandersetzen.

Als einer der Höhepunkte des Kongresses wird am 15. November die Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille 2016 verliehen, mit der die DVfR Einzelpersonen oder Personengruppen auszeichnet, die im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe von behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen einschließlich der Forschung Herausragendes geleistet haben.

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation lädt alle Interessierten ganz herzlich zum Kongress nach Berlin ein, um Ideen für eine zukunftsorientierte medizinische Rehabilitation gemeinsam zu erörtern!

Weitere Informationen zur Veranstaltung, die Möglichkeit zur Anmeldung sowie das vorläufige Kurzprogramm finden Sie unter www.dvfr.de/kongress.


Sozialverband: Wort halten beim Bundesteilhabegesetz

SoVD Sozialverband Deutschland

Berlin – „Menschen mit Behinderungen warten auf das Bundesteilhabegesetz. Und sie erwarten ein gutes Gesetz. Denn es ist das maßgebliche behindertenpolitische Versprechen der Koalition. Und deshalb darf es nicht weiter verzögert werden“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. „Der SoVD erwartet konkrete Verbesserungen für behinderte Menschen. Hierfür sind insbesondere ausreichende finanzielle Mittel erforderlich. Nur wenn tatsächlich spürbare Leistungsverbesserungen erreicht werden, sollte das Bundesteilhabegesetz auf den Weg gebracht werden“, betont Adolf Bauer. Als unverzichtbar sind aus Sicht des Präsidenten des Sozialverbands die Frage der Einkommens- und Vermögensunabhängigkeit der Leistungen, die Stärkung der Wahl- und Selbstbestimmungsrechte behinderter Menschen, und der Zugang zu verbesserten Leistungen für Menschen mit Behinderungen.

SoVD-Anforderungen an das Bundesteilhabegesetz: https://sovd.de/2574.0.html

Pressekontakt:

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SoVD-Bundesverband 
Pressestelle
Stralauer Str. 63 
10179 Berlin 
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax:  030/72 62 22 328 
E-Mail: pressestelle@sovd.de

Dr. Martin Beutel erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande

Dr. Martin Beutel (re.) mit Ehefrau Barbara Beutel nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch Oberbürgermeister Martin Wolff (li.)

Dr. Martin Beutel (re.) mit Ehefrau Barbara Beutel nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch Oberbürgermeister Martin Wolff (li.)

Rund 100 Vorstandssitzungen und 20 Mitgliederversammlungen hat Dr. Martin Beutel geleitet. Im März 2016 wurde dem langjährigen Vorsitzenden des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V. (buss) und Chefarzt der Kraichtal-Kliniken das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Von 1993 bis 2015 war Dr. Martin Beutel durchgängig ehrenamtlich im Vorstand des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe tätig, zunächst als stellvertretender Vorsitzender und seit 1997 als Vorsitzender. Im Jahr 2000 initiierte er die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Suchttherapie e. V. (deQus – eine ‚Tochter‘ des buss), war deren erster Vorsitzender und ist seitdem auch dort als Vorstandsmitglied aktiv. Die beiden Fachverbände buss und deQus vertreten bundesweit rund 160 stationäre Einrichtungen aus der Suchtkrankenhilfe. Aufgabe der beiden Verbände ist die Unterstützung der Mitgliedseinrichtungen bei ihrer fachlichen, konzeptionellen und organisatorischen Weiterentwicklung sowie die Vertretung gegenüber Leistungsträgern und Politik. Der buss wurde 1903 gegründet, die Mitglieder gehören überwiegend zu Trägern der freien Wohlfahrt oder öffentlichen Trägern.

In einem Zeitraum von über 20 Jahren hat Dr. Martin Beutel mit hohem persönlichen Einsatz nicht nur die erfolgreiche Entwicklung der beiden Verbände buss und deQus maßgeblich bestimmt, sondern durch seine Fachkompetenz und seinen strategischen Weitblick die Entwicklung des gesamten deutschen Suchthilfesystems positiv beeinflusst. Zu seinen wichtigsten Verdiensten gehören:

  • die Entwicklung eines Qualitätsmanagementsystems für die Suchttherapie und die Gründung der deQus als ‚Tochter‘ des buss lange vor der Einführung einer gesetzlichen Zertifizierungspflicht für Reha-Einrichtungen,
  • die Weiterentwicklung des Qualitätssicherungssystems der Deutschen Rentenversicherung, insbesondere durch Einbringen der Perspektive der therapeutisch-medizinischen Praxis und der betroffenen Patient/innen,
  • die intensive Mitarbeit an der Entwicklung der Behandlungsleitlinien für den Indikationsbereich Abhängigkeitserkrankungen nach den Vorgaben der AWMF. Die neuen S3-Leitlinien wurden 2014 abgeschlossen, womit nun auch für Suchterkrankungen Behandlungsstandards auf höchstem wissenschaftlichen und evidenzbasierten Niveau vorliegen;
  • Pionierarbeit bei der Entwicklung von Behandlungskonzepten für stoffungebundene Suchtformen (Pathologisches Glücksspiel, Internetabhängigkeit),
  • die fachliche Verantwortung für die wissenschaftlichen Jahrestagungen des buss und in diesem Zusammenhang auch die Initiierung von Fachdiskussionen zu aktuellen Trends und deren Umsetzung im Suchthilfesystem (bspw. Vergleich der Suchtkrankenversorgung in Europa, aktuelle neurobiologische Erkenntnisse, Evidenzbasierung in der Psychotherapie),
  • die Weiterentwicklung der Suchthilfe in Europa durch Partnerschaften und Austauschprogramme.
  • Und nicht zuletzt geht die Etablierung von „KONTUREN online – Fachportal zu Sucht und sozialen Fragen“, der ersten Internetzeitschrift in der deutschsprachigen Sucht- und Rehaszene, auf seine Initiative zurück.

Auch die intensive Auseinandersetzung mit Politikern und Vertretern der Leistungsträger über normative und fachliche Rahmenbedingungen in der medizinischen Rehabilitation und in der Suchtkrankenhilfe war ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit von Dr. Martin Beutel als Vorsitzendem des buss. Er hat sich dabei nicht gescheut, kritische Positionen zu vertreten, auch wenn das im Spannungsfeld zu der fachlichen und wirtschaftlichen Verantwortung für seine eigenen Einrichtungen stand. Gleichzeitig ist es ihm gelungen, in der Kommunikation nach innen und außen eine Kultur der Partnerschaftlichkeit und Transparenz zu prägen und zu erhalten.

Am 2. März 2016 wurde Dr. Martin Beutel in seiner Heimatgemeinde Bretten im Rahmen eines Festaktes mit Freunden und Mitstreitern das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. In seiner Laudatio betonte Oberbürgermeister Martin Wolff auch Dr. Beutels regionales Engagement in allen Bereichen der Suchthilfe wie Präventionsprojekte in der Schule oder die Zusammenarbeit im Suchthilfenetzwerk. Die Grußworte sprachen: Joachim Kößler, MdL, Mitglied im Beirat der Kraichtal-Kliniken; Prof. Dr Andreas Koch, Geschäftsführer des Bundesverbandes für stationäre Suchtkrankenhilfe e. V.; Dr. Maria Klose, Leiterin des Sozialmedizinischen Zentrums der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg; Uwe Egner, Fachbereichsleiter Zentrale und Grundsatzaufgaben, Abt. Rehabilitation, Deutsche Rentenversicherung Bund; Prof. Dr. Uwe Ikinger, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Stadtmission Heidelberg e. V.

Zum Abschluss setzten die anwesenden Vertreter/innen des buss eine eher jüngere Tradition des Verbandes um: Sie schenkten Dr. Martin Beutel eine Torte, so wie jede Mitgliedseinrichtung eine zu ihrer Erstzertifizierung geschenkt bekam. Mit dieser Torte gratuliert der buss seinem ehemaligen Vorsitzenden und dankt ihm für alles, was er für den Verband in den vergangenen Jahren getan hat.


Connemann: Hersteller von Gesundheits-Apps stehen in Verantwortung

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin .  Verbindliche Standards auf nationaler und europäischer Ebene erforderlich

Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat am heutigen Montag die Ergebnisse der Studie „Chancen und Risiken von Gesundheits-Apps (CHAROSMHA)“ veröffentlicht. Dazu erklärt die für gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständige stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann:

„Die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere Auffassung: Es gibt Regelungslücken bei Gesundheits-Apps. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert daher seit längerem verbindliche Standards für Gesundheits-Apps, um Klarheit und Sicherheit für die Verbraucher und damit einen umfassenden gesundheitlichen Verbraucherschutz zu gewährleisten.

Wir brauchen einheitliche und sichere Standards auf nationaler und europäischer Ebene. Bundesminister Hermann Gröhe hat bereits erste Vorschläge für das weitere Verfahren vorgelegt. Er hat hierfür unsere volle Unterstützung.

Wichtig ist: Die Hersteller brauchen klare Rahmenbedingungen, an die sie sich halten müssen. Sie dürfen nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden. Es geht hier um den Schutz und die Sicherheit von Verbrauchern und Patienten. Denn eine fehlerhafte App kann fatale Folgen für den Nutzer haben. Zudem sind Gesundheitsdaten ein sensibles Gut – mit großem Marktwert. Sie verdienen höchsten Schutz. Der Datenschutz im Netz ist aber löchrig.

Jede App muss ein Impressum haben und verpflichtende Angaben zum Urheber und zur Aktualität der Informationen machen. Denn die Quelle muss überprüfbar sein. Der Verbraucher muss wissen, woran er ist, woher die Inhalte stammen und ob der Autor über die erforderliche Fachlichkeit verfügt. Jede App sollte zudem eine Datenschutzerklärung und Kontaktmöglichkeiten enthalten. Und diese sollte die Finanzierung offenlegen.“

Pressekontakt:

CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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Telefon:  (030) 227-52360
Fax:      (030) 227-56660
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4.0 VERNETZT – IT-Berufe im Fokus

4.0 VERNETZT - IT-Berufe im Fokus

Am 19. Mai 2016 findet im Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) eine Berufsinformationsveranstaltung zu den IT-Berufen statt. Im Fokus stehen die Fachinformatiker für Systemintegration sowie für Anwendungsentwicklung.

4.0 VERNETZT - IT-Berufe im Fokus

4.0 VERNETZT – IT-Berufe im Fokus

Die Vorstellung der IT-Berufe wird im Rahmen eines praktischen Workshops durchgeführt. Hier werden die Gäste ein funktionsfähiges Netzwerk für den zweiten Teil der Veranstaltung unter Anleitung der Ausbilder aufbauen. So sollen sie die Schwerpunkte der Umschulung praktisch erleben können. Es gilt 40 Arbeitsstationen mit einem Übungsserver zu vernetzen. Dabei müssen wichtige Aspekte beachtet werden wie beispielsweise die Berechnung von Stromanschlüssen, den Einsatz der richtigen Netzwerkkabel, die Verteilung von Switches oder das Auslegen von Kabelbrücken. Zudem wird die notwendige Software mit den Gästen ausgerollt und Hintergründe zu Arbeits- und Datensicherheit erläutert.

Ausbilder, Personalberater und Teilnehmer, die derzeit ihre Umschulung absolvieren, stehen während des Workshops für Gespräche bereit. Sie informieren über die Zugangsvoraussetzungen und Zugangswege für eine Umschulung in den beiden Berufen sowie über die einzelnen spezifischen Lerninhalte. Besonderen Wert lege man nach Aussagen von IT-Ausbilder Stefan Kusiek darauf, „dass unsere Umschulung sehr praxisorientiert ist. Der Unterricht verläuft immer in Kombination von theoretischer Stoffvermittlung und anschließender Anwendung. In speziellen Projekten, die wir u.a. mit der Messe Leipzig zur DreamHack oder mit der Leipziger Dok-Filmwoche umsetzen, müssen Umschüler spannende Aufgaben bewältigen, die im Alltag bestehen müssen.“ Diese Projekte sind für die künftigen IT-Profis eine gute Vorbereitung auf die mehrmonatige betriebliche Lernphase und den späteren Job. „Das und die Berufsperspektiven werden wir an diesem Tag den Gästen vermitteln“, betont Stefan Kusiek.

Im zweiten Teil der Berufsinformationsveranstaltung wird eine LAN-Party stattfinden. Hier werden die Gäste das im Workshop aufgebaute Netzwerk live testen können. „Die LAN-Party ist die spielerische Variante eines komplexen Netzwerks“, erläutert Stefan Kusiek. „Man darf nicht unterschätzen, welchen Aufwand man betreiben muss, um letztlich ordentlich spielen zu können“.

Eine Umschulung zum Netzwerkspezialisten (Fachinformatiker für Systemintegration) oder Programmierer (Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung) dauert im BFW Leipzig nur 2 Jahre und wird mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer abgeschlossen. Arbeitssuchende können für diese Umschulungen einen Bildungsgutschein bei der Agentur für Arbeit bzw. beim Jobcenter beantragen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.bfw-leipzig.de/vernetzt

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

BFW Leipzig

Seit 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig
gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
Leiter PR | Unternehmenskommunikation
Georg-Schumann-Straße 148
04159 Leipzig
Tel.: 0341 | 9175120
Fax: 0341 | 917563120
E-Mail: presse@bfw-leipzig.de
Internet: http://www.bfw-leipzig.de/presse


Erst die Zusammenführung von Technik und Dienstleistungen macht die Wohnung zum dritten Standort für Gesundheit!

Bundesweit mit Vorbildcharakter – Ermündigung® stellt zertifiziertes Qualitätsmanagement System auf dem Zukunft Lebensäume Kongress 2016 in Frankfurt vor!

Im April 2016 wurde Ermündigung®, ein Unternehmensbereich der OTB GmbH, nach der Normenreihe DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. „Erst die Umsetzung eines Qualitätsmanagements in den Bereichen Technik sowie angrenzender Gesundheits- und Versorgungsdienstleistungen gewährleistet eine prozessorientierte und gut abgestimmte Betroffenenversorgung“, sagt Tiago da Silva, Geschäftsführer der OTB GmbH. Auf dem diesjährigen Zukunft Lebensräume Kongress in Frankfurt war Ermündigung® am 20. und 21. April 2016 mit einem Messestand vertreten. Zusätzlich referierte der Geschäftsführer, Tiago da Silva, vor dem Fachpublikum.

Das Ermündigung® Management System verfolgt als Ziele Telematik-Anwendungen, wohnraumverbessernde Maßnahmen und technische Assistenzsysteme in einem qualitätsgesicherten Prozess – von der Analyse bis zur erfolgreichen Umsetzung bei der Gesundheitsversorgung – bereitzustellen und die Nutzung und Einhaltung von definierten und relevanten Qualitätsstandards sicherzustellen.

Die Zusammenführung von Technik und angrenzenden Dienstleistungen in einem Managementsystem schafft die Voraussetzung vernetzte Sensorsysteme, wohnraumverbessernde Maßnahmen und Gesundheitstelematik zur Unterstützung des selbstbestimmten Wohnens in der eigenen Wohnung installieren, verwalten, betreuen und bewerten zu können. Durch die Festlegung von interoperablen Dateninhalten und -strukturen wird die Voraussetzung geschaffen, die Zusammenarbeit von Einrichtungen (Arztpraxen, Kliniken, Apotheken, Krankenkassen, Pflege) zu gewährleisten. Mit interoperablen Dateninhalten wird erreicht, dass Daten nicht nur sicher ausgetauscht werden, sondern auch in den empfangenden IT-Systemen der verschiedenen Anwender zielgerichtet weiter genutzt werden können. Erforderliche Kompetenzen in den relevanten Bereichen wie Versorgungsmanagement, Telematik und Gesundheitsökonomie werden dadurch gleichwertig abgedeckt.

Zur Stärkung einer Ergebnisorientierung für Leistungserbringer, Kostenträger und medizin-technische Industrie werden konsequent Versorgungsziele als wesentliche Anforderung gesetzt. Wesentliche Elemente der Ziellösung und der Erfolgskriterien sind strukturierte Kernprozesse und die systemischen Wirkungszusammenhänge mit den Unterstüzungsprozessen. Diese Prozesse sichern mittels transparenter Abläufe und definierter Qualitätskriterien die Interoperabilität und die Etablierung von Anwendungen in der alltäglichen Versorgungspraxis.

Für den Bereich von Verfahrens- und Arbeitsanweisungen wurde ein strukturierter Prozess zur Entwicklung, Bewertung und Nutzung von Anforderungen, Profilen und anderer Spezifikationen entwickelt. Über strukturierte, digitale Formate werden der Einsatz von Telematik Anwendungen und technischer Assistenzsystem im häuslichen Bereich mit einem zentralen Datenmanagement verbunden. Das Ermündigung® Datenmanagement ist eine strukturierte, gepflegte Sammlung von anonymisierten Versorgungsprofilen sowie unterstützenden Dokumenten (Ergebnismessung).

„Elementarer Bereich unseres Qualitätsmanagements bildet die Prozessebene Schulung und Support“, führt da Silva weiter aus. In diesem Kernprozess wird der Betroffene, seine informell und formell Pflegenden sowie Ärzte über Einsatz und Anwendung technischer Assistenzsysteme und digitaler Anwendungen geschult. Das Ziel ist der sichere Umgang mit allen Systemkomponenten. Die Prozessebene Schulung und Support zielt darauf ab, den Betroffenen und seinen Dienstleistern bei allen Funktionen, Fragen zu und technischen Problemen von Systemkomponenten zu unterstützen. Eine prozessorientierte Dokumentation und Evaluation aller Anwendungen und Dienstleistungen trägt dazu bei, Wirksamkeit und Effizienz von Gesundheitsfürsorge und Krankheitsvorbeugung zu verbessern, da sich Betroffene, Angehörige, Leistungserbringer und Kostenträger ein genaueres Gesamtbild über den Einsatz technischer Assistenzsysteme machen können.

Die erlangte Auszeichnung für Ermündigung® durch das Qualitätsmanagement Zertifikat der mdc medical device certification GmbH macht deutlich, dass systematisch und erfolgreich an der Optimierung einer Betroffenenbetreuung und -versorgung gearbeitet wird.
„Alle unsere Dienstleistungen müssen sich zukünftig daran messen lassen, inwieweit es ihnen gelingt, die häusliche Lebens- und Pflegesituation von Betroffenen zu stabilisieren und dadurch Teilhabe sowie Selbstbestimmung zu sichern“, betont Kristina Hede, Qualitätsmanagementbeauftragte der OTB GmbH. Erst dadurch schaffen wir die Wohnung als dritten Standort für Gesundheit. Grundlagen bilden die individuelle Lebenswelt und das Alltagsmanagement der Menschen, die es zu erfragen, zu erfassen und aufzugreifen gilt.

Dadurch schafft das Ermündigung® Qualitätsmanagement System die Voraussetzungen für Kranken- und Pflegekassen, Gesundheitstelematik und technische Assistenzsysteme in Leistungskataloge und Satzungsleistungen aufzunehmen, um sie auf dem „Ersten Gesundheitsmarkt“ zu etablieren, und deren Leistung somit zu vergüten. „Mit unserem Management System sind wir in der Lage die Kassen auch von tatsächlichen Einsparpotentialen zu überzeugen“ betont da Silva.

Pressekontakt:

OTB GmbH
Meeraner Straße 7
12681 Berlin
Anja Schlicht
Telefon: 030-549873-161
E-Mail: a.schlicht@otb.info

Ermündigung® Webseite


Wertschätzung und Teamgeist werden gefördert und gepflegt – Waldburg-Zeil Klinik Niederbayern ist einer von Bayerns besten Arbeitgebern

München/Bad Füssing – Die Gewinner des Wettbewerbs «Bayerns Beste Arbeitgeber 2016» stehen fest. 55 Unternehmen und Non-Profit-Organisationen wurden kürzlich im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München für ihre besondere Qualität als Arbeitgeber gewürdigt, unter ihnen die Waldburg-Zeil Klinik Niederbayern. „Wir sind in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal als `Great Place to Work´ im Gesundheitswesen ausgezeichnet worden. Als bayerisches Unternehmen freut es uns ganz besonders, dass unser Betriebsklima und der faire Umgang miteinander nun auch in dem hochkarätig besetzten bayerischen Wettbewerb gewürdigt wurden“, freut sich der Kaufmännische Leiter Michael Fitz über den erneuten Erfolg der Fachklinik für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin.BAGS_2016_V

Insgesamt stellten 183 bayerische Unternehmen ihre Arbeitsplatzkultur freiwillig auf den unabhängigen Prüfstand; 67 mehr als im Vorjahr. Bewertungsgrundlage waren repräsentative Befragungen der Mitarbeiter sowie eine Analyse der Maßnahmen der Personalarbeit in den Unternehmen. Über 60.000 Beschäftigte wurden befragt. Die Auszeichnung von «Bayerns Beste Arbeitgeber 2016» erfolgte differenziert nach fünf Größenklassen, die Klinik Niederbayern wurde in der Kategorie Größenklasse „50 bis 250 Beschäftigte“ ausgezeichnet.

Was von «Bayerns Beste Arbeitgeber 2016» und auch das 220-Bettenhaus aus Bad Füssing auszeichnet

Drei Viertel der Mitarbeiter (73 Prozent) der Preisträger bestätigen, dass gute Arbeit von den Führungskräften ausreichend anerkannt wird – im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von nur 36 Prozent. Zugleich fühlen sich 77 Prozent der Mitarbeiter in ihrer beruflichen Entwicklung gut unterstützt (Durchschnitt: 44 Prozent). Vier Fünftel (81 Prozent) der Beschäftigten der besten Arbeitgeber loben darüber hinaus die Kompetenz ihrer Führungskräfte; in „durchschnittlichen“ Unternehmen ist dies lediglich zu 56 Prozent der Fall. Dass im Unternehmen alle an einem Strang ziehen bestätigen 78 Prozent der Mitarbeiter der Preisträger (Durchschnitt: 42 Prozent). Die betriebliche Gesundheitsförderung loben 75 Prozent (Durchschnitt: 38 Prozent). Als Arbeitgeber weiterempfehlen können ihr Unternehmen über vier Fünftel (84 Prozent) der Mitarbeiter der Preisträger, in durchschnittlichen Unternehmen tut dies lediglich jeder Zweite (57 Prozent).

Auch in zahlreichen weiteren Bereichen der Arbeitsplatzkultur – wie der Identifikation der Mitarbeiter, dem Arbeitsklima, der Qualität der Zusammenarbeit und Kommunikation, der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben oder der sozialen Integration – liegen die Ergebnisse der Preisträger weit über dem Durchschnitt anderer Unternehmen. Zugleich sind die ausgezeichneten Unternehmen deutlich aktiver, differenzierter und kreativer bei der Gestaltung unterstützender und förderlicher Maßnahmen des Personalmanagements.

Ziele und Hintergründe des Wettbewerbs

Ziel des 2014 ins Leben gerufenen Landeswettbewerbs «Bayerns Beste Arbeitgeber» ist es, Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und weitere Arbeitgeber der Region bei der Entwicklung einer guten und leistungsstarken Arbeitsplatzkultur zu unterstützen. Die Initiative will damit zugleich die Attraktivität und Leistungsfähigkeit des gesamten Wirtschaftsstandorts fördern. Alle Teilnehmer erhalten im Rahmen ihrer Teilnahme unabhängig von einer Platzierung auf der Besten-Liste eine Standortbestimmung mit einem aussagekräftigen Report zu ihren eigenen Befragungsergebnissen, wichtigen Vergleichsdaten und Impulsen für die kontinuierliche Weiterentwicklung.

Die besten Arbeitgeber erhalten besondere Anerkennung und werden gemäß der Wettbewerbsphilosophie „Unterstützung für Alle – Auszeichnung für die Besten“ veröffentlicht. Die Teilnahme an den Benchmark-Befragungen ist auch ohne Wettbewerbsteilnahme möglich (Teilnahme außer Konkurrenz). Der Landeswettbewerb «Bayerns Beste Arbeitgeber» ist Teil des bereits seit 2002 jährlich durchgeführten Great Place to Work Dachwettbewerbs «Deutschlands Beste Arbeitgeber», dessen diesjährige Gewinner im März in Berlin ausgezeichnet wurden.

Zum Folgewettbewerb «Bayerns Beste Arbeitgeber 2017» können sich interessierte Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und öffentliche Arbeitgeber aller Art ab sofort anmelden: www.greatplacetowork.de/bayerns-beste-arbeitgeber-2017

Weitere Informationen zu den Bewertungsgrundlagen

Bewertungsgrundlage der Great Place to Work Wettbewerbe sind repräsentative Mitarbeiterbefragungen zur erlebten Arbeitsplatzkultur in den teilnehmenden Unternehmen sowie eine Befragung des Managements zu den Maßnahmen der Personalarbeit und der Förderung und Unterstützung der Beschäftigten (Kultur-Audit). Die Mitarbeiterbefragungen werden anonym durchgeführt und umfassen über 60 Fragen zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie: Führung, Vertrauen und Teamgeist in der Zusammenarbeit, Wertschätzung, Förderung der beruflichen Entwicklung, Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, Gesundheitsförderung, Identifikation mit der Arbeit und dem Unternehmen sowie die Bindung an den Arbeitgeber. Im Rahmen des Kultur-Audits werden die Instrumente und Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit erfasst und bewertet. Die beiden international bewährten und vergleichbaren Bewertungsinstrumente werden im Verhältnis von 2:1 gewichtet. Das unmittelbare Urteil der Mitarbeiter in den Unternehmen hat besonderes Gewicht.

Info

Die Klinik Niederbayern, eine von 12 Waldburg-Zeil Kliniken, ist als Fachklinik für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin auf die Therapie und die Rehabilitation bei orthopädischen Erkrankungen spezialisiert. Die wohltuende Wirkung des Füssinger Thermalwassers, gepaart mit der fachlichen Kompetenz von Ärzten, Therapeuten und Pflegern begründet den hervorragenden medizinischen Ruf des Hauses. Therapiert werden unter anderem degenerativ-rheumatische Krankheiten bzw. funktionelle Störungen des Bewegungsapparates und Erkrankungen der Wirbelsäule, aber auch entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie Morbus Bechterew.

130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jeden Tag aufs Neue aufmerksam um die jährlich 3500 Patienten.

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Bildunterschrift: Die Mitarbeiter der Waldburg-Zeil Klinik Niederbayern fühlen sich in ihrer Fachklinik genauso wohl wie die jährlich rund 3000 Patienten. Sie genießen wertschätzende Führung und ein gutes Klima im Miteinander.

 

 

 

 


Doppelspitze sichert den Erfolg der Asklepios Gruppe

• Asklepios-Gründer Bernard gr. Broermann übergibt die Verantwortung für das Unternehmen an eine neue Führungsriege
• Thomas Wolfram und Kai Hankeln setzen an der Spitze des Unternehmens die solide Wirtschaftsführung fort
• Ulrich Wandschneider wechselt in den Aufsichtsrat

 

Hamburg, 21. April 2016 – Asklepios-Gründer Bernard gr. Broermann legt die Führung seines Familienunternehmens in neue Hände. Eine Doppelspitze aus langjährig erfahrenen Mitarbeitern übernimmt ab dem 1. Mai 2016 die Verantwortung für die wirtschaftliche Zukunft der Asklepios Gruppe. Die COOs Kai Hankeln, Konzerngeschäftsführer für den Teilkonzern in Nord- und Ostdeutschland, und Thomas Wolfram, langjähriger Sprecher der Geschäftsführung des Teilkonzerns Hamburg, übernehmen die Leitung des zweitgrößten privatwirtschaftlichen Klinikbetreibers. Sie sollen die erfolgreiche und solide wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre fortführen. Broermann dankt allen Mitarbeitern und der gesamten Führungsmannschaft der Asklepios Gruppe für ihre vielfältigen Beiträge dazu, dass Asklepios medizinisch und wirtschaftlich so stark aufgestellt ist wie nie zuvor. Diese gute Position werde mit der neuen Führungsspitze weiter verstärkt.

 

Bei der Auswahl der neuen Führung hat sich Broermann bewusst für erfahrene Manager aus der Konzerngeschäftsführung entschieden. „Wolfram und Hankeln haben den Unternehmenserfolg schon in der Vergangenheit durch ihr starkes Engagement maßgeblich beeinflusst und sollen die weitere Qualität und Stärke der Gruppe nachhaltig vorantreiben“, sagt Broermann.

 

Der bisherige Vorsitzende der Konzerngeschäftsführung, Ulrich Wandschneider, wird in den Aufsichtsrat der Asklepios-Gruppe berufen werden, nachdem Stephan Witteler – der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende –  im Zuge einer  rechtsanwaltlichen Mandatierung im Einvernehmen mit dem Gesellschafter und zur Vermeidung einer etwaigen Interessenskollision  die Niederlegung seiner Funktion im Aufsichtsrat angekündigt hat. Bernard gr. Broermann dankt Stephan Witteler schon heute für seine umsichtige und zugleich nachhaltige Leitung der Gremienbelange und wird dem Aufsichtsrat nahelegen, Ulrich Wandschneider als Nachfolger zu wählen. Ulrich Wandschneider möchte sich in Zukunft intensiver um die Gremienarbeit in den von ihm geführten Aufsichtsräten kümmern können. Zudem möchte er sich wieder seiner früheren Tätigkeit als Berater widmen. Während seiner Amtszeit als Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung hat sich Asklepios in den letzten fünf Jahren sehr positiv entwickelt. „Wandschneider hat wesentlich am Erfolg unseres Unternehmens mitgewirkt. Ich freue mich, dass er der Asklepios Gruppe mit dem Wechsel in den Aufsichtsrat erhalten bleibt und wünsche ihm viel Erfolg für diese wichtige Aufgabe“, sagt Bernard gr. Broermann.

 

Broermann selbst hat 30 Jahre lang als Alleingesellschafter die Geschichte von Asklepios gestaltet. „Ich bin überzeugt, dass die Asklepios Gruppe durch das erfahrene Team aus Kai Hankeln und Thomas Wolfram kontinuierlich an die gute wirtschaftliche Entwicklung anknüpfen wird“, sagt er.

 

Thomas Wolfram ist Facharzt für Chirurgie sowie Unfallchirurgie, Diplom-Gesundheitsökonom und MBA (public health). Er verstärkt seit 2013 die Konzerngeschäftsführung und ist für den Teilkonzern Hamburg zuständig. Vor seiner Zeit bei Asklepios war Thomas Wolfram Vorstand Gesundheit bei der SRH Holding in Heidelberg und Geschäftsführer von Kliniken der Maximalversorgung.

 

Kai Hankeln ist seit 2007 bei Asklepios und seit 2012 in der Konzerngeschäftsführung tätig. Er ist für die Kliniken in Nord- und Ostdeutschland verantwortlich. Hankeln ist Betriebswirt mit Schwerpunkt Absatzwirtschaft, studierte angewandte Gesundheitswissenschaften. Zuvor hat er die größte Klinik im Konzern auf Erfolgskurs gebracht.

 

Die Doppelspitze aus Kai Hankeln und Thomas Wolfram wird unterstützt von Hafid Rifi, der seit März 2016 das Amt des CFOs bekleidet. Auch Hafid Rifi ist langjährig, seit 2009, bei Asklepios. Das neu zusammengesetzte Team kennt sich bereits aus der gemeinsamen Vergangenheit bei Asklepios. Das eingespielte Team wird die gemeinsam ausgearbeitete Strategie in den kommenden Monaten entschlossen umsetzen.

 

Andreas Hartung, Konzerngeschäftsführer mit der operativen Verantwortung für Mitte- und Süddeutschland, verlässt Asklepios zum 30.06.2016 auf eigenen Wunsch. Es folgt vorbehaltlich der Bestellung durch den Aufsichtsrat zum 01.07.2016 als Konzerngeschäftsführer für diesen Bereich Marco Walker, der vor 14 Jahren als Trainee bei Asklepios begann und danach in verschiedenen Positionen erfolgreich bei Asklepios tätig ist, zuletzt in der Funktion als Geschäftsführender Direktor des Asklepios Klinikums Harburg.

 

„Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei Herrn Hartung für die gute Zusammenarbeit und sein großes Engagement für Asklepios. Für die Zukunft wünsche ich ihm persönlich und beruflich alles Gute und weiterhin großen Erfolg.“, sagt Bernard gr. Broermann.

 

Broermann gründete 1984 die Asklepios Gruppe, die seitdem stetig wächst. Heute arbeiten mehr als 46.000 Mitarbeiter in den rund 150 medizinischen Einrichtungen. Sie sorgen dafür, dass jährlich mehr als zwei Millionen Patienten auf qualitativ hohem Niveau gesundheitlich betreut werden. Hohe Maßstäbe setzt Asklepios nicht zuletzt mit dem konzernweit praktizierten Qualitätsmanagement und dem Umgang mit der Sicherheit von Patienten.

 

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Führungswechsel bei Deutschlands drittgrößter Krankenhausgruppe

Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG

 

21.04.2016, Ismaning

Sana Kliniken setzen auf Kontinuität in der Führung

Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG

Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG

Dr. Michael Philippi und Thomas Lemke

Zum 31.12.2016 beendet Dr. Michael Philippi seine Aufgabe als Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG. Dr. Philippi sagt zu seiner Entscheidung: „Nach fast zwölf Jahren Verantwortung in der Konzernführung und Ende 2016 auch mehr als acht Jahren Amtszeit als Vorstandsvorsitzender ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Führungsstrukturen des Unternehmens für die Zukunft zu ordnen und die für den Erfolg der Sana wichtige Kontinuität auf der ersten Führungsebene sicher zu stellen. Selbstverständlich bleibe ich dem Unternehmen stets verbunden.“

„Wir respektieren die Entscheidung von Dr. Philippi, bedauern diese aber außerordentlich. Ohne Zweifel geht eine Ära zu Ende, die für die Sana von besonderer Bedeutung war. Seit 2004 hat sich der Umsatz des Unternehmens mehr als vervierfacht. Unter der Führung von Dr. Philippi wurden zahlreiche inhaltliche Weichenstellungen vorgenommen, die weit in die Zukunft tragen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Sana Kliniken AG, Dr. Josef Beutelmann.

In der Aufsichtsratssitzung am 20. April 2016 wurde Thomas Lemke ab dem 1.5.2016 zum stellvertretenden und ab 1.1.2017 in Nachfolge von Dr. Philippi zum neuen Vorsitzenden des Vorstands der Sana Kliniken AG berufen.

Thomas Lemke verantwortet seit 2006 innerhalb des Vorstands das Finanzresort. Alle wesentlichen Akquisitionen der vergangenen zehn Jahre wurden von ihm maßgeblich mit gestaltet. „Mit Thomas Lemke werde die Sana auch in Zukunft von einer Persönlichkeit geführt, die fachliche Expertise, unternehmerisches Denken und Durchsetzungsfähigkeit verkörpert. Dr. Philippi wird den Sana Kliniken mit Sicherheit fehlen, aber wir freuen uns auch über eine Nachfolgeregelung, die eine Fortsetzung des erfolgreichen Kurses sicherstellt“, versichert der Aufsichtsratsvorsitzende.

Kontakt

Pressekontakt Sana Kliniken AG
Patrick Engelke
Leiter Stabsstelle Unternehmenskommunikation
T. (089) 678 204 340
Oskar-Messter-Straße 24, 85737 Ismaning
E-Mail: patrick.engelke@sana.de | www.sana.de