Dienstag, März 29th, 2016

 

Rehaklinik am Kurpark Bad Kissingen mit neuen Chefarzt

Bad Kissingen, den 29.03.2016. Dr. med. Hans-Bernd Orth wird zum 01. April neuer Chefarzt der Rehaklinik Am Kurpark. Zu den Schwerpunkten des erfahrenen internistischen Onkologen und Hämatologen gehört die konsequente strategische Weiterentwicklung des Therapieangebots der Bad Kissinger Rehaklinik.

Ab dem 01. April steht die Rehaklinik Am Kurpark in Bad Kissingen unter neuer ärztlicher Leitung: Neuer Chefarzt ist Dr. med. Hans-Bernd Orth. Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Leiter Holger Metz bildet Dr. Orth die Duale Klinikleitung.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Dr. Orth einen äußerst kompetenten und erfahrenen internistischen Onkologen und Hämatologen als Chefarzt gewinnen konnten. Dank seiner ausgewiesenen Expertise in der Rehabilitationsmedizin wird er gemeinsam mit den Mitarbeitern in Bad Kissingen die bereits sehr hohe Qualität der Klinik in den kommenden Jahren noch weiter steigern können und das Therapieangebot ausbauen“, so Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Orth und wünsche ihm für seine neue Aufgabe viel Freude und Erfolg“, ergänzt der Kaufmännische Leiter Holger Metz.

Seine Ausbildung zum Onkologen und Hämatologen hat Dr. Hans-Bernd Orth als Spezialassistent und Oberarzt am Universitätsklinikum, Kantonspital Basel absolviert. Vor seinem Wechsel nach Bad Kissingen war er Chefarzt für Onkologische Rehabilitation in der Schlossbergklinik in Oberstaufen und davor sechseinhalb Jahre als Chefarzt der Fachklinik für Onkologisch-Hämatologische Rehabilitation und Nachsorge in der Klinik Schwabenland in Isny sowie elf Jahre als Chefarzt in der Klinik Bavaria in Kreischa bei Dresden tätig.

Auch Dr. Orth freut sich auf die neue Herausforderung: „Aufbauend auf den vorhandenen guten Strukturen bietet die Rehaklinik Am Kurpark sehr viel Potenzial, die therapeutischen Angebote in der Präventions- und Rehabilitationsmedizin zum Wohle der Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln und auszubauen.“

Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt des neuen Chefarztes wird der Ausbau der Rehabilitation nach Stammzellentransplantation sein. In enger Abstimmung mit den zuweisenden Transplantationszentren werden die Patientinnen und Patienten nach erfolgter Blutstammzellen- oder Knochenmarkstransplantation in der Rehaklinik Am Kurpark entsprechend den strengen nationalen Kriterien behandelt. Seit 2015 verfügt die Rehaklinik über die entsprechende Zulassung. „Die Rehaklinik Am Kurpark verfügt über die notwendige Erfahrung und die personellen Strukturen im Umgang mit immungeschwächten Patientinnen und Patienten. Dies sind für mich die besten Voraussetzungen, um diesen Bereich nachhaltig auszubauen. Dabei steht die Sicherheit der Patientinnen und Patienten rund um die Uhr im Vordergrund und zugleich muss das hohe Rehapotential für die häufig jungen und mit realistischer Heilungschance transplantierten Betroffenen ausgeschöpft werden“, so Dr. Hans-Bernd Orth.

Rehaklinik Am Kurpark Bad Kissingen
Die Rehaklinik Am Kurpark ist eine Fachklinik für Rheumatologie/Orthopädie, Onkologie und Neurootologie sowie Lehrklinik für Ernährungsmedizin. Sie gehört zur Gruppe der RehaZentren Baden-Württemberg, welche 2007 aus dem Zusammenschluss der Rehakliniken der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg entstanden ist. Heute gehören dazu acht Kliniken in Baden-Württemberg und eine in Bayern an den Standorten Baden-Baden, Bad Mergentheim, Bad Kissingen, Donaueschingen, Freiburg, Glottertal, Heidelberg, Isny und Nordrach.

Kontakt:
RehaZentren Baden-Württemberg
Jörg Skupin, Referent Public Relations
E-Mail: j.skupin@rehazentren-bw.de; Tel.: 0711 6994 639 20
Dr Orth_Foto Petra Rainer


BGH-Urteil: Gewährung von Beihilfen unterliegt strengen Vorgaben

Presseerklärung

Berlin, 29.03.2016

 

In der Verhandlung des Bundesgerichtshofs (BGH) am 24.3.2016 hat der BDPK einen wichtigen Teilerfolg erzielt.

 

Der BDPK hatte sich im Frühjahr 2013 mit einer Klage dagegen gewandt, dass der Landkreis Calw den Kreiskliniken ein Defizit von 6 Millionen Euro im Jahr 2012 sowie sämtliche zu erwartenden Defizite in den Jahren 2013 bis 2016 ausgleichen will. Dieser Klage gab der BGH nun teilweise statt und verwies das Verfahren an das OLG Stuttgart als Berufungsgericht zurück.

 

Nach dem Urteil des  Bundesgerichtshofs unterliegt die Gewährung von Beihilfen durch Kommunen an ihre Krankenhäuser strengen Vorgaben. Diese Vorgaben hat der Landkreis Calw laut BGH in weiten Teilen nicht beachtet. Insbesondere fehlt es an einer genauen Zuordnung im Rahmen des sogenannten Betrauungsakts, für welche Kosten der Krankenhausversorgung der Landkreis welche Subventionen gewährt (Transparenzkriterium). Deshalb hätte es einer Genehmigung durch die Europäische Kommission bedurft. Diese hatte der Landkreis jedoch nicht eingeholt.

 

Das OLG Stuttgart als Berufungsgericht muss nunmehr abschließend darüber entscheiden, ob die vom Landkreis Calw gewährten Subventionen Beihilfen im Sinne des EU-Rechts sind. Diese Frage hatte es im Berufungsverfahren offen gelassen, weil es hierauf nach seiner – vom BGH jetzt korrigierten – Auffassung nicht ankam. Der BGH stellt demgegenüber klar, dass die Kommunen ihre Krankenhäuser nicht schrankenlos aus Steuergeldern subventionieren dürfen. Welche weiteren Konsequenzen sich aus dem Urteil des BGH ergeben, kann erst nach Vorliegen der schriftlichen Urteilsbegründung beurteilt werden.

 

 

 

 

Ihr Ansprechpartner:

Thomas Bublitz
Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes
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