Mittwoch, März 16th, 2016

 

Tönissteiner Medienpreis geht an Bayerischen Rundfunk

AHG Fachtagung 2016 / vlnr: Oliver Kreh, Dr. Hubert Buschmann, Jan Kerckhoff, Klaus Terharn / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/70630 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/FK Tönisstein/Hans-Jürgen Vollrath"

AHG Fachtagung 2016 / vlnr: Oliver Kreh, Dr. Hubert Buschmann, Jan Kerckhoff, Klaus Terharn / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/70630 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/FK Tönisstein/Hans-Jürgen Vollrath"

AHG Fachtagung 2016 / vlnr: Oliver Kreh, Dr. Hubert Buschmann, Jan Kerckhoff, Klaus Terharn  Quelle: „obs/FK Tönisstein/Hans-Jürgen Vollrath“

Bad Neuenahr-Ahrweiler  – Preisverleihung zum vierzehnten Mal im Rahmen der internationalen Fachtagung der AHG Klinik Tönisstein.

Jan Kerckhoff, Redaktion Medizin beim Bayerischen Rundfunk, ist der glückliche Gewinner des Tönissteiner Medienpreises 2016. „Über den Berg – Leben nach der Droge“ ist der Titel des TV-Beitrags, für den Kerckhoff den begehrten Preis erhält. Die Auszeichnung wird heute im Rahmen der 42. Fachtagung der AHG Klinik Tönisstein mit dem Titel „Körperorientierte Therapie und psychische Gesundheit“ verliehen.

Kerckhoff zeichnet in seinem TV-Beitrag das Portrait einer alpinen Klettergruppe, bestehend aus ehemaligen Drogenabhängigen und Kletterern, die niemals Kontakt mit Suchtmitteln hatten. „Ich wollte zeigen, welche Rolle körperliche Bewegung bei der Überwindung von Suchterkrankungen spielt und wie Sport das Bindeglied zwischen Abhängigen und gesunden Menschen sein kann“, so der Autor des TV-Beitrags.

„Kerckhoff richtet sich in seinem Beitrag gleichermaßen an Jugendliche, die Gefahr laufen, in eine Abhängigkeit zu geraten, und an Angehörige von Suchtkranken. Dadurch werden unterschiedliche Blickwinkel auf die Thematik am Beispiel der aktuell verbreiteten Droge Crystal Meth verdeutlicht“, so Dr. Hubert Buschmann, Chefarzt der AHG Klinik Tönisstein, und Vorsitzender der Jury des Tönissteiner Medienpreises, in der Urteilsbegründung.

Der 1967 in Köln geborene Jan Kerckhoff ist Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Er begann seine berufliche Karriere als Volontär beim Bayerischen Rundfunk und ist dort seither in unterschiedlichen Positionen als TV-Redakteur tätig. Kerckhoff hat zahlreiche Filmprojekte aus dem Bereich Wirtschaft, Natur, Wissenschaft und Medizin verantwortet und dafür renommierte Preise erhalten, darunter den ersten Platz beim „Filmpreis Bayern“ 2009 und den zweiten Platz beim „Deutschen Wirtschaftsfilmpreis“ 2015″. Im vergangenen Jahr wurde er für den deutschen Filmpreis nominiert.

Der Tönissteiner Medienpreis wird in diesem Jahr zum vierzehnten Mal verliehen und steht unter dem Leitthema „Wechselwirkung von psychischer und körperlicher Gesundheit“.

AHG Klinik Tönisstein – Kurzinfo

Die AHG Klinik Tönisstein ist auf die Behandlung von Suchtkrankheiten spezialisiert. Die Suchttherapie erfolgt nach einem einzigartigen Kurzzeittherapiekonzept. Die 1974 gegründete Klinik ist im nördlichen Rheinland-Pfalz, zwischen Bonn und Koblenz beheimatet. Seit der Gründung des Hauses wurden über 30.000 Patienten behandelt. Die AHG Klinik Tönisstein gehört zur Allgemeinen Hospitalgesellschaft AG (AHG) mit Sitz in Düsseldorf. Die AHG ist ein Unternehmen der medizinischen Rehabilitation.

Kontakt für weitere Informationen: Dr. Hubert Buschmann (Chefarzt), AHG Klinik Tönisstein, Hochstr. 25, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel.: 02641 / 914-115 Fax: 02641 / 914-201, E-Mail: toenisstein@ahg.de

Pressekontakt:

Herr Andreas Goros
agoros@ahg.de
Tel: 02641/914-235

Prof. Bernd Petri kandidiert nicht erneut für DEGEMED-Vorstand

Prof. Bernd Petri, Vorstamdsvorsitzender der DEGEMED seit Februar 2013

Prof. Bernd Petri, Vorstandsvorsitzender der DEGEMED seit Februar 2013

Berlin, 16.03.2016. Der Vorsitzende des Vorstands der DEGEMED Prof. Bernd Petri (Hamburg) wird bei den anstehenden Neuwahlen des DEGEMED-Vorstands Mitte April nicht wieder kandidieren. Petri teilte heute den Mitgliedern der DEGEMED mit, dass er mit Rücksicht auf die Arbeitsbelastung in seinem Hauptamt als Geschäftsführer bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) aus dem Vorstand ausscheide. Diese Entscheidung sei ihm außerordentlich schwer gefallen, er habe sie aber aus Verantwortung gegenüber seiner hauptberuflichen Aufgabe treffen müssen. Er stellte zugleich in Aussicht, dass er der DEGEMED als Mitglied verbunden bleibe und die Arbeit des Verbandes selbstverständlich weiter unterstütze.

„Für mich gehen drei überaus erfolgreiche Jahre an der Spitze des DEGEMED-Vorstands zu Ende, in denen ich mich mit allen Verbandsmitgliedern für die medizinischen Reha in Deutschland einsetzen durfte. Es ist uns in dieser Zeit gemeinsam gelungen, unsere Anliegen stärker in die Öffentlichkeit und in die Politik zu tragen. Darauf bin ich stolz.“ hob Petri hervor. Heute sei die DEGEMED die Stimme für die Reha, die wahrgenommen werde. Er appellierte an alle Mitglieder, diesen Weg und die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Verband gemeinsam fortsetzen.

Bis zur Neuwahl des Vorstands am 13.04.2016 nimmt Petri noch alle Aufgaben an der Verbandsspitze wahr. Er hatte das Amt im Jahr 2013 von Hartmut Stern übernommen.

„Wir bedauern außerordentlich, dass wir die erfolgreiche Arbeit nicht mit Bernd Petri an der Spitze fortsetzen können. Aber wir respektieren selbstverständlich seine Entscheidung.“ so die stellvertretende Vorsitzende des Vorstands Dr. Constanze Schaal zur Ankündigung Petris. „Menschlich und fachlich war die Zusammenarbeit immer top und er hat die DEGEMED in den drei Jahren seiner Amtszeit entscheidend voran gebracht. Dafür sind wir ihm alle zu großem Dank verpflichtet.“ betont Dr. Schaal. Nun werde es im Vorstand darum gehen, den Mitgliedern einen überzeugenden Personalvorschlag für die nächsten drei Jahre zu präsentieren.

Die DEGEMED ist Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation in Deutschland. Sie setzt sich seit ihrer Gründung 1997 als indikationsübergreifender Fachverband für die Interessen stationärer und ambulanter Leistungserbringer ein. Zu ihren Mitgliedern zählen private, freigemeinnützige und öffentlich betriebene Einrichtungen. Die DEGEMED steht damit für die Pluralität der Leistungserbringerlandschaft.

Weitere Informationen:

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED)
Katharina Ruppelt
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel.: 030 28 44 96 6
Fax: 030 28 44 96 70
E-Mail: k.ruppelt@degemed.de
Internet: www.degemed.de


Berufsgenossenschaft zahlt nicht für Sturz in der Kantine einer Reha-Klinik

Sozialrecht

SG Aachen, Pressemitteilung vom 09.03.2016 zum Urteil S 6 U 284/14 vom 15.01.2016 (nrkr)

Stürzt ein Versicherter in der Kantine einer Klinik, in der er Maßnahmen zur medizinischen Rehabilitation in Anspruch nimmt, handelt es sich in der Regel nicht um einen Arbeitsunfall. Dies hat die 6. Kammer des Sozialgerichts Aachen in einem nunmehr veröffentlichten Urteil entschieden.

Die Aachener Richter wiesen damit die Klage eines Versicherten ab, die dieser gegen die zuständige Berufsgenossenschaft erhoben hatte. Der Mann war in der Kantine der Reha-Klinik in der Nähe der Essensausgabe aus seinem Elektrorollstuhl gestürzt und hatte sich eine Sprunggelenksfraktur zugezogen. Der Bereich der Nahrungsaufnahme betreffe jedoch eigene Belange und stehe in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit dem ansonsten versicherten Aufenthalt in der Reha-Klinik. Daran ändere auch der Umstand nichts, dass die Einnahme von Mahlzeiten in der Kantine von der Klinikleitung ausdrücklich empfohlen worden war, damit die Patienten am sozialen Leben in der Klinik teilhaben. Ein innerer Zusammenhang, der Voraussetzung für die Anerkennung als Arbeitsunfall ist, sei erst anzunehmen, wenn die Einnahme der Mahlzeiten in der Kantine ärztlich „zwingend“ vorgeschrieben oder aus medizinischen Gründen erforderlich ist. Dies sei der Fall bei der Einnahme spezieller Krankenkost, etwa in einer auf die Therapie gastroenterologischer Leiden ausgerichteten Klinik. Ein solcher Ausnahmefall sei beim Kläger aber nicht gegeben gewesen. Allein die aus sozialen Gründen motivierte Teilnahme am gemeinsamen Mittagessen reiche hierfür jedoch nicht aus.

Gegen das Urteil ist die Berufung zum Landesozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Essen möglich.

Sozialgericht Aachen
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52017 Aachen

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