Montag, März 14th, 2016

 

Technologieberuf mit Zukunft: Technischer Systemplaner neu ab Oktober 2016

Neuer Beruf im BFW Leipzig: Technischer Systemplaner

Das Berufsförderungswerk Leipzig (BFW Leipzig) nimmt in diesem Jahr den Technischen Systemplaner neu in sein Umschulungsangebot auf. Mit diesem neuen Beruf erweitert das BFW Leipzig seine Palette an rehagerechten Qualifizierungen. Der Technische Systemplaner stellt seit 2011 die Anpassung des früheren Berufs des Technischen Zeichners für die Fachrichtung Elektrotechnische System dar.

Neuer Beruf im BFW Leipzig: Technischer Systemplaner

© Andrey Popov, Thinkstockphoto

Technische Systemplaner entwerfen mit Hilfe von 2D- und 3D-CAD-Systemen Zeichnungen und technische Unterlagen für gebäude- und anlagentechnische Einrichtungen sowie Elektroinstallationen. Nach Vorgaben von Ingenieuren und Kunden erstellen sie Entwürfe und Detailzeichnungen sowie Schalt-, Stromlauf- und Verkabelungspläne. Sie entwickeln zudem Bedienungsanleitungen, Arbeitsvorgaben, Bestückungspläne und Stücklisten für die Montage.

Die Umschulung erfolgt individualisiert in modularer Form mit einem hohen Praxisanteil an neuesten CAD-Programmen. Durch Unternehmenskooperationen wird in der Betrieblichen Lernphase zusätzlich ein hoher Praxisbezug garantiert. Die Teilnehmer lernen so die potentiellen Arbeitgeber kennen mit dem Ziel einer zeitnahen Arbeitsaufnahme.

Voraussetzung für die Qualifizierung ist ein guter Realschulabschluss. Neben dem technischen Verständnis und zeichnerischen Fähigkeiten gelten Feinmotorik der Hände und Finger sowie Nahseh-, Farbseh- und räumliches Sehvermögen als Anforderungen für das Erlernen des Berufes. Mathematische und physikalische Kenntnisse sind ebenfalls wünschenswert.

Einsatzmöglichkeiten bieten die Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen der Elektrotechnik, der Energieversorgung, der Informations- und Kommunikationstechnik sowie des Maschinen- und Anlagenbaus. Hinzu kommen Ingenieur- und Planungsbüros als Arbeitgeber. Allein im mitteldeutschen Raum werden gegenwärtig ca. 150 Fachkräfte im Fachbereich Elektrotechnische System gesucht, dadurch ergeben sich für die künftigen Teilnehmer sehr gute Chancen für eine direkte Vermittlung in Arbeit. Zudem werden laut Informationen der Branche (Quelle: www.technische-systemplaner.de) durch den demografischen Wandel in den nächsten Jahren gut qualifizierte Fachkräfte in diesem Technologieberuf benötigt.

Bereits mit Beginn der Qualifizierung werden die Teilnehmer bei der Suche und dem Aufbau von Kontakten zu potentiellen Arbeitgebern durch die Personalberater des BFW Leipzig gefördert.

Die Umschulung, die am 18. Oktober beginnt, dauert 27 Monate.

Die Abschlussprüfung für den staatlich anerkannten Beruf des Technischen Systemplaners erfolgt vor der Industrie- und Handelskammer.

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Erstellt: Michael Lindner/BFW Leipzig

BFW Leipzig

Seit 25 Jahren ist das Berufsförderungswerk Leipzig als Spezialist auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation tätig. Hier werden Menschen ausgebildet und bedarfsorientiert unterstützt, die durch Krankheit oder Unfall aus dem gewohnten Arbeitsleben scheiden mussten. Mit individuellen Erprobungs-, Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen werden neue Möglichkeiten für den Weg zurück in ein erfülltes Arbeitsleben angeboten. Die Angebote als überregionaler Dienstleister auf den Gebieten Beratung, Diagnostik und Assessment, Qualifizierung, Prävention und Rehabilitation stehen neben der Hauptstelle in Leipzig in den Außenstellen in Brand-Erbisdorf, Chemnitz, Döbeln, Plauen und Zwickau zur Verfügung. Die vielfältigen Leistungen sind ein wichtiger Beitrag nicht nur um Menschen wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen, sondern diese tragen auch durch die Orientierung am Arbeitsmarkt zur Lösung des Fachkräftemangels in der Wirtschaft bei. Darüber hinaus werden an der Bildungseinrichtung verschiedene Kurse der beruflichen Weiterbildung angeboten.

Weitere Informationen und Bildmaterial:

Berufsförderungswerk Leipzig gemeinnützige GmbH
Michael Lindner
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Drei Waldburg-Zeil Rehabilitationskliniken gehören zu besten deutschen Arbeitgebern im Gesundheitswesen

 

Bad Füssing – Bad Saulgau – Aulendorf – Die Rehabilitationskliniken aus Niederbayern, Bad Saulgau und das Parksanatorium Aulendorf sind drei der besten Arbeitgeber im Gesundheitswesen. Am 9. März 2016 bekamen die Waldburg-Zeil Rehabilitationskliniken die renommierte Auszeichnung „Great Place to Work“ in Köln überreicht. Das „Great Place to Work® Institut“ prämiert seit 2006 jährlich die Gesundheitsunternehmen Deutschlands, in denen Mitarbeiter zufrieden, aktiv und ambitioniert arbeiten können. „Wir sind stolz, dass wir nicht nur in unserem Bundesland unter den TOP Arbeitgebern sind, sondern uns schon bei unserer ersten Wettbewerbsteilnahme unter die TOP 10 der deutschen Unternehmen im Gesundheitswesen platzieren konnten“, sagt Roland Aigner, Kaufmännischer Leiter der Rehabilitationsklinik in Bad Saulgau.

Great Place to Work® Prämierungsveranstaltung Gesundheit und Soziales 2016 am 9.3.2016 in Köln. Foto: Gero Breloer für Great Place to Work® Veröffentlichung honorarfrei! Namensnennung erbeten, Belegexemplar an Great Place to Work® erbeten

Mit Roland Aigner freuen sich auch die 248 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie (BGSW), die jährlich 4000 Patienten mit Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates rehabilitativ versorgen. Sie haben in der „Great Place To Work Mitarbeiterbefragung“ ihrem Arbeitgeber das Vertrauen ausgesprochen. Eine ausführliche, anonyme Befragung der Beschäftigten zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Führung, Team-Zusammenarbeit, Respekt, Glaubwürdigkeit und Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz war der Auszeichnung vorausgegangen. Außerdem wurde die Qualität der Maßnahmen und Programme der Personalarbeit des Unternehmens untersucht.

Zum zweiten Mal ausgezeichnet: die Klinik Niederbayern

Schon bei der ersten Wettbewerbsteilnahme 2012 platzierte sich die Klinik Niederbayern unter den besten Arbeitgebern im Gesundheitswesen. Da erfreut es umso mehr, dass auch bei der zweiten Teilnahmen die Klinik wieder ausgezeichnet wurde, “ zeigt sich Michael Fitz, Kaufmännischer Leiter, zufrieden. „Die Klinik Niederbayern steht für familiäre Atmosphäre, Gemeinschaftsgefühl, Wertschätzung und Loyalität. “so Fitz. Dies bestätigen auch 87 Prozent der Befragten: „Alles in Allem kann ich sagen, dies ist ein sehr guter Arbeitsplatz“. Ein hervorragendes Ergebnis!

Ansprechendes Arbeitsumfeld beugt Fachkräftemangel vor

„Mitarbeiterorientierte Führung und teambildende Maßnahmen haben für uns einen hohen Stellenwert“, sagt Katharina Sinz, Klinikdirektorin des Parksanatoriums Aulendorf. „Gerade im Gesundheitswesen legen wir Wert auf einen wertschätzenden und fürsorglichen Umgang miteinander. Der Arbeitsalltag ist geprägt von gegenseitigem Verständnis und Offenheit.“ Darauf werde in den familiären Waldburg-Zeil Kliniken wert gelegt, so Sinz weiter. Denn nur mit einem ansprechenden Arbeitsumfeld lasse sich dem Arbeitskräftemangel in medizinischen oder Pflegeberufen nachhaltig vorbeugen. „Die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren auch unsere Patienten. Ein gutes Arbeitsklima kommt letztlich allen zugute und bildet die Basis für medizinische Erfolge.“

 Info

Partner der bundesweiten Untersuchungen zur Arbeitsplatzkultur im Gesundheitswesen und des seit 2006 jährlich durchgeführten Wettbewerbs „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ sind das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit seiner Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) sowie die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Great Place to Work® Prämierungsveranstaltung Gesundheit und Soziales 2016 am 9.3.2016 in Köln. Foto: Gero Breloer für Great Place to Work®
Veröffentlichung honorarfrei! Namensnennung erbeten, Belegexemplar an Great Place to Work® erbeten