Mittwoch, März 2nd, 2016

 

Schreiben an Krankenkassen zum Thema Mehrkostenübernahme für Wunschklinik

Beim Arbeitskreis Gesundheit e. V. häufen sich derzeit die Anfragen von Patienten und Sozialdiensten zum Thema Zuzahlungsverlangen der Krankenkassen. Dabei werden Patienten – gerade im AHB-Antragsverfahren – ohne nähere Begründung Mehrkostenübernahmeerklärungen zur Unterschrift vorgelegt. Dies geschieht zum Teil „überfallartig“ am Krankenbett. Die Zuweisung der  AHB-Wunschklinik machen Krankenkassen von der Unterzeichnung der Mehrkostenübernahmeerklärung abhängig.

Die Fälle zeigen, dass sich im Vorfeld weder mit der medizinischen Begründung einer Wunschklinik noch mit den persönlichen Lebensumständen des Versicherten auseinandergesetzt wird. Die Krankenkassen handeln frei nach dem Motto: Wunschklinik = nicht Vertragsklinik = Zuzahlungsverlangen. Dies führt dazu, dass Patienten entweder aus finanziellen Gründen von einem begründeten Klinikwunsch Abstand nehmen, oder sich für die Bewilligung einer begründeten Wunschklinik zur Übernahme von Mehrkosten verpflichten, obwohl es hierfür keine gesetzliche Grundlage gibt.

ANSCHREIBEN akgESAus gegebenem Anlass hat der Arbeitskreis Gesundheit e. V.  darum für Versicherte die Vorlage eines Antwortschreibens erstellt. Allein die Unterzeichnung einer Mehrkostenübernahmeerklärung führt nicht unmittelbar zu einer Zahlungsverpflichtung. Die Krankenkasse muss den Wunsch nach einer bestimmten Klinik sorgfältig prüfen und ordnungsgemäß bescheiden.

 

Das Antwortschreiben finden Sie hier als PDF zum Download..

Kontakt:

ARBEITSKREIS GESUNDHEIT e.V.
Geschäftsführer Ingo Dörr
Gustav-Mahler-Str. 2
04109 Leipzig
Telefon: 0341 / 870 5959 0
Freecall: 0800 / 100 63 50
Telefax: 0341 / 870 5959 59
E-Mail: info@arbeitskreis-gesundheit.de
Internet: www.arbeitskreis-gesundheit.de www.rehaklinik.com


Deutsche Rheuma-Liga schreibt Herta-Seebaß-Medienpreis 2015/2016 aus

Deutsche Rheuma Liga Bundesverband e.V.

Bonn. Unter dem diesjährigen Motto „Rheuma bewegt uns alle“ schreibt die Deutsche Rheuma-Liga zum neunten Mal den Herta-Seebaß-Medienpreis aus. Laienverständliche Berichte, packende Geschichten über Menschen mit Rheuma und engagierte Ärzte/Ärztinnen, Therapeuten/innen, Forscher/innen, Leuchtturmprojekte der Versorgung und des Engagements, Einblicke in die Rheumaforschung, zu all diesen Themen können Journalisten und Journalistinnen Beiträge in allen Genre einreichen. Der Preis ist mit 5.000 EUR dotiert. Stifter ist Pfizer Deutschland. Einsendeschluss ist der 15. Juli 2016.

In der Jury wirken mit: Werner Buchberger, Bayerischer Rundfunk, Edith Heitkämper, NDR, Dr. Karla Engelhard, ARD, Jochen Niehaus, Focus-Gesundheit, Markus Wollnik, Journalist und letztjähriger Preisträger sowie für die Deutsche Rheuma-Liga Prof. Dr. med. Erika Gromnica-Ihle, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga, Christel Kalesse, 1. Vors. der Deutschen Rheuma-Liga Landesverband Hamburg e.V.

Teilnahmebedingungen: www.rheuma-liga.de/medienpreis.

Über den Medienpreis

Seit 1998 vergibt die Deutsche Rheuma-Liga alle zwei Jahre mit wechselnden Themenschwerpunkten einen Medienpreis. Der Medienpreis soll motivieren, über rheumatische Erkrankungen und den Alltag betroffener Menschen in Publikums- und Fachpresse, Hörfunk, Fernsehen, Print, Internet zu berichten. Seit 2004 trägt der Preis den Namen Herta-Seebaß-Medienpreis – in Erinnerung an die Ehrenpräsidentin und langjährige Präsidentin des Landesverbands Hessen. Sie verstarb 2003 an den Folgen der rheumatoiden Arthritis. Herta Seebaß lag die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes ganz besonders am Herzen und sie hat sich in hohem Maße dafür engagiert.

Über die Deutsche Rheuma-Liga

Die Deutsche Rheuma-Liga ist mit aktuell 290.000 Mitgliedern die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich. Der Verband informiert und berät Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Die Rheuma-Liga bietet Menschen mit rheumatischen Erkrankungen Rat und praktische Hilfen wie zum Beispiel Funktionstraining, unterstützt aber auch Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen und tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein. Die Rheuma-Liga finanziert ihre Arbeit vorrangig durch Mitgliedsbeiträge, Förderungen der Kranken- und Rentenversicherer, Projektmittel und Spenden.

Pressekontakt:

Susanne Walia
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit 
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V. 
Maximilianstr. 14
53111 Bonn 
Tel  0228 - 766 06-11
Fax 0228 - 766 06-20
email: bv.walia@rheuma-liga.de 
www.rheuma-liga.de

Ein gelungener Auftakt für Bremens neues Rehazentrum

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Am Mittwoch, 02. März, feiern über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesundheit die offizielle Eröffnung des Zentrums für seelische Gesundheit Bremen. Das Zentrum ist Bremens erste ganztägig ambulante psychosomatische Rehaeinrichtung mit medizinisch-beruflichem Schwerpunkt. 

 

Eröffnung_Bremen_1“ sind die folgenden Personen abgebildet: (v.l.nr.) Frau Katja Ruebsam - Verwaltungsdirektorin ZSG Bremen Frau Dr.Aike Hessel - Fachärztin Psychosomatik DRV Frau Petra Becker - Geschäftsführende Gesellschafterin der DBKG Frau Gabriele Lösekrug-Möller - Staatssekretärin Arbeit&Soziales Frau Dr. Gudrun Pierke - Unternehmensbereichsleitung Reha&Integrationsmanagement beim BfW Frau Dr. Ursula Becker - - Geschäftsführende Gesellschafterin der DBKG hintere Reihe Herr Pierre Noster - GF Niedersächsische Berufsförderungswerke Herr Henning Faulenbach - Chefarzt Psychosomatik ZSG Bremen Herr Jörg Barlsen - GF NIedersächsische BfW Herr Christian Wolff - Stellvertretender GF DRV Oldenburg-Bremen

Gruppenbild zur Eröffnung: (v.l.nr.) Katja Ruebsam – Verwaltungsleiterin im Zentrum für seelische Gesundheit Bremen PD Dr. Aike Hessel – Fachärztin Psychosomatik, Deutsche Rentenversicherung Oldenburg-Bremen Dr. Petra Becker – Geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe Gabriele Lösekrug-Möller – Parlamentarische Staatssekretärin der Bundesarbeitsministerin Dr. Gudrun Pierke – Unternehmensbereichsleitung Reha- und Integrationsmanagement, Niedersächsische Berufsförderungswerke Dr. Ursula Becker – Geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe hintere Reihe Pierre Noster – Geschäftsführung Niedersächsische Berufsförderungswerke Henning Faulenbach – Chefarzt Psychosomatik Zentrum für seelische Gesundheit Bremen Jörg Barlsen – Geschäftsführung Niedersächsische Berufsförderungswerke Christian Wolff – Stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen

Bremen.„Ich freue mich, hier und heute mit Ihnen die Eröffnung unseres neuen Bremer Rehazentrums feiern zu dürfen! In kürzester Zeit haben wir zusammen ein modernes, passgenaues Versorgungsangebot aus Bremen und dem  Umland geschaffen, das auf aktuelle Bedarfe reagiert. Darauf können wir stolz sein“, betont Christian Wolff, stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Oldenburg-Bremen, in seiner Eröffnungsrede. Die DRV Oldenburg-Bremen hatte das Zentrum als deutschlandweit einzigartiges Kooperationsprojekt mit der Dr. Becker Klinikgruppe sowie den Berufsförderungswerken Weser-Ems und Bad Pyrmont  initiiert. „Wir haben damals mit Besorgnis festgestellt, dass bestimmte Personengruppen nicht die stationären Angebote wahrnehmen können und, dass im Bereich der psychosomatischen Rehabilitation mit beruflichem Schwerpunkt ein hoher Bedarf besteht“, erklärt Wolff. Rund 13 % aller Fehltage seien im Jahr 2013 laut einer aktuellen Studie der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) auf psychische Erkrankungen zurückzuführen gewesen. Mehr als jeder siebte Arbeitsausfall sei der Studie zufolge psychisch bedingt. Vor gut einem Jahr starteten schließlich die ersten Bauarbeiten zum Aufbau des neuen Zentrums. „Und im September 2015 wurden dann schon die ersten Patienten aufgenommen. Das ist wirklich eine außergewöhnliche Leistung von allen Beteiligten“, so Wolff.

 

Das sieht auch Dr. Ursula Becker, geschäftsführende Gesellschafterin der Dr. Becker Klinikgruppe, so. „Zu allererst möchte ich mich herzlich für die gute Zusammenarbeit mit der DRV Oldenburg-Bremen und all unseren Kooperationspartnern bedanken, ohne die unser Zentrum nicht möglich wäre.“ In der Rehabilitation des 21. Jahrhunderts sei eine gute Vernetzung ausschlaggebend. „Ein besonderer Dank gilt auch den 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentrums, die jeden Tag aufs Neue dafür sorgen, dass sich unsere Rehabilitanden wohl fühlen“,  betont Dr. Ursula Becker. Jedes Mal, wenn sie selbst vor Ort sei, fiele ihr die besondere Atmosphäre auf: Das Zentrum für seelische Gesundheit sei ein Ort, der den Rehabilitanden Sicherheit und Unterstützung biete, ein Ort zum Wohlfühlen. Nicht zuletzt dank des Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Extra aus Berlin angereist ist an diesem Tag die parlamentarische Staatssekretärin der Bundesarbeitsministerin, Gabriele Lösekrug-Möller. Sie begrüßt die Zielsetzung des neuen Zentrums für seelische Gesundheit Bremens und betont die Wichtigkeit, Menschen bei der Teilhabe am Arbeitsleben zu unterstützen.

 

Ambulante psychosomatische Reha im 21. Jahrhundert

Wie das Konzept einer maßgeschneiderten medizinisch-beruflichen Rehabilitation in Bremen umgesetzt wird, erzählt Henning Faulenbach, Chefarzt im Zentrum für seelische Gesundheit, in seinem Vortrag „Das Zentrum für seelische Gesundheit in Bremen,  Ganztägig ambulante psychosomatische Reha im 21. Jahrhundert!“: „Hier im Zentrum verfügen wir über ein integriertes Angebot aus Leistungen der medizinischen Reha und Leistungen der beruflichen Rehabilitation. Unser Angebot ist darauf ausgerichtet, Rehabilitanden konsequent und frühzeitig bei der Wiedereingliederung in den Beruf oder einer beruflichen Neuorientierung zu unterstützen“, erklärt der Chefarzt. Durch die Kooperation der Klinikgruppe mit den Berufsförderungswerken sei es möglich, die institutionelle Trennung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation zu überwinden und erwerbsfähigen Menschen mit beruflichen Problemlagen ganz konkret Hilfestellung zu bieten.

 

Rehabilitation erleben

Einen ersten Eindruck über das neue Rehazentrum verschaffen sich die Gäste anschließend bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten. Mit einem Aktivangebot haben sie die Gelegenheit, das Rehaangebot selbst einmal zu erproben, z. B. mit Entspannungstrainings, einem Sozialen Kompetenztraining oder einem Vortrag zur gesunden Ernährung und Kochen in der Lehrküche. Auch Tests zur beruflichen Diagnostik wie praktische Übungen zur Feinmotorik können probeweise absolviert werden. „Wir freuen uns über die große positive Resonanz. Das war ein schöner Auftakt für unsere ersten Schritte als psychosomatisches Rehazentrum in Bremen“, resümiert Katja Rübsam, Verwaltungsleiterin des Zentrums für seelische Gesundheit Bremen.

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Zentrum für seelische Gesundheit Bremen

Das Zentrum für seelische Gesundheit ist ein modernes ambulantes Rehabilitationszentrum im Herzen Bremens zwischen Wall und Weser. Die Schwerpunkte liegen auf psychosomatischen Behandlungen und Psychotherapie. Das Kooperationsprojekt von BFW Weser-Ems und BFW Bad Pyrmont sowie der Dr. Becker Klinikgruppe vereint die Kompetenzen der Initiatoren und knüpft damit an deren langjährige Erfahrung und Expertise im Bereich der beruflichen und psychosomatischen Rehabilitation an. Damit entsteht ein deutschlandweit einmaliges Pilotprojekt, mit dem die Kooperationspartner in Bremen das erste, ausschließlich ambulant tätige psychosomatische Reha-Zentrum eröffnen. www.dbkg.de/zentrum_fuer_seelische_Gesundheit_Bremen

 

Ein Interview mit Dr. Henning Faulenbach, Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie im Zentrum für seelische Gesundheit Bremen, können Sie hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=4iNyXajOacI

Kontakt:

Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG

Rebecca Jung

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Parkstraße 10 / 50968 Köln / Tel. : (+49) 221 – 934647-48 / Fax : -40  rjung@dbkg.de   http://www.dbkg.de   www.dr-becker-karriere.de