Dienstag, März 1st, 2016

 

Diabetes wird zur Volkskrankheit – Deloitte-Studie zeigt: Mehr Erkrankungen trotz besserer Behandlungsmethoden

Düsseldorf/München – Der Global Health Care Outlook 2016 „Battling Costs while Improving Care“ von Deloitte zeigt: Die Anzahl der Diabeteskranken steigt von 387 auf 592 Millionen weltweit bis zum Jahr 2035. In Indien und China ist die Krankheit am weitesten verbreitet. Für Hoffnung sorgen neue „Telehealth“-Technologien, die Patienten mit Diabetes-, Herz- oder anderen chronischen Erkrankungen unabhängiger machen und ihnen eine Behandlung von Zuhause ermöglichen. Eine Herausforderung für das Gesundheitssystem ist die demografische Entwicklung. 2019 wird in Westeuropa mehr als jeder Fünfte über 65 Jahre alt sein – in Deutschland ist das heute bereits der Fall. Das belastet Träger und Anbieter genauso wie die steigenden Ansprüche der Patienten, teure neue Behandlungsmethoden und nicht zuletzt die Versorgung einer wachsenden Bevölkerung durch steigende Flüchtlingszahlen in Europa. Die Ausgaben pro Kopf liegen hierzulande bei 4.600 Euro, was im internationalen Durchschnitt weit vorne ist. Daher ist jedoch auch die Finanzierung der Gesundheitsversorgung eine Herausforderung: Alternativen sind nutzen- oder ergebnisorientierte Erstattungsmodelle im Unterschied zum bislang überwiegend genutzten Fee-for-Service-Ansatz. Auch der Wechsel von einer anlassbezogenen Versorgung zu einem breitenwirksamen Gesundheitsmanagement mit starker Prävention kann helfen.

„Bei steigenden Kosten im Gesundheitswesen ist das Vorantreiben neuer Technologien wie Wearables, Tele- und mHealth wichtig, um Kommunikationswege zu verkürzen und den Zugang zu medizinischen Leistungen zu erleichtern. Mit entsprechender Datenqualität ist eine stärkere Prävention möglich, die auf Dauer die Kosten für Diagnostik und Behandlung senken kann“, erklärt Dr. Gregor Konstantin Elbel, Leiter Life Sciences & Healthcare bei Deloitte.

Mehr Krankheiten, aber auch bessere Methoden

Neue Medikamente und Behandlungsmethoden für Diabetes lassen Patienten hoffen, auch wenn im Jahr 2035 global 592 Millionen an der Krankheit leiden. Die Mehrzahl hiervon kommt aus China (96 Mio.) und Indien (66 Mio.). Die Abhängigkeit von Krankenhäusern sinkt durch neue Technologien wie „Telehealth“-Medizin, die Diagnostik und Therapie von Zuhause aus ermöglicht.

Neues Erstattungsmodell: Das Ergebnis zählt

Mit etwa 4.600 Euro pro Kopf liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit vorne bei den Gesundheitsausgaben, wenn auch deutlich hinter den USA (9.100 EUR) – bei steigendem privatem Anteil. Die Gesundheitsausgaben machen einen erheblichen Teil der Gesamtaufwendungen in den meisten Staaten aus. Es besteht ein hoher Reformbedarf, in Industrieländern genauso wie in aufstrebenden Regionen. In Deutschland gibt es zudem einen erheblichen Investitionsstau. Aufgelöst werden soll er durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen und Ansätze. Das jüngst beschlossene deutsche Krankenhausstrukturgesetz hat bereits erste positive Wirkung gezeigt. Dennoch bedarf es auch auf einer höheren Ebene neuer Lösungsansätze – wie etwa der Wechsel von einem fall- bzw. volumenbasierten zu einem ergebnisbasierten Erstattungsmodell, der das gesamte System über momentane Spareffekte hinaus weitreichend transformiert. Auch Public-Private Partnerships (PPP) können bei richtiger Auslegung zu einer verbesserten Kostenstruktur beitragen.

Technische Infrastruktur stärken

In Deutschland und Westeuropa kommen zwischen fünf und acht Krankenhausbetten auf 1000 Einwohner. Im Unterschied zu anderen Teilen der Welt – in Afrika, Nahost und Südamerika sind es nur zwei – liegen die infrastrukturellen Optimierungspotenziale hier eher beim Ausbau der technischen Infrastruktur wie etwa Breitband und mobile Kommunikation. Auch in punkto Effizienz ist noch ausreichend Luft nach oben – insbesondere, wenn auch im Zusammenhang mit dem Wechsel zu einem ergebnisorientierten Bezahlmodell. In strukturschwachen Ländern und Regionen hingegen können vor allem Komponenten wie Versorgung zuhause und/oder Telemedizin vorhandene Defizite ausgleichen.

„Angesichts der aktuellen Flüchtlingszahlen wird die Beanspruchung des deutschen Gesundheitssystems weiter steigen: Pro 100.000 Asylanträge sind etwa 14.400 stationäre Versorgungsfälle zu erwarten. Umso mehr kommt es darauf an, alle Möglichkeiten für Effizienzgewinne zu nutzen. Dazu gehören auch und vor allem technische Innovationen wie elektronische Krankenakten, mHealth und Wearables sowie eine adäquate Datenverarbeitung und -verwaltung unter Verwendung moderner Analytics- und digitalen Steuerungsverfahren Ein ganz wichtiger Aspekt hierbei sind natürlich Sicherheit und Compliance, denn sie sind die Voraussetzung für Vertrauen“, ergänzt Elbel.

Die komplette Studie finden Sie unter http://ots.de/bVKYy zum Download. Die Auswertung zu stationärer Versorgung für Menschen auf der Flucht finden Sie hier.

Über Deloitte

Deloitte erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Corporate Finance und Consulting für Unternehmen und Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen; Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Mit einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und unterstützt Kunden bei der Lösung ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen. Making an impact that matters – für mehr als 225.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsames Leitbild und individueller Anspruch zugleich.

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“), eine „private company limited by guarantee“ (Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem Recht), ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und unabhängig. DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie aufwww.deloitte.com/de/UeberUns.

Pressekontakt:

Isabel Milojevic
Leiterin Presse
Tel: +49 (0)89 29036 8825
imilojevic@deloitte.de

KZBV und BZÄK zur Grundsatzentscheidung des BGH

Zahnarztbewertungsportale: Zu Risiken und Nebenwirkungen… KZBV und BZÄK zur Grundsatzentscheidung des BGH

Berlin.– Vor dem Hintergrund der heutigen Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) zu Arzt- und Zahnarztbewertungsportalen im Internet raten Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundezahnärztekammer (BZÄK) Nutzern zu einem ebenso kritischen wie verantwortungsvollen Umgang mit entsprechenden Online-Plattformen.

Portale können Behandlungsqualität im klinischen Sinne nicht widerspiegeln

Für eine qualitativ hochwertige zahnärztliche Versorgung sind gut informierte Patientinnen und Patienten eine wichtige Voraussetzung. Das Internet kann in bestimmten Fällen durchaus nützlich sein, eine geeignete Zahnärztin oder einen Zahnarzt zu finden. Bewertungsportale können demnach für eine erste, oberflächliche Orientierung hilfreich sein. Nutzer sollten allerdings nicht zu viel von solchen Plattformen erwarten, denn diese können lediglich subjektive Erfahrungen und Eindrücke von anderen Patienten abbilden und nach den jeweiligen Kriterien des Betreibers bewerten. Die tatsächliche und letztlich entscheidende Behandlungsqualität im klinischen Sinne können Bewertungsportale in der Regel nicht widerspiegeln. Auch die persönliche und häufig langjährige Vertrauensbeziehung zwischen Patient und Behandler kann durch einen Online-Abgleich in keiner Weise ersetzt werden.

Wichtig ist, dass Bewertungsportale gewisse Qualitätsstandards erfüllen. KZBV und BZÄK haben daher für Nutzer und Anbieter den Leitfaden „Gute Praxis Zahnarztbewertungsportale“ erstellt. Die Qualitätskriterien des Leitfadens beziehen sich auf rechtliche, inhaltliche und technische Aspekte. Ebenso wichtig sind Verständlichkeit, Transparenz und die Pflichten des Herausgebers.

Hintergrund – BGH-Entscheidung zu Bewertungsportalen

Nach der Klage eines Zahnarztes hat der BGH in seinem heutigen Grundsatzurteil entschieden, dass ein Portalbetreiber für abgegebene Bewertungen haftet, wenn er zumutbare Prüfpflichten verletzt. Die Prüfpflicht richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls. Bei dem vor dem BGH anhängigen Rechtsstreit hatte der Zahnarzt eine negative Bewertung erhalten und daraufhin einen Nachweis verlangt, dass der Patient tatsächlich in seiner Praxis gewesen sei. Der BGH verwies das Verfahren zurück an die Vorinstanz zu Neuverhandlung (Az.: VI ZR 34/15).

Der Leitfaden „Gute Praxis Zahnarztbewertungsportale“ sowie weitere Informationen zu dem Thema können auf den Websites von KZBV und BZÄK abgerufen werden.

Pressekontakt:

KZBV: Kai Fortelka
Telefon: 030 280 179-27, E-Mail: presse@kzbv.de

BZÄK: Dipl.-Des. Jette Krämer 
Telefon: 030 40005-150, E-Mail: presse@bzaek.de

Sozialgespräche in der HELIOS Klinik Hattingen: Reha lohnt sich!

Rund 90 Mitarbeiter der Sozialdienste von Akut-Krankenhäusern in ganz Nordrhein-Westfalen kamen in die HELIOS Klinik Hattingen, Rehabilitationszentrum für Neurologie, Neurochirurgie und Neuropädiatrie, um sich über aktuelle Themen zur Überleitung ihrer Patienten in Reha-Kliniken zu informieren. Unter dem Motto „Reha lohnt sich“ berichteten ehemalige Patienten der Hattinger Reha-Klinik über ihre persönlichen Reha-Ziele und -Erfolge. Zudem gab es Vorträge zu verschiedenen Themen.

Wunder geschehen immer wieder – Dornröschen in der Neuropädiatrie. Der Chefarzt der neuropädiatrischen Rehabilitation im Kinder- und Jugendhaus, Dr. Ulf Hustedt, stellte besonders erfolgreiche Therapievorläufe von schwerbetroffenen jungen Patienten vor. Trotz Keim erfolgreich in die Rehabilitation – in der HELIOS Klinik Hattingen gibt es für Patienten mit Infektionen spezielle Therapiekonzepte. Das zweite Pflegestärkungsgesetz trat im Januar dieses Jahres in Kraft und wurde den Gästen von einer Mitarbeiterin einer Krankenkasse umfassend erläutert. Ein wichtiger Bestandteil im Therapieprozess der neurologischen Rehabilitation  ist die psychosoziale Beratung und Betreuung von Intensivpatienten und deren Angehörige. Die Vorstellung dieses Aspekts rundete die „Hattinger Sozialgespräche“ ab.

Weitere Informationen: www.helios-kliniken.de/hattingen

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 111 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 52 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, zwölf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich rund 4,5 Millionen Patienten, davon 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 68.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2014 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,2 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt:
Volker Martin
Referent Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 2324 966 731
E-Mail: volker.martin@helios-kliniken.de


BGH konkretisiert Prüfpflicht für Bewertungsportale

Dienstag, 01. März 2016, 12:45 Uhr

jameda GmbH

BGH-URTEIL ZU ARZTBEWERTUNGSPORTALEN

München – jameda (www.jameda.de), Deutschlands größte Arztempfehlung, hat sich vor dem Bundesgerichtshof für den Erhalt einer kritischen Arztbewertung eingesetzt. Die Bundesrichter verwiesen den Fall in ihrer heutigen Entscheidung zurück an das OLG Köln, welches zuvor zugunsten von jameda geurteilt hatte. Gleichzeitig präzisierten sie die Pflichten von Bewertungsportalen zur Prüfung von Bewertungen. In einer Pressemitteilung hat der BGH konkretisiert, dass im Falle der Prüfung einer Bewertung die Stellungnahmen von Bewerter und Bewerteten der jeweils anderen Partei zur Verfügung gestellt werden müssen. Vorliegende Unterlagen darüber, dass ein Patient in der von ihm bewerteten Praxis in Behandlung war, müssen dem bewerteten Arzt unter Umständen weitergereicht werden. Gleichzeitig stellt der BGH klar, dass dieser Prozess ohne die Verletzung des Telemediengesetzes, das die anonyme Nutzung von Online-Diensten festschreibt, erfolgen muss. Die Anonymität des Bewertenden kann also weiterhin gewahrt bleiben. Weiter gilt für jameda: Informationen werden niemals ohne Einverständnis des Patienten und ausschließlich in anonymisierter Form weitergegeben, so dass keine Rückschlüsse auf den Verfasser einer Bewertung gezogen werden können.

Von diesem Rechtstreit unberührt ist die Tatsache, dass Patienten Bewertungen für ihre Ärzte immer anonym abgeben können.

Dr. Florian Weiß, CEO von jameda, zum heutigen Entscheid: „Wir begrüßen, dass die Bundesrichter heute Hinweise zur Konkretisierung des Prüfprozesses von Arztbewertungen gegeben und so zu mehr Rechtssicherheit beigetragen haben. Selbstverständlich werden diese Hinweise nun unmittelbar in die Ausgestaltung unseres Prüfprozesses einfließen, der sich auch in der Vergangenheit schon immer an der jeweils aktuellen Rechtslage orientiert hat. Klar ist: Patienten können auch weiterhin anonyme Bewertungen abgeben. Niemand muss befürchten, dass persönliche Informationen ohne eigene Einwilligung weitergegeben werden.

Im Falle einer von Arztseite beantragten Überprüfung einer Bewertung sind wir wie bisher auch auf die Mithilfe der Patienten angewiesen: Nur wenn diese sich im Rahmen des vorgeschriebenen Prüfprozesses auf unsere Anfragen zurückzumelden, können wir für den Erhalt kritischer Bewertungen eintreten.“

Geklagt hatte ein Zahnarzt, welcher auf jameda von einem Patienten mit der Gesamtnote 4,8 bewertet worden war. Der Kläger wandte sich an jameda, da er bestritt, dass der bewertende Patient jemals in seiner Praxis gewesen sei. Daraufhin bat jameda den Verfasser der Bewertung um eine Bestätigung seines Arztbesuchs, die dieser auch vorlegte. jameda veröffentlichte die zuvor für den Prüfprozess offline genommene Bewertung wieder. Der Aufforderung des Arztes, den Beleg auch ihm vorzulegen, kam jameda erst im Prozess nach und berief sich dabei auf frühere Gerichtsentscheidungen, die die Bedeutung anonymer Arztbewertungen hervorheben.

Anonyme Arztbewertungen dienen der Herstellung von Transparenz über ärztliche Qualität

Arztbewertungen sorgen für mehr Transparenz über die ärztliche Qualität und tragen so dazu bei, dass der mündige Patient auf ihrer Basis den für sich passenden Arzt wählen kann. Gerade im sensiblen Gesundheitsbereich kommen aussagekräftige und damit hilfreiche Bewertungen nur zustande, wenn Patienten die Bewertungsabgabe anonym ermöglicht wird. Beispielsweise möchte niemand seinen Proktologen mit Klarnamen bewerten oder öffentlich seine Krankheit schildern.

Der großen Verantwortung, die die Möglichkeit des anonymen Bewertens mit sich bringt, ist sich jameda bewusst, weshalb die Qualitätssicherung der Bewertungen höchste Priorität hat. Dazu hat jameda ein deutschlandweit einmaliges Qualitätsmanagement implementiert, das sicherstellt, dass Patienten für ihre Arztsuche auf jameda authentische Bewertungen echter Patienten zur Verfügung stehen. „Für unser Qualitätsmanagement gelten unumstößliche Grundsätze, wie zum Beispiel, dass wir in Bewertungsfragen alle Ärzte gleichbehandeln. Zudem orientiert sich das jameda Qualitätsteam bei allen Entscheidungen über Bewertungen stets an der aktuellen Rechtsprechung“, erläutert Fritz Edelmann, COO von jameda.

Der Klage des Zahnarztes war in erster Instanz vor dem LG Köln stattgegeben worden. In zweiter Instanz bestätigte das OLG Köln die Argumentation von jameda und wies die Klage des Zahnarztes in vollem Umfang ab. Der Kläger ging daraufhin in Revision. Nun wird das OLG nochmals entscheiden.

Weitere Informationen zur jameda Qualitätssicherung finden Sie unter www.jameda.de/qualitaetssicherung/

 

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Marlene Mortler übernimmt Schirmherrschaft des Deutschen Reha-Tags 2016

Am 24. September 2016 findet der 12. Deutsche Reha-Tag statt. Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, hat die Schirmherrschaft für den Deutschen Reha-Tag 2016 übernommen.

Drogenbeauftragte Marlene Mortler übernimmt Schirmherrschaft des Deutschen Reha-Tags 2016

Drogenbeauftragte Marlene Mortler übernimmt Schirmherrschaft des Deutschen Reha-Tags 2016

Mit der Übernahme der Schirmherrschaft sei ihr besonders wichtig, die Bedeutung der Rehabilitation unterstützen zu können, so Mortler. In ihrem Grußwort hebt sie hervor, dass Rehabilitation ein wichtiger Teil des Gesundheits- und Sozialsystems sei und eine zentrale Bedeutung für die Behandlung und nachhaltige Wiedereingliederung von Suchtkranken habe.

„Rehabilitation gelingt dann, wenn die Akteure miteinander gut vernetzt arbeiten und den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen. Der intensive Austausch beim Deutschen Reha-Tag ermöglicht es, die Leistungen sowohl der medizinischen als auch der beruflichen Rehabilitation weiter zu entwickeln und kontinuierlich zu verbessern“, so Mortler.

Die zentrale Veranstaltung des Reha-Tages stellt in diesem Jahr den Indikationsbereich Abhängigkeitserkrankungen in den Mittelpunkt und findet am 13. September 2016 in der Fachklinik Haus Immanuel in Hutschdorf statt, in der suchtkranke Frauen und Mütter mit Kindern behandelt werden.

Der Deutsche Reha-Tag ist ein Zusammenschluss von Leistungserbringer- und Leistungsträgerorganisationen der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. Der Initiatorenkreis hat den vierten Samstag im September zum Deutschen Reha-Tag erklärt, an dem Kliniken, Einrichtungen und Organisationen der Rehabilitation Informationsveranstaltungen zur Rehabilitation durchführen. Der Initiatorenkreis wuchs von anfangs fünf auf mittlerweile 18 Organisationen und Verbände, die den Aktionstag gemeinsam tragen und unterstützen.

Kontakt und Nachfragen:

Karoline Körber
Friedrichstrasse 60
10117 Berlin
Tel: 030-240089-0
E-Mail: info@rehatag.de
Internet: www.rehatag.de


Vernetzte Medizin im großen Fokus der conhIT

19. April 2016 12:00bis21. April 2016 12:00

 

 Berlin, 01. März 2016: Bei der diesjährigen conhIT – Connecting Healthcare IT, Europas größtem Event der Gesundheits-IT-Branche, bildet „Die vernetzte Medizin“ einen der Themenschwerpunkte auf der Industriemesse und im Kongressprogramm.

 

Seit vielen Jahren steht die Vernetzung des Gesundheitswesens, nicht zuletzt mit der Verabschiedung des sogenannten „E-Health-Gesetzes“, ganz oben auf der Agenda der Gesundheits-IT-Branche. Viele der im Gesetz aufgeführten Anwendungen werden schon in diesem Jahr angestoßen und alle beteiligten Akteure im Gesundheitswesen über Jahre hinweg begleiten. Grund genug das Thema „Die vernetzte Medizin“ auf der conhIT 2016, die vom 19. bis zum 21. April in Berlin stattfindet, zu einem der Themenschwerpunkte der drei Messe- und Kongresstage zu ernennen.

 

Die Schwerpunktsetzung begrüßt unter anderem Axel Wehmeier, der Geschäftsführer der Telekom Healthcare Solutions (THS), einem der Goldpartner der conhIT: „Die Digitalisierung des Gesundheitswesens wird in diesem Jahr spürbar Fahrt aufnehmen. Hierbei wird das Interesse von Krankenhäusern und Versicherern an einer professionellen Vernetzung – intern, aber auch mit dem Patienten – mit Hilfe zuverlässiger und vor allem sicherer Plattformen steigen.“

 

Neben themenbezogenen Produktvorstellungen auf der Industriemesse werden im Verlauf der conhIT zahlreiche Veranstaltungen zu den mit der Vernetzung verbundenen Themengebieten E-Health-Gesetz, Interoperabilität und Telemedizin stattfinden. Zusätzlich wird es speziell zu der Fragestellung „Wie komme ich vom One-House zum Netzwerk? IT als Teil der Strategie“ für ausgewählte Geschäftsführer und Führungskräfte von Kliniken und Krankenhäusern ein conhITSpezial geben.

 

„Die Gesundheitsversorgung von heute ist ohne das Engagement und die Expertise von verschiedenen Professionen in ganz unterschiedlichen Institutionen kaum vorstellbar. Moderne, komplexe Medizin besteht dabei aus einer Vielzahl arbeitsteiliger, hochspezialisierter und nicht immer aufeinander abgestimmter Prozesse, die teilweise orts- und zeitungebunden sind. In diesem Umfeld sind Verbund-Modelle der Schlüssel zum Erfolg. So kooperieren mit großem Erfolg immer mehr Universitätskliniken, Maximalversorger und weitere Einrichtungen im Gesundheitswesen miteinander. Im Rahmen der Kooperationen steht jedoch selten eine abgestimmte und gemeinsame IT-Strategie im Vordergrund. Die ist aber essenziell, um die Arbeitsabläufe der Akteure zu organisieren und eine qualitativ hochwertige Zusammenarbeit ohne Effizienzverlust zu ermöglichen. Darauf gilt es einen Augenmerk zu legen,“ erläutert Prof. Dr. Otto Rienhoff, Institut für Medizinische Informatik der Universitätsmedizin Göttingen, den Ansatz des conhITSpezials Klinikleitung.

 

Das Gesamtprogramm des conhITSpezials Klinikleitung setzt sich zusammen aus einer speziellen Session, einem themenspezifischen Workshop sowie einem exklusiven Dinner-Abend, der am Vorabend der conhIT speziell für die Geschäftsführer und Führungskräfte veranstaltet wird.

 

Weiterführende Texte zu den Themen E-Health-Gesetz, Interoperabilität, Telemedizin sowie digitale Terminvergabe finden Sie hier.

 

Das ausführliche Interview mit Dr. Axel Wehmeier von der Telekom Healthcare Solutions (THS) können Sie hier nachlesen.

Kontakt:

 

Natalie Gladkov
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

T +49 (0) 30 206 22 58 – 18

F +49 (0) 30 206 22 58 – 69

natalie.gladkov@bvitg.de