Freitag, Februar 5th, 2016

 

Klinik informiert vorbildlich bei Krebs

Nicht ohne Stolz nehmen der kaufmännische Leiter der Klinik, Pierre A. Reiter (r.) und seine Stellvertreterin Marlies Schulze (l.) die Urkunde von Dr. Ralf Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. entgegen.

Pressemitteilung

Dahlen-Schmannewitz, 5. Februar 2016

 

 

MEDIAN Christiaan-Barnard-Klinik als langjähriger Partner der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. gehört zu den ersten zertifizierten Reha-Kliniken in Mitteldeutschland. Die Urkunde wurde im Rahmen eines Besuchs übergeben.

 

Nicht ohne Stolz nehmen der kaufmännische Leiter der Klinik, Pierre A. Reiter (r.) und seine Stellvertreterin Marlies Schulze (l.) die Urkunde von Dr. Ralf Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. entgegen.

Nicht ohne Stolz nehmen der kaufmännische Leiter der Klinik, Pierre A. Reiter (r.) und seine Stellvertreterin Marlies Schulze (l.) die Urkunde von Dr. Ralf Porzig, Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. entgegen.

Die MEDIAN Christiaan-Barnard-Klinik in Dahlen-Schmannewitz ist im Rahmen eines neu von der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. entwickelten internen Zertifizierungsverfahrens erstmals auditiert worden. Im Ergebnis des Audits erreichte die Klinik das Prädikat „sehr gut“ und damit die Bestnote. So konnte die Klinik erstmals erfolgreich zertifiziert werden. Eine entsprechende Urkunde übergab der Geschäftsführer der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V., Dr. Ralf Porzig, am Mittwoch an Pierre A. Reiter, den Kaufmännischen Leiter der MEDIAN Reha-Kliniken Schmannewitz und seine Stellvertreterin Marlies Schulze.

 

Qualifizierte Hilfe für Betroffene

Das Partnerschaftskonzept der Sächsischen Krebsgesellschaft will Betroffenen auch im ländlichen Raum qualitätsgesicherte Informationen und Hilfe bei Krebserkrankungen zur Verfügung stellen. Dazu gehören von der SKG bereitgestellte geprüfte Materialien, bedarfsorientierte Kurse und Vorträge zur Unterstützung des Lebens mit Krebs sowie bei Bedarf eine psychosoziale Beratung für Patienten und deren Angehörige. Als „Zertifizierter Partner der Sächsischen Krebsgesellschaft“ und Krebsinformationspunkt (KIP) muss die Klinik im Rahmen eines internen Audits die Einhaltung eines umfangreichen Kriterienkatalogs nachweisen. Er beinhaltet beispielsweise die Punkte Erreichbarkeit, Ausstattung, verfügbare Räumlichkeiten, Informationsangebote für Betroffene und Angehörige, Qualifikation der Mitarbeiter sowie die Ergebnisqualität.

 

„Als Reha-Klinik, die sich unter anderem auf den Bereich Onkologie spezialisiert hat, freuen wir uns auch im Sinne der Betroffenen, die erfolgreiche Partnerschaft mit der Sächsischen Krebsgesellschaft weiter fortführen zu können“, so Pierre A. Reiter, Kaufmännischer Leiter der Christiaan-Barnard-Klinik, „Neben den organisatorischen Voraussetzungen verfügen wir in Schmannewitz auch über fachlich hervorragend qualifizierte Mitarbeiter, die bei Bedarf aus erster Hand informieren können.“ Das ist auch ein wichtiges Anliegen der Krebsgesellschaft. „Die Zahlen der Krebsbetroffenen steigen stetig an, die Krankenhausaufenthalte werden immer kürzer und die Patienten werden gerade im ländlichen Raum häufig ohne ausreichende Hilfsangebote in den Alltag entlassen“, so Dr. Ralf Porzig, „Wir als Sächsische Krebsgesellschaft e.V. möchten in Kooperation mit unseren Partnern daran etwas ändern und den Unterschied zwischen dem Informationsangebot im ländlichen Raum und dem in größeren Städten verringern.“

 

Über die Sächsische Krebsgesellschaft e.V.

Die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. mit Sitz in Zwickau ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft mit stark ausgeprägter gesundheitspolitischer Zielsetzung. Sie strebt zur Erfüllung ihrer Aufgaben eine enge Zusammenarbeit mit allen Behörden, Körperschaften, Organisationen und Einzelpersonen an, die gleiche oder ähnliche Ziele verfolgen und fördert alle Bestrebungen zur Bekämpfung der Krebskrankheiten.

 

Über die MEDIAN Christiaan-Barnard-Klinik

Die MEDIAN Christiaan-Barnard-Klinik gehört ebenso wie die MEDIAN Klinik Dahlener Heide zu den MEDIAN Reha-Kliniken Schmannewitz. Sie bietet als zertifizierte Rehabilitationsklinik eine hochqualitative Behandlung in den Fachbereichen Kardiologie, Onkologie und Psychosomatik an. Ein interdisziplinäres Team, bestehend u.a. aus Fachärzten, Psychologen, Physiotherapeuten, Pflegekräften, Ernährungsberaten und Sozialarbeitern realisieren ein ganzheitliches Behandlungskonzept nach individuell abgestimmten Behandlungsplänen.

 

Die Klinik gehört zu MEDIAN, einer Klinikgruppe, die im Jahr 2015 aus dem Zusammenschluss der RHM Kliniken und Pflegeheime mit den MEDIAN Kliniken entstanden ist. Sie umfasst aktuell einen starken Verbund von über 70 Kliniken und Heimen, mit rund 13.000 Betten und annähernd 10.000 Beschäftigten an 45 Standorten in 12 Bundesländern. Von der Therapieerfahrung und den hohen Qualitätsmaßstäben der Gruppe profitieren jährlich rund 180.000 Patienten, Rehabilitanden und Bewohner.

 

Kontakt und Nachfragen:

 

MEDIAN Christiaan-Barnard-Klinik

Rehabilitationsklinik für Kardiologie, Onkologie und Psychosomatik

Kaufmännischer Leiter Pierre A. Reiter

Waldstraße 4 | 04774 Dahlen-Schmannewitz

Telefon: +49(0)34361 / 61-501 | Telefax: +49(0)34361 / 61-100

E-Mail: cbk-schmannewitz@rhm-kliniken.de

 


Inklusion durch Bildung – Bundeskanzlerin besucht die Berufsbildungswerke

Greifswald, den 03.02.2016

Pressemitteilung

 

 

w-IMG_6166Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte am 03. Februar 2016 das BerufsBildungsWerk Greifswald, um sich ein Bild davon zu machen, wie Inklusion und Integration gelebt und in die Tat umgesetzt werden können. Dabei informierte sie sich bei Jugendlichen über ihre individuelle Ausbildung und die nachfolgenden Berufswege.

 

Berlin / Greifswald – Im Zentrum des Besuches stand vor allem die Frage, wie Berufsbildungswerke jungen Menschen mit Handicap Bildungschancen eröffnen. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der engen Kooperation mit regionalen Unternehmen zur gezielten Fachkräftegewinnung.

Michael Breitsameter, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke, ging auf die Vorteile dieser Ausbildungsleistung der Berufsbildungswerke ein. Neben der Kompetenzabklärung und berufsvorbereitenden Maßnahmen bieten sie die duale berufliche Ausbildung in über 230 Berufen an. Dabei arbeiten die Berufsbildungswerke deutschlandweit mit über 14.000 Wirtschaftsunternehmen und spezialisierten inklusiven Berufsschulen zusammen. Ziel ist es, den Teilnehmern durch eine erfolgreiche Eingliederung in den Arbeitsmarkt ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Der Erfolg dieser Bemühungen wurde bereits 2010 durch das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) bestätigt: 70 Prozent der jungen Menschen sind zehn Jahre nach Ihrer Ausbildung in einem Berufsbildungswerk in Arbeit. Verzahnte Ausbildungsmodelle sollen in den kommenden Jahren noch ausgebaut werden. Bei allen angebotenen Leistungen ist der konkrete Bedarf des Auszubildenden der Maßstab: „Die individuell erforderlichen Reha-Leistungen werden durch ein Reha-Management im Hintergrund koordiniert und in die Ausbildung integriert“ so die Leiterin des BBW Greifswald Andrea Kuhsen.

Während ihres Besuchs kam die Bundeskanzlerin auch mit Auszubildenden ins Gespräch. Stefanie Anton und Marco Kogina berichteten von Ihren Erfahrungen im BBW und erzählten, welchen Einfluss die Ausbildung auf ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt und ihr Leben insgesamt hat. „Mit der Begleitung durch das Berufsbildungswerk konnte ich mich beruflich orientieren. Durch die Unterstützung der Mitarbeiter wie Medizinern und Sozialpädagogen ist mir die Ausbildung erst möglich“, sagte Marco Kogina.

Die Bundeskanzlerin zeigte sich in der Gesprächsrunde mit Vertretern der BAG, des BBW, Auszubildenden und Wirtschaftsvertretern entschieden, die duale Berufsausbildung und die Meisterausbildung zu erhalten. In der Diskussion wurde der Wert der dualen Ausbildung angesichts der anstehenden Herausforderungen im Bereich der Integration junger Menschen mit Fluchthintergrund deutlich. Aufgrund ihrer besonderen Kompetenzen im Bereich inklusiver Ausbildungsleistungen erbringen die Berufsbildungswerke bereits jetzt in zahlreichen Regionen einen wichtigen Beitrag bei der Integrationsbegleitung junger Menschen.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde nutzte die Bundeskanzlerin die Chance, bei einem Rundgang durch die Ausbildungsstätten der Baugruppenmechaniker mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Zwischen Leiterplatte, Kabelbaum und Steuerungstechnik unterhielt sie sich mit den Auszubildenden über deren Bildungsweg und Zukunftspläne. Die Bundeskanzlerin zeigte sich anschließend beeindruckt von den Möglichkeiten vor Ort:

„Ich habe hier ein wunderbares Stück Berufsbildung gesehen ‑ inklusiver Berufsbildung auch für Menschen mit Behinderungen. Es zeigt sich hier, dass mit einer unglaublich engagierten Mitarbeiterschaft und sehr interessierten jungen Menschen etwas sehr Einzigartiges in der Region geschaffen wurde.“

Anerkennend stellte sie fest, dass sich die Berufsbildungswerke jungen Menschen mit Fluchthintergrund geöffnet haben. „Die haben doch auch ein Recht auf Bildung wie wir“ unterstrich die junge Auszubildende Stefanie Anton.

 

Kontakt und Nachfragen:

Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke e.V. (BAG BBW), Sylvia Kurth, Oranienburger Straße 13/14, 10178 Berlin, Tel: 030 2639809-90,
Email: sylvia.kurth@bagbbw.de, Internet: http://www.bagbbw.de

BerufsBildungsWerk Greifswald der Diakoniewerk Greifswald gGmbH, Philipp Peuß, Pappelallee 2, 17489 Greifswald, Tel: 03834-873136,
Email: peuss@bbw-greifswald.de, Internet: http://www.bbw-greifswald.de