Dienstag, Februar 2nd, 2016

 

Neujahrsempfang der Berufshelfer in Mainz

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Zum sechsten Mal lud die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Mainz zum ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch mit den Kooperationspartnern von Berufsgenossenschaften und Rentenversicherung zum Thema berufliche Rehabilitation. Die Referenten beleuchteten die Methoden im Reha-Management, einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben, bei dem Rehabilitanden Schritt für Schritt auf ihren Wiedereinstieg ins Berufsleben vorbereitet werden. Hier erfuhren die Zuhörer Details zu Gesprächsführung, Kriseninterventionen und Akquisestrategien bei der Einzelfallhilfe für Rehabilitanden im Rahmen der beruflichen Neuorientierung. „Vertrauen ist der Schlüssel, Kommunikation ist der Weg“, stellte FAW-Psychologin Kirstin Rohleder in ihrem Vortrag heraus. Das Reha-Management wird von der Fortbildungsakademie der Wirtschaft bereits seit 1998 angeboten. Zu den angebotenen Unterstützungsleistungen zählen Bewerbungstrainings, EDV-Schulungen, betriebliche Erprobungen, psychologische und sozialpädagogische Beratung, sowie soziale und kognitive Trainings. Mehr als 12.000 Fälle betreute der gemeinnützige Bildungsträger in den letzten 18 Jahren bundesweit. Mittlerweile zählen auch störungsspezifische Reha-Management-Angebote für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, zum Beispiel aufgrund eines Unfalls oder Schlaganfalls, zum Hilfsangebot des Bildungsträgers. Die FAW arbeitet im Reha-Management mit über 50 Kostenträgern zusammen, darunter, Unfall- und Rentenversicherungen, Berufsgenossenschaften sowie private Versicherungen.


Neues Internetportal „REHADAT-Werkstätten“ online

REHADAT-Pressemitteilung 2/2016

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Sie sind Arbeitgeber und möchten Ihre Ausgleichsabgabe reduzieren? Sie möchten bei der Gartenarbeit unterstützt werden, wollen Flyer drucken lassen oder suchen einen Anbieter von Bio-Lebensmitteln oder einen Party-Service in Ihrer Nähe?

Unter www.rehadat-wfbm.de können Sie umfangreiche Informationen zu allen anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und Blindenwerkstätten in Deutschland abrufen. Dort können Sie sich zum Beispiel einen Überblick verschaffen, welche Auftragsarbeiten, Dienstleistungen und Produkte die jeweilige Werkstatt anbietet.

Außerdem können sich Nutzer über die Möglichkeiten für behinderte Menschen informieren. Zum Beispiel welche behinderten Menschen aufgenommen werden, ob Außenarbeitsplätze vorhanden sind, welche Tätigkeiten im Berufsbildungsbereich möglich sind oder wie der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gelingen kann.

Einige Werkstätten bieten Bildungsmaßnahmen an, die über die berufliche Grundqualifizierung hinausgehen, haben besondere Weiterbildungsmaßnahmen im Angebot oder machen den Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt möglich. Auch das ist im Portal REHADAT-Werkstätten erfasst.

Einen guten Überblick über die Inhalte des Portals gibt die thematische Navigation. Mit der Detailsuche kann der Nutzer gezielt nach bestimmten Werkstätten, Produkten, Auftragsarbeiten, Postleitzahl oder Ort recherchieren.

Das Portal REHADAT-Werkstätten wird im Rahmen des Informationssystems REHADAT angeboten. REHADAT ist das deutsche Informationsangebot zu Behinderung und beruflicher Teilhabe unter www.rehadat.de.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

 

Kontakt:

Anja Brockhagen
Referentin
Kompetenzfeld Berufliche Teilhabe und Rehabilitation

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Postfach 10 19 42 / 50459 Köln
Konrad-Adenauer-Ufer 21 / 50668 Köln
Telefon: 0221 4981-845
brockhagen@iwkoeln.de

rehadat.de
twitter.com/rehadat