Dezember, 2014

 

Erste Waldburg-Zeil Klinik mit „Station Ernährung – vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ ausgezeichnet

Oberammergau – Als erste Waldburg-Zeil Klinik ist das Rheumazentrum Oberammergau kürzlich durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) mit dem Zertifikat „Station Ernährung – vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehakliniken“ ausgezeichnet worden.OGAU GEsundes Essen schmeckt 007

Bei der zweitägigen Zertifizierung wurde die Einhaltung der strengen Kriterien für die drei Qualitätsbereiche Lebensmittelauswahl, Speisenplanung und -herstellung sowie Lebenswelt von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung geprüft. Das Rheumazentrum Oberammergau darf nun mit dem Logo werben und ist unter www.station-ernaehrung.de als Referenzklinik aufgeführt.

„Eine gesundheitsfördernde und gleichzeitig genussvolle Ernährung für unsere Patientinnen und Patienten liegt uns am Herzen. Als Bestandteil unseres Therapiekonzeptes trägt das Essen dazu bei, Gesundheit und Leistungsfähigkeit wieder herzustellen bzw. zu erhalten“ so Robert Tauber, Klinikleiter des Rheumazentrum Oberammergau.

Im Zuge der Zertifizierung haben das Team der Diätassistentinnen und Köche den Speiseplan völlig neu überarbeitet und designt. Darüber hinaus erhalten die Patienten zukünftig ein umfangreiches Informationsangebot rund um die Auswahl der Lebensmittel, verwendete Rezepturen und Zubereitungsmethoden. Denn Transparenz schafft Vertrauen.

 

BU: Sind stolz auf die erfolgreiche Zertifizierung: Winnie Christoph, Anne Och, Reimund Kagerer, R. Kirsten (von links).

 

 


Waldburg-Zeil Rheumazentrum Oberammergau erhält Qualitätszertifikat für die Rehabilitationsklinik

Oberammergau – Mit großem Erfolg hat der Bereich der stationären Rehabilitation des Rheumazentrums Oberammergau Mitte Oktober die Zertifizierung nach Q-Reha bestanden. Das Verfahren orientiert sich an den Kriterien der DIN EN ISO 9001. Damit erfüllt die Fachklinik die hohen Qualitätsrichtlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR).OGAU QSRehaZertifizierung

Das Ziel der Waldburg-Zeil Kliniken ist die umfassende medizinische Versorgung von Patienten. Wichtig ist dabei auch der Blick unabhängiger Gutachter auf die Abläufe in der Einrichtung. „Dieses Zertifikat ist für die Rheumazentrum Oberammergau und unsere Mitarbeiter die Bestätigung und Würdigung unserer hohen Qualitätsstandards“, so Robert Tauber, Krankenhausdirektor. Chefarzt Dr. Peter Keysser sichert durch die strukturierten Abläufe mit seinem Team eine qualitativ hochwertige Versorgung der ihm anvertrauten Patienten.

Zwei Tage lang fand eine umfassende Überprüfung in der Klinik durch eine unabhängige Auditorin statt. Zertifiziert wurde die Rehabilitationsklinik, eine von vier Oberammergauer Fachkliniken. Die Auditorin betrachtete unter anderem die Patientensicherheit, Prozessorientierung sowie das Qualitäts- und Risikomanagement der einzelnen Bereiche. Für die drei akutmedizinisch arbeitenden Kliniken erfolgt die Zertifizierung nach einem anderen Verfahren. Da Stillstand im Qualitätsmanagement Rückschritt bedeutet, ist als nächster Schritt nach dem erfolgreichen Umbau des Rheumazentrums die erneute Zertifizierung der Akutkliniken geplant, so Qualitätsmanagementbeauftragter Dr. Thomas Meurer.

Die Rehabilitationsklinik ist eine von vier Spezialkliniken am Rheumazentrum Oberammergau. Krankenhausdirektor ist Robert Tauber. Die medizinische Leitung für den Bereich der Rehabilitation hat Dr. med. Peter Keysser.


Update MBOR in der Psychosomatik 2015

12. Februar 2015

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DEGEMED-Fachtagung am 12.02.2015 in Berlin

 

Die DRV Bund wird im Jahr 2015 Medizinisch-Beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) in der Psychosomatik einführen. Neben konzeptionellen Fragen stehen für ambulante und stationäre Reha-Zentren dann die Integration in den Therapiealltag, Probleme in der praktischen Durchführung, das Fallmanagement und die Dokumentation der Leistungen im Vordergrund. Die eintägige Fachtagung zeigt die Anforderungen und das Verfahren der DRV bei der Auswahl der beteiligten Einrichtungen, Praxisbeispiele aus stationärer und ambulanter Rehabilitation und die Änderungen in der Dokumentation in der neuen KTL 2015 der DRV.

 

Die Fachtagung richtet sich Ärzte und Therapeuten sowie an alle Mitarbeiter in Reha-Einrichtungen, die mit MBOR befasst sind. Die Anerkennung als ärztliche Fortbildung ist beantragt. Die Teilnahmegebühr beträgt 225,- Euro, für DEGEMED-Mitglieder 125,- Euro. Anmeldungen sind schon jetzt per EMail unter degemed@degemed.de möglich.

 

 


Waterland führt MEDIAN und RHM zusammen

Pressemitteilung

 

montage_logos_rhm_median_waterland_webDüsseldorf/Berlin/Deidesheim, 17. Dezember 2014: MEDIAN Kliniken und die RHM Gruppe werden zu einem Unternehmen. Das hat heute der Mehrheitseigentümer beider Unternehmen, der Finanzinvestor Waterland Private Equity, bekannt gegeben. Der Schritt war möglich geworden, nachdem der Erwerb der MEDIAN Kliniken durch Waterland am 15. Dezember vollzogen worden ist. Es entsteht damit eine Klinikgruppe mit 72 Häusern, etwa 12.000 Betten und annähernd 9.500 Beschäftigten.

 

Dr. Carsten Rahlfs, Principal von Waterland und Leiter des Düsseldorfer Büros, begründet den Zusammenschluss: „Die Gesundheitsbranche unterliegt gerade mit Blick auf die demografische Entwicklung einer erheblichen Wandlung. Diese mitzugestalten ist eine enorm interessante unternehmerische Herausforderung. Nachdem wir mit MEDIAN Kliniken einen zweiten Krankenhausbetreiber in Deutschland erworben haben, ist die Zusammenführung unserer beiden Beteiligungen der nächste logische Schritt. Beide Gruppen ergänzen sich regional hervorragend. Durch gezielte Investitionen werden wir gerade die akutnahen Rehabilitationsbereiche weiter ausbauen, aber auch maßgeblich Konzepte anbieten, um Arbeitnehmer länger gesund im Arbeitsleben halten zu können. Zudem sehen wir weitere Chancen für organisches Wachstum und Zukäufe.“

 

Zusammenführung in zwei Schritten

In einem ersten Schritt wird jetzt eine gemeinsame Geschäftsführung beider Gesellschaften gebildet. In diesem Zuge wird die Geschäftsführung der MEDIAN Kliniken ergänzt durch Herrn Dr. André M. Schmidt als Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) und Herrn Roland Seebauer als kaufmännischer Geschäftsführer (CFO). Herr Dr. Philipp Cremer wird weiterhin die Rolle des operativen Geschäftsführers (COO) der MEDIAN Kliniken ausüben. Zur Sicherstellung des stabilen Übergangs wird Herr Daniel Koch der Gesellschaft für eine Übergangszeit als CFO zur Verfügung stehen. Klaus-Dieter Stocker bleibt Bereichsleiter der RHM Kliniken. Herr Hartmut Hain verlässt das Unternehmen als Vorsitzender der Geschäftsführung der MEDIAN Kliniken zum Ende des Jahres 2014 auf eigenen Wunsch und im Einvernehmen mit den neuen Gesellschaftern. Rahlfs dankte sowohl Herrn Hain als auch Herrn Koch ausdrücklich für ihren persönlichen Einsatz und Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens.

 

In einem zweiten Schritt soll dann im Laufe des Jahres 2015 auch rechtlich die Zusammenführung der beiden Gesellschaften im Wege einer Verschmelzung erfolgen. Der Hauptsitz des Gesamtunternehmens wird in Berlin sein, Deidesheim bleibt als weiterer Standort erhalten. Ab der rechtlichen Zusammenführung wird die Gruppe auch einen neuen Namen führen.

 

Starker Anbieter von Rehabilitation und hochspezialisierter Akutmedizin

Durch den Zusammenschluss entsteht ein neuer, noch leistungsstärkerer Versorgungsanbieter mit zusammen 72 Reha-Einrichtungen, Akutkliniken und Pflegeheimen. „Wir freuen uns auf das Zusammenwachsen zweier erfolgreicher Klinikbetreiber zu einem gemeinsamen Unternehmen“, so Jörg Dreisow, Managing Principal von Waterland.


Für die Mitarbeiter ändert sich aktuell nichts

Für die Beschäftigten, die bereits vorab in einem Brief der Geschäftsleitung informiert wurden, ändert sich zunächst nichts. „Wir sind ein verlässlicher Arbeitgeber und wollen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu motivieren, den Wandel aktiv mitzugestalten“, so der neue CEO Dr. André M. Schmidt, „dazu werden wir in den nächsten Wochen und Monaten mit der neuen Geschäftsführung alle Standorte persönlich besuchen und vor Ort das Gespräch suchen. Wir werden das Beste aus dem Erfahrungsschatz der beiden hervorragend aufgestellten Klinikgruppen – ganz im Sinne unserer Patienten und Mitarbeiter – in den kommenden Monaten vereinen.“ Auch für die Patientinnen und Patienten ändert sich nichts an der gewohnt hohen Qualität der Versorgung.

 

Waterland Private Equity

Waterland ist eine unabhängige Private-Equity-Investment-Gesellschaft mit Hauptsitz in den Niederlanden, die Unternehmer bei der Realisierung ihrer Wachstumspläne unterstützt. Die finanziellen Mittel und das Branchen-Know-how von Waterland ermöglichen den Portfolio-Unternehmen organisches Wachstum und Akquisitionen. Waterland agiert als Investor, der Portfoliounternehmen finanziell, strategisch und operativ begleitet. Die dynamische Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds führt zu einer steigenden Anzahl von (grenzüberschreitenden) Akquisitionen und Zusammenschlüssen. Unternehmer können mit Hilfe von Waterland ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend internationalen Umfeld steigern. Waterland stehen derzeit € 2,5 Milliarden für Eigenkapitalinvestitionen zur Verfügung. Zusätzlich besitzt Waterland Zugang zu umfangreichen Fremdfinanzierungsmitteln. Waterland hat Büros in Bussum (Niederlande), Antwerpen (Belgien), Düsseldorf und München sowie Warschau (Polen).

 

MEDIAN Kliniken

Die MEDIAN Kliniken gehören seit dem 15.12.2014 zum Portfolio von Waterland Private Equity. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin ist in der Postakut- und Rehabilitationsmedizin mit rund 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Marktführer unter den privaten Betreibern in Deutschland. Es betreibt bundesweit 45 Einrichtungen mit über 9.000 Betten. Medizinische Schwerpunkte sind die neurologische, orthopädische, psychosomatische und kardiologische Rehabilitation. Neben hoch spezialisierten Fachkliniken für Rehabilitation sind auch Fachkrankenhäuser und Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen Bestandteil des Unternehmensverbunds. In Deutschland versorgen die MEDIAN Kliniken rund 127.000 Patienten.

 

RHM Kliniken

Die RHM Klinik- und Pflegeheimgruppe mit Hauptsitz in Deidesheim gehört seit 2011 zu Waterland Private Equity. Sie ist ein kompetenter Anbieter von stationären Rehabilitations-, Pflege- und spezialisierten Akutleistungen sowie ergänzenden teilstationären und ambulanten Angeboten. Insgesamt 26 Kliniken und Pflegeheime mit 2.900 Behandlungs- und Betreuungsplätzen in sieben Bundesländern gehören zur Gruppe. Sie decken ein breites fachliches Spektrum von 13 Fachbereichen ab. Schwerpunkte bei den Rehabilitationseinrichtungen sind Orthopädie, Neurologie, Psychosomatik und Innere Medizin/Kardiologie. Von der Fachkompetenz und dem Engagement der 1.900 Beschäftigten profitieren jährlich 50.000 Patienten und Bewohner.

 

Pressekontakt:

 

MEDIAN Kliniken/RHM Kliniken

müller:kommunikation, Tel.: +49 (231) 477988-30, Fax: +49 (231) 477988-44,

E-Mail: info@muellerkom.de

 

Waterland Private Equity

Dr. Knut Hansen, Hansen Kommunikation, Tel.: +49 (172) 8326342,
E-Mail: hansen@hansen-kommunikation.com


„In Reha investieren!“

Presseinformation

 

 

 

DEGEMED und Fachgruppe Reha des VKD fordern auf DKI-Konferenz Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Reha

 

Berlin, 16. Dezember 2014 – Die wirtschaftliche Situation vieler Reha-Kliniken in Deutschland ist prekär. Es drohen Insolvenzen und Strukturabbau. Trotz Anhebung des Reha-Budgets der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wird sich die Lage nach Einschätzung zahlreicher Experten kaum ändern. Das wurde heute bei der Konferenz „Wirtschaftliche Erfolgsfaktoren für Rehabiltationskliniken“ des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) in Berlin deutlich.

„Viele Kliniken kämpfen heute um die Erhaltung ihrer Substanz. Heute wären an vielen Stellen Investitionen nötig. Das Reha-Budget der DRV sinkt aber ab 2018 wieder. Wenn das so bleibt, steht spätestens dann unsere Infrastruktur auf dem Spiel“, warnt Achim Schäfer, Vorsitzender der Fachgruppe Reha des Verbandes der Krankenhausdirektoren.

„Die Reha-Träger fordern zu Recht hohe Strukturstandards. Die müssen aber auch finanziert werden. Stattdessen verlagern Krankenkassen immer mehr sachfremde Kosten auf die Reha-Kliniken, etwa für Fahrdienste und Krankentransporte. Das muss aufhören“, fordert DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall. Die neuen Landesschiedsstellen seien bislang keine Hilfe.

Die DEGEMED setzt sich mit ihrer im Frühjahr gestarteten Kampagne „Meine Reha – Mein Leben.“ für eine bedarfsgerechte Finanzierung der medizinischen Reha ein. Inzwischen unterstützen zahlreiche Reha-Einrichtungen, Klinik-Mitarbeiter und Rehabilitanden die Kampagne und die Forderungen der DEGEMED.

 

Meine Reha-mein Leben 

Weitere Informationen:

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED)

Katharina Ruppelt

Fasanenstraße 5, 10623 Berlin

Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70

E-Mail: k.ruppelt(at)degemed.de

Internet: www.degemed.de; www.meinereha-meinleben.de

Social Media: Facebook; Twitter


Deutsche Tinnitus-Liga e. V. warnt: Silvesterknaller können Schwerhörigkeit und Ohrgeräusche verursachen

Tinnitus CMYKZum Jahreswechsel wird es wieder laut: Punkt Mitternacht werden zahllose Raketen und Knaller angezündet. Der Brauch, mit dem viele Menschen das alte Jahr verabschieden und das neue willkommen heißen, ist jedoch gefährlich: Böller und Raketen können schwere Gehörschäden verursachen. Ein solches Knalltrauma kann eine lebenslange Schwerhörigkeit sowie Tinnitus auslösen, warnt die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL).

Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) rät daher, sich von Silvesterknallern und -raketen fernzuhalten und die Ohren zu schützen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO KHC) erleiden jedes Jahr rund 8.000 Menschen hierzulande eine Verletzung des Innenohres durch explodierende Feuerwerkskörper. Die Folgen können lebenslang bestehen bleiben: Tinnitus und Schwerhörigkeit, insbesondere bei hohen Tönen. Besonders oft sind Kinder, Jugendliche sowie junge Erwachsene zwischen sechs und 25 Jahren von Knalltraumen betroffen. Dabei werden männliche Personen dreimal so oft verletzt wie weibliche.

Vor einigen Jahren wurde im Zuge der Harmonisierung europäischer Gesetze die deutsche Sprengstoffverordnung gelockert, was zur Folge hat, dass mitunter mehr als doppelt so viel Sprengmasse verwendet werden darf als zuvor – und zum Teil sogar Sprengstoffmengen auf dem Markt sind, die vorher nur Pyrotechnikern zur Verfügung standen. Dies stellt eine noch größere Gefahr für die Ohren dar, denn: Je mehr Sprengstoff, desto lauter sind die Knallkörper.

Wenn Raketen oder Böller weniger als zwei Meter entfernt von den Ohren explodieren, wirken laut DGHNO KHC etwa 25 Millisekunden lange Schallimpulse auf das Gehör. Sie erreichen Spitzen von bis zu 160 Dezibel Schalldruckpegel. Da sich Lautstärke aus einer Kombination von Schalldruck und Dauer ergibt, nimmt das Ohr diese kurzen Spitzenpegel weniger als Lärm wahr und ist für Hörschäden besonders anfällig, weshalb Innenohrverletzungen gerade an Silvester besonders häufig entstehen. Durch Knalltraumen werden die Hörsinneszellen, Stützzellen und andere Teile der sogenannten Hörschnecke im Innenohr bleibend geschädigt, die Spätfolgen sind oft nur noch durch ein Hörgerät auszugleichen. Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. warnt daher vor dem Gebrauch der Silvesterknaller und fordert eine bessere Aufklärung über die Gefahren, beispielsweise in Schulen und Jugendeinrichtungen.

Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)

Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 13.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zum anerkannten Partner des Gesundheitswesens in Deutschland. Über 800 Fachleute gehören der DTL als Partner und fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörgeräteakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 90 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal.

 


DFKI-Projekt Recupera: Reha-Roboter helfen Menschen mit motorischen Einschränkungen

DFKI_Schrift_deDer Einsatz von Robotern ist längst medizinischer Alltag und auch in der Rehabilitation spielen robotische Systeme eine immer größere Rolle. Das Robotics Innovation Center (RIC) des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) arbeitet zusammen mit der rehaworks GmbH an Methoden zum Aufbau eines Ganzkörper-Exoskeletts und eines mittelfristig für die Rehabilitation einsetzbaren robotischen Teilsystems.

Das Forschungsprojekt Recupera Reha wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Projektträger Softwaresysteme und Wissenstechnologien (PT-SW) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) über drei Jahre und mit knapp drei Millionen Euro gefördert. Ziel des Projekts ist es, ein innovatives und mobiles Ganzkörper-Exoskelett für die Bewegungsassistenz des menschlichen Bewegungsapparates zu entwickeln und aus dieser Entwicklung ein mittelfristig zu rehabilitativen Zwecken einsetzbares robotisches Teilsystem zu definieren und als Demonstrator aufzubauen. Das projektierte Gesamtsystem soll kinematisch annähernd den gesamten menschlichen Körper erfassen, sich selber tragen und energieautark agieren können. Im Teilsystem sollen die Neuerungen aus dem Gesamtsystem aufgegriffen werden und hinsichtlich verschiedener Ansätze der Therapie und Rehabilitation evaluiert werden.

Zum Aufbau der Systeme erarbeiten die RIC-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler neue Methoden zum Leichtbau sowie auf dem Gebiet der Antriebstechnologie und der Regelungstechnik. Die mechatronischen Ansätze kombinieren sie mit einem neuen System zur Online-Auswertung von Elektroenzephalografie- und Elektromyografie-Signalen (EEG-/EMG-Signalen), sodass eine Einschätzung des Zustands des bedienenden Patienten und eine mehrstufige Unterstützung der Regelung sowohl des Ganzkörper-Exoskeletts als auch des Teilsystems ermöglicht werden.

Ziel der Bremer Forscherinnen und Forscher ist es, das Recupera-Teilsystem bei der Rehabilitation von Patienten mit motorischen Einschränkungen im Bereich des Oberkörpers einzusetzen. Dafür entwickeln sie mögliche Therapieverfahren, die exemplarisch umgesetzt und in einer Evaluationsstudie zur Anwendernähe überprüft werden sollen. Der Verbundpartner rehaworks GmbH wird dabei von Anfang an die Anforderungen an medizinische Geräte betrachten und das entstehende System dahingehend kontinuierlich evaluieren. Auf diese Weise eröffnen sich neue Perspektiven in der Entwicklung und Anwendung von robotischen Rehabilitationsgeräten.
Ansprechpartner
Dr. Elsa Andrea Kirchner
DFKI Bremen
Robotics Innovation Center
E-Mail: elsa.kirchner@dfki.de
Tel.: (0421) 178 45 4113

Pressekontakt
DFKI Bremen
Team Unternehmenskommunikation
E-Mail: uk-hb@dfki.de
Tel.: (0421) 178 45 4120

 


Bedarfsgerechte Finanzierung ist Titelthema der 50. Ausgabe der DEGEMED news

 

 

 

degemed_newsletter 50_12-2014_titelbildUnter der Überschrift „So viel wie ich brauche“ widmet sich die heute erschienene Jubiläumsausgabe der DEGEMED News ihre Titelstory dem Reha-Budget. Hintergrund ist die Kampagne „Meine Reha – Mein Leben.“ der DEGEMED, die im Oktober in ihre dritte Etappe gegangen ist.

 

Ein Wasserglas steht als Symbol für die bedarfsgerechte Finanzierung der Rehabilitation und im Mittelpunkt der dritten Etappe der Kampagne der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED). „Dauerhafte Unterfinanzierung bedroht nicht nur einzelne Einrichtungen, sondern mittlerweile die gesamte Kliniklandschaft“, so DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall, „Es wird Zeit, dass Kliniken und Politik etwas dagegen tun – das Sparen an der Reha muss aufhören!“

Die Kampagne der DEGEMED, die seit dem Frühjahr läuft, ist inzwischen in vielen Reha-Einrichtungen in ganz Deutschland angekommen. Rehabilitanden und Mitarbeiter von Reha-Kliniken unterstützen „Meine Reha – Mein Leben.“ mit Aktionen, Unterschriften und Statements. Einige Beispiele finden sich dazu in den DEGEMED News. „Inzwischen haben wir schon über 10.000 Unterstützer und täglich werden es mehr“, freut sich DEGEMED-Mitarbeiterin Katharina Ruppelt. Die gute Resonanz ist auch ein Grund, warum sich die DEGEMED entschieden hat, die Kampagne bis ins Frühjahr 2015 hinein fortzusetzen.

 

Die DEGEMED news stehen für Sie im Internet unter www.degemed.de bereit. Sie können ihn direkt hier als PDF herunterladen oder sich hier die E-Paper-Ausgabe ansehen.

Meine Reha-mein Leben

Weitere Informationen:

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED)

Katharina Ruppelt

Fasanenstraße 5, 10623 Berlin

Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70

E-Mail: k.ruppelt(at)degemed.de


„Reha-Richtlinie muss geändert werden!“

Presseinformation

 

Hecken Degemed

v. r. n. l.: DEGEMED-Vorsitzender Prof. Bernd Petri, G-BA-Vorsitzender Josef Hecken, DEGEMED-Vorstandsmitglied Thomas Bold.

DEGEMED fordert gegenüber dem Gemeinsamen Bundesausschuss Abschaffung des mehrstufigen Antragsverfahrens der Krankenkassen

 

Berlin, 12. Dezember 2014 – Immer mehr Menschen scheitern, wenn sie eine medizinische Reha bei ihrer Krankenkasse beantragen wollen. Sie bleiben im mehrstufigen Antragsverfahren hängen. Nur noch 16% beträgt der Anteil der Rehabilitanden, die regulär nach einem Antrag in die Reha gelangen. Die übrigen schaffen es nur noch direkt aus dem Krankenhaus in eine Anschlussheilbehandlung (AHB). Um das zu ändern, traf sich am 12.12. der Vorstand der DEGEMED mit dem Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) Josef Hecken.

„In Wahrheit ist das mehrstufige Antragsverfahren der Kassen ein Antragsverhinderungsverfahren.“ kritisiert DEGEMED-Vorsitzender Prof. Bernd Petri in dem Gespräch mit Hecken. Die DEGEMED fordere daher die Änderung der Reha-Richtlinie des G-BA. Sie ist für den Zugang maßgeblich. Hecken zeigte sich für die Forderung offen. Gegenwärtig berate der G-BA über eine bessere Ausgestaltung des Zugangsverfahrens.

Die DEGEMED setzt sich mit ihrer im Frühjahr gestarteten Kampagne „Meine Reha – Mein Leben.“ für einen leichteren Zugang in die Rehabilitation ein. Inzwischen unterstützen zahlreiche Reha-Einrichtungen, Klinik-Mitarbeiter und Rehabilitanden die Kampagne und die Forderungen der DEGEMED

Meine Reha-mein Leben

 

Weitere Informationen:

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED)

Katharina Ruppelt

Fasanenstraße 5, 10623 Berlin

Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70

E-Mail: k.ruppelt(at)degemed.de

Internet: www.degemed.de; www.meinereha-meinleben.de

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AHG: Neuer Vorstand noch schlagkräftiger

 

AHG(Düsseldorf, 12. Dezember 2014) CEO Norbert Glahn übernimmt Personalverantwortung / Ilona Michels und Peter Schauerte übernehmen als Vorstandsmitglieder die operative Leitung / Dr. Petra Kempel verlässt den Vorstand / Petra Meuwsen bleibt Finanzchefin

 

Der Aufsichtsrat der AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft AG hat in seiner gestrigen Sitzung zum 1. Januar 2015 wegweisende Beschlüsse für die zukünftige Führung des Unternehmens gefasst.

Dr. Petra Kempel hat als Arbeitsdirektorin und Personalvorstand mit großem Engagement seit 2013 wichtige Weichenstellungen für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens vorgenommen. Sie verlässt den Vorstand aus persönlichen Gründen. Der Vorstandsvorsitzende Norbert Glahn übernimmt ihre Arbeitsbereiche und wurde zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben zum CHRO und Arbeitsdirektor der AHG bestellt.

AHG-Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Hebel dankte ausdrücklich dem scheidenden Vorstandsmitglied: „Wir haben es in den vergangenen Jahren geschafft, die AHG in allen Bereichen mit einer Exzellenzoffensive im personellen Bereich deutlich zu verstärken. Daran hat Dr. Petra Kempel entscheidenden Anteil.“

Die langjährigen Geschäftsbereichsleiter Ilona Michels und Peter Schauerte übernehmen als neue Vorstände die bisher von Norbert Glahn als COO geleistete operative Leitung der AHG mit ihren 45 Kliniken, Therapiezentren und Ambulanzen. Dem Vorstand wird weiterhin Petra Meuwsen als CFO angehören.

Durch diese interne Besetzung setzt die AHG AG im nunmehr vierköpfigen Vorstand auf langjährige Erfahrung und bewährte Zusammenarbeit. Die personellen Entscheidungen des Aufsichtsrates der AHG sind gleichzeitig ein klares Zeichen der Kontinuität und Stabilität.

 

Informationen zur AHG:

 

Die AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft als Familienunternehmen mit Sitz in Düsseldorf gehört zu den großen deutschen Therapieanbietern in der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen, Abhängigkeitserkrankter und der Soziotherapie. An 45 Standorten in 11 Bundesländern mit über 3.000 Beschäftigten schaffen vernetzte Behandlungsformen aus Kliniken, Therapiezentren und Ambulanzen flexible Angebote.

Kontakt:

AHG
Zentrale Unternehmens-
kommunikation

Christiane Lindenau (Ass.)

 Tel. (02 11) 30 11-11 85
E-Mail: kommunikation@ahg.de
Fax (02 11) 30 11-21 86

AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft AG

Benrather Schlossallee 31 40597 Düsseldorf

www.ahg.de · info@ahg.de