November, 2014

 

Reha – Symposium im Rehabilitations- und Präventionszentrum Bad Bocklet

 

Über 70 Teilnehmer beim 9. Symposium des Netzwerks RehabilitationsForschung in Bayern e.V.

NRFBÜber 70 Teilnehmer kamen am 13. und 14. November 2014 nach Bad Bocklet um am 9. Reha-Symposium des Netzwerk Rehabilitationsforschung in Bayern e.V. (NRFB) „Wirksamkeit und Wirkfaktoren der Rehabilitation“ teilzunehmen. Die zweitägige Veranstaltung lud dazu ein sich über Evidenzlagen zu informieren, über Wirkfaktoren von Rehabilitationsmaßnahmen zu diskutieren und neue Untersuchungsansätze aus der Praxis kennen zu lernen.

Am 13.11.2014 eröffnete Harald Barlage, der Geschäftsführer des Rehazentrums Bad Bocklet feierlich die Veranstaltung und begrüßte die Teilnehmer „wir freuen uns bei dieser Veranstaltung erneut Gastgeber sein zu dürfen“, denn das schon das erste Reha- Symposium des NRFB fand bereits im Klinikhaus statt.

Herr Prof. Dr. Hermann Faller, Vorstandsmitglied des NRFB in übernahm die Einführung in das Thema „Wie kommen wir zu Evidenz für die Rehabilitation?“.

Den ersten Vortrag hielt Frau Prof. Dr. Ursula Härtel, Professorin an der Ludwig-Maximilian-Universität München, in dem sie Erkenntnisse aus internationalen Studien zur Wirksamkeit der kardiologischen Rehabilitation darstellte.

Im Anschluss präsentierten zwölf Referenten ihre Forschungsergebnisse anhand jeweils eines Posters, was in der darauffolgenden Kaffeepause unter den Teilnehmern zu regem Austausch führte.

Am Nachmittag referierte Prof. Dr. Klaus Pfeifer, tätig am Institut für Sportwissenschaften und Sport, Arbeitsbereich Bewegung und Gesundheit der Universität Erlangen-Nürnberg, über „Bewegung – ein zentraler Wirkfaktor in der medizinischen Rehabilitation“.

Dr. Michael Schuler informierte über „implizite Einstellungen zu körperlicher Aktivität bei Rehabilitanden mit chronischen Rückenschmerzen“. Den Ausklang des ersten Tages des Symposium fanden die Teilnehmer und Referenten bei einem Abendessen mit spektakulärer Zaubershow im Rehazentrum Bad Bocklet. „Ein sehr gelungener Abend mit fantastischem Essen und packenden Showeinlagen“, hörte man die begeisterten Teilnehmer.

Am Freitag den 14.11.2014, präsentierte Dr. Rainer Kaluschka, Mitarbeiter am Institut für Rehabilitationsmedizinische Forschung an der Universität Ulm „Ergebnisse von Reha- und LTA-Maßnahmen im Spiegel des Erwerbsstatus“.

Dr. Konrad Schultz von der Klinik Bad Reichenhall referierte über die „Effektivität einer pneumologischer Rehabilitation am Beispiel COPD und Asthma“.

Herr Dr. Peter Hübner, von der Klinik Niederrhein, Bad Neuenahr-Ahrweiler hielt einem Vortrag zum Thema „Auf welche Evidenz kann sich die Diabetes-Reha stützen?“.

Dr. Maren Stamer von der Medizinischen Hochschule Hannover, Forschungsbereich Integrative Rehabilitationsforschung berichtete über „Merkmale einer erfolgreichen Reha-Einrichtung – Ergebnisse aus dem Projekt MeeR.

Am Ende des Symposiums fand eine Plenumsdiskussion statt, bei der die Teilnehmer noch einmal die Möglichkeit für Fragen und Anregungen hatten. Prof. Dr. Hermann Faller moderierte die Posterprämierung, wobei Prof. Dr. Ursula Härtel den ersten Platz belegte. Ihr Postertitel lautete: „Subjektive Gesundheit und psychisches Befinden 10 Jahre nach erstem Herzinfarkt: Ergebnisse einer Follow-up-Studie mit Patientinnen und Patienten aus der kardiologischen Rehabilitation.“

„Wir möchten uns beim Rehazentrum Bad Bocklet ganz herzlich für die tolle Organisation und den reibungslosen Ablauf bedanken“ formulierte Prof. Dr. Faller als Schlussworte. „Vielleicht veranstalten wir das Symposium in zehn Jahren wieder hier im Rehazentrum, wir werden sehen ob wir das Haus dann noch wiedererkennen “ scherzt er, denn seit dem ersten Reha-Symposium des NRFB , welches bereits 2006 in Bad Bocklet stattfand, hat sich das Haus durch diverse Umbaumaßnahmen optisch sehr verändert.

Kontakt:

Fabienne Sarré

Assistentin der Geschäftsführung

 

Rehabilitations- & Präventionszentrum Bad Bocklet
Frankenstr. 36
97708 Bad Bocklet

Telefon: 0 97 08 / 79 – 3438

eMail: sarre@rehazentrum-bb.de


Betroffene früher erreichen – Knappschafts-Klinik erhält Auszeichnung als „Selbsthilfefreundliche Rehabilitationsklinik“

Bad Driburg. Die Selbsthilfe hat sich in Deutschland zu einer wichtigen Säule im Gesundheitswesen entwickelt. Für Millionen Menschen sind gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen wichtige Foren für den Erfahrungsaustausch, in denen sich Betroffene gegenseitig unterstützen.
Selbsthilfegruppen leisten zur Verbesserung der Lebensqualität chronisch kranker und behinderter Menschen einen entscheidenden Beitrag. Sie tragen zur Krankheitsbewältigung und Wiedereingliederung in den Alltag bei, indem sie die Selbstmanagementkompetenz der Betroffenen stärken und damit den Rehabilitationserfolg nachhaltig sichern.

Die Knappschafts-Klinik Bad Driburg hat das innovative Konzept „Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal“ des Netzwerkes Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen, einer Initiative im Trägerschaft des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, umgesetzt. Das Konzept wird von den Krankenkassen gefördert.

Das Konzept beinhaltet eine Vielzahl an Ideen und Impulsen für eine engere Verzahnung und Zusammenarbeit zwischen Klinik und Selbsthilfegruppen wie die Durchführung von gemeinsamen Informationsveranstaltungen, die Kontaktvermittlung von Patienten zu Selbsthilfegruppen oder die Benennung eines Selbsthilfebeauftragten als Ansprechpartner in der Klinik.

Auf der Basis von standardisierten Qualitätskriterien wurden in der Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation selbsthilfefreundliche Strukturen geschaffen. Das Projekt wurde unter Beteiligung und Mitarbeit von acht regionalen Selbsthilfegruppen umgesetzt. Die kooperierenden Selbsthilfegruppen sind:

• Selbsthilfegruppe für Herz-Kreislauf-Erkrankte und deren Angehörige in Ostwestfalen-Lippe (OWL)
• Defi Selbsthilfe OWL – Gruppe Höxter
• Deutsche Parkinson Vereinigung e.V., Regionalgruppe Bad Driburg/Warburg
• Deutsche Rheuma-Liga NRW e.V., Arbeitsgemeinschaft Warburg
• Kreuzbund e.V., Gruppe Höxter
• Selbsthilfegruppe Ängste Bad Driburg
• Selbsthilfegruppe Depressionen Bad Driburg
• Diabetiker-Selbsthilfegruppe Warburg

In fünf Qualitätszirkeln wurden die Qualitätskriterien nach Vorgaben des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen mit Unterstützung von Ute Mertens vom Selbsthilfe-Büro Kreis Höxter und den Selbsthilfegruppen erarbeitet und ab-schließend eine Selbstbewertung vorgenommen.

„Das Ergebnis ist eine verlässlich gestaltete Kooperation auf Augenhöhe zwischen den beteiligten Selbsthilfegruppen und der Knappschafts-Klinik.“ stellt Ute Mertens fest. Antje Drewes, Selbsthilfebeauftragte und Qualitätsmanagementbeauftragte der Klinik ergänzt, dass durch die Zusammenarbeit eine optimale Versorgung und Information der Patienten insbesondere im Hinblick auf eine effektive Nachsorge und Erhalt bzw. Verbesserung der Lebensqualität bei chronischen oder schweren Erkrankungen noch besser sichergestellt wird.

Mit dem Projektabschluss erfolgte die Übergabe der Urkunde „Selbsthilfefreundliche Rehabilitationsklinik“ von Antje Liesener, Koordinatorin des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen mit Sitz in Berlin.

Antje Liesener berichtete, dass das innovative Konzept „Selbsthilfefreundlichkeit als Qualitätsmerkmal“ zuerst in einer Pilotphase gemeinsam mit zwei Reha-Einrichtungen entwickelt und umgesetzt wurde. Die Knappschafts-Klinik ist damit bundesweit die dritte Reha-Klinik, der die zukünftig begehrte Auszeichnung verliehen wurde. Die Auszeichnung ist zwei Jahre gültig, danach ist eine erneute Selbstbewertung der strukturierten und systematisierten Zusammenarbeit unter Beteiligung der Selbsthilfegruppen durchzuführen.

Verwaltungsleiter Alexander Schunicht dankte im Namen der Klinik den Vertretern der Selbsthilfegruppen für ihre Unterstützung bei der Umsetzung und für die weitere Zusammenarbeit. Durch ihre Sachkunde, ihr Mitwirken und ihre Sichtweise als Betroffene geben die Ansprechpartner der Selbsthilfegruppen den Klinikmitarbeitern immer wieder wertvolle Impulse und stellen so unsere Zusammenarbeit auf eine höhere Qualitätsebene im Sinne der Patienten.

An der Abschlussveranstaltung nahm auch Kerstin Weitemeier, Geschäftsführerin, Paritätische NRW, Kreisgruppe Höxter teil. Sie informierte, dass derzeit rd. 60 gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen im Kreis Höxter aktiv sind und stellte die gesellschaftliche Bedeutung der Selbsthilfe als wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Bevölkerung raus. Durch Erfahrungsaustausch, gegenseitige Unterstützung und umfassende Informationen helfen Selbsthilfegruppen Betroffenen bei der Krankheitsbewältigung.

Der Patientenbeauftrage der Landesregierung NRW für Patientinnen und Patienten, Dirk Meyer, übermittelte schriftlich seine Glückwünsche. Ihm ist es ein Anliegen, dass das Konzept der Selbsthilfefreundlichkeit weiter „Schule macht“ und von möglichst vielen Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken aufgegriffen wird. Positive Beispiele wie in der Knappschafts-Klinik werden weitere Gesundheitseinrichtungen motivieren, den gleichen Weg zu gehen.

Foto: Überreichung des Zertifikats „Selbsthilfefreundliche Rehabilitationsklinik“ an die Klinikleitung, von links:
• Antje Drewes, Selbsthilfebeauftrage und Qualitätsmanagementbeauftragte, Knappschafts-Klinik Bad Driburg
• Dr. Gabriele Augsten, Chefärztin, Knappschafts-Klinik Bad Driburg
• Antje Liesener, Koordinatorin des Netzwerks Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen, Berlin
• Alexander Schunicht, Verwaltungsleiter, Knappschafts-Klinik Bad Driburg
• Ute Mertens, Diplom-Sozialarbeiterin, Selbsthilfe-Büro Kreis Höxter

 

Überreichung des Zertifikats „Selbsthilfefreundliche Rehabilitationsklinik“ an die Klinikleitung

Überreichung des Zertifikats „Selbsthilfefreundliche Rehabilitationsklinik“ an die Klinikleitung

Informationen im Internet:

www.selbsthilfefreundlichkeit.de
www.knappschafts-klinik-driburg.de


e-Health: Erstmals medizinisch fundiertes Online-Coaching zertifiziert

Bildunterschrift: Mit dem Online-Coaching "Leichter Abnehmen" können Übergewichtige dauerhaft und gesund Gewicht verlieren.
 
Das Online-Coaching „Leichter Abnehmen“ der Firma HausMed hilft Menschen dauerhaft und gesund Gewicht zu verlieren. Jetzt ist der Kurs als Präventionsleistung nach § 20 SGB V anerkannt und wird von Krankenkassen bezuschusst. Damit wurde erstmalig ein medizinisch fundiertes Online-Coaching zertifiziert.  

 Mit dem Online-Coaching "Leichter Abnehmen" können Übergewichtige dauerhaft und gesund Gewicht verlieren.

Mit dem Online-Coaching „Leichter Abnehmen“ können Übergewichtige dauerhaft und gesund Gewicht verlieren.

Köln, 26. November  2014. Für Menschen, die dauerhaft abnehmen möchten, sind Online-Coachings eine Hilfe. Krankenkassen erstatten aber bisher nur wenige Kurse. Jetzt wurde der 12-wöchige Online-Kurs „Leichter Abnehmen“ von HausMed von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und wird daher von den meisten Gesundheitskassen bezuschusst. „Im Gegensatz zu Anbietern anderer Abnehm-Programme helfen wir dem Nutzer, mit medizinischer und ganzheitlicher Betreuung, sich dauerhaft einen gesunden Lebensstil anzueignen, erklärt Dr. Petra Becker, Geschäftsführerin von HausMed.

Zu Beginn des HausMed Online-Coachings erhält der Teilnehmer dafür von seinem medizinischen Fachtrainer einen individuellen Abnehmplan. Dieser berücksichtigt Faktoren wie Größe, Gewicht, Beruf, Arbeitszeiten und Lebensgewohnheiten. „Die Teilnehmer sollen den Kurs gut in ihr Leben integrieren können, er muss zu ihnen passen, damit langfristig Erfolge erzielt werden“, hebt die Geschäftsführerin hervor. Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Motivation. „Wir legen viel Wert darauf, unsere Kunden konsequent beim Abnehmen zu unterstützen. Sie erhalten von uns motivierende SMS und wöchentlich praktische Tipps für ihren Alltag, z. B. wie sie mit einem gesunden Trinkverhalten schneller abnehmen können.“ Während der Diät könnten sich die Teilnehmer außerdem als IGeL-Leistung von ihrem Hausarzt betreuen lassen. „Diese persönliche Anbindung schafft neben der fachlichen Betreuung noch mal eine starke motivierende Verbindlichkeit“, erklärt Dr. Petra Becker. „Die Teilnehmer von `Leichter abnehmen´ sollen 12 Wochen lang gemeinsam mit uns und ihrem Hausarzt ein neues Ernährungsverhalten trainieren – und dann in der Lage sein, das Gelernte selbstständig in ihrem Alltag umzusetzen“, fasst Becker die Zielsetzung des Coachings zusammen. Nur so können das Gewicht dauerhaft gehalten werden und der gefürchtete JoJo-Effekt bliebe aus.

Erstattung der Online-Kurse zu 80% bis 100%
Insgesamt 121 Krankenkassen bezuschussen seit November das Gesundheitstraining von HausMed. Zwischen 80% und 100% der Kosten bekommen die Kursteilnehmer nach Maßgabe der jeweiligen Gesundheitskasse erstattet. Grund für die Anerkennung des Gesundheitskurses ist die dessen Zertifizierung durch die Zentrale Prüfstelle Prävention. Denn der HausMed Kurs „Leichter abnehmen“ erfüllt als einer der wenigen Online-Angebote die Kriterien für Präventionsleistungen nach § 20 SGB V. So besteht das Coaching aus 12 Einheiten und wird von Fachtrainern der Dr. Becker Klinikgruppe mit entsprechenden Qualifikationen betreut. Nach jedem Wochenmodul wird das Wissen der Teilnehmer mit einem Test überprüft. „Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Nachbetreuung. Dafür können Nutzer in den folgenden 12 Monaten nach ihrem Coaching dem Kursleiter entweder im Forum, per Mail oder telefonisch Fragen stellen, beispielsweise zu bestimmten Lebensmitteln oder Sportarten, die beim Abnehmen helfen“, merkt Becker an. Neben „Leichter abnehmen“ wurden jetzt auch die HausMed-Kurse „Stressfrei“ und „Rauchfrei“ zertifiziert. Sie sind damit ebenfalls erstattungsfähig.

Geprüfte Qualität
Als einer der wenigen Anbieter für Gesundheitstrainings gewährleistet HausMed seinen Kursteilnehmern medizinisch fundierte Online-Coachings. „Das bedeutet, dass die Inhalte der Kurse durch das Institut für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband (IhF) e.V. geprüft sind“, stellt Dr. Petra Becker heraus. Das IhF stellt sicher, dass die Inhalte dem aktuellen medizinischen Kenntnisstand entsprechen und nicht durch Interessen von Kassen, der Industrie oder wissenschaftlichen Fachgesellschaften beeinflusst wurden. Eine Liste der kooperierenden Ärzte finden Interessierte auf der Homepage der HausMed.

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HausMed
Die HausMed-Gesundheitscoachings unterstützen das Versorgungsangebot von Hausärzten und das betriebliche Gesundheitsmanagement von Arbeitgebern. Sie sind ein Angebot der Dr. Becker Unternehmensgruppe, einem inhabergeführten Familienunternehmen mit Hauptsitz in Köln-Marienburg. Deutschlandweit betreiben die beiden Schwestern Dr. Petra Becker und Dr. Ursula Becker acht Rehabilitationszentren, drei Therapiezentren und fünf Vitalis Wohnparks für die Lang- und Kurzzeitpflege von Menschen verschiedener Altersgruppen. Der Unternehmensbereich Dr. Becker Services und Beratung und
Training bietet Trainings, Coachings und Weiterbildungskonzepte im Gesundheitsbereich für Führungskräfte, Teams und Multiplikatoren

Mehr Informationen zu HausMed unter: www.hausmed.de

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Kontakt
Francie Träger

Volontärin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG
Parkstraße 10 / 50968 Köln / Tel. : (+49) 221 – 934647-45 / Fax : -40  ftraeger@dbkg.de   http://www.dbkg.de   www.dr-becker-karriere.de


Professor Hanns Hippius erhält die Wilhelm-Griesinger-Medaille der DGPPN

Presseinformation Nr. 36 | 26.11.2014

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

 

Auf ihrem Jahreskongress in Berlin hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) heute die Wilhelm-Griesinger-Medaille 2014 an Professor Hanns Hippius verliehen. Mit dieser Ehrung werden Psychiaterinnen und Psychiater für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ausgezeichnet.

Mit der Wilhelm-Griesinger-Medaille 2014 der DGPPN würdigt die Fachgesellschaft die jahrelange Pionierarbeit von Prof. Dr. med. Hanns Hippius (1925) in der Forschung und Versorgung psychischer Erkrankungen. 1971 übernahm er als Ordinarius die Leitung der Universitätsklinik für Psychiatrie in München. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Psychiatrie-Enquete-Kommission für den Deutschen Bundestag. In dieser Funktion, wie auch als Präsident der DGPPN von 1973 bis 1974 (damals noch „DGPN“), engagierte er sich nachhaltig für die Verbesserung der Versorgung psychisch erkrankter Menschen in Deutschland. Neben der Krankenversorgung setzte er insbesondere zwei wissenschaftliche Schwerpunkte: die Förderung der pharmakologisch-psychiatrischen Forschung und der Forschung zur Arzneimittelsicherheit. Dabei hat er maßgeblich zur Entwicklung des atypischen Neuroleptikums Clozapin beigetragen – was angesichts des Behandlungsrepertoires der damaligen Zeit eine Revolution in der Therapie von schizophrenen Störungen darstellte.

Hanns Hippius befähigte sein Studium der Medizin und Chemie in besonderer Weise, strukturchemische Aspekte bei der Selektion von Wirkstoffen zu berücksichtigen. Er wirkte als junger Wissenschaftler ab 1952 in Berlin an der Psychiatrischen und Nervenklinik der Freien Universität. Dabei arbeitete er parallel immer auch als Kliniker und verband so Beobachtungen aus Labor und stationärem Alltag. Bei seinen Studien zog er nicht nur die reine Symptomreduktion als Maßstab heran, sondern zusätzliche sozialpsychiatrische Aspekte. Als Mitglied der sogenannten „Fünfergruppe“ – eine Gruppe fünf führender Psychiater der Zeit – gelang es ihm zudem, Synergien eines nationalen Forschungsverbundes zu nutzen. Gleichzeitig tauschte er sich auf internationalen Symposien und Kongressen intensiv mit Klinikern und Forschern aus. Als Autor des Standardwerkes „Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie“ und mit zahlreichen anderen Veröffentlichungen erwarb sich Prof. Hippius große Anerkennung im In- und Ausland. Seine wissenschaftliche Arbeit wurde unter anderem mit der Bundesverdienstkreuz Erster Klasse gewürdigt.

Hintergrund
Der Namensgeber der Ehrung, Wilhelm Griesinger (1817–1868), war im 19. Jahrhundert einer der bedeutendsten Wissenschaftler und Kliniker auf dem Gebiet der psychischen Erkrankungen. Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) nimmt mit der Auszeichnung, die mit Beschluss vom Juli 1986 mit dem Namen des Psychiaters Wilhelm Griesinger belegt ist, eine Tradition unter neuer Widmung wieder auf. Die Wilhelm-Griesinger-Medaille der DGPPN ist ein Lifetime-Award für Psychiaterinnen und Psychiater, die sich durch großen persönlichen Einsatz und ganz besonderen Leistungen auf dem Gebiet der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik verdient gemacht haben. Es werden damit herausragende Leistungen in Theorie und Praxis in Prävention, Diagnostik, Forschung oder Versorgung psychischer Erkrankungen in Deutschland ausgezeichnet.


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DGPPN Kongress 2014 eröffnet: Herausforderungen durch den demographischen Wandel

Foto: www.citycube-berlin.de
Presseinformation Nr. 34 | 26.11.2014

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

DGPPN2Psychische Erkrankungen stellen schon heute eine der größten Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung dar. Infolge des demographischen Wandels wird sich die Situation weiter verschärfen. Auf ihrem heute in Berlin eröffneten Jahreskongress hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) deshalb die Gesundheitspolitik und Selbstverwaltung zu größeren Anstrengungen in der Umsetzung von sektorenübergreifenden strukturierten Versorgungsangeboten und von präventiven Maßnahmen aufgefordert.

Zu den größten Herausforderungen des demographischen Wandels gehört die bereits heute schon unzureichende medizinische Versorgung von demenziell erkrankten Menschen. In den nächsten Jahrzehnten ist aufgrund der steigenden Lebenserwartung mit immer mehr Betroffenen zu rechnen. Demenziell erkrankte Menschen haben einen besonderen, vor allem auch medizinischen Hilfebedarf. Hierzu sind u. a. Behandlungsleitlinien entwickelt worden. Doch die Versorgungsforschung zeigt, dass nur ein Bruchteil der Betroffenen eine leitliniengerechte Behandlung erhält – zum Beispiel kommen bildgebende Verfahren zum Ausschluss behandelbarer Ursachen sehr häufig nicht zum Einsatz. Ein größerer Anteil von Neuerkrankungen mit Demenz wird auch gar nicht diagnostiziert. Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Nervenärzte sind nur in etwa 57 Prozent der Fälle in die Behandlung der Demenzkranken involviert und dies meist auch nur punktuell. Das hat unmittelbare Folgen: Die Patienten erhalten deutlich zu viele unspezifische, aber risikoreiche Arzneimitteltherapien, zum Beispiel Neuroleptika. Zudem werden gleichzeitig bestehende multiple körperliche Krankheiten oft unzureichend behandelt.

Der demographische geht mit einem gesellschaftliche Wandel einher mit direkten Auswirkungen auf die jüngeren Generationen. Die steigenden Kosten im Renten- und Gesundheitssystem tragen zu einer zunehmenden Arbeitsverdichtung bei. Infolgedessen nehmen auch psychosoziale Risikofaktoren am Arbeitsplatz und damit Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit aufgrund psychischer Erkrankungen zu. Hier ist mehr Prävention angezeigt. Falls diese nicht greift, sind psychisch erkrankte Menschen mit alarmierenden Versorgungsengpässen konfrontiert. Mindestens ein Drittel der Patienten mit diagnostizierten schweren Depressionen erhält zum Beispiel nicht die in der Nationalen Behandlungsleitlinie empfohlene antidepressive Therapie. Dies obwohl Depressionen unter den psychischen Erkrankungen mit Abstand am meisten Arbeitsunfähigkeitstage verursachen.

„Gesundheitspolitik und Selbstverwaltung müssen heute handeln, damit wir psychisch erkrankte Menschen auch in Zukunft eine optimale Behandlung und Versorgung garantieren können. Sektorenübergreifende strukturierte Versorgungsansätze sind dabei unverzichtbar. Prävention, Behandlung und Rehabilitation müssen so ineinander greifen, dass psychisch erkrankte Menschen frühzeitig und ausreichend behandelt werden können und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gesichert ist“, fordert DGPPN-Professor Wolfgang Maier. Aus Sicht der Fachgesellschaft sollten dazu Versorgungspfade mit gestuften Leistungsmodulen von wenig Bedarf bis hin zu komplexen Bedarf definiert werden. Zusätzlich bedarf es verbindlich festgelegter sektorenübergreifender Kooperationen der Leistungserbringer im ambulanten und stationären Bereich. Als Vorbilder könnten international erprobte Stepped Care-Modelle dienen. „Bei der Weiterentwicklung des Versorgungssystems muss der Prävention psychischer Erkrankungen ein besonderer Stellenwert beigemessen werden. Denn in der Entwicklung von Präventionsstrategien sind entscheidende Fortschritte erreicht worden, die es nun umzusetzen gilt. Es wird zunehmend klar, dass eine effiziente Primär- und Sekundärprävention auf der Kenntnis spezifischer Krankheitsprozesse gründen muss. Die Alzheimer-Krankheit ist nur ein aktuelles Beispiel“ so Professor Maier weiter.

Der DGPPN Kongress ist Europas größtes Forum auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit. Rund 10.000 Ärzte, Wissenschaftler und Therapeuten werden vom 26. bis 29. November in Berlin erwartet. Das umfangreiche Programm spricht nicht nur die Fachwelt und Politik an, sondern richtet sich mit einer Reihe von Veranstaltungen auch an das breite Publikum.

 

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IKK e.V.: Präventionsgesetz muss diesmal gelingen

Berlin. Innungskrankenkassen kritisieren einseitige Finanzierung sowie Rolle der BZgA

„Der vierte Anlauf zu einem Präventionsgesetz muss endlich gelingen! Die Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung ist zu wichtig, als dass sie erneut zwischen Bundes- und Landesebene zerrieben wird.“ So kommentieren die Innungskrankenkassen den Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention. Heute ist er Gegenstand einer Anhörung des Bundesgesundheitsministeriums.

Besonders lobenswert ist nach Einschätzung von Hans-Jürgen Müller, Vorstandsvorsitzender des IKK e.V., dass erstmalig auch Pflegebedürftige im stationären Bereich zielgerichtet Präventionsmaßnahmen erhalten sollen. „Damit hat der Gesetzgeber eine Forderung der Innungskrankenkassen aufgegriffen“, stellt Hans-Jürgen Müller fest.

Kritisch betrachten die Innungskrankenkassen die einseitige Finanzverantwortung der Kranken- und Pflegekassen. „Die Vermeidung von Krankheiten durch Prävention und die Förderung der Gesundheit sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Alle Akteure müssen deshalb auch finanziell dafür herangezogen werden“, erklärt Hans Peter Wollseifer, Vorstandsvorsitzender des IKK e.V. Die Innungskrankenkassen kritisieren vor allem die Finanzierung von Maßnahmen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Die BZgA ist eine nachgeordnete Behörde des Bundesgesundheitsministeriums. Dafür müssen Mittel des Bundeshaushalts zur Verfügung gestellt werden und nicht das Geld von Versicherten und Arbeitgebern“, fordern die Vorstandsvorsitzenden.

Positiv werten die Innungskrankenkassen, dass mehr Geld für Prävention in außerbetrieblichen Lebenswelten und für die betriebliche Gesundheitsförderung bereitgestellt wird. Abgelehnt wird jedoch die künstliche Trennung von Maßnahmen in Lebenswelten und im betrieblichen Umfeld. „Jede Krankenkasse hat andere Prioritäten. Als handwerksbezogene Krankenkassen sind wir die geborenen Partner von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Sachen betrieblicher Gesundheitsförderung“, sagt Jürgen Hohnl, Geschäftsführer des IKK e.V. Die Innungskrankenkassen schlagen deshalb vor, dass die Budgets von Präventionsvorhaben in den Lebenswelten, wie Schule oder Kita, und für die betriebliche Gesundheitsförderung zusammengelegt werden. „Die Schwerpunktsetzung sollte dabei den Krankenkassen überlassen werden“, so Jürgen Hohnl.

Nicht zielführend ist für die Innungskrankenkassen die Einrichtung von kassenartenübergreifenden regionalen Koordinierungsstellen für Beratung und Unterstützung in Fragen der betrieblichen Gesundheitsförderung. „Regionale Koordinierungsstellen sind schon heute möglich. Die Innungskrankenkassen sind bereits jetzt in verschiedenen Netzwerken aktiv. Das Ziel, den Zugang zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu verbessern, wird durch den Aufbau von bürokratischen Doppelstrukturen nur konterkariert“, so die Vorsitzenden des Vorstandes.

Die Innungskrankenkassen sind überzeugt, dass mit kongruenter Umsetzungs- und Finanzierungsverantwortung aller Akteure, darunter auch Bund und Länder, eine einheitliche Präventionsstrategie in Deutschland erfolgreich umgesetzt werden kann.

Über den IKK e.V.:

Der IKK e.V. ist die Interessenvertretung von Innungskrankenkassen auf Bundesebene. Der Verein wurde 2008 gegründet mit dem Ziel, die Interessen seiner Mitglieder und deren mehr als fünf Millionen Versicherten gegenüber allen wesentlichen Beteiligten des Gesundheitswesens zu vertreten. Dem IKK e.V. gehören die IKK Brandenburg und Berlin, die IKK classic, die IKK gesund plus, die IKK Nord sowie die IKK Südwest an.

Pressekontakt:

Fina Geschonneck
Pressesprecherin

IKK e.V.
Hegelplatz 1
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 202491-11
Fax:  +49 (0)30 202491-50
fina.geschonneck@ikkev.de

Ernst Hinsken: Das Präventionsgesetz ist längst überfällig

 

 

Dies konstatiert Ernst Hinsken, Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes (DHV) vor der Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Gesundheit. Kann-Leistung muss Pflicht-Leistung werden!

 

Berlin, 26.11.2014 –DHV-Präsident Ernst Hinsken stellt anlässlich der Erörterung des Referentenentwurfs eines Präventionsgesetzes schnellen Handlungsbedarf fest. Der Referentenentwurf zum Präventionsgesetzes soll noch bis Ende 2014 im Kabinett beraten werden. „Es ist erfreulich, dass mittels eines Präventionsgesetz die gesundheitliche Eigenverantwortung der Versicherten weiter ausgebaut werden soll. Will man Prävention aber ernst nehmen, so bleibt der Entwurf hinter dem selbst gesteckten Ziel zurück“, so Hinsken.

Vor dem Hintergrund, dass 2013 das Ausgabevolumen der Krankenkassen für Präventionsleistungen insgesamt etwa 260 Mio. Euro betrug, ist der Ansatz, dass die Krankenkassen nunmehr rund 500 Mio. Euro in die Gesundheitsvorsorge ihrer Versicherten investieren sollen, der Anfang des Weges in die notwendige Richtung.

 

Positiv zu bewerten ist, wonach Arbeitnehmer mit Schichtdienst und pflegende Angehörige, die aufgrund ihrer individuellen beruflichen oder familiären Umstände nur schwer oder gar nicht an Präventionskursen teilnehmen können, ambulante Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten künftig wahrnehmen sollen. Dies greife aber zu kurz. Die ambulanten medizinischen Vorsorgeleistungen in den rund 330 anerkannten Heilbädern und Kurorten nach §23 Absatz 2 SGB V stellen eine solide und kompetente Basis für Präventionsleistungen dar. Der DHV setzt sich dafür ein, dass innerhalb des Gesetzes die derzeitige Kann-Leistung in eine Pflicht-Leistung für alle Versicherte umgewandelt werden muss.

 

Sofern Krankenkassen aufgrund der besonderen Form Leistungen wohnortfern erbringen, etwa in staatlich anerkannten Kurorten, können die Krankenkassen durch den Verweis auf §23 Absatz 2 Satz 2 SGB V zukünftig zu den Kosten der Präventionsmaßnahmen einen täglichen Zuschuss zu den übrigen Kosten bis zu 16 Euro leisten. „Es ist eigentlich ein Unding, dass hier ein Zuschuss für Maßnahmen erhöht wird, die von den gesetzlichen Krankenkassen nur sehr schwerfällig genehmigt werden, zumindest ist aber ein Anfang gemacht“, so Hinsken. Hinsken fordert zudem, dass die finanziellen Mittel für die Prävention nicht allein bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gebündelt werden sollen, sondern die vorgesehene Kooperationen aller Akteure und die Umsetzung der nationalen Präventionsstrategie auf Länder und kommunaler Ebene zu realisieren seien.

 

Kontakt:

Jean Sebastian Esser
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutscher Heilbäderverband e.V.
Charlottenstr. 13
10969 Berlin

Tel.:                       030 / 246 369 2-13
Fax:                       030 / 246 369 2-29

E-Mail:                 jean.esser@dhv-berlin.de

Website:             www.deutscher-heilbaederverband.de

 


Erste fachübergreifende Hospitationsbörse für Mediziner gestartet

janssen-cilag-gmbhNeuss. – Ob Hausarztpraxis oder Uniklinik, ob Dermatologie, Psychiatrie oder eine andere Fachrichtung: Auf der neuen Online-Plattform www.hospitationsboerse.de können sich Ärzte und Pflegekräfte fachübergreifend und bundesweit vernetzen, um Hospitationen abzustimmen. Seit Mitte November ist die vom forschenden Pharmaunternehmen Janssen initiierte Hospitationsbörse freigeschaltet. Interessierte können sich auf der Plattform schnell und unkompliziert Angebote auswählen, gezielt dem eigenen Fortbildungsbedarf nachgehen, eigene Angebote einstellen, untereinander in Kontakt treten und Hospitationen abstimmen.

Bereits zum Start waren in der kostenlosen und werbefreien Hospitationsbörse über 60 Angebote von Fachärzten, Pflegekräften und medizinischem Fachpersonal gelistet. Die Themen sind sehr vielfältig. Das Spektrum reicht von unterschiedlichen Untersuchungsmethoden über verschiedene Krankheitsbilder bis hin zu besonderen Therapien. Bereits jetzt sind viele unterschiedliche Behandlungsfelder, darunter Innere Medizin, Gastroenterologie, Infektiologie, Nephrologie oder Schmerztherapie vertreten.

Bei der Entwicklung des Vernetzungsangebotes hat Janssen verschiedene Experten aus der Praxis wie Fachärzte und Pflegekräfte eng eingebunden, um den Bedarf gezielt zu ermitteln. „Von Anfang an wurde deutlich, wie groß das Interesse an einem solch übergreifenden Service in medizinischen Fachkreisen ist“, so Dr. Michael von Poncet, Medizinischer Direktor und Mitglied der Geschäftsleitung von Janssen Deutschland. „Kompetenzaustausch und Wissenstransfer sind wichtige Bausteine, um die bestmögliche Versorgung von Patienten zu erreichen. Dies ist unser gemeinsames Ziel.“

Pressekontakt:

Unternehmenskommunikation Janssen Deutschland
presse@janssen-deutschland.de
Tel.: +49 (0) 2137 955 804

Thomas Reumann neuer DKG-Präsident

Thomas Reumann (58) wurde von der DKG-Mitgliederversammlung zum neuen Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) gewählt

Wahl des DKG-Präsidiums

Thomas Reumann (58) wurde von der DKG-Mitgliederversammlung zum neuen Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) gewählt

Thomas Reumann (58) wurde von der DKG-Mitgliederversammlung zum neuen Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) gewählt

Thomas Reumann (58) wurde heute von der DKG-Mitgliederversammlung zum neuen Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) gewählt. Reumann wird damit Nachfolger von Alfred Dänzer (66), dessen Amtszeit zum Ende des Jahres endet und der das Ehrenamt von 2012 bis 2014 bekleidete. Zu Vizepräsidenten wurden Ingo Morell (56) und Dr. Michael Philippi (57) gewählt. Die Amtsperiode des neu gewählten Präsidiums beginnt am 1. Januar 2015 und dauert drei Jahre.

Thomas Reumann ist Reutlinger Landrat und seit 2009 Vorstandsvorsitzender der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG). Als Landrat ist Reumann Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kreiskliniken Reutlingen GmbH, einem Klinikverbund mit drei Standorten in Reutlingen, Bad Urach und Münsingen. Im DKG-Präsidium ist Landrat Reumann seit 2012 vertreten. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des baden-württembergischen Landkreistages und des Deutschen Landkreistages. Seit März 2014 ist Thomas Reumann zudem Mitglied der Pflege-Enquete des baden-württembergischen Landtags.

Zum Vizepräsidenten wiedergewählt wurde Ingo Morell, Vizepräsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen und Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH. Neuer Vizepräsident ist ab 1. Januar 2015 der Vorstandsvorsitzende der Sana Kliniken AG, Dr. Michael Philippi, der Wolfgang Pföhler (61) folgt. Pföhler war seit 1995 Mitglied des Präsidiums der DKG. In den Jahren 1998 und 1999 sowie 2004 und 2005 stand er als Präsident an der Spitze der DKG.

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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder – 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände – in der Bundes- und EU-Politik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 1.996 Krankenhäuser versorgen jährlich 18,8 Millionen stationäre Patienten und rund 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,2 Millionen Mitarbeitern. Bei 90 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.

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Ausschreibung zum „13. Tönissteiner Medienpreis“ – Thema 2015: Achtsamkeit und Akzeptanz

Bad Neuenahr-Ahrweiler.  AHG Klinik Tönisstein prämiert Beiträge zu Achtsamkeit und Akzeptanz Bewerbungsschluss: 15. Februar 2015

Preisverleihung: 18. März 2015 auf der Fachtagung der AHG Klinik Tönisstein

Der Tönissteiner Medienpreis steht in diesem Jahr unter dem Titel „Achtsamkeit und Akzeptanz“. Der von der AHG Klinik Tönisstein ausgeschriebene Medienpreis geht damit in die dreizehnte Runde. Ziel des Preises ist es, die journalistische Auseinandersetzung mit Themen rund um Suchtbehandlung und Psychotherapie in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2015.

„Der Tönissteiner Medienpreis hat sich als journalistisches Forum für die verständliche Darstellung von Themen rund um Sucht und Psychotherapie fest etabliert. Wir sehen darin unseren Beitrag zu einem breiten gesellschaftlichen Dialog“, erläutert Dr. med. Hubert Buschmann, Chefarzt der AHG Klinik Tönisstein, die Motivation der Ausschreibung.

Die Grundidee der „Achtsamkeit“ stammt aus der buddhistischen Philosophie. Danach führen die Fokussierung von Gedanken und Empfindungen auf den aktuellen Moment und das Akzeptieren unveränderlicher Gegebenheiten zu mehr Zufriedenheit und Wohlbefinden. Diese Grundidee wurde in die Behandlung von Suchterkrankungen integriert. Der Patient soll lernen, Unveränderliches zu akzeptieren, damit er nicht wieder in automatisierte Verhaltensmuster fällt. „In diesem Jahr haben wir die Ausschreibung ganz bewusst etwas weiter gefasst. Wir hoffen, dass die Bewerbungen um den Medienpreis die Breite des Themas Achtsamkeit und der Anwendungsfelder der Grundidee widerspiegeln“, so Oliver Kreh, leitender Psychologe der AHG Klinik Tönisstein. Die Preisverleihung ist traditionell das Highlight der Fachtagung der AHG Klinik Tönisstein. Diese findet am 18. März 2015 statt und steht unter dem Leitthema: „Dritte Welle oder neue Mode? Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychotherapie“. Ziel der jährlichen Veranstaltung ist es, den fachlichen Dialog zwischen Vertretern der Heilberufe, der Einrichtungen der Selbsthilfe sowie der Rentenversicherungsträger zu intensivieren.

AHG Klinik Tönisstein – Kurzinfo

Die AHG Klinik Tönisstein ist auf die Behandlung von Suchtkrankheiten spezialisiert. Mit dem einzigartigen Kurzzeittherapiekonzept der Klinik wird die Abhängigkeit von Alkohol, Kokain, Cannabis und Lifestyledrogen erfolgreich behandelt. Die 1974 gegründete Klinik ist im nördlichen Rheinland-Pfalz, zwischen Bonn und Koblenz, beheimatet. In über vierzig Jahren wurden in der Klinik annähernd 30.000 Patienten behandelt. Die AHG Klinik Tönisstein gehört zur Allgemeinen Hospitalgesellschaft AG, AHG, mit Sitz in Düsseldorf. Die AHG ist ein Unternehmen der medizinischen Rehabilitation.

Zur Ausschreibung zugelassen sind alle TV-, Hörfunk- und Presseberichte. Einsendeschluss ist der 15. Februar 2015.

Weitere Informationen und die Unterlagen zur Bewerbung können bei 
Herrn Andreas Goros angefordert werden, email: agoros@ahg.de 
Tel.: 02641/914-235
Bewerbungen an: 
AHG Klinik Tönisstein, Stichwort Medienpreis, Hochstr. 25, 
53474 Bad Neuenahr 
E-Mail: toenisstein@ahg.de 
www.toenisstein.de

Pressekontakt:

Herr Andreas Goros, email: agoros@ahg.de Tel.: 02641/914-235