Oktober, 2014

 

Referentenentwurf zum GKV-VSG: Spielräume für Versorgungsinnovationen –

 BKK Dachverband pflichtet Kritik an Details durch Herrn Dr. Georg Nüßlein bei

 

DruckBerlin.Mit dem Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz – GKV-VSG) sollen Hürden für sektorübergreifende Angebote abgebaut werden sowie neue Möglichkeiten für Krankenkassen geschaffen werden, auf die Bedürfnisse ihrer Versicherten und Regionen ausgerichtete innovative Versorgungsansätze zu entwickeln. Der BKK Dachverband begrüßt die Zielsetzung und sieht darin eine deutliche Verbesserung des Versorgungsangebots für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung.

„Zentraler Innovationsmotor ist der Wettbewerb zwischen den Krankenkassen um die Versorgung ihrer Versicherten“, so Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbands.

„Das Versorgungsstärkungsgesetz gibt den gesetzlichen Krankenkassen zwar einerseits mehr Spielräume. Auf der anderen Seite werden Anreize für neue, bislang unerprobte Versorgungsansätze durch die geplante Einführung eines Zwangsgeldes in Höhe von 10 Millionen Euro bei unklar definierten Rechtsverstößen jedoch erheblich gesenkt.“

Der BKK Dachverband lehnt die geplanten finanziellen Sanktionsmöglichkeiten der Aufsichtsbehörden ab, da dies der Intention des Gesetzgebers widerspricht, die Hemmnisse im selektivvertraglichen Bereich abzubauen. Zudem hat der Gesetzgeber vorgesehen, den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit der praktischen Umsetzung des Innovationsfonds mit einem Finanzvolumen von jährlich 300 Mio. Euro zu beauftragen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll in Zukunft in einem neu einzurichtenden Innovationsausschuss darüber entscheiden, welche innovativen Selektivverträge finanziell unterstützt werden. Im geplanten Innovationsausschuss beim G-BA sind nach derzeitigem Referentenentwurf die gesetzlichen Krankenkassen allerdings nicht vertreten.

„Wenn der Gesetzgeber an dem Vorschlag festhält, dem G-BA die Ausgestaltung des Innovationsfonds zu übertragen, müssen die Krankenkassen direkt beteiligt werden“, erklärt Franz Knieps. „Die Krankenkassen wissen mit ihrem selektivvertraglichen Knowhow, welche Versorgungsprojekte am besten für ihre Versicherten sind und demnach finanziell unterstützt werden sollen.“

Von daher begrüße der BKK Dachverband, dass innerhalb der Regierungsparteien noch Diskussionsbedarf gesehen werde. „Ich pflichte dem stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion Herrn Dr. Georg Nüßlein ausdrücklich bei, dass noch einmal über die Grundkonstruktion der Innovationsförderung nachgedacht werden sollte“, sagt Franz Knieps.

Pressekontakt:

BKK Dachverband e.V.
Zimmerstraße 55
10117 Berlin
Ansprechpartnerin
Andrea Röder
Stellvertretende Pressesprecherin
TEL    (030) 2700406 302
FAX    (030) 2700406 111
andrea.roeder@bkk-dv.de

Psychotherapie bei Schizophrenie als Baustein der Therapie in allen Phasen der Behandlung möglich

Presseinformation Nr. 31 | 31.10.2014

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)

 

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat kürzlich beschlossen, die begrenzte Indikationsstellung von Richtlinien-Psychotherapie bei Patienten mit einer Schizophrenie, einer schizotypen und wahnhaften Störung oder einer bipolaren Störung auszudehnen. Neu können diese Störungen in allen Phasen der Erkrankung ambulant psychotherapeutisch behandelt werden. Die DGPPN begrüßt diesen Schritt.

Mit dem Entscheid des G-BA besteht nun die Möglichkeit, bei diesen Gruppen an Erkrankungen den Betroffenen parallel oder nach Initiierung einer Pharmakotherapie eine evidenzbasierte Psychotherapie zukommen zu lassen. Dies führt nachweislich zu einer verbesserten Rückbildung verbleibender Symptome sowie einer Verbesserung der psychosozialen Funktionsfähigkeit im Berufs- und Arbeitsleben.

Dieser Beschluss ist Ergebnis eines Diskussionsprozesses mit dem G-BA, an dem sich die Experten der DGPPN intensiv beteiligt haben. Aus Sicht der DGPPN gilt es nun sicherzustellen, dass die erweiterte Indikationsstellung der Richtlinien-Psychotherapie bei schizophrenen Psychosen und bipolaren Störungen auch dazu führt, dass der betroffenen Patientengruppe ausreichend Behandlungsplätze zu Verfügung stehen. Dies ist heute noch nicht der Fall – auch aufgrund der falschen Vorstellung, dass die Psychotherapie bei Psychosen nicht indiziert ist.

 

Kontakt
DGPPN-Pressestelle
Reinhardtstraße 27 B
10117 Berlin
Tel.: 030.2404 772-11
E-Mail: pressestelle[at]dgppn.de
Download:
DGPPN-Pressemitteilung: Psychotherapie bei Schizophrenie als Baustein der Therapie in allen Phasen der Behandlung möglich [PDF; 269KB]


Die Reha-Branche wacht auf!

Presseinformation

 

Die DEGEMED begrüßt die neue Reha-Kampagne der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), die vor wenigen Tagen in Stuttgart gestartet ist. Unter dem Motto „Umsonst ist keine Reha.“ werben die BWKG und baden-württembergische Reha-Kliniken für eine konsequente Politik zugunsten der Reha. Die Kampagne fordert Verbesserungen beim Zugang zur Reha und bei der Finanzierung.

„Die BWKG greift mit ihrer Initiative vieles auf, was wir auch mit unserer Kampagne `Meine Reha – Mein Leben.` seit dem Frühjahr bundesweit vertreten“, freut sich DEGEMED-Geschäftsführer Christof Lawall. Die neue Kampagne setze ganz wichtige Impulse. Denn die Reha-Branche werde nur ernst genommen, wenn sie ihre Interessen lautstark artikuliere und auf allen Ebenen in die Öffentlichkeit trage. „Wir hoffen daher, dass viele Kliniken in Baden-Württemberg sich auch für diese neue Kampagne engagieren“, so Lawall.

Unterdessen hat die DEGEMED entschieden, ihre eigene Kampagne „Meine Reha – Mein Leben.“ bis ins Frühjahr 2015 fortzusetzen. Die Kampagne ist inzwischen in vielen Reha-Einrichtungen in ganz Deutschland angekommen. Viele Rehabilitanden und Mitarbeiter von Reha-Kliniken unterstützen „Meine Reha – Mein Leben.“ mit Aktionen, Unterschriften und Statements. „Inzwischen haben wir schon über 10.000 Unterstützer. Und täglich werden es mehr“ begründet DEGEMED-Mitarbeiterin Katharina Ruppelt die Fortführung der eigenen Kampagne. Gerade werden neue Aktionsvorschläge für Kliniken entwickelt.

 

Weitere Informationen:

DEGEMED

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.

Katharina Ruppelt

Fasanenstraße 5, 10623 Berlin

Tel.: 030 28 44 96 6, Fax: 030 28 44 96 70

E-Mail: k.ruppelt@degemed.de

Internet: www.degemed.de; www.meinereha-meinleben.de


Ein Quantensprung zur besseren Patientenversorgung

Medizin aus der Ferne: Operateur Dr. med. Franz Engelmaier begutachtet eine Wundheilungsstörung bei einem Patienten auf Reha Foto: Gerd Landgraf

Pressemitteilung

Bad Bocklet, 30. Oktober 2014

 

 

 

Per Telemedizin-Visite kommt der Operateur der Orthopädischen Klinik Schloss Werneck in das Rehazentrum Bad Bocklet – ZTM stellt KnowHow

 

Das Zentrum für Telemedizin (ZTM) führt zusammen mit dem Rehazentrum Bad Bocklet, dem Akutkrankenhaus Orthopädische Klinik Schloss Werneck und der Firma Meytec als Lieferanten der Soft- und Hardware ab sofort telemedizinische Videokonsile mit orthopädischen Patienten beider Kliniken durch. Das führt zu einer ganz neuen Qualität in der Patientenversorgung.

 

Medizin aus der Ferne: Operateur Dr. med. Franz Engelmaier begutachtet eine Wundheilungsstörung bei einem Patienten auf Reha Foto: Gerd Landgraf

Medizin aus der Ferne: Operateur Dr. med. Franz Engelmaier begutachtet eine Wundheilungsstörung bei einem Patienten auf Reha
Foto: Gerd Landgraf

Ein besonderes Qualitätsmerkmal der Orthopädischen Klinik Werneck ist die Nachbetreuung der von ihr operativ versorgten Patienten in Form von vor Ort Besuchen in mehreren Rehakliniken durch Ihre Oberärzte. Die in die Reha entlassenen Patienten haben in aller Regel ein sehr hohes Vertrauen und einen besonderen Bezug zu Ihrem Operateur der den Eingriff durchführte. Während der Reha auftretende Komplikationen sind manchmal sehr komplex und oft schwer zu beurteilen, eine schnelle Konsultation zur Meinungseinholung und Austausch erfordere bislang einen hohen Organisationsaufwand aller Beteiligten.

 

Um die Nachsorgesituation operierter Patienten im Rehazentrum Bad Bocklet zu unterstützen und zu optimieren, hat das Zentrum für Telemedizin auf Erstinitiative von Chefärztin, Frau Dr. med. Sonja Herzberg, ein Vorhaben zur Entwicklung und Evaluierung eines innovativen videobasierten Kommunikationssystems initiiert, welches die Beurteilung des körperlichen und psychischen Zustandes des Patienten sowie die Instruktion von Patienten und der Nachsorgenden Klinik mit Ihrem medizinischem Fachpersonal ermöglichen soll.

 

Frau Dr. Herzberg, Chefärztin der Orthopädischen Rehaklinik Bad Bocklet schaltet per Telemedizin mit dem „Teledoc“ der Fa. MEYTEC externes Fachwissen bei Bedarf hinzu. Foto: David Floth/Rehazentrum Bad Bocklet

Frau Dr. Herzberg, Chefärztin der Orthopädischen Rehaklinik Bad Bocklet schaltet per Telemedizin mit dem „Teledoc“ der Fa. MEYTEC externes Fachwissen bei Bedarf hinzu.
Foto: David Floth/Rehazentrum Bad Bocklet

Das eingesetzte System

VIMED BASIC der Firma MEYTEC ist ein multimedialer Arbeitsplatz mit einem Monitor für Ärzte. Die Hardware ist mit einem für den medizinischen Einsatz geeigneten PC-System mit TFT-Monitor und einer steuerbaren hochauflösenden Spezialkamera ausgestattet, welche unter anderem für die Darstellung besonders kleiner Details geeignet ist. Die Übertragung und Bearbeitung der Audiosignale erfolgt bei VIMED BASIC standardgemäß mithilfe von VIMED VOICE. Dank dieser speziellen Audiolösung können mehrere Teilnehmer an der Kommunikation teilnehmen oder das Gespräch mitverfolgen. Abgesehen von dem Schwerpunktthema kann das System universell eingesetzt werden. Optional ist hier die Erweiterung um weitere wichtige Features (etwa Bildmanagementsoftware) vorgesehen.

 

Hintergrund

Eine der Hauptaufgaben des Zentrums für Telemedizin e.V. Bad Kissingen ist die Verbesserung der Patientenversorgung mit Hilfe Telemedizinischer Ansätze zu unterstützen und weiter auszubauen.

 

Rehabilitation hat das Ziel, Gesundheitsschäden zu beseitigen oder zu mildern, durch die eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben oder einer Erwerbstätigkeit verhindert würde. Anschlussheilbehandlungen / Anschlussrehabilitationsmaßnahmen erfolgen direkt nach einem operativen Eingriff im Akutkrankenhaus in Rehakliniken. Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung wird überwiegend stationär in Kliniken erbracht und umfasst unterschiedlichste Behandlungen durch Ärzte und andere Gesundheitsberufe, aber auch Hilfsmittel.

 

Die ärztliche Videokonsultation orthopädischer Patienten ist eine ärztliche Konsultation zwischen der behandelnden Chefärztin, Frau Dr. med. Sonja Herzberg, oder dem behandelnden Oberarzt der Rehaklinik, einem Patienten und dem Operateur des Akutkrankenhauses unter Verwendung eines Videokonferenzsystems in Echtzeit. Dabei werden neben Audiodaten gleichzeitig Bilddaten bidirektional übermittelt (d. h., der Patient und der beratende Arzt sehen und hören sich zeitgleich, als würden sie sich gegenübersitzen).

 

Videokonsultationen werden zukünftig durch den Chefarzt der Orthopädischen Klinik Werneck, den Chefarzt der Rehaklinik Bad Bocklet sowie den nachbetreuenden Oberarzt des Akutkrankenhauses durchgeführt. In gewissen Situationen kann es aber auch sein, dass eine medizinisch ausgebildete Drittperson (Krankenschwester, Pflegepersonal, Physio- oder Ergotherapeut etc.) der Videokonferenz beiwohnt.

 

Die ärztliche Videokonsultation wird zur Beurteilung von medizinischen Problemen und für nachsorgende Behandlungsempfehlungen eingesetzt und soll wie alle ärztlichen Leistungen dem Anspruch von Angemessenheit, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit stets Folge leisten.

 

Zahlen, Daten, Fakten aus der Rehabilitation und Telemedizin

 

Telemedizin hat im Bereich der Rehabilitation bereits mit verschiedenen Anwendungen Einzug gehalten (Neurologie), jedoch war die Verwendung in der orthopädischen Rehabilitation bisher nicht gebräuchlich.

 

Mit der Einführung einer Videokonsultation durch den Operateur in die Rehaeinrichtung betritt das Orthopädische Krankenhaus Schloss Werneck und das Rehazentrum Bad Bocklet nun Neuland.

 

Das Rehazentrum Bad Bocklet behandelt im Jahr rund 1.200 orthopädische Reha- und AHB-Fälle.

 

Allein die Deutsche Rentenversicherung trägt jährlich für mehr als 110.000 Orthopädische Anschlussheilverfahren (Reha nach operativen Eingriffen) die Kosten. (Quelle: Rehabericht 2012 der Deutschen Rentenversicherung)

 

Das Zentrum Telemedizin Bad Kissingen wird vom Bayerischen Ministerium für Gesundheit und Pflege gefördert. Die Telemedizin befasst sich mit Ferndiagnostik und -therapie zwischen Arzt, Apotheker und Patient oder zwischen zwei sich konsultierenden Ärzten zur Verbesserung der Patientenversorgung. Dabei wird die entsprechende Technik zur Verarbeitung von Daten, Wissen und Informationen der Medizin und des Gesundheitswesens weiterentwickelt und genutzt (Medizininformatik).

Demographische Entwicklung und medizinischer Fortschritt verlangen nach telemedizinischen Lösungen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei volkswirtschaftlich tragbaren Kosten. Der Verein Zentrum für Telemedizin e.V. soll breit gefächert über Telemedizin, insbesondere in ländlichen Regionen informieren und die Verbreitung von Entwicklungen unterstützen. Hierzu sollen regionale, überregionale und internationale Partnerschaften aufgebaut werden, um Entwicklungen voran zu bringen und schnell in die Anwendung zu führen.

 

Skandinavien ist in Europa führend

Hier spielt die niedrige Bevölkerungs- und Arztdichte sowie die großen Entfernungen zwischen Wohnorten und Kliniken eine entscheidende Rolle. Deutschland befindet sich im Ranking der acht wichtigsten Länder im unteren Mittelfeld, weil das deutsche Gesundheitssystem in vieler Hinsicht noch nicht für Telemedizin geeignet und die Arztdichte im internationalen Vergleich hoch ist.

 

Telemedizin hilft sparen

Mit Telemedizin lassen sich Effizienzvorteile gegenüber traditionellen Behandlungsmethoden erzielen. Für die Anwender bedeutet die Technik mehr Komfort und Bequemlichkeit. Durch die „Therapie aus der Ferne können häufig Arztbesuche oder Krankenhausaufenthalte entfallen, die Medikamente, Therapie und Nachsorge schneller dem Krankheitsbild angepasst werden.

 

Noch Risiken und Umsetzungshürden zu überwinden

Ein Hindernis für den flächendeckenden Einsatz in Deutschland ist die Fragmentierung des Telemedizinmarktes. Zudem sind viele Mediziner skeptisch, weil sie ihre Sorgfaltspflicht gegenüber den Patienten gefährdet sehen.

 

Rahmenbedingungen werden sich ändern

In den kommenden Jahren dürften sich die Rahmenbedingungen zugunsten der Telemedizin verbessern. Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung wird die Facharztdichte abnehmen und bei der immer älter werdenden Bevölkerung nimmt die Zahl chronisch Kranker zu. Viele solcher Patienten werden für eine telemedizinische Anwendung prädestiniert sein.

 

Siegeszug nicht mehr aufzuhalten

Alles in allem dürfte in Europa von 2006 bis 2020 der Umsatz für Telemedizin voraussichtlich um durchschnittlich ein Zehntel p.a. wachsen, während die Gesundheitsausgaben nur halb so schnell zunehmen.

 

 

Kontaktdaten und Ansprechpartner

 

Zentrum für Telemedizin
Herr Sebastian Dresbach

Sieboldstraße 7, 97688 Bad Kissingen

Telefon 0971 785529-0

www.ztm-badkissingen.de

 

 

Rehabilitations- & Präventionszentrum Bad Bocklet

Herr Matthias Lutsch

Frau Dr. med. Sonja Herzberg

Frankenstraße 36, 97708 Bad Bocklet

Tel. 09708 79-3430

www.rehazentrum-bb.de/

 

 

 

Orthopädisches Krankenhaus Schloss Werneck

Herr Prof. Dr. med. Christian Hendrich

Balthasar-Neumann-Platz 1, 97440 Werneck

Tel: 09722 210

www.orthopaedie-werneck.de

 

 


Neue Verwaltungsdirektorin in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik Nümbrecht

Dr. Juliane Salehin

Dr. Juliane Salehin, 35, wird die neue Verwaltungsdirektorin der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik. Die Nachfolgerin von Dirk Schaffrath stellt sich am Montag, 03.11.2014, um 13.30 Uhr den Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeitern vor.

 

Dr. Juliane Salehin

Dr. Juliane Salehin

Nümbrecht. Ab dem 03.11.2014 wird Dr. Juliane Salehin die Geschicke der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik als Verwaltungsdirektorin lenken. Die 35-Jährige tritt damit die Nachfolge von Dirk Schaffrath an, der als Kaufmännischer Direktor ins Krankenhaus Porz am Rhein gewechselt hatte. Salehin war zuvor Kaufmännische Centrumsleiterin der Charité Universitätsmedizin Berlin. „Wir freuen uns, mit Frau Salehin eine kompetente und durchsetzungsstarke Persönlichkeit für unser Unternehmen gewonnen zu haben“, freut sich Tobias Hummel, Geschäftsführer der Dr. Becker Klinikgruppe. Er wird Frau Salehin am 3.11. um 13.30 Uhr den Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeitern offiziell vorstellen.

 

Wir laden die Presse herzlich ein, an dem Termin teilzunehmen:

 

Offizielle Vorstellung der neuen Verwaltungsdirektorin

Montag, 03.11.2014 2013 um 13.30 Uhr

Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik, Höhenstraße 30, Nümbrecht

 

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Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik

Die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik ist seit über 15 Jahren auf Rehabilitationsmaßnahmen in den Bereichen Neurologie, Orthopädie und Osteologie spezialisiert. Sie verfügt außerdem über eine interdisziplinäre neuro-orthopädische Station. Seit April 2014 kann sie auf ihrer Frührehastation für neurologisch Schwerstbetroffene auch beatmungspflichtige  Patienten aufnehmen. Insgesamt behandelt die Klinik pro Jahr durchschnittlich 4.300 Rehabilitanden und beschäftigt 207 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Standort Nümbrecht im Bergischen Land. www.dbkg.de/rhein-sieg-klinik

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Kontakt und Nachfragen:

Dr. Becker Klinikgesellschaft mbH & Co. KG
Rebecca Jung
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Parkstraße 10 / 50968 Köln

Tel. : (+49) 221 – 934647-48 / Fax : -40

rjung@dbkg.de http://www.dbkg.de


Leichter Rückgang der Arbeits- und Wegeunfälle im ersten Halbjahr 2014 – Deutlicher Anstieg bei den Schulunfällen

30.10.2014

Im ersten Halbjahr 2014 ist die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle nach vorläufigen Angaben abermals leicht um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Gemeldet wurden insgesamt 430.939 Unfälle bei der Arbeit. Noch deutlicher gingen die meldepflichtigen Wegeunfälle zurück: Ihre Zahl sank um 10,7 Prozent auf 86.881. Hintergrund dieser Entwicklung ist der milde Winter 2013/14. Im Winter zuvor hatte es hingegen viel Schnee und Eis gegeben. Dementsprechend waren die Unfallzahlen in die Höhe geschnellt.

2014 ging auch die Zahl der tödlichen Wegeunfälle zurück. Anders sieht es bei den Arbeitsunfällen aus: 211 endeten tödlich, das sind 14 mehr als im ersten Halbjahr 2013.

Erhöht hat sich die Zahl der meldepflichtigen Schulunfälle. Sie stieg um 9,3 Prozent auf 669.214 Fälle. In der Schüler-Unfallversicherung ist jeder Unfall meldepflichtig, der ärztliche Behandlung nach sich zieht. Die Entwicklung der Schülerunfälle ist möglicherweise darauf zurück zu führen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche Ganztagseinrichtungen besuchen. Sie verbringen damit mehr Zeit in Bildungseinrichtungen als zuvor.

Auf den Schulwegen passierten hingegen kaum mehr Unfälle als im Vorjahr. Auch die Zahl der tödlichen Schülerunfälle ging zurück: um 6 auf 20.

 

DGUV – Pressestelle
Glinkastraße 40
10117 Berlin

Pressesprecher:
Gregor Doepke
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763768

Pressereferentin:
Elke Biesel
Tel.: 030 288763767


Für die Schmerzforschung von Schmannewitz nach Buenos Aires

Dr. med. Thomas Kunze und Diplom-Psychologin Vilma Henschke von der Klinik Dahlener Heide der RHM Klinikgruppe beim Welt-Schmerzkongress in Argentinien.

 

Pressemitteilung

 Chefarzt der Orthopädie Dr. med. Thomas Kunze und Diplom-Psychologin Vilma Henschke von der Klinik Dahlener Heide der RHM Klinikgruppe stellten beim Welt-Schmerzkongress in Argentinien ihr Behandlungskonzept vor.

 

Bild 3 Logo IASP-KongressDahlen-Schmannewitz. „Es war eine lange, aber sehr erfolgreiche Reise“, schwärmt Dr. Thomas Kunze, Chefarzt der Orthopädie der Klinik Dahlener Heide, „24.000 Kilometer und 35 Stunden Flug – von Schmannewitz nach Buenos Aires hin und zurück.“ Zusammen mit seiner Mitarbeiterin der Diplom-Psychologin Vilma Henschke, reiste der Reha-Mediziner vom 6. bis 11. Oktober für eine Woche nach Argentinien, um dort sein Konzept der Verhaltensmedizinischen Orthopädie (VMO) vorzustellen. Eingeladen dazu hatte die beiden Schmerztherapeuten die International Association for the Study of Pain (IASP) mit Sitz in Washington. Die IASP bringt alle zwei Jahre die besten Schmerzforscher der Welt, Wissenschaftler, Ärzte, Praktiker und politische Entscheidungsträger zusammen, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Erforschung und Behandlung des Schmerzes auszutauschen und in Fachforen zu diskutieren. Im Mittelpunkt des Treffens der über 6.000 Teilnehmer stand die verbesserte Schmerzbehandlung für Patienten auf der ganzen Welt.

 Bild 2 IASP-KongressDem Schmerz auf der Spur

Neben zahlreichen Vorträgen und Workshops, die von renommierten Wissenschaftlern geleitet wurden, ging es bei dem Kongress auch darum, mittels Poster-Präsentationen Konzepte und wissenschaftliche Ergebnisse zur Schmerzbehandlung vorzustellen. Rund 2.000 Plakate konnten in einer Ausstellung von den Kongressteilnehmern diskutiert werden. Dr. Thomas Kunze und Vilma Henschke hatten in ihrem Gepäck das Konzept der Verhaltensmedizinischen Orthopädie (VMO) der Klinik Dahlener Heide. „Die Idee vereint einen ganzheitlichen Behandlungsansatz für orthopädische Erkrankungen mit begleitenden psychischen Beeinträchtigungen“, so die Therapeutin Vilma Henschke, die an der Klinik Dahlener Heide für die Abteilung VMO verantwortlich ist, „Dabei beschäftigen wir uns mit Zusammenhängen körperlicher Schmerzen und persönlicher bzw. sozialer Faktoren – zum Beispiel chronische Rückenschmerzen durch Stress am Arbeitsplatz.“ Ein Umstand, der noch zu selten erkannt und zu wenig behandelt wird. „Unser Konzept fand sehr viel Beachtung“, so Dr. Thomas Kunze, „wir sind mit interessierten Forschern und Ärzten vor allem aus Nordeuropa und den Schwellenländern in Kontakt gekommen und haben über die vielversprechenden Behandlungsergebnisse diskutiert, die wir in Schmannewitz dokumentiert haben“. Diplom-Psychologin Vilma Henschke hatte mit ihren Kolleginnen von 2009 bis 2012 psychische Parameter und sozialmedizinische Daten der Patienten gesammelt und für den Kongress statistisch ausgewertet. Das Ergebnis überzeugt: Auch ein Jahr nach der Rehabilitation lässt sich der positive Effekt bei den VMO-Rehabilitanden nachweisen. Insgesamt fünf Jahre arbeitet man in der Klinik Dahlener Heide schon mit dem Konzept und wird dabei auch von der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland belegt. Ziel der therapeutischen Behandlung an der Klinik ist es Alltagsfähigkeiten wieder neu zu lernen, die Lebensqualität zu verbessern, den Wiedereinstieg in den Beruf zu schaffen und am gesellschaftlichen und sozialen Leben – mit Familie, Freunden, Nachbarn – teilnehmen zu können. In zwei Jahren treffen sich die Schmerzforscher der Welt wieder – im September 2016 geht es ins japanische Yokohama. Auch da hoffen Dr. Thomas Kunze und Vilma Henschke mit neuen Ergebnissen aus der Klinik Dahlener Heide wieder dabei zu sein.

 

Dr. med. Thomas Kunze und Diplom-Psychologin Vilma Henschke von der Klinik Dahlener Heide der RHM Klinikgruppe beim Welt-Schmerzkongress in Argentinien.

Dr. med. Thomas Kunze und Diplom-Psychologin Vilma Henschke von der Klinik Dahlener Heide der RHM Klinikgruppe beim Welt-Schmerzkongress in Argentinien.

Kompetenz im starken Verbund

Die 1996 eröffnete Klinik Dahlener Heide ist eine Rehabilitationsklinik für Orthopädie, Psychosomatik und Schmerztherapie. Neben orthopädisch-traumatologischen und psychosomatischen Krankheitsbildern werden auch internistische Begleiterkrankungen mitbehandelt. Die enge Verzahnung der orthopädischen und psychosomatischen Abteilungen ermöglicht die optimale Anwendung eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes. Die RHM Klinikgruppe, zu der die Klinik Dahlener Heide gehört, verfügt über ein großes fachliches Leistungsportfolio und eine starke interdisziplinäre Vernetzung. Insgesamt 26 Kliniken und Pflegeheime mit 2.900 Behandlungsplätzen gehören zur Gruppe, darunter Rehakliniken, Pflegeheime, Akutkliniken, Einrichtungen zur Wiedereingliederung und eine Behinderteneinrichtung. Sie bieten stationäre sowie ganztägig ambulante Leistungen an und decken ein breites Spektrum von 13 Fachbereichen ab. Die zwölf Standorte der RHM-Gruppe sind auf sieben Bundesländer verteilt. Traditioneller Schwerpunkt ist Rheinland-Pfalz, gefolgt von Baden-Württemberg und Hessen. Von der Therapieerfahrung und den hohen Qualitätsmaßstäben der Gruppe profitieren jährlich rund 30.000 Patienten und Bewohner.

 

Kontakt und Nachfragen
Klinik Dahlener Heide
Rehabilitationsklinik für Orthopädie, Psychosomatik und Psychotherapie
Chefarzt Orthopädie Dr. med. Thomas Kunze
Waldstraße 6 , 04774 Dahlen-Schmannewitz
Tel.: 034361 62-106
E-Mail: t.kunze@rhm-kliniken.de


Rheuma und Komplementärmedizin – Deutsche Rheuma-Liga bietet Expertenrat im Internet vom 20. bis 27. November 2014

20. November 2014bis27. November 2014

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 14:31 Uhr

Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.

PRESSEMITTEILUNG

 

DRL_Kampagne_Plakat#1_A3.inddBonn – Steife, schmerzende Gelenke und abnorme Müdigkeit: Wenn Rheuma das Leben erschwert, suchen viele Betroffene die Unterstützung von naturheilkundlichen und anderen alternativen Behandlungsformen. Welche Therapien können bei welchen Beschwerden helfen? Wovon ist eher abzuraten? Kostenlosen Rat zu diesen Themen bietet die Deutsche Rheuma-Liga in einem Expertenforum „Naturheilkunde und andere ergänzende Heilmethoden“.

Von A wie Akupunktur bis Z wie Zilgrei: Vom 20. bis 27. November 2014 stehen ausgewiesene Experten und Betroffene in einem kostenlosen Online-Forum Rede und Antwort. Mit Dr. Reinhard Hein, internistischer Rheumatologe und Arzt für Naturheilverfahren und Akupunktur, und Dr. Artur Wölfel, Internist und Arzt für Naturheilverfahren und Homöopathie sowie ärztlicher Leiter des Krankenhauses für Naturheilweisen in München, konnte die Rheuma-Liga zwei ausgewiesene Experten aus der Praxis für dieses Thema gewinnen. Darüber hinaus können sich Interessierte mit den erfahrenen Betroffenen Cornelia Baltscheit und Patricia Weiß sowie weiteren Nutzern des Forums über ihre Erfahrungen mit Ernährungs- und Bewegungstherapie, Wasseranwendungen, pflanzlichen Heilmitteln, Akupunktur, Homöopathie und vielem mehr austauschen. „Aus einer repräsentativen Befragung rheumakranker Mitglieder und Nicht-Mitglieder der Rheuma-Liga wissen wir, dass sich im Schnitt jeder zweite Betroffene Informationen zu alternativen Behandlungsmethoden wünscht“, berichtet Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, internistische Rheumatologin und Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.V. „Wir möchten mit unserem kostenlosen Expertenforum dazu beitragen, diesen Informationsbedarf zu decken.“ Dabei geht es der Rheuma-Liga ausdrücklich nicht darum, schulmedizinische Behandlungen, wie die Basistherapie für entzündlich-rheumatische Erkrankungen, zu ersetzen. Der Fokus liegt vielmehr auf den Möglichkeiten, welche alternativen Heilmethoden zusätzlich richtig und sinnvoll sind und welche wirkungslos sind.

Das Online-Forum ist erreichbar unter: www.rheuma-liga.de/forum.

 

Gemeinschaft macht stark

Die Deutsche Rheuma-Liga ist mit aktuell 280.000 Mitgliedern die größte deutsche Selbsthilfeorganisation im Gesundheitsbereich. Der Verband informiert und berät Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Die Rheuma-Liga bietet Menschen mit rheumatischen Erkrankungen Rat und praktische Hilfen, wie zum Beispiel Funktionstraining, unterstützt aber auch Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen und tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein. Die Rheuma-Liga finanziert ihre Arbeit vorrangig durch Mitgliedsbeiträge, Förderungen der Kranken- und Rentenversicherer, Projektmittel und Spenden.

Kontakt:

Susanne Walia

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V. Maximilianstr. 14 53111 Bonn

Tel. 0228 – 766 06-11; mobil 0151-17882753 Fax 0228 – 766 06-20

E-Mail: bv.walia@rheuma-liga.de

www.rheuma-liga.de

Gemeinsam mehr bewegen


Deutsche Rentenversicherung beteiligt sich mit über 16 Milliarden Euro an Krankenversicherung der Rentner

Deutsche Rentenversicherung Bund

Berlin.  Die Deutsche Rentenversicherung beteiligte sich 2013 mit über 16 Milliarden Euro an den Krankenversicherungsbeiträgen der Rentner. Dies ist der zweitgrößte Ausgabenposten im Haushalt der Deutschen Rentenversicherung. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.

Über 17 Millionen Rentenbezieher sind bei einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Die Rentenversicherung übernimmt hier einen Beitragsanteil zur Krankenversicherung in Höhe von 7,3 Prozent der monatlichen Rente. Sie beteiligt sich damit knapp zur Hälfte an dem aus der Rente zu berechnenden Krankenversicherungsbeitrag. Dieser beträgt aktuell 15,5 Prozent. Die Rentenversicherung leitet den monatlichen Beitragsanteil der Rentner zusammen mit dem Anteil der Rentenversicherung an den Gesundheitsfonds weiter.

Für die rund 1,8 Millionen privat oder freiwillig krankenversicherten Rentner zahlt die Deutsche Rentenversicherung einen Zuschuss in entsprechender Höhe. Dieser auf Antrag gewährte Zuschuss wird den Rentnern monatlich mit der Rentenzahlung überwiesen.

Wie die Krankenversicherung der Rentner und die Antragstellung genau funktionieren, beschreibt die Broschüre „Rentner und ihre Krankenversicherung“. Die Broschüre ist kostenlos und kann bei den Mitarbeitern am Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung unter 0800 10004800 und über die Internetseite www.deutsche-rentenversicherung.de bestellt werden. Die Mitarbeiter in den Auskunfts- und Beratungsstellen sowie am Servicetelefon beraten darüber hinaus individuell in allen Fragen rund um das Thema Krankenversicherung der Rentner.

Pressekontakt:

Dr. Dirk von der Heide
Tel.: 030 865 89178
Fax:  030 865 27379
Mail: pressestelle@drv-bund.de

MEDIAN Klinik Grünheide eröffnet anlässlich ihres 20. Geburtstages einen Neubautrakt für schwerstbetroffene neurologische Patienten

30. Oktober 2014

 

Berlin . Am 30.10.2014 begeht die MEDIAN Klinik Grünheide, An der Reha-Klinik 1 in 15537 Grünheide (Mark), ab 10 Uhr ihr 20-jähriges Klinikjubiläum mit einem besonderen Ereignis:

An diesem Tag wird an der MEDIAN Klinik Grünheide ein Neubautrakt zur Behandlung schwerstkranker neurologischer Patienten und Patienten der neurologischen Frührehabilitation eröffnet.

Der Erweiterungsbau umfasst 16 Intensivbetten, eine Intermedia-Care-Station mit weiteren 14 Betten, 14 Betten für Patienten der Frührehabilitation Phase B und eine neuropsychologische Station mit 26 Betten. In den Erweiterungsbau investierte die Klinik insgesamt 17,5 Millionen Euro.

Ministerin Anita Tack, Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, Marina Otte, Unternehmensbereichsleiterin AOK Nordost und Gabriela Leyh, Leiterin der vdek Landesvertretung Berlin und Brandenburg, werden persönlich zur Neueröffnung kommen.

Mit Begrüßungsworten werden sich auch Hartmut Hain, Geschäftsführer (CEO) der MEDIAN Kliniken, Michael Redel, Geschäftsbereichsleiter Nord-Ost der MEDIAN Kliniken und die beiden Chefärzten der Klinik, Dr. Janet Knauß und Dr. Michael Seifert, an die Gäste und Mitarbeiter wenden. Ab 11:00 Uhr wird es einen Rundgang durch das neue Klinikgebäude geben.

Seit ihrer Eröffnung Oktober 1994 hat sich die Klinik einen festen Platz in der Gesundheitslandschaft Brandenburgs erobert. Behandelt werden Patienten mit Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Neurologie und Neurochirurgie. Von der Frührehabilitation bis zur Anschlussheilbehandlung bietet die Klinik spezielle Therapieformen für alle Krankheitsstadien. Mit der Klinikerweiterung stehen den Patienten nun 284 Betten zur Verfügung.

Dank der Fortschritte in der Medizin ist die Überlebenschance nach schweren Unfällen und bei schweren neurologischen Erkrankungen erheblich gestiegen. Um diese Patienten optimal rehabilitieren zu können, wurde 1995 in der MEDIAN Klinik Grünheide die erste Abteilung für Frührehabilitation im Land Brandenburg aufgebaut.

Zielgruppe der Frührehabilitation sind Patienten mit akuten schweren oder schwersten Schäden des zentralen und peripheren Nervensystems nach Abschluss des Aufenthaltes in einem Akutkrankenhaus. Eingeschlossen sind Patienten im Wachkoma (apallisches Syndrom), mit offenem Tracheostoma (Luftröhrenschnitt) sowie Patienten mit Querschnittssyndromen.

Mit dem möglichst frühzeitigen Beginn rehabilitativer Maßnahmen steigen auch für schwerstbetroffene Patienten die Chancen für eine Rückkehr in ein selbstständiges Leben nach der Erkrankung. Der in der Regel sehr lange und intensive persönliche Kontakt zwischen Ärzten, Therapeuten, den Pflegekräften und den Patienten ermöglicht eine individuelle Therapie und eine enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen, deren Nähe ebenfalls für die Patienten wichtig ist.

Die heimatnahe Behandlung auf dem modernsten Stand der Technik, wie sie in der MEDIAN Klinik Grünheide möglich ist, schafft für die Rehabilitation schwerstbetroffener Patienten ideale Bedingungen.

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