April, 2014

 

Pflegerische Interventionen effektiv einsetzen: Neue ZQP-Übersicht zur Wirksamkeit von gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen in der Pflege

Berlin, 29. April 2014. Gesundheitsförderung und Prävention wird in der Pflege eine hohe Bedeutung beigemessen, um Ressourcen und Selbständigkeit zu erhalten oder zu fördern und Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern. Die Interventionen reichen von Einzelmaßnahmen und Pflegekonzepten bis hin zu umfangreichen Programmen. Allerdings fehlt es vielerorts an ergebnisorientierter Anwendung – Wirksamkeitsnachweise für die Interventionen liegen oftmals nicht vor.

Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) heute eine Übersicht zur Wirksamkeit gesundheitsfördernder und präventiver Interventionen in der Pflege auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Der neue ZQP-Dienst ist das Ergebnis einer internationalen Literaturstudie, die im Auftrag des ZQP von der Mathias-Hochschule Rheine in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen durchgeführt wurde. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler begutachteten Studienarbeiten, die zwischen 2002 und 2012 in englischer sowie deutscher Sprache veröffentlicht wurden.

Die Onlineübersicht bietet wissenschaftsbasierte Informationen über den Forschungsstand sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Wissenschaft und Praxis zu pflegerischen Interventionen, beispielsweise im Bereich Ernährung, Einsatz von Musik oder präventive Hausbesuche. Darüber hinaus sind detaillierte Informationen zu den bewerteten Einzelstudien und systematischen Reviews verfügbar. Der kostenlose ZQP-Service richtet sich an Pflegewissenschaftlerinnen und Pflegewissenschaftler sowie an Pflegefachkräfte, die Informationen und Empfehlungen zur Umsetzung einzelner Maßnahmen einholen können.

„Neben den Hinweisen für die Forschung zeigen die Ergebnisse unserer Untersuchung und die Onlineübersicht, welche Ansätze in der Praxis nach aktuellem Wissensstand für die Gesundheitsförderung und Prävention bei pflegebedürftigen, älteren Menschen sinnvoll und praktikabel sind“, so Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege.

Viele Studien, die in der ZQP-Untersuchung bewertet wurden, betreffen pflegerische Interventionen bei Demenzkranken. Nicht einbezogen wurden alltägliche pflegeprophylaktische Maßnahmen, wie z. B. Dekubitus-, Kontrakturen- oder Sturzprophylaxe sowie Interventionen für Pflegebedürftige mit psychiatrischer Erkrankung. „Wir haben uns vor allem auf die Felder konzentriert, für die bisher verhältnismäßig wenig Informationen vorlagen “, so Suhr.

Pressekontakt:

Torben Lenz
Telefon: 030 27 59 39 51 5
E-Mail: presse@zqp.de


DRV Kolloquium Dinner von Softsolution am 11.März 2014 in Karlsruhe – Zusammenfassung von Herrn Staatssekretär a.D. Neithart Neitzel

Kolloquium-Dinner Rehawissenschaftliches Kolloquium

 Die Firma Softsolution veranstaltete anläßlich des Rehawissenschaftlichen Kolloquiums der Deutschen Rentenversicherung (DRV) in Karlsruhe ein Kolloquium-Dinner, in dessen Mittelpunkt zwei Fachvorträge standen.

Den ersten Vortrag hielt Privatdozent Dr. med. Thomas Widmann von der ACURA-Waldklinik Dobel zum Thema „Integration neuer wissenschaftlicher Konzepte in die Rehabilitation am Beispiel „Sport nach Krebs“. Widmann machte das Problem anhand des Darmkrebs-Risikos deutlich: Danach haben Menschen , die Nichtraucher sind, sich mindestens 45 Minuten am Tag bewegen, keinen Diabetes oder keine Adipositas haben und wenig rotes Fleisch essen, kein erhöhtes Darmkrebs-Risiko. Im Umkehrschluß sind alle Menschen, die nicht diese Bedingungen erfüllen, einem erhöhten Risiko ausgesetzt. So verwundert es nicht, daß die Zahl der Darmkrebsfälle von 40.000 in 1980 auf über 70.0000 in 2010 angestiegen ist. Allerdings ist im Vergleichszeitraum die Zahl der Todesfälle gesunken: Während die Spitze 1992 mit 31.000 erreicht wurde, lag der Tiefpunkt 2008 bei knapp 27.000. Diese Absenkung ist im wesentlichen dem medizinischen Fortschritt – u. a. neuen Operationsmethoden und innovativen Medikamenten – zu verdanken.

In der medizinischen Rehabilitation wurde durch „Sport nach Krebs“ eine deutliche Senkung des Rückfallrisikos erreicht – bei Darmkrebs um 47 %, Brustkrebs um 67 % und Prostatakrebs um 57 %. An der ACURA-Klinik Dobel wird auf drei Levels trainiert. Kurzer, später normaler Spaziergang und schließlich Walking. Die Machbarkeit – so Widmann – ist durch wissenschaftliche Studien erwiesen. Auch läßt sich der Sport in die Therapiestandards integrieren und nach Abschluß der Reha durch ein internetgestütztes Training auf der Basis eines Programms der Movival GbR fortsetzen. Der Erfolg der Reha läßt sich – so Widmann abschließend – dadurch nachhaltig sichern.

Den zweiten Fachvortrag hielt in seiner unnachahmlichen Art der Erste Direktor der DRV Baden-Württemberg, Hubert Seiter. Er sprach zum Thema: „Reha nach Kassenlage oder bedarfsgerecht investieren in Gesundheit und berufliche Bildung? Eine Analyse der Koalitionsversprechen“.

Zu Beginn seiner Ausführungen zitierte Seiter Marx: „Mit allen Kräften muß … versucht werden, jenen Menschen, die der … Rehabilitation fähig sind, wieder zum eigenverantwortlichen Unterhaltserwerb zu verhelfen.“ Seiter hatte die Lacher auf seiner Seite, als er sagte, dieses Wort stamme nicht von Karl Marx, sondern von Reinhard Marx, dem Erzbischof von München und Freising.

Nach dem Reha-Rating -Report 2009 steigt der Reha-Bedarf bis 2020 um 6,3%, bedingt durch die demographische Entwicklung, den medizinisch-technischen Fortschritt, das Anwachsen von Multimorbidität und den Eintritt der „Baby-Boomer“ in das Alter, wo Reha verstärkt nachgefragt wird. Demgegenüber sind die Ausgaben für Reha bei der DRV gedeckelt: Das Reha-Budget entwickelte sich nur geringfügig durch die Steigerung der Brutto-Löhne, an die es quasi angekoppelt ist. Die Große Koalition plant nun die Steigerung des Rehabudgets bis 2017 um ca. 250 Mio EURO jährlich. Laut Seiter wird zwar die Demographie bei dieser Steigerung berücksichtigt, nicht jedoch ein verändertes Krankheitsspektrum (Anstieg psychischer Erkrankungen), der präventive Auftrag der DRV, der wachsende Bedarf an Anschlußheilbehandlungen und Nachsorge. Seiter schlug vor, den Reha-Deckel ganz abzuschaffen und das Budget durch die Selbstverwaltung der gesetzlichen Rentenversicherung festlegen zu lassen. Nur so könnten Rationalisierung, Priorisierung und Rationierung vermieden werden.

Schließlich betonte Seiter, daß Reha sich auch rechne: Zwei Jahre nach der medizinischen Reha zahlten über 80 % der Teilnehmer wieder Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung, und – Kosten gegen Ertrag gerechnet – „amortisiere“ sich eine Reha-Maßnahme bereits nach vier Monaten. Seiters Credo: Man müsse nicht an, sondern mit der Reha sparen.

Die Bundesregierung hat inzwischen den Gesetzentwurf zur Änderung des Rentenrechts, in dem auch die Anhebung des Reha-Deckels enthalten ist, in den Deutschen Bundestag eingebracht. Auf der Agenda der Großen Koalition stehen noch das Bundesteilhabegesetz und das Präventionsgesetz. Seiter erwartet eine zügige Umsetzung auch dieser Vorhaben, die für die Rehabilitation in der Rentenversicherung besondere Bedeutung haben.


Verbändeanhörung am 29.4.2014 zur Stufe Eins der Pflegereform: Ersatzkassen wollen Pflegeleistungen dauerhaft vor Preisverfall schützen – vdek fordert verbindliche Regelung im Gesetz

Berlin, 29.4.2014 – „Mit der ‚Stufe Eins’ der Pflegereform macht die Bundesregierung einen großen Schritt nach vorn, um die Versorgung der Pflegebedürftigen zu verbessern.“ Dies erklärte Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), anlässlich der am 29. April 2014 stattfindenden Anhörung der Verbände zum Referentenentwurf eines neuen Gesetzes zur Verbesserung der Leistungen für Pflegebedürftige und zur Errichtung eines Pflegevorsorgefonds.
Insbesondere die Anpassung der Leistungsbeträge – Dynamisierung – um in der Regel 4 Prozent seien notwendig, um dem inflationsbedingten Preisverfall der Leistungen entgegenzuwirken. Hinzu kommen weitere „schnelle Hilfen“ wie Verbesserungen bei den Betreuungsleistungen oder die Einführung von Entlastungsleistungen zur Unterstützung der hauswirtschaftlichen Versorgung, womit vor allem die pflegenden Angehörigen entlastet werden.

Mit Blick auf die Zukunft fordert Elsner die Bundesregierung auf, eine verbindliche Regelung im Gesetz zu verankern, um die Leistungen der Pflege dauerhaft vor einer Entwertung zu schützen. „Die Dynamisierung muss zukünftig regelmäßig und verbindlich erfolgen. Gut wäre es, die Anpassung der Leistungsbeträge an eine wirtschaftliche Kenngröße, wie zum Beispiel die allgemeine Preissteigerung, zu koppeln.“

Elsner unterstrich erneut ihre Forderung, den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff rasch einzuführen. „Die ‚Stufe Zwei’ der Pflegereform muss noch in dieser Legislaturperiode kommen. Das sind wir den Pflegebedürftigen nach fast acht Jahren intensiver Diskussion schuldig“, so Elsner abschließend. Im November 2006 hatte das Bundesministerium für Gesundheit einen Beirat zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs eingesetzt.

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Michaela Gottfried
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Altpeter stellt neues Geriatriekonzept vor

Sozialministerin Katrin Altpeter will die geriatrische Versorgung älterer Menschen in Baden-Württemberg weiterentwickeln und verbessern. Gemeinsam mit Experten, Organisationen und Verbänden aus der Geriatrie sowie dem Landesseniorenrat hat das Sozialministerium deshalb das Geriatriekonzept 2014 erarbeitet, das die Ministerin heute vorgestellt hat.  Das neue Geriatriekonzept stellt dar, wie die verschiedenen mit Altersmedizin befassten Bereiche dazu beitragen können, dass alte Menschen auch bei mehrfachen und chronischen Erkrankungen möglichst lange und selbständig in den eigenen vier Wänden leben können.

Ministerin Altpeter: „Die heutige geriatrische Versorgung in Baden-Württemberg ist sehr gut. Unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern stehen überall im Land umfassende Hilfe- und Unterstützungsangebote zur Verfügung. Angesichts der demografischen Entwicklung müssen wir aber schon heute daran arbeiten, eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung auch in Zukunft sicherzustellen. Das gelingt uns mit dem neuen Geriatriekonzept.“ Ein Schwerpunkt des Geriatriekonzepts liegt Ministerin Altpeter zufolge auf dem Grundsatz „Rehabilitation vor Pflege“.

Die Anforderungen an eine moderne und zukunftssichere geriatrische Versorgung sind vielfältig. Sie muss wohnortnah organisiert sein und mehr ambulant als stationär ausgerichtet sein. Die Angebote müssen eng miteinander vernetzt sein und eine durchgängige Versorgung gewährleisten. Zudem müssen präventive Versorgungsstrukturen dabei ebenso miteinbezogen werden wie akutmedizinische, pflegerische, rehabilitative und palliative.

Kassen stehen zu ihrer Verantwortung für geriatrische Reha
Angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, in denen sich viele Einrichtungen der geriatrischen Rehabilitation seit längerem befinden, zeigte sich Ministerin Altpeter erfreut darüber, dass die Krankenkassen den geriatrischen Reha-Kliniken jetzt eine höhere Leistungsvergütung zugesichert haben. Außerdem wurde vereinbart, das Verfahren, mit dem die Kassen ihre Versicherten an die  geriatrischen Reha-Einrichtungen zuweisen, zu vereinfachen. „Die Krankenkassen bekennen sich damit klar zu ihrer Struktur- und Finanzierungsverantwortung in der Geriatrie“, erklärte die Ministerin. Sie hatte die Verhandlungen zwischen Kassen und Kliniken moderiert, da das Land in dieser Sache keine gesetzlichen Entscheidungsmöglichkeiten hat.

Stärkere Ausrichtung auf alte Menschen in allen Versorgungsbereichen
Neben einem verbesserten Zugang zu geriatrischen Rehabilitationsangeboten sollen auch die Krankenhäuser stärker auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet werden. Zudem sollen auch die ambulanten Versorgungsstrukturen gestärkt werden. Ambulante Angebote sollen weiter ausgebaut und eine lückenlose Versorgungskette gewährleistet werden. Gelingen soll diese u. a. durch geriatrische Institutsambulanzen, die zwischen der ständigen Betreuung durch den Hausarzt und der spezialisierten Versorgung im teilstationären bzw. stationären Sektor angesiedelt sind. Die Einrichtung Geriatrischer Institutsambulanzen und Geriatrischer Versorgungsnetzwerke soll bestehende Angebote besser miteinander vernetzen.
Die Ministerin: „Der Austausch und eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Gesundheitsberufe sind gerade in der Altersmedizin sehr wichtig. Denn hier müssen alle notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit eines Patienten gleichzeitig in einem Gesamtkonzept berücksichtigt werden. Die traditionelle zeitliche Trennung von kurativen, rehabilitativen und flankierenden Maßnahmen hilft dem geriatrischen Patienten nicht.

Geriatriekonzept – Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg (PDF)

Kontakt:

Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren
Schellingstraße 15, 70174 Stuttgart
Helmut Zorell
Pressesprecher und Leiter der Pressestelle
Telefon: 0711 123-3549
Mobil: 0170 9104844
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20. Bädertag in Göhren: MV ist Vorreiter und Trendsetter im Gesundheitstourismus

20. Bädertag in Göhren
Glawe: MV ist Vorreiter und Trendsetter im Gesundheitstourismus

Nr. 124/14-24.04.2014-WM-Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

„Der wachsende Anspruch – eine Herausforderung“ – unter diesem Motto fand am Donnerstag der 20. Bädertag Mecklenburg-Vorpommern in Göhren statt. „Mecklenburg-Vorpommern steht als Anbieter von gesundheitstouristischen Leistungen im Wettbewerb mit anderen Bundesländern. Den gesellschaftlichen Wandel zu einem gesteigerten Gesundheitsbewusstsein, verbunden mit einem gewachsenen Qualitätsanspruch, wollen wir für Mecklenburg-Vorpommern nutzen. Dafür gilt es, die vielfältigen Urlaubs-Angebote von Wellness bis Kur auszubauen. Etwa über die Stärkung von Kooperationen zwischen Kliniken, Reha-Einrichtungen und Hotels. Damit bieten wir unseren Gästen medizinische Kompetenz und touristischen Komfort auf dem neuesten Stand von Forschung und Technik“, betonte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit mehr als 300 Gesundheits- und Wellnesshotels, Resorts, Erlebnisbäder, Kurmittel- und Gesundheitszentren sowie über 60 Vorsorge- und Rehaeinrichtungen und rund 40 zertifizierte Häuser nach den Kriterien des Deutschen Wellnessverbandes. Rund 100.000 Arbeitnehmer sind in der Gesundheitswirtschaft tätig, davon rund 70 Prozent in der stationären, teilstationären und ambulanten Versorgung. „Mecklenburg-Vorpommern hat sich zum Vorreiter und Trendsetter auf dem Feld der Gesundheitswirtschaft entwickelt. Auf den Erfolgen wollen wir uns aber nicht ausruhen. Eine dauerhafte und kundenorientierte Qualitäts- und Serviceorientierung ist Voraussetzung für nachhaltiges, qualitatives Wachstum. Wir werden deshalb weiter die Entwicklung von saisonunabhängigen, attraktiven Angeboten unterstützen“, sagte Glawe.

Seit 1990 sind in die Branche Gesundheitswirtschaft mehr als zwei Milliarden Euro investiert worden. Auch in der Förderperiode 2014 bis 2020 ist geplant, die touristische Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu entwickeln. Schwerpunkte der Förderung sind unter anderem der Ausbau des Radwegenetzes, die Vervollständigung des Netzes von Wasserwanderrastplätzen und Häfen, der Bau von Promenaden sowie die barrierefreie Gestaltung von Infrastrukturmaßnahmen wie zum Beispiel Strandzugängen.„Mecklenburg-Vorpommern ist ein beliebtes Urlaubsziel für Jung und Alt. Um den Wünschen unserer Gäste gerecht zu werden, werden wir weiterhin in die touristische Infrastruktur investieren“, sagte Glawe.

Der 20. Bädertag wurde organisiert vom 1990 gegründeten Bäderverband M-V e.V., der als Interessenvertreter prädikatisierter Kur- und Erholungsorte, Reha-Kliniken, Kurmittelzentren und gesundheitsorientierter Hotels tätig ist. „Der Bäderverband ist seit über 20 Jahren ein verlässlicher Partner in Fragen des Gesundheits- und Wellnesstourismus. Mit der Unterstützung des Verbandes hat sich Mecklenburg-Vorpommern einen guten Ruf bei gesundheitsbewussten Urlaubern erarbeitet“, sagte Glawe.

Kontakt

Hausanschrift

Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Johannes-Stelling-Straße 14
19053 Schwerin

Pressesprecher
Gunnar Bauer

Telefon: 0385-588 5003
Fax: 0385-588 5067
E-Mail: g.bauer@wm.mv-regierung.de

Danke Mama! Blumen zum Muttertag helfen kranken Müttern

Pressemitteilung

 

 

Berlin, 24. April 2014. Mit einer Blumenaktion wendet sich das Müttergenesungswerk (MGW) zusammen mit dem Blumenversand MIFLORA an alle, die zum Muttertag ihrer Mutter eine persönliche Freude bereiten und zugleich an alle Mütter denken wollen.

Wer einen besonderen Blumenstrauß versenden möchte, bestellt ab 28. April 2014 auf www.miflora.de/mgw  den MGW-Strauß. MIFLORA sendet den Strauß pünktlich zum Muttertag an die Empfängerin. Von jedem verkauften MGW-Strauß spendet MIFLORA 5 Euro an das Müttergenesungswerk.

Wer eine persönliche Grußkarte versenden will, kann unter www.muettergenesungswerk.de mit der Aktion „Spenden & Grüßen“ ein von drei Kartenmotiven auswählen. Rechtzeitig zum Muttertag wird die Karte an die Empfängerin versendet.

„Sagen Sie DANKE zu Ihrer Mutter!“, wirbt Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes in Berlin. „Alle Grüßenden tun gleichzeitig Gutes für kranke Mütter. Wir sind sehr froh, dass die Firma MIFLORA GmbH das Müttergenesungswerk durch den Spendenanteil am Verkauf ihres MGW-Muttertagsstraußes unterstützt. Deshalb: Grüßen Sie Ihre Mutter und setzen Sie zugleich ein Zeichen, dass Mütter konkrete Hilfe brauchen. Die Spenden helfen uns, Müttern zu helfen. Wir sagen herzlich DANKE!“

„Für uns als Blumenversand ist das Müttergenesungswerk der perfekte Partner“, erklärt Tobias Mazet, Geschäftsführer der MIFLORA GmbH zum Aktionsstart, „sind doch Blumen schon seit der Gründung der Stiftung Symbol und Dank für die Unterstützung von Müttern. Unser MGW-Strauß wurde extra von der Europameisterin der Floristen kreiert und ist besonders schön. Unser Unternehmen spendet 5 Euro pro verkauften Strauß. Wir freuen uns, damit Gutes zu tun.“

Rund um den Muttertag finden jedes Jahr die Haus- und Straßensammlungen des Müttergenesungswerkes statt. Tausende Ehrenamtliche in Vereinen, Kirchengemeinden, Frauengruppen, sowie auch Schülerinnen und Schüler und VertreterInnen in kommunalen Verwaltungen und Schulen werben um Spenden für das Müttergenesungswerk.

Allein im letzten Jahr konnten über 8.000 Mütter und Kinder mit Spendenmitteln unterstützt werden. Sie erhielten direkte Zuschüsse zur Durchführung ihrer Kurmaßnahme. Mütter konnten außerdem an Nachsorgeangeboten teilnehmen, Informations- und Aufklärungsarbeit konnte geleistet werden.

Weitere Informationen unter: www.muettergenesungswerk.de

 

Kontakt: Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

Bergstraße 63, 10115 Berlin
Katrin Goßens, Tel.: 030 330029-14

presse@muettergenesungswerk.de, www.muettergenesungswerk.de


Betriebliche Gesundheitsförderung macht Arbeitgeber attraktiv / Ergotherapeuten unterstützen bei Planung, Umsetzung und Nachhaltigkeit

23.04.2014

   

Karlsbad . Unternehmen, die langfristig und nachhaltig erfolgreich sein wollen, setzen auf die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter. Denn wer sich mit seiner Firma identifiziert, sich wohl fühlt, ist motivierter und arbeitet effektiver. „Damit es dazu kommt, bedarf es einer Reihe von Faktoren. Einer davon ist die betriebliche Gesundheitsförderung.“, stellt Frauke Ackenhausen vom DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.) fest. Firmen, die bereits im Planungsprozess die Bedürfnisse der Belegschaft und gesundheitsfördernde Aspekte berücksichtigen, erzielen eine höhere Akzeptanz. Zudem können sie ihr Budget besser steuern und teures Nachbessern vermeiden. So hat die präventive Arbeit von Ergotherapeuten innerhalb der betrieblichen Gesundheitsförderung auch einen erfreulichen ökonomischen Effekt.

Themen wie Gesundheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter spielen in Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle. Und das ist leicht nachvollziehbar: Fachkräftemangel, der Wunsch, „die Besten“ zu bekommen, aber auch das steigende Durchschnittsalter der Mitarbeiter sind ebenso gute Gründe dafür wie längere Lebensarbeitszeiten oder krankheitsbedingte Fehlzeiten. Ein Umdenken hat daher bei vielen stattgefunden. Mit dem Resultat, dass diese Betriebe ihren Angestellten eine Palette von Möglichkeiten zur betrieblichen Gesundheitsförderung anbieten. Dabei holen sie sich immer öfter professionelle Unterstützung von Ergotherapeuten.

Ergotherapie plus Erfahrung einplanen für mehr Gesundheit

Ein weites Betätigungsfeld finden Ergotherapeuten wie Frauke Ackenhausen im Bereich der industriellen Produktion, also an den Montagelinien, der Werkstatt und anderen Bereichen der Fabrik. Werden beispielsweise neue Arbeitsplätze bei ihrem Arbeitgeber geplant, ist sie von Anfang an beratend mit dabei. „Es ist ganz wichtig, schon früh die Mitarbeiter, die dann später an dieser Stelle arbeiten werden, in die Planung einzubeziehen.“, erklärt die auf Arbeitstherapie spezialisierte Ergotherapeutin ihr Vorgehen. Sie fragt nach den Erfahrungen, die die Kollegen mit der Arbeit, um die es geht, gemacht haben. Welche Bewegungen, welche organisatorischen Abläufe sind maßgeblich? Das und vieles mehr will sie wissen, um wichtige Aspekte der Ergotherapie mit einfließen zu lassen. Danach entwickelt sie gemeinsam mit den Menschen, die an dem neuen Arbeitsplatz tätig sein werden Lösungen – eine typische Vorgehensweise in der Ergotherapie. Und damit unterstützt sie ihren Arbeitgeber, um möglichst ideale und dabei ergonomisch und organisatorisch vernünftige Abläufe und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Ein weiterer positiver Effekt dieser Herangehensweise ist die höhere Akzeptanz des neuen Arbeitsplatzes: Wer selbst an der Entstehung beteiligt ist, Einfluss nehmen kann und ernst genommen wird, identifiziert sich hinterher viel stärker damit. Und dass die Planung schon so erfolgt, dass das Resultat möglichst allen Anforderungen standhält, sorgt auch dafür, dass keine teuren Nachbesserungen oder Umbauten das Budget sprengen.

Ergotherapeuten helfen vorbeugen, eindämmen und…

Nicht minder spannend ist für die Ergotherapeutin, die federführend an einem Leistungskatalog der Ergotherapie zur Betrieblichen Gesundheitsförderung mitgearbeitet hat, die Beratung ihrer Kollegen aus den Büros. Ähnlich wie in der Fabrikhalle geht es auch dort im ersten Schritt um die Ergonomie: „‚Hat der Schreibtisch die richtige Höhe, ist der Bürostuhl korrekt auf die körperlichen Besonderheiten des Einzelnen eingestellt beziehungsweise ist es überhaupt der passende Stuhl, sind Abstand und Neigung des Monitors optimal und sind Maus oder Tastatur richtig positioniert‘ sind für mich leicht zu erkennende Fakten, denn das gehört zu den Basics der Ergotherapie.“, erläutert Frauke Ackenhausen den Teil ihrer Arbeit, der Volksleiden Nummer eins, Rückenerkrankungen, vorbeugen und eindämmen hilft. Dass aber auch Themen wie ein gutes Zeitmanagement in den Arbeitsbereich der Ergotherapeutin fallen, ist möglicherweise nicht ganz so bekannt. Sie entwickelt mit denjenigen, die beispielsweise mit sehr hohem Arbeitsanfall zu kämpfen haben oder sich aus anderen Gründen durch ihre Tätigkeit gestresst fühlen, Strategien, um sich anders zu strukturieren. „Dabei gehe ich generell von den Ressourcen und Fähigkeiten des Kollegen oder der Kollegin aus, schaue, wo sind die Stärken, wie kann er oder sie diese noch besser einsetzen.“, verdeutlicht Frau Ackenhausen diesen weiteren, speziell ergotherapeutischen Ansatz. Denn das übergeordnete Ziel der Ergotherapie ist immer: Menschen zu befähigen, so dass der Alltag, also auch die Arbeit, gut funktioniert. Dazu gehört, Prioritäten setzen, wo möglich stärker oder überhaupt zu delegieren oder auch zusammen mit den Kollegen die Arbeit anders zu organisieren. Und bei all diesen Fragestellungen und Prozessen unterstützen Ergotherapeuten und tragen auch dadurch dazu bei, die Gesundheit der Mitarbeiter zu erhalten.

… arbeiten im Interesse der Gesundheit von Arbeitnehmern

Ergotherapeuten sind es gewohnt, im Team zu arbeiten und es ist für sie eine Selbstverständlichkeit, sich eng mit anderen abzustimmen. In Unternehmen arbeiten sie mit Fachabteilungen wie Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit, Planung, Betriebsrat und dem direkten Vorgesetzten zusammen. Sind Ergotherapeuten fest angestellt, ist damit auch die Nachhaltigkeit gewährleistet: Wer Fragen zu gesundheitlichen Themen oder Übungen hat, die die Ergotherapeutinnen gezeigt haben, erreicht sie nahezu jederzeit und kann sie in ihrem Büro sprechen. Oder bei den so genannten aktiven Pausen. Die sind ebenfalls ein Bestandteil der betrieblichen Gesundheitsförderung im Sinne der Ergotherapie und haben neben dem gesundheitsfördernden Aspekt den Vorteil, dass die Teilnehmer – entweder aus der selben Abteilung oder „bunt gemischt“ – sich auf einer ganz anderen Ebene als dem beruflichen Miteinander kennen- und schätzen lernen. Und damit wird das Wohlbefinden auch in emotionaler Hinsicht gefördert.

Kontaktmöglichkeiten zu Ergotherapeuten, die sich auf Betriebliche Gesundheitsförderung spezialisiert haben, bestehen über den Fachausschuss Prävention und Gesundheitsförderung fa-praevention@dve.info des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten). Informationsmaterial zu vielen anderen gesundheitlichen Themen und allgemein zur Ergotherapie erhalten Interessierte bei den Ergotherapeuten vor Ort; diese sind über die Therapeutensuche (im Navigationspunkt Service) des Verbands auf www.dve.info zu finden.

Pressekontakt:

Angelika Reinecke, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des DVE e.V. 
Telefon: 033203 - 80026, E-Mail: a.reinecke@dve.info

Diagnose Krebs: Rehas für Versicherte haben sich verdoppelt

 

Die Diagnose Krebs kann jeden treffen, aber mit dem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit zu. In einer älter werdenden Gesellschaft hat das Folgen: Immer mehr Menschen müssen sich wegen dieser Erkrankung behandeln lassen. So hat die Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover im vergangenen Jahr mehr als 4.300 Versicherten und Rentnern eine onkologische Rehabilitation ermöglicht – 2004 waren es noch 3.700. Aber: War damals noch jeder dritte Krebspatient im erwerbsfähigen Alter, so ist es heute jeder zweite.

Besonders stark stieg die Zahl der stationären Rehas bei Arbeitnehmern an: Mehr als 2.200 Patienten haben sich im vergangenen Jahr wegen einer Krebserkrankung in einer Klinik des Rentenversicherers behandeln lassen. Damit haben sich die onkologischen Rehas in dieser Bevölkerungsgruppe seit 2004 verdoppelt. Hier hat vor allem die Generation der Baby-Boomer mit ihren heute 45 bis 60 Jahren die Zahl der Krebsbehandlungen nach oben schnellen lassen.

Auch in der Gruppe der Rentner stieg die Zahl der onkologischen Rehas an – zumindest bis 2008. Seitdem sind die stationären Krebsbehandlungen auf etwa 2.000 im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Grund: Auch die Zahl der Ruheständler verringerte sich, weil Arbeitnehmer immer später in Rente gehen. Zudem zählen zu den heutigen Rentnern auch die geburtenschwachen Jahrgänge während des Zweiten Weltkriegs.

Die Deutsche Rentenversicherung finanziert onkologische Rehas für Arbeitnehmer wie auch für Rentner, nichtversicherte Angehörige und Kinder von Versicherten und Rentnern. Bei einer Krebserkrankung erhalten sie beste medizinische Behandlungen, die auf ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sind. Die Reha soll ihnen dabei helfen, die körperlichen und seelischen Folgen dieser schweren Erkrankung abzumildern oder möglichst zu beseitigen.

Eine mehrwöchige onkologische Reha folgt zumeist auf eine abgeschlossene Erstbehandlung, also eine Operation, Strahlen- oder Chemotherapie. Hierbei wird nicht nur die medizinische Therapie weitergeführt, die Patienten erhalten auch psychologische Hilfen sowie umfassende Beratung zum Umgang mit ihrer Krankheit und deren Behandlungsmöglichkeiten. Darüber hinaus steht die Deutsche Rentenversicherung den Betroffenen auch beim beruflichen Wiedereinstieg zur Seite.

Weitere Informationen dazu gibt es in den Beratungszentren der Deutschen Rentenversicherung, am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 480 10 sowie im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.

Nr. 11/14

Kontakt:


Deutsche Rentenversicherung
Braunschweig-Hannover

Lange Weihe 2, 30880 Laatzen
Postanschrift: 30875 Laatzen
Telefon 0511 829-2634
Telefax 0511 829-2635
presse@drv-bsh.de
www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de

Pressesprecher

Wolf-Dieter Burde

Telefon 0511 8292634 oder 0170 3323510

Fax 0511 8292635

wolf-dieter.burde@drv-bsh.de 

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Wolf-Dieter Burde

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wolf-dieter.burde@drv-bsh.de 


Multiple Sklerose: Aktualisierungen zur Leitlinie online verfügbar

 

München/Berlin, 23. April 2014 – Eine Aktualisierung zur Leitlinie für Multiple Sklerose steht ab sofort auf den Webseiten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) zum Download bereit. Experten des KKNMS haben die aktuelle Überarbeitung federführend im Auftrag der DGN erstellt. In der nun verfügbaren Version finden sich Hinweise zum Umgang mit den neu zugelassenen Medikamenten Alemtuzumab, Teriflunomid und Fumarat sowie ein aktualisiertes Stufentherapieschema, das auch in der KKNMS-App verfügbar ist.
„Die Leitlinie ist so dynamisch wie die Forschung. Das zeigt diese Aktualisierung der Empfehlungen zur Therapie der Multiplen Sklerose“, sagt Prof. Dr. Ralf Gold, Mitglied des Vorstands der DGN sowie des KKNMS. „Ziel des KKNMS ist es, mit der Leitlinie zur Behandlung der MS einen Beitrag zur bestmöglichen Versorgung der Patienten auf Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu leisten“, ergänzt Prof. Dr. Bernhard Hemmer, Vorstandssprecher des KKNMS.

Der aktualisierte Zusatz zur Leitlinie greift Angaben zu neu zugelassenen Medikamenten sowie neue Erkenntnisse über die bestehenden Therapien auf. Allein In den vergangenen sechs Monaten sind mit Alemtuzumab, Teriflunomid und Fumarat drei neue Medikamente für die Therapie der MS zugelassen worden. Außerdem haben die Autoren das Stufentherapieschema weiterentwickelt: Es sind nun alle aktuell verfügbaren MS-Therapeutika integriert. Zudem wird nicht mehr zwischen „Basistherapie“ und „Eskalationstherapie“, sondern zwischen „Milde/moderate Verlaufsform“ und „(Hoch-)aktive Verlaufsform“ unterschieden. „Nachdem die Zulassungsbehörden bei den letzten Genehmigungen auch weichere Kriterien für die Umstellung auf hochaktive Therapeutika eingeräumt haben, haben wir uns entschieden, dies durch eine Veränderung im Diagramm auszudrücken“, erklärt Prof. Dr. Ralf Gold, der die Aktualisierung der MS-Leitlinie koordiniert hat.

Die Aktualisierung der Leitlinie ist ab sofort verfügbar unter www.dgn.org/leitlinien.html sowie auf den Internetseiten des KKNMS. iPhone- und iPad-Nutzer können die MS-Leitlinie als Teil der DGN Leitlinien App auch im App Store für 7,99 Euro erwerben.

Das aktualisierte Stufentherapieschema ist außerdem abrufbar in der kostenlosen MS-App des KKNMS, in die auch die Therapiehinweise zu Alemtuzumab, Teriflunomid und Fumarat zeitnah integriert werden.

Kontakt:

Krankheitsbezogenes Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) Einsteinstraße 1
81675 München

Ansprechpartner für die Medien:
Lisa Meier (Pressereferentin)
Tel.: +49 89 4140-7973
Fax: +49 89 4140-4655
E-Mail: lisa.meier@kkn-ms.de
Internet: www.kompetenznetz-multiplesklerose.de
Medien: Fachmedien, Online-Medien Ressort: Medizin/Gesundheit/Wissenschaft Zeichen (inkl. Leerzeichen): 2.630 Datum: 23. April 2014


Innovationen auf einen Klick: Messehighlights der conhIT 2014 jetzt online

PRESSE-INFORMATION

Berlin, 23. April 2014: Mehr als 350 Aussteller zeigen vom 6. bis 8. Mai ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen auf der conhIT in Berlin. Dabei haben viele Unternehmen neue Lösungen entwickelt, die sie auf der conhIT erstmals der Öffentlichkeit vorstellen. In der Publikation „conhIT-Messehighlights“ geben 32 Aussteller in Wort und Bild einen Überblick über ihre jeweils interessantesten IT-Neuerungen, die sie auf Europas größter Veranstaltung für Health IT den Fachbesuchern präsentieren. Die gesamten Messehighlights sind jetzt online im Pressebereich der conhIT-Website zu finden.

Kurzer Überblick der conhIT-Highlights führender Anbieter:

Mit der integrierten Spracherkennung ORBIS Speech von Agfa HealthCare zum Beispiel diktiert der Arzt direkt ins KIS, mit ORBIS Synopsis steuert er funktional Prozess und Patient. Ein patientenindividueller und vor allem einheitlicher Medikationsplan im Netz entsteht mit MediPlanOnline von der CompuGroup Medical Deutschland. Mit dessen Hilfe können Dosierungs- und Medikationsänderungen, die Pflege der Stammdaten, die Darstellung von Vitalwerten und weitere wichtige Informationen online dargestellt werden.

 Der gesamte stationäre Behandlungsprozess rund um die Arzneimitteltherapie ist mit ID MEDICS von ID abbildbar – von der Erfassung der Eingangsmedikation über die Umsetzung auf die Hausliste und die Verordnung auf Normal- und Intensivstation bis hin zur Entlassmedikation im Arztbrief. medatixx stellt auf der conhIT 2014 eine neue App auf Basis der HTML5-Technologie für Smartphones und Tablet-PCs für die Ambulanz- und MVZ-Software x.vianova vor.

 Das neue Mitglied der MCC-Produktfamilie MCC.PSYCHIATRIE von MEIERHOFER involviert alle am Behandlungsprozess beteiligten Berufsgruppen in den Therapieprozess – von der Anordnung bis zur Durchführung einer Maßnahme. Unified Information Management vereint Archivierungs- und Vernetzungslösungen von Siemens Healthcare, ermöglicht ein umfassendes, konsistentes Management von Patientendaten und unterstützt so den gesamten Lebenszyklus von Informationen. Der Gesundheitsbereich der Telekom präsentiert sich auf der conhIT 2014 erstmals unter der neuen Marke „Telekom Healthcare Solutions“ und zeigt neue Produkte, wie zum Beispiel das KIS „iMedOne®“.

 Alle conhIT-Messehighlights auf einen Klick im Netz unter http://www.conhit.de/Presse-Service/ConhIT-Messehighlights/index.jsp

Über die conhIT – Connecting Healthcare IT

Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im Management, der Medizin und Pflege sowie an Ärzte, Ärztenetze und Medizinische Versorgungszentren, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. als Branchentreff der Healthcare IT initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich mit 320 Ausstellern und 5.980 Besuchern in 2013 zu Europas wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.

 Die conhIT wird in Kooperation von den Branchenverbänden Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V., GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e.V., BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e.V. sowie unter inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e.V. und ALKRZ (Arbeitskreis der Leiter der Klinischen Rechenzentren der Universitätskliniken Deutschland) gestaltet.

Pressekontakte:

Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V.

Pressereferentin

Alexandra Gersing

Taubenstraße 23

10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 20622 5818

Fax. +49 (0)30 20622 5869

alexandra.gersing@bvitg.de

Messe Berlin GmbH

Michael T. Hofer

Unternehmenssprecher und Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmensgruppe Messe Berlin

www.messe-berlin.de  

Andreas Dienemann

Pressereferent

Messedamm 22

14055 Berlin

Tel.: +49 (0)30 3038-2351

Fax: +49 (0)30 3038-2278

dienemann@messe-berlin.de

Geschäftsführung Messe Berlin: Dr. Christian Göke (Vorsitzender), Ingrid Maaß

Aufsichtsratsvorsitzender:

Hans-Joachim Kamp

Handelsregister: Amtsgericht Charlottenburg, HRB 5484 B

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