Januar, 2014

 

Reha-Bericht 2013 der Deutschen Rentenversicherung erschienen

 Der Reha-Bericht 2013 stellt die wichtigsten aktuellen Daten und Fakten zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation der Rentenversicherung vor.

Den Schwerpunkt des vorliegenden Berichts bilden umfassende Informationen zur Rehabilitation, sowohl zu Umfang und Struktur der medizinischen und beruflichen Rehabilitation, als auch zu Prozess und Ergebnis der Reha-Leistungen. Grundlage bilden die routinemäßig erhobenen Statistikdaten im Wesentlichen aus dem Jahr 2012 sowie Ergebnisse aus der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung.

Neben der aktuellen Entwicklung der Rehabilitation der Rentenversicherung in Zahlen lenkt der Reha-Bericht 2013 den Blick auch auf inhaltliche Weiterentwicklungen in den Bereichen Recht und Politik, Reha-Qualitätssicherung, Sozialmedizin und Reha-Forschung.

Zwei Themen stehen im Reha-Bericht 2013 besonders im Fokus und werden in eigenen Kapiteln vertieft: Medizinische Rehabilitation vor einer Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sowie Weiterentwicklungen in der Reha-Qualitätssicherung der Rentenversicherung.

 Der „Reha-Bericht 2013“ steht hier  als Download zur Verfügung und kann auch kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung Bund bestellt werden: www.reha-berichte-drv.de

Kontakt:

Dr. Rolf Buschmann-Steinhage
Leiter des Bereichs Reha-Wissenschaften
Deutsche Rentenversicherung Bund
0420/R 4003
10704 Berlin
Tel. 030-865-39 330 Fax 030-865-792 0395
E-Mail: rolf.buschmann-steinhage@drv-bund.de

www.reha-wissenschaften-drv.de


Gemeinsame Erklärung von BDA, DIHK und ZDH zur Initiative „Inklusion gelingt!“

PRESSE-INFORMATION Nr. 006/2014

Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft BDA, DIHK und ZDH unterstützen die Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Die neue Internetplattform www.inklusion-gelingt.de informiert und unterstützt Betriebe, damit diese die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erfolgreich gestalten können.

Berlin, 29. Januar 2014. Menschen mit Behinderung müssen mit ihren individuellen Leistungen und Fähigkeiten in den Arbeitsmarkt integriert werden. Dazu sind inklusive Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen notwendig. Eine inklusive Gesellschaft hilft nicht nur den Betroffenen. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen ist aufgrund der demografischen Entwicklung die Fachkräftesicherung zu einer beschäftigungspolitischen Herausforderung geworden. Das Erwerbspotenzial von Menschen mit Handicaps darf im Rahmen einer demografiefesten Personalpolitik nicht aus dem Blick geraten. Anders sein und anders denken können bedeutet oft Innovation. Außerdem sind Menschen mit Handicaps oft besonders motiviert. Sie wollen beweisen, dass sie es können und dass ihre Arbeit Wertschätzung verdient. Behindert
bedeutet nicht automatisch leistungsgemindert.

Die Wirtschaft will diesen Bewusstseinswandel und damit den Prozess der Inklusion vorantreiben und damit Brücken für Menschen mit Behinderung in Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft bauen. Die Spitzenverbände der Wirtschaft BDA, DIHK und ZDH unterstützen daher die Inklusionsinitiative für Ausbildung und Beschäftigung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Mit ihrer Initiative „Inklusion gelingt!“ möchten BDA, DIHK und ZDH vor allem solche Betriebe ansprechen, die bisher aus den unterschiedlichsten Gründen noch keine Menschen mit Behinderung ausgebildet oder beschäftigt haben. Ziel ist es vor allem, Betriebe bei der Schaffung inklusiver Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen zu unterstützen und ihnen Lösungen aufzuzeigen, wie Inklusion in der Praxis gelingen kann.

Die Internetplattform www.inklusion-gelingt.de informiert und unterstützt Betriebe, damit diese die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erfolgreich gestalten können. Die Website umfasst unter Einbeziehung bestehender Informationsangebote für die Unternehmen Handlungsempfehlungen, eine Übersicht der Förderinstrumente, zahlreiche Kontaktadressen wichtiger Dienstleister und Behörden sowie verschiedener Publikationen. Anhand von Praxisbeispielen wird deutlich gemacht, wie die Inklusion von Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt erfolgreich gelingen kann.
 

BDA | DIE ARBEITGEBER
Bundesvereinigung der
Deutschen Arbeitgeberverbände
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Dr. Viktor Otto
Breite Str. 29 | 10178 Berlin
www.arbeitgeber.de
DIHK
Deutscher Industrie- und  Handelskammertag e. V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Thomas Renner
Breite Str. 29 | 10178 Berlin
www.dihk.de

ZDH
Zentralverband des Deutschen Handwerks
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Alexander Legowski
Mohrenstr. 20 / 21 | 10117 Berlin
www.zdh.de


VdK fordert Nachbesserungen beim Rentenpaket

 

„Nach Jahren des Stillstands begrüßen wir die sozial gerechtere Ausrichtung des Rentenpakets der Bundesregierung. Es gibt aber noch etliche Fallstricke für viele Rentnerinnen und Rentner, die ein Leben lang unseren Sozialstaat gesichert haben“, so kommentiert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, die vom Bundeskabinett heute beschlossenen Verbesserungen für Rentnerinnen und Rentner.

Der VdK fordert aber trotzdem noch Nachbesserungen und warnt davor, diese als „weitere Geschenke“ abzutun: „Rentnerinnen und Rentner haben in den vergangenen Jahren genug zurückstecken müssen. Es geht jetzt um das Einlösen legitimer Ansprüche.“

Eine Kernforderung des größten deutschen Sozialverbands haben CDU/CSU und SPD in den Koalitionsvertrag aufgenommen. Die Besserstellung von Müttern, deren Kinder vor 1992 geboren sind, ist auch ein großer Erfolg des VdK, so Mascher. Dennoch fehlt nach Meinung des VdK der letzte notwendige Schritt, nämlich die vollständige Gleichstellung aller Mütter: „Wir bleiben bei unserer Forderung nach Anerkennung der vollen drei Erziehungsjahre, wie es bisher schon für jüngere Mütter Gesetz ist.“ Die geplante Finanzierung der höheren Mütterrenten aus der Rentenkasse bezeichnete Mascher als „kurzsichtig und ungerecht gegenüber den Beitragszahlern“. Der VdK beharrt auf einer Finanzierung über Steuereinnahmen: „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, eine Leistung des Familienlastenausgleichs, und keine unseres Rentenversicherungssystems.“ Da alle Mütter davon profitieren, könne es nicht angehen, dass bei der Finanzierung bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Beamte oder Selbstständige außen vor bleiben.

Grundsätzlich begrüßt der VdK die abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren. „Für langjährig Versicherte ist das eine Anerkennung ihrer Lebensleistung“, meint Ulrike Mascher. Der VdK sieht aber angesichts der Forderungen nach flexibleren Übergängen für besonders belastete Personengruppen noch erheblichen Regelungsbedarf.

Einen Fortschritt sieht Mascher beim Thema Erwerbsminderungsrente. Die Anhebung der Zurechnungszeiten von 60 auf 62 Lebensjahre werden eine Anhebung der Rentenbezüge mit sich bringen. „Erwerbsminderungsrentner sind besonders oft von Armut bedroht, deshalb war das ein längst überfälliger Schritt“, so Mascher. „Seit 2001 sind die Zahlbeträge der Erwerbsminderungsrenten wegen der hohen Abschläge rasant gesunken, die Bestandsrentner sollten deshalb unbedingt auch von der Anhebung der Zurechnungszeiten profitieren.“ Grundsätzlich bleibt der VdK bei seiner Forderung, die Abschläge für Erwerbsminderung von derzeit 10,8 Prozent komplett abzuschaffen: „Hier wird so verfahren, als würde jemand freiwillig früher in Rente gehen. Wer wegen Krankheit früher aus dem Beruf aussteigen muss, hat aber keine andere Wahl und sollte dafür nicht auch noch mit Abschlägen bestraft werden.“

Insgesamt vermisst der Sozialverband VdK im Rentenpaket geeignete Maßnahmen, um das Rentenniveau wenigstens auf dem heutigen Stand zu halten. Kürzungsfaktoren in der Rentenformel wie der Nachhaltigkeitsfaktor müssen ebenfalls abgeschafft werden: „Die Gefahr der Altersarmut ist noch lange nicht gebannt. Die Renten müssen wieder im Gleichschritt mit den Löhnen steigen.“

Zeichen: 3.240

Pressemitteilung als PDF herunterladen:
PM-VdK-fordert-Nachbesserungen-beim-Rentenpaket-29-1-2014.pdf

Sozialverband VdK Deutschland
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Cornelia Jurrmann (verantwortlich)
In den Ministergärten 4 – 10117 Berlin
Telefon 030 72629-0400
Telefax 030 72629-0499
www.vdk.depresse@vdk.de


Gröhe verspricht spürbare Entlastung

 

Der Deutsche Pflegetag ist am Samstag mit 1.500 Teilnehmern zu Ende gegangen | Bundesgesund­heitsminister Gröhe will sich für verbesserte Rahmenbedingungen einsetzen | Ethik statt Monetik: Standing Ovations für Dr. Heiner GeißlerDie Verbesserungen in der Pflege werden „klarer Schwerpunkt“ der Bundesregierung sein. Mit dieser Ansage eröffnete Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) den Deutschen Pflegetag, der vom 23. bis zum 25. Januar in Berlin stattfand. „Mit einer schrittweisen Erhöhung des Beitragssatzes wird das Leistungsvolumen der Pflegeversicherung in dieser Legislaturperiode schließlich um insgesamt 20 Prozent gesteigert. Das bedeutet deutlich bessere Leistungen für die Pflegebedürftigen, aber auch spürbare Entlastung für die pflegenden Angehörigen und die Pflegefachkräfte“, sagte der Minister auf dem neuen Pflegekongress, der erstmals vom Deutschen Pflegerat (DPR) e.V. veranstaltet wurde.
Der DPR hat neben Springer Medizin den GKV-Spitzenverband, AOK-Bundesverband, sowie den Deutschen Städte- und Gemeindebund mit ins Boot geholt, um gemeinsam „die Herausforderung Pflege“ zu bewältigen. Dass die neue Konstellation Impulse für die zukünftige Pflegepolitik setzen kann, davon zeugte nicht nur der Auftritt des Bundesgesundheitsministers, sondern auch ein mit 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgebuchter Kongress, eine überfüllte Pressekonferenz sowie die Anwesenheit des Pflege-Bevollmächtigten Karl-Josef Laumann (CDU) und des SPD-Politikers Franz Müntefering.

Berlin, 29. Januar 2014.

„Ich werde mich für verbesserte Rahmenbedingungen für die Pflegenden mit ganzer Kraft einsetzen“, so der Minister weiter. Gröhe verwies auf eine ganze Reihe von Maßnahmen, die im Koalitionsvertrag fest­geschrieben sind. Neben einem Pflegeberufsgesetz erwähnte er eine angemessene Personal­ausstattung, das Mitspracherecht für die Pflegenden in den Entscheidungsgremien des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen sowie die Nachwuchssicherung: „Die Ausbildung muss kostenfrei sein – Schulgeld sollte endlich der Vergangenheit angehören.“ Der Präsident des DPR, Andreas Westerfellhaus, konstatierte daraufhin: „Wir müssen uns nach vier Jahren messen lassen, wie weit wir gekommen sind“ – und stellte eine jährliche Zwischenbilanz auf dem Deutschen Pflegetag in Aussicht.

Standing Ovations der begeisterten Teilnehmer gab es für die Grundsatz-Rede von Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D., unter dem Titel „Ethik statt Monetik – Was können wir noch verantworten?“. Geißler kritisierte, dass in Zeiten einer durchgehenden Ökonomisierung der Patient zum Kostenfaktor degradiert wird. „Deutschland ist in der Lage, die besten Maschinen zu bauen, aber bekommt offensichtlich keine Pflege hin, die humanen Interessen entspricht.“ Doch die Zeichen stehen auf Veränderung – das war auf dem Kongress deutlich zu spüren. Mehr Informationen zu den Pflegekongressen von Springer Medizin finden Sie hier.

Pressekontakt Springer Medizin:  Uschi Kidane| Communications Manager | tel +49 6221 487-8166

Kongressorganisation: Andrea Tauchert | Springer Medizin | tel. +49 30 82787-5510


Grundlagenseminar II: Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation

  

Soziale Arbeit in der medizinischen Rehabilitation
– Grundlagenseminar II –
28.02. bis 01.03.2014
DVSG Bundesgeschäftsstelle,  AltMoabit 91, 10559 Berlin

 

Sozialarbeit im Gesundheitswesen

2014 wird das Grundlagenseminar II für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter aus der stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitation in neuer Form angeboten.

Um den fachlichen Anforderungen der Beratung unter wechselnden Rahmenbedingungen gewachsen zu sein, werden im ersten Teil folgende Themen im Vordergrund stehen:

 •  Klassifikation Therapeutischer Leistungen, KTL

•  Therapiestandards, ETM

•  Datenschutz in der med. Rehabilitation

 Im zweiten Teil werden wir in kompakter Form einen Überblick der sozialrechtlichen-und methodischen Grundlagen geben.

 Der hohe Anwendungsbezug des Seminars wird durch konzentrierten Input und Wissensvermittlung sowie durch praktische Übungen, die sich an kon- kreten Fragestellungen des beruflichen Alltags der Teilnehmer orientieren, erreicht.

Die Veränderung der Tätigkeitsfelder und die damit verbundene Neuverteilung der Aufgaben im Ge- sundheitswesen führen zu einem wachsenden Konkurrenzdruck zwischen den verschiedenen Akteuren und Berufsgruppen. Bei entsprechender Professionalisierung der Sozialen Arbeit ist das multiprofessionelle Team eine Chance für den Behandlungsprozess. Hierzu muss die Soziale Arbeit ihre Kernkompetenzen nicht nur kennen, sondern diese sowie deren gesellschaftlichen und ökonomischen Nutzen auch beschreiben können.

 Das Grundlagenseminar der DVSG wendet sich an neue Kolleginnen und Kollegen, die sich auf ihre Arbeit in der medizinischen Rehabilitation vorberei- ten möchten, ebenso an erfahrene Praktiker, die ihren Wissensbestand überprüfen oder neue Im- pulse durch den kollegialen Austausch wünschen.

 

Anmeldung

Weitere Informationen erhalten Sie über die DVSG-Bundesgeschäftsstelle telefonisch unter (030) 39 40 64 540 oder per E-Mail:  info@dvsg.org

 Die Anmeldung erfolgt im
Onlineverfahren auf der DVSG-Homepage unter:

 http://dvsg.org/hauptnavigation- links/veranstaltungen/dvsg- fortbildungsseminare/soziale-arbeit-in-der- medizinischen-rehabilitation- grundlagenseminar-2/

 Nachgehend erhalten Sie eine Anmeldebestätigung und eine Rechnung durch die Bundesgeschäftsstelle der DVSG.

 Anmeldeschluss: 07.02.2014

Im Falle eines Rücktritts innerhalb der letzten 14 Tage vor Seminarbeginn wird eine Ausfallgebühr in Höhe von 50% der Seminargebühr erhoben.

 Veranstaltungsort:

 DVSG e.V. – Bundesgeschäftsstelle
Haus der Gesundheitsberufe
AltMoabit 91
10559 Berlin

Anreisebeschreibung unter: http://dvsg.org/fileadmin/dateien/01Die_DVSG/ Wegbeschreibung.pdf

 Seminargebühr inkl. Tagungsverpflegung

 240,– € (DVSG-Mitglieder)
330,– € (Nichtmitglieder)

Teilnahmevoraussetzung:

Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit (Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Diplom, B.A.; M.A.) 

Veranstalter

Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) ist ein sektorenübergreifender Fachverband, der dazu beiträgt, die Soziale Arbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens zu stärken und weiter zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Fachverband finden Sie auch im Internet www.dvsg.org


Soziale Arbeit und Rehabilitationsforschung

Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) lädt am 10. März 2014 um 18:20 Uhr alle Interessenten anlässlich des Rehabilitations-Wissenschaftlichen Kolloquiums in Karlsruhe zur öffentlichen Sitzung der Fachgruppe Rehabilitation und Teilhabe ein.

Impulsreferat:

Prof. Dr. phil. Stephan Dettmers M.A., Dipl. Sozialarbeiter, Fachhochschule Kiel

■    Sozialarbeitsforschung konkret: Aspekte sozialer Teilhabe.

Anhand qualitativer Analysen von sozialen Netzwerken können sozialarbeitsrelevante Daten zur Förderung sozialer Teilhabe bei chronisch kranken Menschen gewonnen werden.

Referate aus der Forschung der Sozialen Arbeit in der medizinischen Rehabilitation:

 

Astrid Orban, B.A. Soziale Arbeit, Klinik Höhenried, Bernried

■    Studie: „Zielorientierte individuelle Nachsorge (ZINA)“

Entwicklung und Evaluation eines auf den Nachsorgebedarf abgestimmten differenziellen Nachsorgekonzeptes für die psychosomatische Rehabilitation

Studien-Konzeption und erste Erfahrungen

 

Veit Becker, Dipl. Sozialpädagoge, Erziehungswissenschaftler M.A., Eifelklinik, Manderscheid

■    Studie: „Begleitende Sozialberatung während der stufenweisen Wiedereingliederung – Evaluation eines Nachsorgeangebotes“

Studien-Konzeption und Erfahrungen mit den Studienteilnehmern

Claudia Schulz-Behrendt, Dipl. Sozialpädagogin/-arbeiterin, Klinische Sozialarbeiterin M.A., Universität Potsdam

■    Studie: „Förderung sozialer Kompetenzen bei Rehabilitanden in besonderen beruflichen Problemlagen“

Erste Eindrücke und Erfahrungen

Interessenten, die an der öffentlichen Sitzung teilnehmen möchten bitten wir, sich bei der DVSG-Bundesgeschäftsstelle anzumelden (info@dvsg.org).

Informationen und Anmeldung zum Rehawissenschaftlichen Kolloquium unter

www.reha-kolloquium.de

DVSG-Ansprechpartnerin für Fragen:

Julia Beusing-Markmann,
DVSG-Vorstand, Fachgruppe Rehabilitation und Teilhabe

Tel.: 0251/ 39 48 53 83

E-Mail: julia.beusing-markmann@dvsg.org


TK-Stressstudie: Es ist nicht der Job allein

28.01.2014

  

Hamburg. Fast jeder sechste Krankschreibungstag in Deutschland ist inzwischen psychisch bedingt. Wie der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, sind Erwerbspersonen zwischen 15 und 65 Jahren durchschnittlich knapp zweieinhalb Tage im Jahr zum Beispiel aufgrund einer Depression, einer Belastungs- oder Angststörung krankgeschrieben.

Was Beschäftigten und Arbeitslosen auf die Seele schlägt, zeigt die aktuelle TK-Stressstudie „Bleib locker, Deutschland“. Bei fast jedem zweiten Erwachsenen in Deutschland ist zwar der Job Stressfaktor Nummer eins (Frauen 43 Prozent, Männer 52 Prozent), direkt danach folgen aber bei vier von zehn Befragten die hohen Ansprüche an sich selbst (Frauen 48 Prozent, Männer 35 Prozent) und jeden Dritten belasten private Konflikte (Frauen 36 Prozent, Männer 33 Prozent). Auf den weiteren Plätzen folgen Krankheit einer nahestehenden Person, finanzielle Sorgen, Haushalt, Kindererziehung, Autofahren, öffentliche Verkehrsmittel sowie die Pflege von Angehörigen.

Dr. Jens Baas, Vorsitzender des Vorstands der TK: „Es zeigt sich immer deutlicher, dass Arbeit nicht nur körperlich sondern auch psychisch belasten kann. Belastung ist aber immer ein Zusammenspiel mehrerer Einflussfaktoren wie zum Beispiel der schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Zudem fehlt vielen Beschäftigten der Ausgleich im Privaten. Statt Stress gesetzlich vermeiden zu wollen, ist es deshalb wichtiger, Rahmenbedingungen für eine flexible Arbeitsorganisation schaffen, die den Bedürfnissen der Beschäftigten gerecht werden. Als Krankenkasse unterstützen wir zudem Unternehmen und Mitarbeiter mit Angeboten der betrieblichen und individuellen Gesundheitsförderung.“

Zum Hintergrund:

Im Auftrag der TK hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.000 Erwachsene in Deutschland im September 2013 zum Thema Stress befragt. Der daraus entstandene Studienband „Bleib locker, Deutschland“ präsentiert die Ergebnisse und steht unter www.presse.tk.de zum kostenlosen Download (Webcode 590190) bereit. Der TK-Gesundheitsreport analysiert jährlich die Krankschreibungen und Arzneimitteldaten der 3,91 Millionen bei der TK versicherten Erwerbspersonen. Dazu zählen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und Empfänger von Arbeitslosengeld I. Der Report 2013 steht unter dem Webcode 516422 auf der Website der TK.

Daten der Gesundheitsberichte der Krankenkassen sind traditionsgemäß nach einer von der Bundesagentur vorgegebenen Standardpopulation alters- und geschlechtsstandardisiert. Ende 2012 verständigten sich die Ersatzkassen auf eine aktualisierte Population. Die im TK-Gesundheitsbericht erfassten Daten sind alle, auch für die Vorjahre, für diese neue Standardpopulation errechnet. Vergleiche mit früheren Ausgaben der TK-Gesundheitsreporte sind jedoch nicht möglich.

Für Rückfragen:

TK-Pressestelle
Tel. 040 - 6909 1783
Fax  040 - 6909 1353
E-Mail pressestelle@tk.de
Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de
Twitter: www.twitter.com/TK_Presse

„Tönissteiner Medienpreis“ – Teilnahme bis 28. Februar

27.01.2014

„Tönissteiner Medienpreis“ – Teilnahme bis 28. Februar
Themenfokus: Wirksamkeit der Suchtrehabilitation

   

Tönisstein. Die AHG Klinik Tönisstein prämiert die besten redaktionellen Beiträge zum Thema „Wirksamkeit der Suchtrehabilitation“. Bewerbungsschluss: 28. Februar 2014. Teilnehmen können Journalisten aller Mediengattungen.

Zum zwölften Mal in Folge schreibt die AHG Klinik Tönisstein den ‚Tönissteiner Medienpreis‘ aus. Der journalistische Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto ’40 Jahre Suchtbehandlung Tönisstein – Wirksamkeit der Suchtrehabilitation‘.

In den vergangenen Jahren ging der Tönissteiner Medienpreis an Redakteure renommierter Medien wie Süddeutsche Zeitung, ProSieben, Focus oder Die Zeit. Mit dem Tönissteiner Medienpreis würdigen die Experten der AHG Klinik Tönisstein journalistisches Engagement zum Thema ‚Suchtrehabilitation‘. „Wir suchen Journalisten, die einer breiten Öffentlichkeit einen Einblick in Suchterkrankungen und deren wirksame Behandlungen geben“, erklärt Oliver Kreh, leitender Psychologe der AHG Klinik Tönisstein.

40 Jahre AHG Klinik Tönisstein – 40 Jahre Innovation in der Suchtbehandlung

Die Preisverleihung wird ein Höhepunkt der Fachtagung der AHG Klinik Tönisstein am 9. April 2014 sein. Diese markiert zugleich das vierzigste Klinikjubiläum. Ziel der jährlichen Veranstaltung ist es, den fachlichen Dialog zwischen Vertretern der Heilberufe, Einrichtungen der Selbsthilfe sowie den Kosten- und Leistungsträgern zu intensivieren.

Beispielhaft für die Innovationen der AHG Klinik Tönisstein wurde dort die Suchttherapie nach einem einzigartigen Kurzzeittherapiekonzept entwickelt und wird seit fast vier Jahrzehnten erfolgreich praktiziert. „40 Jahre Suchtrehabilitation bedeuten für uns neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Behandlungs- und Rehabilitationskonzepten auch über 30.000 Patienten und deren persönliche Schicksale. Mit dem Tönissteiner Medienpreis wollen wir unsere Arbeit in das öffentliche Interesse rücken.

Seriöse Berichterstattung führt zu mehr Verständnis und gesellschaftlicher Akzeptanz für das Krankheitsbild der Abhängigkeit, das wir tagtäglich behandeln“, so Dr. med. Hubert Buschmann, Chefarzt der AHG Klinik Tönisstein.

AHG Klinik Tönisstein – Kurzinfo

Die AHG Klinik Tönisstein ist auf die Behandlung von Suchtkrankheiten spezialisiert. Die Therapie erfolgt nach einem einzigartigen Kurzzeittherapiekonzept. Die 1974 gegründete Klinik ist im nördlichen Rheinland-Pfalz, zwischen Bonn und Koblenz beheimatet. Seit deren Gründung wurden über 30.000 Patienten behandelt. Die AHG Klinik Tönisstein gehört zur Allgemeinen Hospitalgesellschaft AG, AHG, mit Sitz in Düsseldorf. Die AHG ist ein Unternehmen der medizinischen Rehabilitation.

Zur Ausschreibung zugelassen sind alle TV-, Hörfunk- und Presseberichte, Einsendeschluss ist der 28. Februar 2014.

   Bewerbungen an:
   AHG Klinik Tönisstein, Stichwort "Medienpreis",
   Hochstr. 25, 53474 Bad Neuenahr
   email: toenisstein@ahg.de
www.toenisstein.de  und www.wir-machen-unabhaengig.de

Pressekontakt:

Herr Andreas Goros
Tel.: 02641/914-235
agoros@ahg.de

Qualitätskliniken.de erfüllt die Forderungen des Koalitionsvertrages zu Patientensicherheit und Qualitätstransparenz

Montag, 27. Januar 2014,

4QD – Qualitaetskliniken.de GmbH

PRESSEMITTEILUNG

Berlin. Qualitätskliniken.de begrüßt die Qualitätsvorhaben im Bereich der stationären Versorgung des Koalitionsvertrags von SPD und CDU/CSU und unterstützt die Forderung „Die teilweise in Krankenhäusern bereits genutzten OP-Sicherheits-Checklisten werden allgemeiner Standard der Qualitätssicherung.“ „Patientensicherheit als Qualitätsdimension wird schon heute durch vielfältige Maßnahmen des klinischen Risikomanagements in den Krankenhäusern gefördert. Qualitätskliniken.de hat diese Dimension bereits seit vier Jahren für Mitglieder verpflichtend in die Bewertung aufgenommen.“, so der Experte für klinisches Risikomanagement und Patientensicherheit, Dr. Peter Gausmann. Der Geschäftsführer der GRB* erklärt weiter: „Damit reagiert das Portal nicht nur auf die Forderungen der Haftpflichtversicherer, sondern insbesondere auf die Erwartungen der Patienten. Der Nutzen der WHO-Checkliste zur Sicherheit im OP konnte zwischenzeitlich durch Folgeuntersuchungen wissenschaftlich evaluiert werden.“ Bei Qualitätskliniken.de setzen bereits jetzt 88% der Mitgliedskliniken eine solche OP-Sicherheitscheckliste regelhaft ein.

Die Bundesregierung plant weiterhin „eine online einsehbare Vergleichsliste“ zur Krankenhausqualität. Unterschiedliche Anbieter stellen schon heute Informationen aus den Qualitätsberichten und aus Patientenbefragungen im Internet zur Verfügung. Qualitätskliniken.de ist allerdings das einzige Portal, das Informationen aus derzeit vier Dimensionen zu einer Qualitätsbewertung zusammenführt und in einem Ranking abbildet. „Kliniken, die sich an Transparenzportalen wie Qualitätskliniken.de beteiligen und Informationen zur Qualität ihrer Leistungen einer breiten Öffentlichkeit verständlich zugänglich machen, sind mutig und innovativ. Und: sie sind sich ihrer eigenen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten bewusst. Damit sind sie jetzt schon vielen anderen Kliniken einen großen Schritt voraus“, so Christian Lautner, Geschäftsführer der 4QD – Qualitätskliniken.de GmbH.

Für Patienten und ihre Angehörige sind verlässliche und vor allem verständliche Informationen zur Qualität in Krankenhäusern wichtig. Mit dem informativen Vergleichsportal erhalten sie die Informationen, die sie für eine aufgeklärte Entscheidung für ihr Krankenhaus benötigen. „Die Bemühungen der Bundesregierung um mehr Transparenz für den Patienten begrüßen wir daher sehr.“ so Lautner weiter.

*Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH

Qualitätskliniken.de

ist ein werbefreies Internetportal, das Patienten, ihren Angehörigen, einweisenden Ärzten und Krankenkassen eine Entscheidungshilfe bei der Wahl der passenden Klinik bietet. Qualitätskliniken.de hat ein Rankingverfahren zur Bewertung der Klinikqualität entwickelt und schafft eine einmalige Qualitätstransparenz in vier Dimensionen: medizinische Qualität, Patientensicherheit sowie Einweiser- und Patientenzufriedenheit. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Portals geschieht in enger Kooperation mit seinen Mitgliedskliniken, zu denen öffentliche, freigemeinnützige, universitäre und private Einrichtungen gehören.

Das Suchportal von Qualitätskliniken.de:

www.qualitaetskliniken.de

Weitere Informationen zu Qualitätskliniken.de:

www.b2b.qualitaetskliniken.de/unternehmen/

Kontakt:

Christian Lautner

Geschäftsführer

Friedrichstraße 60

10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30 – 32 50 36 – 50

Fax: +49 (0)30 – 2 40 08 99 – 30

E-Mail: c.lautner@qualitaetskliniken.de


Waldburg-Zeil Kliniken vergeben Deutschlandstipendium an der Hochschule Kempten

Kempten/Isny – Erneut unterstützen die Waldburg-Zeil Kliniken Studierende mit dem so genannten „Deutschlandstipendium“. Zum ersten Mal gehört dazu eine Studentin aus Kempten. Anfang Dezember 2013 überreichte Professor Dr. Schmidt, Präsident der Hochschule Kempten, Buket Koyutürk, Studentin der Sozialwirtschaft, an der Hochschule Kempten die Förderurkunde. Im laufenden Wintersemester 2013/14 erhält die ausgezeichnete Studierende 300 Euro monatlich. Die Hälfte dieses Betrags stammt von den Waldburg-Zeil Kliniken, die andere Hälfte vom Bund.

„Wir möchten als Unternehmen auch auf diesem Wege einen Beitrag für die Förderung des Nachwuchses leisten“, so Dr. Stephanie Linder. Dazu gehöre auch eine gewisse finanzielle Unbeschwertheit während des Studiums durch Stipendien. Der Kemptener Hochschule fühlt sich der Klinikverbund nicht zuletzt deshalb verpflichtet, weil immer wieder Absolventinnen und Absolventen der renommierten Hochschule ihre berufliche Laufbahn bei den Waldburg-Zeil Kliniken beginnen. Sie waren bzw. sind unter anderem in den Kliniken in Bad Saulgau oder Aulendorf sowie der Unternehmenszentrale in Neutrauchburg tätig.

Bisher haben die Waldburg-Zeil Kliniken mit dem Deutschlandstipendium ihren Schwerpunkt im Bereich Medizin der Universität Ulm und Tübingen gesetzt. Nach den guten Erfahrungen dort übernimmt der Klinikverbund mit Sitz in Baden-Württenberg nun auch die Förderung an der Hochschule Kempten. In der Stadt an der Iller wird das Stipendium seit drei Jahren verliehen. Gefördert werden damit bundesweit begabte junge Menschen in ihrer akademischen Ausbildung. Zu den Förderkriterien zählen neben bisherigen Leistungen in Schule und Studium auch das gesellschaftliche Engagement sowie der Einsatz im sozialen Umfeld.