Dezember, 2013

 

Polnische Ärzte auf dem Vormarsch

Wien. Das ablaufende Jahr 2013 brachte eine neue Qualität in dem sich am dynamischsten entwickelnden Sektor der Weltwirtschaft, im medizinischen Tourismus. Unter den Ländern, die dort seit Jahren tätig sind, erschien Polen, das sich in diesem Bereich spezialisierten möchte.

Das Projekt des polnischen Wirtschaftsministeriums, den medizinischen Tourismus zu einer der polnischen Export-Spezialitäten zu machen, wird seit März 2012 realisiert. Es wurde für drei Jahre geplant, so dass Ende 2013 die Hälfte der Zeit seiner Umsetzung abgelaufen ist. Die erste Hälfte der Umsetzung des Projekts wurde vor allem für die Marketing- und Werbemaßnahmen sowie für Auslandsreisen gewidmet. Es gab auch Werbungen in der ausländischen Presse, nach Polen wurden potenzielle Geschäftspartner und Journalisten eingeladen.

Ganz anders wird das Jahr 2014 aussehen, in dem Reisemaßnahmen kumuliert werden. Vertreter von über 40 medizinischen Zentren, Sanatorien, werden an Fachmessen und Business-Missionen in sieben Ländern, an die die Werbung gerichtet ist, d. h. in Deutschland, Russland, Skandinavien, Groß Großbritannien und den USA, sowie an der Branchenmesse in Dubai teilnehmen. Während Wirtschaftsmissionen werden im Jahre 2014 in Deutschland, Großbritannien , Dänemark, Schweden und Norwegen Treffen mit Vertretern von Unternehmen aus den jeweiligen Ländern geplant, die an Unternehmensbeziehungen auf dem Gebiet des medizinischen Tourismus interessiert sind. In jedem der sieben Länder werden in der Fachpresse wahrscheinlich in diesem Jahr Werbungen für Polen als einem ausgezeichneten Ort für Behandlung, Rehabilitation und Erholung erscheinen.

In 2014 werden auch die vollständig von der polnischen Seite finanzierten Reisen ausländischer Gäste nach Polen organisiert werden, die für polnische medizinische Beratungsstellen interessiert sind. Am 27.-29. Mai wird eine Gruppe von ausländischen Journalisten aus sieben Ländern und am 02.-04. Dezember eine Gruppe von Geschäftspartnern kommen. Jeder Interessierte ist willkommen.

Informationsquelle: www.polandmedicaltourism.com

Rückfragehinweis:
   European Center for Enterprise
   Ada Kostrz-Kostecka
   mailto:akostrz-kostecka@eucp.pl
   Tel. +48 693 849 096
   Anschrift:
   Kopernika 34
   00-336 Warschau
   Polen

MEDIAN Kliniken stellt personelle Weichen in Hessen und an der Mosel neu

   

Berlin. Mit wichtigen personellen Veränderungen startet MEDIAN Kliniken im Bereich Hessen/Rheinland-Pfalz ins neue Jahr. Ziel der Maßnahmen an der Spitze der beiden Geschäftsbereiche ist es gerade in diesen Regionen, die Stellung von MEDIAN im Rehabilitationswesen nicht nur langfristig zu sichern, sondern auszubauen.

Neu ins Unternehmen gekommen ist André Eydt (43), der künftig als Geschäftsbereichsleiter die Verantwortung für die Entwicklung der MEDIAN Kliniken in Hessen tragen wird. Eydt kann auf vielseitige Erfahrungen zurückgreifen. So leitete er bisher dreizehn Kliniken, darunter elf Akutkliniken. Außerdem war er in den zurückliegenden beiden Jahren Vorsitzender der Geschäftsführung der HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken GmbH. Eydt stammt aus Bad Hersfeld und hat in Bielefeld erfolgreich Betriebswirtschaftslehre studiert und das Studium mit einem Prädikatsexamen beendet. Sein beruflicher Weg führte ihn über Kliniken im Raum Uelzen und Bad Bevensen, Bad Berka und Fulda nach Bad Neustadt a.d. Saale und nun zu MEDIAN Kliniken.

André Eydt löst Olaf Meier ab, der bisher die MEDIAN Belange in Hessen und am Oberrhein vertrat. Der Diplomökonom und Industriekaufmann hat seine neue Tätigkeit als Geschäftsbereichsleiter für den Geschäftsbereich Süd (Mosel, Baden-Württemberg und Bayern) bereits aufgenommen. Er ist Nachfolger von Stefan Fiedler,der bis vor Kurzem für die Region Mosel verantwortlich war. Fiedler war aus dem Unternehmen ausgeschieden, um neue Aufgaben im Akutbereich in den neuen Ländern zu übernehmen. Zum MEDIAN Team auf dem Kueser Plateau ist ferner Eva-Maria Bergerfurth als Klinikdirektorin für das MEDIAN Reha-Zentrum Bernkastel-Kues gestoßen. Die aus Bocholt stammende Diplom-Betriebswirtin, die sich auch zur Wirtschaftsmediatorin ausbilden ließ, hat sich in der zurückliegenden Zeit insbesondere als Verwaltungsleiterin bzw. Geschäftsführerin eines Fachklinikums einen hervorragenden Namen gemacht.

Pressekontakt:

Volker Koop, MEDIAN Presse
Mobilfunk: +49(0) 170 - 49 88 439
Tel: +49(30) 22 62 02 60
Fax: +49(30) 22 62 02 61
Homepage:www.volker-koop.de

Wie zugänglich ist die Rehabilitation? Die DEGEMED klärt am 15.01.2014 in Berlin auf!

Können wir mit dem Zugangsverfahren in die Rehabilitation zufrieden sein? Wer ist Türsteher und wer ist Türöffner? Nicht immer folgen Fallsteuerung und -zuweisung transparenten Kriterien.

Die DEGEMED beschäftigt sich im Jahr 2014 intensiv mit diesen Themen und organisiert die Veranstaltung „Zugang in die Rehabilitation“ am 15.01.2014 in Berlin.

Die Inhalte der Veranstaltung reichen von den Antragsverfahren der Träger über das Entlassungsmanagement von Sozialdiensten. Auch Kinder und Jugendliche rücken in den Fokus. Die Ablehnungsquoten sind bei diesen am höchsten! Woran liegt das und was muss sich ändern?

Die Fachtagung ist eine gemeinsame Veranstaltung von DEGEMED und DVSG.
Zielgruppe sind Sozialdienste im Gesundheitsbereich, Ärzte sowie Mitarbeiter aus Rehabilitationseinrichtungen. Für Ärzte sind Fortbildungspunkte beantragt.

Den Programmflyer finden Sie HIER als PDF-Datei zum herunterladen.

DEGEMED e.V.
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel.: 030 284496-6
Fax: 030 284496-70
E-Mail: degemed@degemed.de


Deutsche Tinnitus-Liga e. V.: Vizepräsident Prof. Gerhard Goebel erhält Bundesverdienstorden

Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) gratuliert ihrem Vizepräsidenten Prof. Dr. Dr. med. Gerhard Goebel zur Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Am 16. Dezember 2013 überreichte Staatsminister Dr. Marcel Huber Prof. Goebel diese Auszeichnung, mit der Bundespräsident Joachim Gauck dessen besonderes bürgerschaftliches Engagement würdigt.

Staatsminister Dr. Marcel Huber (links) übergibt Prof. Gerhard Goebel den Bundesverdienstorden als Würdigung für dessen Leistungen und überaus großes Engagement für Tinnitus-Betroffene.

Staatsminister Dr. Marcel Huber (links) übergibt Prof. Gerhard Goebel den Bundesverdienstorden als Würdigung für dessen Leistungen und überaus großes Engagement für Tinnitus-Betroffene.

Staatsminister Dr. Marcel Huber übergab Prof. Gerhard Goebel im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz in München das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. „Prof. Goebel hat maßgeblich daran mitgewirkt, dass sich die Behandlung von Menschen mit Tinnitus und/oder Morbus Menière in Deutschland in sehr guter Weise entwickeln konnte. Dank seiner Bemühungen kann heute auf vielfältige epidemiologische Daten zurückgegriffen werden. Diese hieraus gewonnenen Erkenntnisse geben wertvolle Impulse für die ambulante Behandlung von Tinnitus-Patienten. Mit der Auszeichnung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erfahren seine Leistungen und sein überaus großes Engagement eine gebührende Würdigung“, so Staatsminister Dr. Huber in seiner Laudatio. Diese Verdienstauszeichnung stellt die höchste Anerkennung dar, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht, und sie soll die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf hervorragende Leistungen für das Gemeinwesen lenken. Der Bundespräsident verlieh dem Tinnitus-Experten den Bundesverdienstorden auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. gratuliert ihrem Vizepräsidenten Prof. Goebel herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung, die sein außergewöhnliches Engagement für Tinnitus-Betroffene würdigt. „Ich freue mich von ganzem Herzen für Prof. Goebel, dass er diese bedeutende Auszeichnung erhalten hat. Er begleitet die Deutsche Tinnitus-Liga schon seit mehr als 20 Jahren, und wir sind stolz, einen so außergewöhnlichen Experten in unseren Reihen zu haben. Ich kenne ihn schon seit langen Jahren als Wegbegleiter und schätze sein Fachwissen und seine Kompetenz“, sagt Volker Albert, Präsident der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. „Wir freuen uns sehr über die Verleihung des Bundesverdienstordens an Prof. Gerhard Goebel für sein ehrenamtliches Engagement und für seine Verdienste um das Thema Tinnitus. Wir begrüßen es sehr, dass sein immenser Einsatz für Tinnitus-Betroffene auf diese Weise gewürdigt wird“, so DTL-Geschäftsführer Michael Bergmann.

Prof. Dr. Dr. med. Gerhard Goebel ist seit 2002 Ehrenmitglied, Vizepräsident und Vorsitzender des Fachlichen Beirats der Deutschen Tinnitus-Liga e. V.  Er ist Professor für HNO-Heilkunde und Facharzt für Innere und Psychotherapeutische Medizin. Als Oberarzt und ab 1999 als Chefarzt der Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee baute er neben seiner Selbsthilfearbeit den Schwerpunktbereich Tinnitus der Klinik auf. Gleichwohl er seit Anfang dieses Jahres im Ruhestand ist, ist er dort weiterhin beratend tätig.


VdK prüft Pflege-Verfassungsbeschwerde

18.12.2013

VdK-Präsidentin Mascher: „Pflege ist eine Frage der Menschenwürde“

Der Sozialverband VdK prüft die juristischen Möglichkeiten, Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht zur Verbesserung der Pflege einzulegen. VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: „Sollte sich hier irgendeine realistische Möglichkeit ergeben, werden wir klagen.“ Grundlage ist die Dissertation der Regensburger Juristin Susanne Moritz, die wegen der offenkundigen Missstände in deutschen Pflegeheimen die Grundrechte der Pflegebedürftigen verletzt sieht. Der Staat missachte durch seine bisherige Untätigkeit seine Schutzpflichten. Ein Urteil des Verfassungsgerichts würde eine Aufforderung an den Gesetzgeber bewirken, Abhilfe zu schaffen. Moritz kommt zum Schluss, dass jeder potentiell Pflegebedürftige den Klageweg bis zum Bundesverfassungsgericht beschreiten könne – deshalb erwägt der VdK ein Musterverfahren.

„Pflege ist eine Frage der Menschenwürde“, betonte Mascher, deshalb dürfe die längst überfällige Reform der Pflegeversicherung in der neuen Regierungskoalition nicht wieder aufgeschoben werden. Zwar sei die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, der vor allem die Situation von Demenzkranken verbessern soll, für diese Legislaturperiode angekündigt worden, vorerst würden aber nur „kurzfristige Leistungsverbesserungen“ in Aussicht gestellt. Der VdK befürchtet deshalb, dass wieder nur hier und da kleine Verbesserungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen beschlossen werden. „Der VdK fordert eine große Pflegereform, das System der Pflegeversicherung muss komplett umgebaut werden“, sagte Mascher. „Hier ist der neue Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in der Pflicht. Pflegebedürftige können nicht länger warten.“ Der VdK drängt zur Eile, weil eine Pflegereform unter Berücksichtigung des Gesetzgebungsverfahrens frühestens nach 30 Monaten greift.

Die Mehrkosten durch den Umbau der Pflegeversicherung von geschätzt 5 Milliarden Euro jährlich zahlen sich nach Auffassung des Sozialverbands VdK aus. Denn mit einer besseren Finanzierung von häuslichen und ambulanten Strukturen könnte auf Dauer die Angehörigenpflege gestärkt und der Trend zum Heim gebremst werden. „Ein Weiterwurschteln im bisherigen System wird zum Kollaps führen“, warnte Mascher.

Eine große Pflegereform muss nach Auffassung des VdK von einer Infrastrukturoffensive begleitet werden, damit jeder Pflegebedürftige so lange wie möglich in seiner gewohnten Umgebung leben kann. Neben altersgerechten Konzepten für Wohnen, Verkehr, Bauen und Versorgung gehöre auch die kostendeckende Finanzierung und der Ausbau von geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen und von Pflegestützpunkten zur wohnortnahen und neutralen Beratung von Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen auf die Tagesordnung von Bund, Ländern und Kommunen.

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VdK-Pressemitteilung

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verantwortlich: Cornelia Jurrmann
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Sozialverband VdK Deutschland
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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ZERCUR GERIATRIE als Fortbildungsstandard weiter auf Wachstumskurs

Pressemitteilung 14-2013 (18.12.2013)

  

Zahl der Anbieter des vom Bundesverband Geriatrie e.V. entwickelten und zertifizierten Fortbildungsprogramms auf 60 gewachsen

 Das Programm ZERCUR des Bundesverbands Geiatrie e.V. hat sich in wenigen Jahren zum Standardelement der Fortbildung und damit zur Qualitätssicherung in der Altersmedizin entwickelt. „Sowohl die Zahl von mehreren Tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die das 2005 etablierte ZECUR GERIATRIE absolviert haben, wie auch die Tatsache, dass wir im Dezember den 60. Anbieter für Basiskurse zertifizieren konnten, belegen das Interesse und den hohen Standard sowie die Praxistauglichkeit dieses Programms“, so Verbandsgeschäftsführer Dirk van den Heuvel. Gerade im interdisziplinär arbeitenden therapeutischen Behandlungsteam in der Geriatrie ist die permanente und zugleich gemeinsame Weiterqualifikation unumgänglich. Nach Einschätzung von Anke Wittrich zeige das große Interesse an ZECUR, dass dieser Anspruch trotz der hohen Arbeitsbelastung auch umgesetzt wird. „Durch eine ständige Weiterentwicklung des Programms können wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf ihre konkreten Anforderungen in der Praxis zugeschnittenes Wissen vermitteln, ergänzt die stellvertretende Geschäftsführerin des Verbands.

Der ZERCUR GERIATRIE – Basislehrgang ist eine vom Bundesverband Geriatrie entwickelte   Fortbildung für alle Mitglieder des therapeutischen Teams. Im Rahmen dieses Lehrgangs werden von Praktikern aus der Geriatrie die wichtigsten Themen aus dem Bereich der Geriatrie und ihre Zusammenhänge bzw. Umsetzung im therapeutischen Team in kompakter Form vermittelt. Der Bezug zur Praxis wird dabei noch durch einen separaten Hospitationstag unterstrichen. Durch den modularen Aufbau konnte die von den Einrichtungen gewünschte Flexibilität der Fortbildung umgesetzt werden.

Der Lehrgang wird vom Bundesverband zertifiziert, d.h. die Durchführung vor Ort muss den bundesweiten Vorgaben sowohl inhaltlich, organisatorisch und insbesondere qualitativ entsprechen. Dazu wird die konkrete Umsetzung des vorgegebenen Ausbildungsplans kontrolliert. Zudem muss die Qualifikation der jeweils eingesetzten Dozenten nachgewiesen werden.

Nähere Informationen zum ZERCUR GERIATRIE Basiskurs sowie zu dem darauf aufbauenden Programm ZERCUR GERIATRIE Fachweiterbildung Pflege finden sich auf der Webseite des Bundesverbands Geriatrie e.V..

 

Bundesverband Geriatrie e.V.

Vorstandsvorsitzender: Herr Dipl.-Kfm. Ansgar Veer

Geschäftsführer: Dirk van den Heuvel

Reinickendorfer Straße 61

13347 Berlin

Tel.: 030 / 339 88 76 – 10

Fax: 030 / 339 88 76 – 20

E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de

http://www.bv-geriatrie.de


Rückenschmerzen und Psyche: BDP-Kampagne „Gesunde Arbeit“ mit neuem Flyer zur Volkskrankheit Rückenschmerz

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen Pressemitteilung Nr. 15/13 17. Dezember 2013

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) weist erneut drauf hin, dass über 85 Prozent der Rückenschmerzen mit psychischen Ursachen verbunden ist. „Hier sehe ich große Möglichkeiten der Psychologie für die Prävention“, erklärt BDP-Präsidentin Sabine Siegl. „Gerade im betrieblichen Gesundheitsmanagement bietet die Psychologie noch viel Potenzial und Einsparmöglichkeiten. Jeder Fehltag, der in den Unternehmen verhindert wird, zahlt sich aus – nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für den Mitarbeiter.“

 In der neuen Broschüre für Führungskräfte wird klar formuliert, dass es mehr braucht, als ergonomische Möbel oder Mitarbeiter in die „Rückenschule“ zu schicken. Gerade die neuen Formen der Arbeit mit Aufgaben von hoher Komplexität, starkem Zeitdruck, häufigen Unterbrechungen bzw. ständiger Erreichbarkeit gelten als Ursache von Stress, Verspannungen und Rückenschmerz. „Maßgeschneiderte“ psychologische Beratung und Unterstützung wirkt dagegen nachhaltig. Kurse zur Stressbewältigung können allerdings nur ein Teil von Maßnahmen dagegen sein.

Rückenprobleme stehen oft in direktem Zusammenhang mit dem Betriebsklima.

Insbesondere das Führungsverhalten beeinflusst maßgeblich die Gesundheit der Mitarbeiter. Entscheidend dabei ist auch die Wertschätzung, die Führungskräfte gegenüber dem eigenen Team ausstrahlen. Viele Betriebe haben nicht das nötige Know-how, die belastenden Situationen zu erkennen und gegenzusteuern.

Bei der notwendigen Entwicklung zu einer zukunftsfähigen Organisation gilt es, konstruktiv und neutral gruppendynamische Prozesse anzustoßen und sensibel zu steuern. Kleine und große Unternehmen können sich durch die Etablierung effektiver Maßnahmen gegen psychische Belastungen und Rückenschmerz einen starken Wettbewerbsvorteil sichern.

 Der BDP verstärkt sein Engagement für das betriebliche Gesundheitsmanagement. In seiner Kampagne „Gesunde Arbeit“ erscheint heute die fünfte Broschüre der Reihe zum Download unter folgendem Link:

www.bdp-verband.de/bdp/archiv/gesunde-arbeit/BDP-Broschuere-07-Ruecken.pdf

Bereits erschienen sind unter anderem: „Burnout“, „Führung und Gesundheit“; „Gefährdungsbeurteilung“, „Gesunde Arbeitsbedingungen“, „EAP“ und „Stress“.

Alle Broschüren stehen kostenfrei unter www.bdp-verband.de/gesunde-arbeit zum Download bereit. Sieben weitere Publikationen sind noch geplant, die auf derselben Webseite kostenfrei abonniert werden können.

Diese Pressemitteilung steht auch als PDF zur Verfügung:

www.bdp-verband.de/bdp/presse/2013/15_BDP_Pressemitteilung.pdf

Ansprechpartner für die Presse:

Alenka Tschischka, Pressereferentin, a.tschischka@bdp-verband.de Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin Tel. 030 – 209 166 620

Fax: 030 – 209 166 680

Über den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP):

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) vertritt die beruflichen und politischen Interessen der niedergelassenen, angestellten und beamteten Psychologen und Psychologinnen aus allen Tätigkeitsbereichen. Diese sind unter anderem: Gesundheitspsychologie, Klinische Psychologie, Psychotherapie, Schulpsychologie, Rechtspsychologie, Verkehrspsychologie, Wirtschaftspsychologie, Umweltpsychologie und Politische Psychologie. Der BDP wurde 1946 gegründet und ist Ansprechpartner und Informant für Politik, Medien und Öffentlichkeit. Rund

11500 Mitglieder sind im BDP organisiert.

Besuchen Sie den BDP im Internet:

www.bdp-verband.de


Auch der Weihnachtsmann braucht Abwechslung

 

Gesetzliche Unfallversicherung veröffentlicht Präventionsfilm zu psychischen Belastungen bei der Arbeit

17.12.2013

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat heute einen Kurzfilm zu psychischen Belastungen am Arbeitsplatz veröffentlicht. Die Hauptrolle übernimmt passend zur Jahreszeit der Weihnachtsmann.

Auch ein Weihnachtsmann braucht Abwechslung.

Jedes Jahr dieselbe Leier: Von Stadt zu Stadt, von Land zu Land eilt der Weihnachtsmann um die Welt, um all die Geschenke zu verteilen, die auf den Wunschzetteln stehen. Seit Jahrhunderten schon klettert er auf die ewig gleichen Dächer und Schornsteine. Abwechslung? Fehlanzeige. Schon bedroht die Monotonie das seelische Gleichgewicht des Weihnachtsmanns, da nimmt seine Geschichte eine unerwartete Wendung.

„Wir wollen mit einem Augenzwinkern auf ein eigentlich ernstes Thema aufmerksam machen“, sagt Gregor Doepke, Leiter Kommunikation der DGUV. „Ziel des Films ist es, Arbeitgeber und Versicherte für psychische Belastungen bei der Arbeit zu sensibilisieren – in diesem Fall mangelnde Abwechslung und einseitige Belastung.“

Hintergrund ist die zunehmende Bedeutung des Themas für die betriebliche Prävention. So muss der Arbeitgeber bei der Beurteilung von Risiken für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb auch psychische Belastungen berücksichtigen. Das hat der Gesetzgeber vor wenigen Monaten im Arbeitsschutzgesetz präzisiert. Unterstützung erhalten Arbeitgeber in Präventionsfragen von ihrer Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse.

Der Film wurde in Kooperation mit der Filmakademie Ludwigsburg realisiert. Produktion: DOMAR Film GmbH, Regie: Alexander Landsberger, Produzenten: Dominik Utz & Martin Schwimmer. Weitere Filme werden voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Thema psychische Belastungen finden Sie hier .

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) – Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen

Mittelstraße 51

10117 Berlin

Tel.: 030 288763800

Fax: 030 288763818

E-Mail: newsletter@dguv.de

Internet: http://www.dguv.de

Infoline der gesetzlichen Unfallversicherung: Allgemeine Informationen zu Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten sowie Berufsgenossenschaften und Unfallkassen unter

Telefon: 0800 60 50 40 4 und per E-Mail unter info@dguv.de


Landesbehindertenbeauftragter NRW: Änderungen für Menschen mit Behinderung mit Bund jetzt möglich!

Nach der Entscheidung für eine Große Koalition ruft der NRW-Behindertenbeauftragte Norbert Killewald Politik und Verbände auf, die Chancen zu nutzen, die der Berliner Koalitionsvertrag für Verbesserungen der Lebensqualität für Behinderte bietet.

„Der Koalitionsvertrag bietet die Möglichkeit, dass endlich Schluss sein kann mit dem Zuständigkeitswirrwarr zwischen Krankenkassen, Pflegekassen, Rentenversicherung, Unfallkasse, Sozialamt und anderen“, erläutert Killewald. „Das heißt: Wenn Eltern eines behinderten Kindes einen Antrag auf Therapie stellen wollen, ist es denen egal wer bezahlt. Wichtig ist, dass die Unterstützung sofort kommt und nicht erst ein halbes Jahr ins Land geht.“

Der von CDU, CSU und SPD vorgelegte Koalitionsvertrag ermöglicht an vielen Stellen eine Verbesserung in der Behindertenpolitik.

Killewald setzt auf den Koalitionsvertrag und fordert alle Beteiligten auf, sich in diesem Sinne zu engagieren: „Die geplante Entlastung der Kommunen in NRW bei der Eingliederungshilfe kann auch dazu beitragen, dass beim Thema der inklusiven Gesellschaft der Blick endlich wieder etwas weg vom Geld hin zum Inhalt gelingen kann.“

In diesem Sinne begrüßt der Landesbehindertenbeauftragte auch die Arbeit der Arbeitsgruppe zwischen Land und Kommunen in Sachen inklusiver Schulen. Norbert Killewald: „Es muss unbedingt klappen, die Kostenverteilungsfrage in den nächsten Wochen gütlich zu regeln, damit das inhaltliche Gelingen des gemeinsamen Unterrichts von nichtbehinderten und behinderten Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen kann.“

Kontakt:
Der Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung
Dienstsitz: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW
Fürstenwall 25
40219 Düsseldorf
Telefon: 0211 855 3008
Fax: 0211 855 3037
Redaktion:
Caroline Blome
Kerstin Wonnemann


Reha Zentrum Gyhum wird MEDIAN Klinik

16.12.2013 | 20:00 

MEDIAN baut flächendeckende Versorgung aus

   

Berlin . MEDIAN Kliniken setzt weiter auf Wachstum und baut sein flächendeckendes Rehabilitationsangebot aus: Das in Berlin beheimatete Gesundheitsunternehmen hat einen Vertrag über den Erwerb des Reha Zentrums Gyhum unterzeichnet.

Zu dem 1988 gegründeten Reha Zentrum in Niedersachsen gehören die Fachkliniken für Orthopädie mit ca. 130 Betten, für Geriatrie mit rund 105 Betten und für Neurologie – Phase C und D – mit 81 Betten sowie eine geriatrische Akutabteilung mit 22 Betten.

Die mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen jährlich rund 5.500 Patientinnen und Patienten stationär und ambulant. Hartmut Hain, Geschäftsführer (CEO) von MEDIAN unterstrich: „Die medizinische Reputation des Hauses war für unsere Kaufentscheidung von wesentlicher Bedeutung. Durch die Kombination der angebotenen Fachrichtungen besteht die Möglichkeit zur ganzheitlichen Versorgung gerade älterer Patienten, die häufig mehrere Krankheitsbilder aufweisen. Wir sehen darin eine attraktive Möglichkeit, unser medizinisches Profil als führender Reha-Anbieter in Deutschland noch weiter zu schärfen.“

Einen weiteren Pluspunkt stellt die gute Erreichbarkeit des Reha-Zentrums Gyhum dar; über die Autobahn A 1 erreicht man die Klinik sowohl von Hamburg als auch von Bremen in jeweils 35 bis 45 Auto-Minuten. Zudem liegt Gyhum in der Mitte zwischen den bestehenden MEDIAN Rehabilitationskliniken in Bad Oeynhausen, Kalbe und Wismar, so dass MEDIAN mit diesem Erwerb künftig flächendeckend in Norddeutschland vertreten ist. Für Gäste mit erhöhten Komfortansprüchen und Privatpatienten gibt es im Reha Zentrum Gyhum eine separate Station, die sich in Ausstattung und Service durch zusätzlichen Komfort auszeichnet. Dieser Bereich soll perspektivisch als zusätzliches MEDIAN Premium-Angebot noch weiter aufgewertet werden.

Über den Kaufpreis für das Reha Zentrum Gyhum ist Stillschweigen vereinbart worden. Zudem steht der Erwerb noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung.

Pressekontakt:

Volker Koop, MEDIAN Presse

Mobilfunk: +49(0) 170 - 49 88 439
Tel: +49(30) 22 62 02 60
Fax: +49(30) 22 62 02 61
Homepage:www.volker-koop.de