April, 2013

 

Asklepios Kliniken behandeln 2012 mehr Patienten

30.04.2013 |

Investitionen in Qualität der medizinischen Versorgung

   

Hamburg. Asklepios hat seine Aktivitäten im deutschen Gesundheitsmarkt ausgebaut und konnte im Geschäftsjahr 2012 beim Umsatz und im Ergebnis zulegen. So konnten die Kliniken die Zahl der Patienten im Vergleich zum Vorjahr um +14,7 Prozent auf fast zwei Mio. steigern.

Der Umsatz stieg um 16,5 Prozent auf nunmehr 3,0 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,6 Mrd. Euro) an. Hier wirken sich erstmals ganzjährig vor allem die neu akquirierten Kliniken der MediClin AG aus. Das organische Wachstum in Höhe von 3,4 Prozent kam durch neue medizinische Angebote, Belegungssteuerung und leistungsgerechte Vergütungsvereinbarungen zustande.

Trotz des bundesweiten Trends steigender Tarifabschlüsse sowie des anhaltend hohen Preisdrucks aufgrund von Mehrleistungsabschlägen für Krankenhausleistungen, stieg das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Mietaufwendungen (EBITDAR) insbesondere aufgrund der erstmaligen ganzjährigen Berücksichtigung der MediClin AG um 33,5 Prozent auf 322,9 Mio. Euro (Vorjahr: 241,8 Mio. Euro). Die korrespondierende operative Marge erhöhte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent. „Die Steigerung der Marge ist unseres Erachtens insbesondere vor dem Hintergrund des allgemeinen Marktumfelds sowie einiger operativer Herausforderungen und die damit einhergehenden erforderlichen Restrukturierungen als erfreulich anzusehen“, so Stephan Leonhard, stellvertretender Konzerngeschäftsführer und CFO.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt 163,8 Mio. Euro bei einer Marge von 5,5 Prozent (Vorjahr: 134,2 Mio. Euro bzw. 5,2 Prozent). Der Konzernjahresüberschuss verbesserte sich von 35,7 Mio. Euro (ohne Sondereffekte lag der Konzernjahresüberschuss bei 87,0 Mio. Euro) in 2011 auf Mio. 112,9 EUR im Geschäftsjahr 2012. Die Umsatzrendite im Geschäftsjahr 2012 beträgt 3,8 Prozent.

Solide Bilanz- und Finanzierungsstruktur; Eigenkapitalquote 32,2 Prozent

Die Asklepios-Gruppe erwirtschaftete 2012 einen Netto-Cashflow von 225,5 Mio. Euro, der zu einem wesentlichen Teil für Investitionen in den Bestand sowie die Rückführung von Finanzverbindlichkeiten eingesetzt wurde. Zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2012 belief sich die Nettoverschuldung auf 625,4 Mio. Euro, wovon 118,4 Mio. Euro auf nachrangiges Kapital entfielen. Der Verschuldungsgrad liegt damit beim 2,3-fachen des EBITDA.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2012 verfügte der Konzern mit einer Eigenkapitalquote von 32,2 Prozent über eine solide Finanzstruktur. Der Asklepios-Gruppe stehen liquide Mittel in Höhe von 145,9 Mio. Euro sowie ungenutzte Kreditlinien von mehr als 209 Mio. Euro zur Verfügung, um auch zukünftig Investitionen insbesondere in die Qualität der medizinischen Versorgung vorzunehmen.

Im Konzernverbund verfügt die Asklepios-Gruppe über weiteres Potential

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Asklepios erste Erfolge in der Integration der MediClin AG in die Asklepios-Gruppe erreichen. Eine Etablierung von gemeinsamen regionalen Strukturen konnte zudem bereits einen Mehrwert erzielen.

„Der Konzernverbund bietet auch unseren Mitarbeiter und Einrichtungen Möglichkeiten, wie sie in kleineren Strukturen nicht darstellbar sind“, so Dr. Ulrich Wandschneider, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung und betont hierbei: „Diese Chancen werden wir im Rahmen unseres Effizienzprogramms nextStep noch mehr nutzen, damit wir weiterhin der zunehmenden Nachfrage nach medizinischer Leistung auf höchstem Niveau entsprechen zu können.“

Ausblick

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen haben sich für 2013 gegenüber dem Vorjahr nicht verbessert – für die gesamte Branche gelten noch immer die anspruchsvollen wirtschaftlichen Herausforderungen angesichts weiter steigender Kosten fort. Asklepios fokussiert sich daher weiterhin konzernweit auf die Themen Qualität, Effizienz (bspw. durch Standardisierungen) und Kostenoptimierung. Viele Aktivitäten und Einzelmaßnahmen werden in dem Effizienzprogramm „nextStep“ zusammengefasst. Die damit verbundenen Investitions- und Restrukturierungsprogramme haben eine hohe Priorität und werden zügig umgesetzt. Mit diesen gezielten Aktivitäten sichert Asklepios weiterhin das organische Wachstum. Externes Wachstum wird durch die Übernahme von Einrichtungen nur dann generiert, sofern diese regional und strategisch in den Konzernverbund passen und ein entsprechendes Ertragspotential vorweisen. — Der Gesundheitskonzern Asklepios Kliniken GmbH zählt zu den drei größten privaten Betreibern von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Die Klinikgruppe verfolgt eine verantwortungsvolle, auf hohe Qualität und Innovationskraft ausgerichtete nachhaltige Wachstumsstrategie. Auf dieser Basis hat sich Asklepios seit der Gründung vor über 25 Jahren dynamisch entwickelt. Aktuell verfügt die Gruppe bundesweit über 140 Gesundheitseinrichtungen und beschäftigt mehr als 45.000 Mitarbeiter. Im vergangenen Geschäftsjahr 2012 wurden rund 2 Mio. Patienten in Einrichtungen der Asklepios-Gruppe behandelt.

   Besuchen Sie Asklepios im Internet, auf Facebook oder Youtube:
www.asklepios.com;
www.facebook.com/asklepioskliniken;
www.youtube.com/asklepioskliniken

Pressekontakt:

Thomas Pfaadt
Konzernbereichsleiter Finanzierung & Investor Relations
Tel.: +49 6174 90-1192 - Fax: +49 6174 90-1110
t.pfaadt@asklepios.com; www.asklepios.com/ir

Rudi Schmidt
Konzernbereichsleiter Unternehmenskommunikation & Marketing
Tel.: +49 (040) 18 18-82 66 30 - Fax: +49 (040) 18 18-82 66 39
24-Stunden-Rufbereitschaft Pressestelle: +49 (040) 18 18-82 88 88
presse@asklepios.com; www.asklepios.com

Rechtzeitig zur Beratungsstelle: Mütter- oder Mutter-Kind-Kur – Endspurt für Kurplätze in der Ferienzeit

Pressemitteilung

Berlin, 29. April 2013. Erschöpfte oder kranke Mütter, die eine Mütter- oder Mutter-Kind-Kur in den Schulferien anstreben, sollten sich rechtzeitig an eine der rund 1.300 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände im Müttergenesungswerk (MGW) wenden. Hier erhalten sie kostenlose Hilfe bei der Beantragung und bei der Klinikwahl. Für die Sommerschulferien gibt es nur noch wenige der sehr begehrten Plätze.

„Kurmaßnahmen sind das ganze Jahr über möglich“, betont Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes in Berlin. „Wir raten Müttern deshalb, sich nicht wegen der Kinder auf die Ferienzeit zu konzentrieren, aber sich und ihre Erkrankung ernst zu nehmen.“ Die Indikation oder der Schwerpunkt der Kurmaßnahme müssen das wichtigste Auswahlkriterium sein, so Schilling weiter. Die Mütter müssen die für sie passende Maßnahme machen, damit sie effektiv hilft.

Beratungsstellen im MGW-Verbund können über das MGW-weite interne Buchungssystem unter 78 anerkannten Kliniken die passende für die Mütter finden. „In den Mutter-Kind-Kliniken wird außerhalb der Ferienzeit auch schulbegleitender Unterricht angeboten, so dass die Kinder – wenn nötig – in ihrem schulischen Lernstoff bleiben.“

Unter dem Dach des Müttergenesungswerkes arbeiten rund 1.300 Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände (AWO, DRK, EVA, KAG, DPWV) und 78 anerkannte Kliniken in der Therapeutischen Kette aus kostenloser Beratung, Mütter- oder Mutter-Kind-Kurmaßnahme und Nachsorge zusammen.

„Mütter sollten eine Kurmaßnahme dann machen, wenn sie sie brauchen und sich gegebenenfalls mehrere Terminmöglichkeiten überlegen“, so Schilling weiter, „die Kostenzusage der Krankenkasse gilt mehrere Monate.“

Weitere Informationen zu Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen sowie die Attestformulare unter: www.muettergenesungswerk.de oder Kurtelefon: 030 330029-29

Kontakt: Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

Bergstraße 63, 10115 Berlin
Katrin Goßens, Tel.: 030 330029-14

presse@muettergenesungswerk.de, www.muettergenesungswerk.de


Palliativmedizin muss ein Schwerpunkt künftiger Gesundheitspolitik in Deutschland werden

Montag, 29. April 2013

Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)

 VOLLVERSAMMLUNG AM 26./27. APRIL 2013

Münster/Bonn – „Der Ausbau einer flächendeckenden und differenzierten Versorgungsstruktur für schwerstkranke und sterbende Menschen auf der Grundlage heutiger Erkenntnisse mit Möglichkeiten der Hospizbewegung und Palliativmedizin muss ein Schwerpunkt künftiger Gesundheitspolitik in Deutschland werden.“ Diese Forderung steht im Zentrum der Erklärung „Leben bis zuletzt – Sterben in Würde“, die die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) am Freitag, dem 26. April, in Münster verabschiedet hat. Das ZdK erwartet eine solche Weichenstellungen vom nächsten Deutschen Bundestag und der nächsten Bundesregierung.

Gegenwärtige Entwicklungen in Gesellschaft und Medizin, so das ZdK, forderten dazu heraus, die Würde des Menschen im Alter und im Sterben zu sichern. „Das Ende des Lebens ist der Tod eines Menschen, nicht aber sein Sterben. Das Sterben ist Teil des Lebens und nicht dessen Nachhall. Sterbende Menschen bedürften keiner Hilfe zum Sterben, wie dies zunehmend im Zusammenhang eines sogar ärztlich assistierten Suizids gefordert wird, sondern einer Hilfe im Sterben“, heißt es in der Erklärung.

Ausdrücklich weist das ZdK alle Bestrebungen nach einer Legalisierung der organisierten oder ärztlichen Beihilfe zur Selbsttötung zurück.

Die Versorgungsstrukturen müssen nach Auffassung des ZdK so ausgestaltet werden, dass Schwerstkranke und sterbende Menschen dort versorgt werden, wo sie leben, ob zu Hause, im Krankenhaus, im Hospiz, in einer Einrichtung der Behindertenhilfe oder im Pflegeheim. Voraussetzung dafür seien Verbesserungen in der Ausbildung medizinischen Personals, der Unterstützung ambulanter Hospizarbeit und der Begleitung trauender Angehöriger. Darüber hinaus sei eine kurzfristige berufliche Freistellung für die Pflege schwerstkranker, sterbender Angehöriger bei Lohnfortzahlung als wichtige Unterstützung für Familien nötig.

Ein besonderes Anliegen des ZdK ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Hospizbewegung und den Fachangeboten der Pflegedienste und Pflegeheime sowie der medizinischen Dienste und Einrichtungen. Bezüglich der Finanzierung palliativmedizinischer Leistungen weist die Erklärung auf erhebliche Fehlanreize des Gesundheitssystems insbesondere durch die sogenannten Fallpauschalen hin.

Das Zentralkomitee hebt in seiner Erklärunghervor, dass zu einem umfassenden Angebot für Schwerstkranke und Sterbende auch die spirituelle Begleitung gehört. Die Erfahrung lehre, dass Spiritualität, Glaube und Religion in der Begleitung Sterbender von großer Bedeutung seien. Im Angesicht des Todes würden bei allen Beteiligten häufig neue Dimensionen der menschlichen Existenz angesprochen, die sowohl mit der Tatsache der eigenen Vergänglichkeit als auch mit den Fragen der individuellen Glaubensvorstellungen verbunden sind. So appelliert das ZdK an die Verantwortlichen in der katholischen Kirche, dieser pastoralen Aufgabe eine besondere Aufmerksamkeit und Unterstützung zu geben.

Das ZdK unterstützt mit seiner Erklärung ausdrücklich die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ (www.charta-zur-betreuung-sterbender.de ) und appelliert an alle Gliederungen in der katholischen Kirche, an der Verwirklichung dieser Zielsetzung und an den Aufgaben mitzuwirken.

Kontakt:

Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)

Hochkreuzallee 246

53175 Bonn

Telefon 0228 38297-28

Telefax 0228 38297-48

Mail presse@zdk.de


Klinisches Risikomanagement in Krankenhäusern noch im Entwicklungsstadium

Donnerstag, 25. April 2013

Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ)

 DGQ EMPFIEHLT TRAINING ZUR DIN EN 15224

 Frankfurt am Main – Klinisches Risikomanagement ist zwar in vielen Organisationen der stationären Gesundheitsversorgung ein aktuelles Thema, es befindet sich jedoch erst in einem frühen bis mittleren Entwicklungsstadium. Deshalb wollten das Institut für Patientensicherheit (IfPS) und der AOK-Bundesverband gemeinsam mehr Transparenz in den Entwicklungsstand in deutschen Krankenhäusern bringen. Zu diesem Zweck hat das IfPS 2012 die Studie „Einführungsstand von klinischem Risiko-Management in deutschen Krankenhäusern“ durchgeführt. Danach bildet in den meisten Fällen ein Berichtssystem für sicherheitsrelevante Ergebnisse den Ausgangspunkt für klinisches Risikomanagement, das so genannte Critical Incident Reporting System (CIRS).

„Klinisches Risikomanagement als wertschöpfendes Managementsystem ist jedoch weitaus mehr als nur die Einführung eines CIRS“, sagt Peter Janakiew. Denn mit der DIN EN 15224:2012 sei den Organisationen in der Gesundheitsversorgung inzwischen ein Handlungsleitfaden an die Hand gegeben, der die zahlreichen Bestandteile eines klinisches Risikomanagements aufzeigt, so der Produktmanager und Branchenbeauftragter für das Gesundheits-und Sozialwesen in der Weiterbildung GmbH der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) weiter. DIN EN 15224:2012 fordert neben der Selbstverpflichtung der obersten Leitung, klinisches Risikomanagement in der Organisation einzuführen und zu leben, eine Vision und Mission bezüglich des Umgangs mit klinischen Risiken. Hierzu gehöre etwa neben der internen auch die externe Kommunikation in Bezug auf Fehler, einschließlich Beinahe-Unfälle oder unerwünschte Zwischenfälle. Allerdings sei der Risikomanagementprozess selbst, bestehend aus den Phasen der Identifikation, Analyse, Bewertung und Bewältigung klinischer Risiken, fester Bestandteil eines klinischen Risikomanagementsystems.

Für eine erfolgreiche Einführung bedarf es neben dem theoretischen Wissen auch eines praktischen Trainings. In ihrem zweitägigen Seminar „Klinisches Risikomanagement im Gesundheits- und Sozialwesen“ geht die DGQ ausführlich auf die Anforderungen an ein klinisches Risikomanagement nach DIN EN 15224 ein. Von diesem Wissen profitieren die Teilnehmer dann bei der Umsetzung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN 15224. Darüber hinaus behandelt das Training die Anforderungen der Risikomanagementnormen ISO 31000 und ONR 49000-Familie, sodass die Teilnehmer lernen, Risiken zu bewerten.

Weitere Informationen zum DGQ-Seminar „Klinisches Risikomanagement im Gesundheits- und Sozialwesen“ unter: www.dgq.de/weiterbildung/risiken-managen/11664.htm

Rückfragen zum Thema beantwortet bei der DGQ Peter W. Janakiew

T: 069-95424-221 oder E-Mail: pj@dgq.de

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität prägt und moderiert die praxisnahe Plattform engagierter Fachleute aus allen Unternehmensebenen und Leistungsbereichen zum Thema Qualität. Der Verein mit knapp 7000 Mitgliedern und 62 Regionalkreisen bundesweit gestaltet Netzwerke und vergibt Zertifikate für nachgewiesene Kompetenz in Qualitäts-, Umwelt- und Arbeitssicherheitsmanagement. Die DGQ Weiterbildung GmbH qualifiziert jährlich mehrere Tausend Teilnehmer zu Beauftragten, Managern und Auditoren im Qualitäts- und Umweltmanagement sowie in der Arbeitssicherheit. Die DGQ Beratung GmbH ist Problemlöser bei allen qualitätsorientierten Managementaufgaben rund um Managementsysteme, Prozesseffizienz und Business Excellence. Die DGQ-Forschung erarbeitet in Gemeinschaftsprojekten mit KMU neue Anwendungen für das Qualitätsmanagement.

Kontakt:

DGQ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rolf Henning

August-Schanz-Str. 21A,

60433 Frankfurt am Main

T +49 (0)69-954 24-170

www.dgq.de


PKV-Geschäftszahlen 2012: Große Nachfrage nach privater Pflegevorsorge

 

Mittwoch, 24. April 2013

PKV e.V.

PRESSEMITTEILUNG VERBAND DER PRIVATEN KRANKENVERSICHERUNG E.V.

 Berlin. Das Neugeschäft der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat auch im Jahr 2012 deutlich zugenommen. Die Zahl der Verträge stieg netto um 552.900 auf insgesamt 32,03 Millionen Versicherungen. Besonders stark war der Anstieg bei privaten Pflegezusatzversicherungen: Ihre Zahl nahm um 16,3 Prozent auf einen Gesamtbestand von 2,2 Millionen Versicherungen zu.

„Die Debatte um die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung hat vielen Bürgern die Augen dafür geöffnet, dass ihnen ohne zusätzliche private Vorsorge im Pflegefall die finanzielle Überforderung droht“, erklärte der Vorsitzende des Verbandes der Privaten Krankenversicherung, Reinhold Schulte, bei der Vorstellung der vorläufigen Branchenzahlen für das Geschäftsjahr 2012 in Berlin. „Umso mehr ist es zu begrüßen, dass der Staat die Bürger seit diesem Jahr beim Aufbau einer privaten Pflegevorsorge unterstützt.“ Die Leistungsstärke der kapitalgedeckten Finanzierung zeigt sich auch dadurch, dass in diesem Jahr die Beiträge in der Privaten Pflegepflichtversicherung gesenkt werden konnten – obwohl mehr Leistungen in Anspruch genommen wurden als je zuvor.

Mehr als 23 Millionen Zusatzversicherungen

Auch bei anderen privaten Zusatzversicherungen gab es 2012 ein solides Wachstum: Der Gesamtbestand wuchs netto um 573.000 Verträge, sodass zum Jahresende insgesamt 23,07 Millionen Zusatzversicherungen bestanden. Das ist ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Gesamtzahl der Zusatzversicherungen damit um fast neun Millionen oder knapp zwei Drittel erhöht.

In der Krankenvollversicherung hat sich der Bestand verglichen zum Jahresende 2011 leicht verringert: Die Zahl der Versicherten sank auf 8,96 Millionen Personen, 20.100 weniger als Ende 2011. Grund dafür sind mehrere Sondereffekte: So stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen aufgrund der guten Lage am Arbeitsmarkt auf den höchsten Stand seit über zehn Jahren. Viele privatversicherte Kleinselbstständige, die in ein Arbeitnehmerverhältnis gewechselt sind, mussten somit zwangsweise in die Gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren. Darüber hinaus hat auch die verpflichtende Einführung von Unisex-Tarifen zum Jahresende 2012 bei vielen potenziellen Kunden zu einer abwartenden Haltung geführt.

Moderate Ausgabenentwicklung

Die Beitragseinnahmen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung erhöhten sich 2012 um 2,9 Prozent auf insgesamt 35,7 Milliarden Euro. Dabei verringerten sich die Einnahmen in der Pflegepflichtversicherung dank einer Beitragssenkung um 5,0 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Die Versicherungsleistungen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung stiegen um 2,3 Prozent auf insgesamt 23,3 Milliarden Euro.

180 Milliarden Euro Vorsorge für Generationengerechtigkeit

Einen Teil der Beiträge ihrer Kunden legt die Private Krankenversicherung auf dem Kapitalmarkt an. Aus diesem Geld werden die im Alter steigenden Gesundheitskosten der Versicherten finanziert. Diese Alterungsrückstellungen stiegen bis Ende 2012 in der Krankenversicherung auf 155 Milliarden Euro und in der Pflegeversicherung auf 25 Milliarden Euro – also insgesamt auf 180 Milliarden Euro. Das sind 6,2 Prozent oder knapp 11 Milliarden Euro mehr als im Jahr zuvor. „Unser nachhaltiges Prinzip der Kapitaldeckung erweist sich damit auch in der Banken- und Staatsschuldenkrise als krisenfest“, so Schulte.

Kontakt:

Stefan Reker

Pressesprecher

Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.

Friedrichstraße 191, 10117 Berlin

Telefon (030) 20 45 89-44

Telefax (030) 20 45 89-33

E-Mail presse@pkv.de


2. Berliner Hygienesymposium

Mittwoch, 24. April 2013

Initiative Infektionsschutz

ORT: KAISERIN FRIEDRICH-HAUS, BERLIN-MITTE,
DATUM: 16. MAI 2013,
UHRZEIT: 09.30 – 17.00 UHR

2. Berliner Hygienesymposium

Initiative Infektionsschutz – Alle 16 Bundesländer haben ihre vom Bund eingeforderten Hygieneverordnungen im vergangenen Jahr erlassen bzw. bestehende novelliert. Die Umsetzung in die klinische Realität bleibt aber eine Herausforderung – für die Klinikleitung wie auch den verantwortlichen Hygiene-Praktiker. Um den neuen Verordnungen gerecht zu werden, müssen Krankenhäuser in vielen verschiedenen Bereichen Änderungen vornehmen.

Vor diesem Hintergrund widmet sich das 2. Berliner Hygienesymposium dem Themenkomplex: „Umsetzung des Infektionsschutzgesetzes – Zwischenstand und Erfahrungen, Rahmenbedingungen und praktische Herausforderungen“.

Das 2. Berliner Hygienesymposium greift die Fragen und Probleme auf, die sich aus inzwischen einem Jahr Praxiserfahrung herauskristallisieren und gibt Antworten und konkrete Hilfestellung anhand von Sacherörterungen und Praxisbeispielen, wie z.B. zu:

• den politischen, juristischen und versicherungsrechtlichen Aspekten

• den Aspekten des Qualitätsnachweises

• den Versorgungsaspekten und den neuen Anforderungen für das Hygienemanagement.

Das Symposium richtet sich an Ärztliche und Kaufmännische Direktoren, die Rechtsabteilungen der Kliniken, Hygieneärzte und Praktiker sowie die Gesundheitspolitik auf Bundes- und Landesebene.

Diese Veranstaltung ist mit 8 Fortbildungspunkten zertifiziert.

Das ausführliche Programm der Veranstaltung kann auf der Homepage der Initiative Infektionsschutz heruntergeladen werden. Zur Anmeldung gelangen Sie ebenfalls über: www.initiative-infektionsschutz.de/symposium2013.

Kontakt:

Martina Dörmann

c/o ipse Communication

Albrechtstraße 14 B

10117 Berlin

Tel. +49 (0) 30 288846-45

Fax.+49 (0) 30 288846-46

m.doermann@initiative-infektionsschutz.de


Neuer Ratgeber erhältlich: „Wir sind für euch da – Für pflegebedürftige Angehörige sorgen“

24.04.2013

Düsseldorf. Über 1,2 Millionen Alzheimer-Patienten gibt es in Deutschland. Mehr als zwei Drittel von ihnen werden zu Hause gepflegt. Für die Angehörigen ist damit ein Kraftakt verbunden – psychisch wie physisch. Wenn Partnerschaft, Kinder, Beruf und Pflege aufeinander abgestimmt werden müssen, ist dies eine große Herausforderung.

„Man pflegt jemanden, der einem immer fremder wird und für den man selbst auch ein Fremder ist“, schreibt Okka Gundel, Fernsehmoderatorin und Botschafterin der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) in ihrem Vorwort. „Nicht nur die Erkrankten, sondern auch die Angehörigen brauchen Hilfe.“

Diese möchte die AFI mit dem kostenlosen Ratgeber „Wir sind für euch da – Für pflegebedürftige Angehörige sorgen“ geben. Die fünf ausführlichen Erfahrungsberichte sollen zeigen, dass niemand in dieser Situation allein ist. Zahlreiche praktische Tipps und weiterführende Adressen helfen, sich mit seiner Aufgabe als Pflegender zurechtzufinden.

Der 84-seitige Ratgeber behandelt die verschiedenen Herausforderungen, die häusliche Pflege mit sich bringen kann. Die sich verändernde familiären Rollenverteilung thematisiert „Wir sind für euch da“ genauso wie eine mögliche Konkurrenzsituation unter pflegenden Geschwistern bis hin zur Pflege entfernt lebender Angehöriger. Darüber hinaus räumt der Ratgeber den Themen „Pflege und Familienleben“, „Pflege und Partnerschaft“ sowie „Pflege und Berufstätigkeit“ jeweils ein Kapitel ein.

„Wir sind für euch da“ kann kostenfrei bestellt werden bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V., Kreuzstr. 34, 40210 Düsseldorf; per Internet auf www.alzheimer-forschung.de, Rubrik Aufklärung & Ratgeber, per E-Mail info@alzheimer-forschung.de oder über die gebührenfreie Telefonnummer 0800 200 40 01.

Kostenfreies Fotomaterial und Infografiken http://www.alzheimer-forschung.de/presse/medien.htm

Über Okka Gundel

Okka Gundel wurde 1974 in Ostfriesland geboren. Nach einem Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen und Nizza absolvierte sie von 2002 bis 2003 ein Programm-Volontariat beim WDR. Seit 2004 moderiert die 38-Jährige verschiedene Sportformate im Fernsehen. Bekannt ist sie aus der ARD-Sportschau und den Tagesthemen. Okka Gundel lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Köln.

Über die Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein. Seit 1995 fördert die AFI mit Spendengeldern Forschungsprojekte engagierter Alzheimer-Forscher und stellt kostenloses Informationsmaterial für die Öffentlichkeit bereit. Botschafterin der AFI ist die Journalistin und Sportmoderatorin Okka Gundel. Bis heute finanzierte die AFI 109 Forschungsprojekte mit über 5,7 Mio. Euro. Darüber hinaus wurden über 600.000 Ratgeber und Broschüren abgegeben. Interessierte und Betroffene können sich auf www.alzheimer-forschung.de fundiert über die Alzheimer-Krankheit informieren und Informationen anfordern. Ebenso finden sich auf der Webseite Informationen zur Arbeit des Vereins und allen Möglichkeiten zu spenden.

Pressekontakt:

Pressekontakt Okka Gundel
Büro Lönne GmbH
Anke Lönne
Gilbachstr. 24
50672 Köln
0221- 97 99 97 13
loenne@ankeloenne.com
http://ankeloenne.com/seite/okka-gundel

Pressekontakt Alzheimer Forschung Initiative e.V.
Christine Kerzel / Dr. Christian Leibinnes
Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI)
Kreuzstr. 34
40210 Düsseldorf
0211-86 20 66 23
presse@alzheimer-forschung.de
www.alzheimer-forschung.de/presse

Spendenkonto
Bank für Sozialwirtschaft Köln
Konto: 80 63 400
BLZ: 370 205 00

IBAN: DE19370205000008063400
BIC: BFSWDE33XXX

Sozialmedizinisches Symposium: „Vom Augenblick zum Zustand – Nachhaltigkeit der medizinischen Reha 2.0“

20. Juni 2013
10:00 bis 15:30 Uhr
Kaiserin Friedrich-Haus, Berlin

Erfolg und Nachhaltigkeit der Reha hängen oft von Faktoren ab, die während der Leistung nur gering beeinflussbar sind. Trotzdem sollen Reha-Kliniken als Leistungserbringer ein Maximum an Einsatz und Ergebnis garantieren und dadurch die Voraussetzungen für den nachhaltigen Reha-Erfolg schaffen. Mehr noch: Sie sollen Weichen stellen und übergreifende Prozessverantwortung übernehmen. Als zeitlich begrenzter Intervention sind der Nachhaltigkeit der Reha aber enge Grenzen gesetzt. Gleichzeitig sind die Erwartungen aller Beteiligten extrem hoch. Ein nicht aufzulösendes Dilemma?

Währenddessen arbeiten DRV und Krankenkassen bereits an neuen Konzepten, Versorgungsstrukturen und leistungsrechtlichen Ausgestaltungen. Was davon überzeugt sozialmedizinisch?

Das Symposium stellt daher folgende Fragen in den Mittelpunkt:

• Was beinhaltet nachhaltige Rehabilitationsmedizin nach Jahrzehnten der Versorgungsforschung?

• Wie sehen DRV und Krankenkassen künftige Strukturen und Prozesse?

• Was leisten Nachsorge und stufenweise Wiedereingliederung tatsächlich?

• Welche Rolle spielen Arbeitgeber und Betriebsärzte?

Das Symposium wendet sich an alle in der Reha tätigen Ärzte und Therapeuten, Mitarbeiter von MDK, MDS, DRV und Krankenkassen. Nach jedem Vortrag ist ausreichend Zeit zur Diskussion eingeplant. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Das Programm finden Sie hier zum Download als PDF.

Veranstaltungsort
Kaiserin Friedrich-Haus
Robert-Koch-Platz 7
10115 Berlin
 
 
Tagungsgebühren (inkl. Verpflegung)
Mitglieder der DEGEMED: 85 Euro
Nichtmitglieder: 165 Euro

 
Kontakt und Anmeldung
DEGEMED e.V.                     Tel.: 030 284496-6
Fasanenstraße 5                   Fax: 030 284496-70
10623 Berlin                           degemed@degemed.de
www.degemed.de


Logopädie und Sprachtherapie: Einheitliche Standards klinisch-praktischer Ausbildung erarbeitet

22.04.2013  

dbl und dbs veranstalten gemeinsames Symposium zur evidenzbasierten Praxis

Frechen / Moers. Zum 2. Mal führten der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl) und der Deutsche Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten e.V. (dbs) am 20. April 2013 ein gemeinsames Forschungs-Symposium durch. Dabei wurde das Grundsatzpapier „Standards für den Erwerb klinisch-praktischer Kompetenzen“ vorgestellt, das einheitliche Rahmenbedingungen für die Ausbildung zur Logopädin/Sprachtherapeutin – unabhängig vom Ausbildungsort – formuliert.

In Aachen kamen am Samstag, dem 20. April, rund 100 LogopädInnen und SprachtherapeutInnen am Universitätsklinikum zusammen, um über die evidenzbasierte Praxis und Forschung ihrer Fächer zu diskutieren. In fünf Vorträgen von NachwuchswissenschaftlerInnen (Bachelor- und Masterarbeiten) befassten sich die Experten unter anderem mit den Themen Kindersprache und Aphasie, evidenzbasierte Sprachtherapie und Gesundheitspolitik. „Logopädie und Sprachtherapie erarbeiten zunehmend mehr wissenschaftliche Daten, um die Patientenversorgung mit Evidenz zu untermauern“, so Gastgeber Professor Dr. Ferdinand Binkofski, Leiter der Sektion für Neurologische Kognitionsforschung an der Neurologischen Klinik, Universitätsklinikum der RWTH Aachen. In seinem Eröffnungsvortrag stellte Professor em. Dr. Walter Huber, RWTH Aachen, Anspruch und Realität der evidenzbasierten Sprachtherapie vor.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion ging es um das gemeinsame Grundsatzpapier, in dem einheitliche Standards der klinisch-praktischen Ausbildung erarbeitet wurden. Beide Verbände fordern, dass die logopädische bzw. sprachtherapeutische Ausbildung künftig ausschließlich an Hochschulen stattfindet. Dabei ist der Erwerb von klinisch-praktischen Kompetenzen ein zentraler Bestandteil. Die klinisch-praktische Ausbildung umfasst praktische Übungen unter Anleitung, Hospitationen sowie therapeutisches Arbeiten unter Supervision. Alle Störungsbilder, für die durch den Studienabschluss eine Krankenkassenzulassung angestrebt wird, müssen in der Ausbildung abgedeckt sein. Die Verantwortung für die Einhaltung der erarbeiteten Standards liegt dabei stets bei der ausbildenden Einrichtung. In dem Grundsatzpapier haben dbl und dbs Ansprüche an eine hohe Qualität in der logopädischen bzw. sprachtherapeutischen Ausbildung formuliert.

„Logopädie gehört an die Hochschule“, fordert Christiane Hoffschildt, Präsidentin des dbl. „Wir setzen uns auf allen Ebenen dafür ein, dass die Modellklausel für Logopädie-Studiengänge positiv evaluiert werden kann, um künftig ein Ausbildungsniveau zu erreichen, wie es fast überall in Europa Standard ist.“ Katrin Schubert, Vorsitzende des dbs, ergänzt: „Sprachtherapie und Logopädie werden künftig immer mehr an Bedeutung gewinnen. Denn je älter die Bevölkerung, umso höher die Zahl von Patienten mit neurologischen Erkrankungen und damit umso größer der Bedarf an Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schlucktherapie auf höchstem Qualitätsniveau.“

Das Grundsatzpapier ist auf den Websites von dbl und dbs zum Download eingestellt: www.dbl-ev.de >Presse >Pressemitteilungen und www.dbs-ev.de >Publikationen und Presse

Pressekontakt:

V.i.S.d.P.: Dr. med. Eva Kalbheim (dbl-Geschäftsführerin), Deutscher
Bundesverband für Logopädie e.V. (dbl), Volker Gerrlich
(dbs-Geschäftsführer), Deutscher Bundesverband der akademischen
Sprachtherapeuten (dbs). Weitere Informationen: dbl-Pressereferat,
Margarete Feit, Augustinusstr. 11 a, 50226 Frechen, Tel.:
02234/37953-27, Fax: 02234/37953-13, E-Mail: presse@dbl-ev.de,
Internet: www.dbl-ev.de / dbs-Pressereferat, Anne Wiehage,
Goethestraße 16, 47441 Moers, Tel.: 02841/998191-0, Fax:
02841/998191-30, E-Mail: wiehage@dbs-ev.de

Neuer Online-Dienst des ZQP bietet fundierten Überblick der Forschungslandschaft im Bereich Pflege

Montag, 22. April 2013

Zentrum für Qualität in der Pflege

 FORSCHUNGSDATENBANK SCHAFFT MEHR TRANSPARENZ

 Berlin – Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat heute eine interaktive Forschungsdatenbank auf seiner Internetseite veröffentlicht, die einen bundesweiten Überblick über Studienprojekte im Bereich der Versorgung hilfs-, pflegebedürftiger und behinderter Menschen ermöglicht. Aktuell sind mehr als 400 detaillierte Projektbeschreibungen in der Datenbank aufgeführt. Mit dem Aufbau des neuen Online-Dienstes will die Stiftung Wissen im Bereich Pflege sichtbarer und damit noch effizienter nutzbar machen. „Unser Informationsangebot soll vor allem dabei unterstützen, Forschungslücken exakter zu identifizieren und Innovationstreiber in der Pflege besser miteinander zu vernetzen“, so Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP.

Aufgenommen wurden laufende sowie bereits durchgeführte Studien und Projekte der vergangenen fünf Jahre. Akteure aus Forschung und Politik, aber auch Privatpersonen, die Interesse an den unterschiedlichen Themenfeldern haben, sollen von der neuen Forschungsdatenbank profitieren. Eine erste Testphase hat bereits gezeigt – die Initiative des ZQP kommt an: „Wir haben in den vergangenen Monaten sehr viele Anfragen erhalten. Das Interesse ist groß, da bislang kein zentrales Verzeichnis in Deutschland existiert, das die Forschungsaktivitäten in diesem Feld abbildet“, erklärt Suhr.

Die Recherchemöglichkeiten in der neuen Datenbank sind vielseitig. Über eine detaillierte Suchmaske besteht neben einer Volltextsuche auch die Möglichkeit, die Projektsuche mit einer speziellen Filterfunktion einzugrenzen. Hierbei können Besucher beispielsweise gezielt regionale oder thematische Forschungsschwerpunkte, Einrichtungsdaten oder Mittelgeber herausfiltern. Zudem können Interessierte auch eigene Projektinformationen in das Verzeichnis eingeben. Jeder Eintrag wird durch das ZQP redaktionell geprüft und freigegeben. Darüber hinaus können Anmerkungen zu bereits bestehenden Projektdaten mithilfe eines Kontaktformulars direkt an die ZQP-Redaktion versandt werden.

Mehr Informationen zur neuen Forschungsdatenbank unter www.zqp.de

Kontakt:

ZENTRUM FÜR QUALITÄT IN DER PFLEGE

Torben Lenz

Reinhardtstraße 45

10117 Berlin

Tel. 030 27 59 39 5 – 15

Fax 030 27 59 39 5 – 20

torben.lenz@zqp.de

www.zqp.de