März, 2013

 

Schulische Inklusion ist der Weg zur neuen Bildungskultur

Bonn. Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation fehle in Deutschland das klare Bekenntnis zur schulischen Inklusion. Diese Einschätzung wurde durch die jüngste Studie der Bertelsmann Stiftung belegt, die nachwies, dass lediglich jeder vierte Schüler mit Behinderung eine reguläre Schule besucht. Nach Ansicht der Vorsitzenden des Sozialverbandes, Ilse Müller, führe das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung an allen Bildungsstätten zu einer wegweisenden neuen Bildungskultur:

„Eine gerechte Gesellschaft benötigt einen freien Zugang zu Wissen und Bildung. Wir dürfen nicht zulassen, dass ein großer Teil junger Menschen mit Behinderung weiterhin in einer „Closed Community“ beschult wird und damit erhebliche Nachteile im späteren Leben erfährt. Die inklusive Schule ist mehr als eine Bildungsstätte. Sie steht für den Erfolg von Toleranz und Gerechtigkeit einer offenen Gesellschaft und wäre das Aushängeschild einer neuen Bildungskultur. Besonderer Inklusionsbedarf besteht vor allem an weiterführenden Bildungseinrichtungen, deren Inklusionsquoten mit fortschreitender Schullaufbahn stetig sinken. Diese Struktur verfestigt die Zwei-Klassen-Gesellschaft unseres Bildungssystems.“

Es fehle eine bundesweite Strategie und einheitliche Koordination der Aktivitäten. Dies führe zu einem Flickenteppich inklusiver Bildungsinitiativen, die erhebliche Unterschiede der landesweiten Inklusionsquoten zur Folge hätten. Ein grundsätzlicher Webfehler des deutschen Schulsystems, so Ilse Müller, die auf die formelle Pflicht zur Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts verweist: „Die UN-Behindertenrechtskonvention gibt dem Gesetzgeber einen klaren Kurs vor, den Betroffene und Angehörige seit vier Jahren einfordern. Es geht um die Zukunft einer halben Million Kinder mit ausgewiesenem Förderbedarf, die wir mit Hilfe der Sonderpädagogen auch an Regelschulen betreuen sollten.“

Kontakt

BDH Bundesleitung
V.i.S.d.P.: Ilse Müller
Eifelstr. 7
53119 Bonn
tel 0228-96984-0
fax 0228-96984-99
mail presse@bdh-bonn.de
www.bdh-reha.de


RehaForum 2013 : – Steigende Reha-Nachfrage in Zeiten des demographischen Wandels – 4. und 5. November 2013 in Köln

…  Reha ist mehr. Wert!

Die Zahl der medizinischen Rehabilitationsleistungen ist von 2005 bis 2012 um rund 25 Prozent auf 1,1 Millionen angestiegen. Von Politik und Kostenträgern häufig geringschätzt, gehört die Rehabilitation aber zu den unverzichtbaren Bestandteilen einer ganzheitlichen Versorgung der Bevölkerung. (aus: www.presseportal.de, 4. März 2013)

Reha-Anbieter stehen in vielerlei Hinsicht vor noch nie dagewesenen Herausforderungen: Massiver Preisdruck durch gesundheitsreformbedingte Kostensenkungsprogramme, Aufschieben notwendiger Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen und dadurch bedingte Qualitäts- und Wachstumsprobleme! Hinzu kommen Fachkräftemangel und das Fehlen strategischer Antworten auf die brennende Frage: Wie geht es weiter? Eigentümer und Management sind gleichermaßen gefordert.

 Die voraussichtliche Anhebung des Reha-Budgets ab Mitte 2013 ist, trotz Demografiekomponente, wie ein Tropfen auf dem heißen Stein, ist doch der Umfang der Anhebung längst nicht bedarfsgerecht und wird die drohende Unterversorgung und Rationierung von Rehabilitationsleistungen nicht verhindern.

 Grundsätzlich gilt: Wer sich im Markt behaupten will, muss neue Wege gehen!

Die Chancen sind da! Wie diese aussehen können, zeigen Experten auf dem 9. MCC RehaForum2013.

Das Fachforum bietet Teilnehmern und Referenten eine innovative Diskussionsplattform.

 Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit und machen Sie mit!

Das MCC-RehaForum2013 bietet fundiertes Wissen aus erster Hand sowie zahlreiche, hoch informative Kontaktmöglichkeiten. Die KrankenhausUmschau KU ist Medienpartner und die Schirmherrschaft übernimmt die DEGEMED .

 Die Inhalte des RehaForum2013 gestalten sich entlang der Wertschöpfungskette der Rehabilitation. Folgende Themen stehen im Fokus:

  • Rehabilitation in Deutschland: Grundlagen – Rechtsansprüche – Formales

o   Weiterentwicklung des Rehabilitations- und Teilhaberechts

o   Anforderungen an die sozialmedizinische Begutachtung

o   Ablehnungsgründe und Widerspruchschancen

o   Wunsch- und Wahlrecht der Versicherten

  • Ziele der medizinischen und beruflichen Rehabilitation aus Sicht von Patienten, Arbeitgebern, Kostenträgern

o   Teilhabeziele und Peronsenbezogene Faktoren der ICF

o   Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) – Ein Erfolgskonzept für Unternehmen und Beschäftigte

  • Die Durchführung der medizinischen bzw. beruflichen Rehamaßnahme

o   Interaktive Reha für zu Hause

o   Umsetzung arbeits- und berufsbezogener Rehamaßnahmen im Klinikalltag

o   ambulante versus teilstationäre Rehabilitation. Welche Vorteile für wen?

  • Vergütung und Nachsorge: standardisiertes Entlassmanagement – ein Zukunftstraum?

o   POST-REHA-NETZWERK: Das Tool zur qualitätsgesicherten Versorgung in der Rehabilitationsnachsorge

  • Zukunftsaussichten für die Rehabilitation

o   Der Sicherheitsreport

o   Das Pflegeneuausrichtungsgesetz

o   Reha-Budget-Erhöhung – Ein Tropfen auf den heißen Stein?

 

Von folgenden Referenten(innen) liegt bereits jetzt eine Zusage vor:

  • Christof Lawall, Geschäftsführer, DEGEMED e.V.
  • Max Lux, Moderator und Berater im Gesundheitswesen.
  • Dr. Harry Fuchs, Rehabilitationswissenschaftler, Sozialexperte
  • Dr. Wilhelm Adamy, Leiter Arbeitsmarktpolitik, DGB Bundesvorstand
  • Dr. Wolfgang Cibis, Sachverständigenrat, BAR – Bundesgemeinschaft für Rehabilitation
  • Juan Victor Coseriu Pisani, Abteilunsgleiter SMD/Reha-Management, DRV Baden-Würtemberg
  • Prof. Bernd Petri, Mitglied der Geschäftsführung, VBG Hamburg
  • Thomas Keck, 1. Direktor, DRV Westfalen
  • Birgit Burkhardt, Ärztliche Leiterin, AGR Senioren Rehakomplex
  • Gunnar Friemelt, Grundsatzreferat Rehabilitationsrecht, DRV Bund
  • Dr. Sabine Grotkamp, Leiterin SEG 1, MDK Niedersachsen
  • Dr. Michael John, Projektleiter E-HEALTH, Fraunhofer-Institut – FOKUS
  • Dr. André M. Schmidt, Geschäftsführer, RHM Klinik- und Altenheimbetriebe GmbH & Co. KG
  • Dr. Inge Ehlebracht-König, Ärztliche Direktorin, Rehazentrum Bad Eilsen
  • Alexander Gunkel, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, BDA
  • Dr. Sascha Sommer, Koordinator POST-REHA-NETZWERK, Ruhr-Universität Bochum;
  • Thomas Bold, Geschäftsführer Rehabilitation, Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA
  • Prof. Dr. Peter Borges, Geschäftsführer, aktiva GmbH

 

 

Sichern daher auch Sie sich Ihren Wissensvorsprung und melden Sie sich zeitnah an.

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung und verbleiben

Ihr MCC-Team

Scharnhorststraße 67a

52351 Düren

Tel.: +49-2421-121 77-0

Fax: +49-2421-121 77-27

mcc@mcc-seminare.de


Alarmierender Rückgang der Anträge auf Kinder-Reha

Rund 11 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren leben in Deutschland. Davon leiden rund 1,8 Millionen an Übergewicht (Adipositas), eine Million an psychischen Erkrankungen und 600.000 an Asthma: Gleichzeitig gingen in den letzten fünf Jahren die Anträge für Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg um 22 Prozent zurück.

2012 beantragten nur noch rund 5.000 Eltern eine Rehabilitation für ihr erkranktes Kind. „Woran das liegt, ist uns ein Rätsel“, sagt Hubert Seiter, Geschäftsführer des gesetzlichen Rentenversicherungsträgers im Land. Die vier- bis sechswöchigen Reha-Maßnahmen kosten jährlich rund 15 Millionen Euro. „Wir wollen aber, dass möglichst alle jungen Leute gesund ins Berufsleben starten können. Deswegen ist das eine gute Investition“, ist sich der Geschäftsführer der DRV Baden-Württemberg sicher.

Dass die gesetzliche Rentenversicherung auch kranken Kindern und Jugendlichen eine Prävention oder Rehabilitation ermöglicht und bezahlt, wissen viele Eltern gar nicht. Hier setzt auch das Kooperationsabkommen mit dem Landesverband der baden-württembergischen Kinder- und Jugendärzte an, das die DRV Baden-Württemberg geschlossen hat. Über dieses sollen Eltern auf die Leistung der Rentenversicherung aufmerksam gemacht werden. Nach der Reha wird der Rehabilitationserfolg außerdem durch regelmäßige Nachsorgetermine überprüft.

„Viele Eltern befürchten, dass ihr Kind allein weg muss oder während der Zeit wichtigen Schulstoff verpasst. Diese Ängste sind jedoch unbegründet“, versichert Hubert Seiter. Grundsätzlich werden Kinder bis zum achten Lebensjahr regelmäßig von einem Elternteil begleitet. Auch sind die Rehakliniken darauf eingerichtet, dass Kinder und Jugendliche schulisch nicht ins Hintertreffen geraten, denn mit der Heimatschule wird der Schulstoff abgestimmt. Ebenfalls vielen unbekannt ist, dass die gesetzliche Rentenversicherung bei schweren Fällen auch familienorientierte Reha-Maßnahmen bewilligt. Dies ist angezeigt, wenn mehrere oder sogar alle Familienmitglieder eine Reha benötigen.

Informationen zur Kinderreha enthält auch die Broschüre der Deutschen Rentenversicherung „Rehabilitation für Kinder“. Diese kann telefonisch angefordert werden unter der Nummer 0721 825-23888 oder per e-Mail presse@drv-bw.de

Kontakt:

Deutsche Rentenversicherung baden-Württemberg
Gerd Markowetz
Pressesprecher
Tel.: 0721/825-23800
Fax: 0721/825-23899
E-mailpresse@drv-bw.de


Frohe Ostern!

Das Team von RehaNews24 wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes Osterfest!

müller:kommunikation

 Stefan Müller

 müller:kommunikation

Stefan Müller

Eichhoffstraße 36

44229 Dortmund

Tel.: 0231/477988-30

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www.muellerkom.de

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Interoperabilität: Gemeinsamer Standard für elektronische Patientenakten

Mit der Vorstellung der Spezifikation 2.0 der Elektronischen FallAkte (EFA) und des IHE-Cookbook legt die deutsche Gesundheits-IT-Branche bei der conhIT 2013 das Fundament für einen breiten Einsatz übergreifender elektronischer Patientenakten in Deutschland. Künftig können Anwender elektronische Akten unterschiedlicher Ausprägung nutzen, bei denen zukunftssichere Standards zum Einsatz kommen. So wird nicht nur ein sicherer Austausch von Patientendaten gewährleistet, sondern auch Investitionssicherheit für Anwender und Hersteller erreicht.

Berlin, 27. März 2013. Elektronische Patientenakten, die dem Austausch von Patientendaten im Rahmen regionaler oder überregionaler Versorgungsnetze dienen, werden in Deutschland bisher nur punktuell genutzt. Ein Grund dafür ist, dass es bis dato keine einheitlichen technischen Standards für solche Akten gab, was den Anwendern die Auswahl einer geeigneten Lösung und den Herstellern die Entwicklung von Produkten erschwert hat. Doch diese Zeiten sind jetzt vorbei. Bei der conhIT 2013 wird erstmals die neue EFA-Spezifikation 2.0 vorgestellt, die technische Hürden bei der Umsetzung von IT-gestützten übergreifenden Versorgungsszenarien im deutschen Gesundheitswesen beseitigt.

Die EFA-Spezifikation 2.0 berücksichtigt IHE-Profile und die darin niedergelegten Standards und genügt damit den internationalen Anforderungen an standardisierte Gesundheits-IT-Lösungen. Sie ist das Ergebnis einer wegweisenden Kooperation von Anwendern, Herstellern und Informatikexperten. Beteiligt waren der Verein Elektronische FallAkte, Fraunhofer FOKUS, IHE Deutschland und die AG Interoperabilität des Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V..

Neben der EFA wurden zwei andere Aktentypen bearbeitet, die auf derselben Basis – IHE – beruhen: die Persönliche Elektronische Patientenakte (PEPA) und die einrichtungsübergreifende Elektronische Patientenakte (eEPA). Niedergelegt sind alle drei Spezifikationen im „IHE-Cookbook – Aktenbasierte, einrichtungsübergreifende Bild- und Befundkommunikation“, das ebenfalls auf der conhIT präsentiert wird.

Bessere Akzeptanz, höhere Investitionssicherheit

Die Elektronische FallAkte in ihrer bisherigen Version geht auf eine Initiative der deutschen Krankenhäuser zurück. Sie gilt als die derzeit am meisten eingesetzte elektronische Patientenakte in medizinischen Versorgungsnetzen in Deutschland. „Die Fallakte ist zweckgebunden und damit zugeschnitten auf den Einsatz in spezifischen Behandlungskontexten. Sie erlaubt es, in einem solchen Rahmen unter strenger Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben effizient Daten auszutauschen“, betont Dr. Jörg Caumanns vom Competence Center E-Health am Fraunhofer FOKUS.

Dass die EFA jetzt IHE-konform vorliegt, hat Vorteile für Anwender und Hersteller gleichermaßen. „Von Anwenderseite ist entscheidend, dass Patientenaktenlösungen keine Eintagsfliegen sind. Die Standardisierung der EFA erhöht die Akzeptanz bei Herstellern, Politik und Verbänden und trägt damit zur langfristigen Etablierung dieses Aktentyps bei. Das gibt den Anwendern die Sicherheit, die sie bei der Investitionsentscheidung für eine neue IT-Lösung benötigen“, betont Volker Lowitsch, CIO des Universitätsklinikums Aachen und Vorsitzender des Vereins Elektronische FallAkte.

Die Telematikinfrastruktur im Blick

Auch herstellerseitig bedeutet die Migrierung der EFA in Richtung IHE mehr Berechenbarkeit: „Der Einsatz internationaler Standards und die Tatsache, dass unterschiedliche in Deutschland übliche Aktentypen jetzt technisch kompatibel sind, werden dazu führen, dass Unternehmen sehr viel eher bereit sind, in entsprechende Module ihrer IT-Systeme zu investieren. Die EFA wird dadurch auch für den internationalen Markt interessant. Letztlich wird das nicht nur die Zahl der verfügbaren Patientenaktenlösungen erhöhen, sondern auch den Nutzerkomfort“, sind sich die im EFA-Projekt engagierten Vertreter des bvitg e. V. – Vorstand Jörg Holstein und die Leiter der AG Interoperabilität, Dr. Ralf Brandner, Olaf Dörge und Dr. Frank Oemig, sicher.

Zukunftssicher sind die EFA und die anderen im IHE-Cookbook niedergelegten Aktentypen auch deswegen, weil sie schon heute die im Aufbau befindliche Telematikinfrastruktur im Blick haben. So gibt es eine enge Kooperation zwischen der Elektronischen FallAkte und der für die elektronische Gesundheitskarte zuständigen gematik. „Seitens des bvitg setzen wir uns mit Nachdruck dafür ein, dass das gemeinsam geschaffene Aktenkonzept für einen Einsatz im Rahmen der Telematikinfrastruktur geeignet ist. Es gibt aus unserer Sicht keinen Grund mehr, in Vernetzungsszenarien Patientenaktenlösungen einzusetzen, die nicht den jetzt vorgelegten Standards genügen“, betont Andreas Kassner, der das Projekt für IHE Deutschland und bvitg begleitet hat.

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen

Entscheidend wird sein, dass die technischen Standards von Anwendern und Herstellern nun mit Leben gefüllt werden. So können EFA-Provider auf Basis der FallAkte Services für typische intersektorale Kommunikationsabläufe entwickeln, beispielsweise klinische Pfade oder Dienste zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit. Auch die Entwicklung kreativer Geschäftsmodelle steht bisher erst in den Startlöchern. „Das Interesse der Anwender an FallAkten ist jedenfalls enorm gewachsen. Dadurch entsteht die nötige Dynamik. Zusätzlich müssen Politik und Selbstverwaltung die nötigen Rahmenbedingungen schaffen, damit die von allen gewünschten regionalen Versorgungsnetze auch betriebswirtschaftlich arbeiten können“, sind sich alle Beteiligten einig.

Informationen zu den am Projekt EFA 2.0 beteiligten Institutionen

·         Verein Elektronische FallAkte e. V.: www.fallakte.de

·         Fraunhofer FOKUS: www.fokus.fraunhofer.de

·         IHE Deutschland e. V.: www.ihe.de

·         Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.: www.bvitg.de

Mehr zum Thema auf der conhIT 2013

·         10. April 2013, Kongress-Session 6 „Regionale Vernetzung und Versorgungssteuerung“ und Session 9 „Klinische Daten in der sektorenübergreifenden Kommunikation“

·         9. April 2013, Seminar der conhIT-Akademie „Elektronische Akten und intersektorale Versorgung: Lösungskonzepte und Standards“

Zum Thema Akten werden auf der conhIT folgende Foren veranstaltet:

·         9. April 2013, „EFA 2.0 – Die FallAkte spricht IHE“

·         9. April 2013, focus „Interoperabilität „Aktentypen xy – ungelöst!“, mit anschließender Messeführung“

·         10. April 2013: „Standards und offene Schnittstellen in der Health-IT – Ein Streitgespräch“

·         10. April 2013, focus „Online-Services von Ärzten für Patienten“, mit anschließender Messeführung

·         11. April 2013, „Einrichtungsübergreifende Patientenakten auf Basis von IHE in Deutschland“.

Interessierte, die sich schon vor der conhIT über Produkte und Dienstleistungen aus dem Themengebiet informieren möchten, finden im conhIT-Virtual Market Place entsprechende Aussteller und können schon jetzt einen Gesprächstermin auf der Industrie-Messe vereinbaren.

Über die conhIT – Connecting Healthcare IT

Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im Management, der Medizin und Pflege sowie Ärzte, Ärztenetze und MVZs, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband Gesundheits-IT-bvitg e.V. als Branchentreff der Healthcare IT initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich mit über 270 Ausstellern und rund 5.300 Besuchern in 2012 zu Europas wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.

Die conhIT 2013 wird in Kooperation von den Branchenverbänden Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V., GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e. V., BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e. V. sowie unter inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e. V. und ALKRZ (Arbeitskreis der Leiter der Klinischen Rechenzentren der Universitätskliniken Deutschland) gestaltet.

Ansprechpartner für die Presse:

Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. Messe Berlin GmbH
Alexandra Gersing

alexandra.gersing@bvitg.de;

030 / 206 22 58-18

Andreas Dienemann

dienemann@messe-berlin.de;

030 / 30 38 2351


Schulische Inklusion ist der Weg zur neuen Bildungskultur

Bonn. Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation fehle in
Deutschland das klare Bekenntnis zur schulischen Inklusion. Diese
Einschätzung wurde durch die jüngste Studie der Bertelsmann Stiftung
belegt, die nachwies, dass lediglich jeder vierte Schüler mit
Behinderung eine reguläre Schule besucht. Nach Ansicht der
Vorsitzenden des Sozialverbandes, Ilse Müller, führe das Miteinander
von Menschen mit und ohne Behinderung an allen Bildungsstätten zu
einer wegweisenden neuen Bildungskultur:

„Eine gerechte Gesellschaft benötigt einen freien Zugang zu Wissen und
Bildung. Wir dürfen nicht zulassen, dass ein großer Teil junger
Menschen mit Behinderung weiterhin in einer „Closed Community“
beschult wird und damit erhebliche Nachteile im späteren Leben
erfährt. Die inklusive Schule ist mehr als eine Bildungsstätte. Sie
steht für den Erfolg von Toleranz und Gerechtigkeit einer offenen
Gesellschaft und wäre das Aushängeschild einer neuen Bildungskultur.
Besonderer Inklusionsbedarf besteht vor allem an weiterführenden
Bildungseinrichtungen, deren Inklusionsquoten mit fortschreitender
Schullaufbahn stetig sinken. Diese Struktur verfestigt die
Zwei-Klassen-Gesellschaft unseres Bildungssystems.“

Es fehle eine bundesweite Strategie und einheitliche Koordination der
Aktivitäten. Dies führe zu einem Flickenteppich inklusiver
Bildungsinitiativen, die erhebliche Unterschiede der landesweiten
Inklusionsquoten zur Folge hätten. Ein grundsätzlicher Webfehler des
deutschen Schulsystems, so Ilse Müller, die auf die formelle Pflicht
zur Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts verweist: „Die
UN-Behindertenrechtskonvention gibt dem Gesetzgeber einen klaren Kurs
vor, den Betroffene und Angehörige seit vier Jahren einfordern. Es
geht um die Zukunft einer halben Million Kinder mit ausgewiesenem
Förderbedarf, die wir mit Hilfe der Sonderpädagogen auch an
Regelschulen betreuen sollten.“

BDH Bundesverband Rehabilitation

Kontakt:
BDH Bundesleitung
V.i.S.d.P.: Ilse Müller
Eifelstr. 7, 53119 Bonn
tel 0228-96984-0 fax 0228-96984-99
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www.bdh-reha.de
Rechtefreies Bildmaterial finden Sie unter: www.bdh-reha.de


Belgien ist Partnerland der conhIT 2013

Belgische Innovationen, Business-Events und politische Prominenz auf dem Branchenevent für Healthcare IT in Berlin

Berlin . Wussten Sie, dass der allererste gezeichnete Plan für die Schifffahrt, der erste Dynamo und die These für die Theorie des „Big Bang“ von Belgiern stammen? Erfindergeist und Innovationskraft aus Belgien haben aber nicht nur eine lange Tradition, sie sind auch aktuell im hochspezialisierten Bereich der Gesundheits-IT zu finden. Davon können sich Brancheninsider vom 9. bis 11. April auf der conhIT – Europas wichtigstem Event für Healthcare IT – überzeugen.

Von den über 300 Ausstellern der diesjährigen conhIT kommen mehr als 20 Unternehmen aus Belgien. Auf dem Berliner Messegelände unter dem Funkturm präsentieren sie an den drei Veranstaltungstagen ihre Produkte, IT-Lösungen und Services für den Gesundheits- und Medizinsektor. Dabei umfasst die Palette der belgischen Exponate das ganze Spektrum der Branche und reicht von mobilen Applikationen für die Organisation von Arztterminen bis zu neuen Technologien für die Patientenüberwachung.

Austausch und Business-Matchmaking

Zudem bereichert das Partnerland Belgien die conhIT mit verschiedenen Veranstaltungen, am ersten Messetag unter anderem mit einer vom belgischen Fachverband Agoria organisierten „Belgian Conference Session“ und einer „conhIT International Session“. Für den Aufbau von Kontakten und nachhaltigen Geschäftsbeziehungen zwischen deutschen und belgischen Unternehmen gibt es zudem am zweiten Messetag eine exklusive „B2B Matchmaking Session“ für Mitglieder der organisatorisch verantwortlichen Fachverbände. Die „Belgian Happy Hour“ bietet allen Interessenten eine gute Gelegenheit für anregende Gespräche in lockerer Atmosphäre.

Die Beteiligung Belgiens als Partnerland an der conhIT und die damit verbundenen Chancen für die Unternehmen fasst Jürgen Maerschand, Wirtschaftsattaché für die Region Flandern, wie folgt zusammen:

„In Belgien haben wir eines der weltweit am weitesten entwickelten Gesundheitssysteme; darüber hinaus genießen wir den Ruf eines starken und vertrauenswürdigen Partners für eHealth-Applikationen. Die conhIT als spezialisierter Branchentreff bietet unseren belgischen Ausstellern eine geeignete Plattform, um sich auf besonders hohem Niveau auszutauschen und mit den richtigen Partnern ins Gespräch zu kommen. Die Matchmaking-Sessions unterstützen die Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Kontakten.“

Aus Sicht des Bundesverbandes Gesundheits-IT – bvitg e.V. ist Belgien als Partnerland ein Gewinn für die conhIT und die gesamte Branche. Bernhard Calmer, Vorstandsvorsitzender des bvitg:

„Europa wächst zusammen, und die nationalen Gesundheitssysteme stehen in einem immer stärkeren Austausch. Gerade für die Healthcare IT ergeben sich dadurch Herausforderungen, denn die Systeme unterliegen regionalen Besonderheiten, etwa in Bezug auf regulatorische Anforderungen. Die Präsenz belgischer Experten und Unternehmen auf der conhIT 2013 ist für alle Akteure der Branche spannend, weil es reichlich Anlässe gibt, miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen und gemeinsame Projekte anzustoßen.“

Politische Prominenz aus Belgien auf der conhIT

Aus den Reihen der Politik haben neben anderen der Ministerpräsident der Flämischen Regierung Kris Peeters und der belgische Botschafter Renier Nijskens ihren Besuch auf der conhIT angekündigt. Beide werden als Redner an der conhIT-Eröffnungsfeier teilnehmen. Auch der Flämische Gesundheitsminister Jo Vandeurzen wird die conhIT besuchen und Teil einer mehrköpfigen offiziellen Delegation aus Flandern sein.

Über die conhIT – Connecting Healthcare IT

Die conhIT richtet sich an Entscheider in den IT-Abteilungen, im Management, der Medizin und Pflege sowie Ärzte, Ärztenetze und MVZs, die sich über die aktuellen Entwicklungen von IT im Gesundheitswesen informieren, Kontakte in der Branche knüpfen und sich auf hohem Niveau weiterbilden wollen. Als integrierte Gesamtveranstaltung mit Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking-Events bündelt sie an drei Tagen die Angebote, die für die Branche attraktiv sind. Die conhIT, die 2008 vom Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. als Branchentreff der Healthcare IT initiiert wurde und von der Messe Berlin organisiert wird, hat sich mit über 270 Ausstellern und rund 5.300 Besuchern in 2012 zu Europas wichtigster Veranstaltung rund um IT im Gesundheitswesen entwickelt.

Die conhIT 2013 wird in Kooperation von den Branchenverbänden Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V., GMDS (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) e. V., BVMI (Berufsverband Medizinischer Informatiker) e. V. sowie unter inhaltlicher Mitwirkung von KH-IT (Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen/Leiter) e. V. und ALKRZ (Arbeitskreis der Leiter der Klinischen Rechenzentren der Universitätskliniken Deutschland) gestaltet

Pressekontakt:

Bundesverband Gesundheits-IT - bvitg e.V. 
Alexandra Gersing
Pressereferentin 
alexandra.gersing@bvitg.de

Messe Berlin GmbH
Andreas Dienemann
Pressereferent
dienemann@messe-berlin.de

Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 5. bis 7. Juni 2013: Das aktuelle und komplette Programm ist jetzt online

Das aktuelle Programm des Hauptstadtkongresses ist jetzt online! Alle Veranstaltungen und Referenten können ab sofort im Internet eingesehen werden. Diese und weitere Informationen rund um das Branchenereignis des Jahres und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf unserer Website www.hauptstadtkongress.de .

Der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 5. bis 7. Juni 2013 steht im Zeichen der anstehenden Bundestagswahl: Bundesminister Daniel Bahr wird den Kongress eröffnen und die Gesundheitspolitik aus Sicht der Bundesregierung darstellen. Anschließend kreuzen Jens Spahn, Prof. Dr. Karl Lauterbach und Birgit Bender in einem gesundheitspolitischen Rededuell die Klingen.

Darüber hinaus erwartet die Teilnehmer eine Vielzahl hochrangiger Vertreter der Gesundheitswirtschaft, wichtige Entscheider aus Verbänden, Krankenversicherungen und Politik, aus Industrie und Kliniken, aus Wissenschaft, Medizin und Pflege und nicht zuletzt auch Spitzenvertreter nichtärztlicher Gesundheitsberufe.

Beim Hauptstadtkongress finden unter dem Dach des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik der Management-Kongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation, Deutscher Pflegekongress und Deutsches Ärzteforum statt. Hier diskutieren über 600 Referenten in 180 Veranstaltungen. Rund 200 Aussteller sind dabei. Erwartet werden wieder etwa 8.000 Kongressbesucher.

Kontakt:

WISO S. E. Consulting GmbH

Nymphenburger Straße 9 – 10825 Berlin

Geschäftsführung:

Dr. Ingrid Völker, Geschäftsführende Gesellschafterin

Claudia Küng, Geschäftsführerin

hauptstadtkongress@wiso-gruppe.de


SoVD ist maßgebliche Organisation für Pflege und Behinderung

Berlin – „Der Sozialverband SoVD begrüßt die vom Bundesrat beschlossene Rechtsverordnung für eine wirksamere Interessenwahrung der behinderten und pflegebedürftigen Menschen in Deutschland. Der Beschluss stärkt die Position der auf Bundesebene maßgeblichen Pflege- und Behindertenverbände gegenüber Leistungsträgern und Leistungserbringern. Dies erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer am Montag. Der hohe Erfahrungswert der benannten sechs Verbände könne jetzt effektiver in die Erarbeitung von Richtlinien, Grundsätzen und Maßstäben im Rahmen der Pflegeversicherung einfließen. „Pflegepolitik muss die Lebenssituation der betroffenen Menschen verbessern. Dieses Ziel hat sich der SoVD auf die Fahnen geschrieben. Und das gilt in gleicher Weise für Menschen mit Behinderungen. Dafür setzen wir uns als benannte Organisation für Pflege und Behinderung mit ganzer Kraft ein“, betonte der Verbandspräsident. „Der Deutsche Bundestag und das Bundesministerium für Gesundheit sind nun aufgefordert, die Unterstützung für die Zusammenarbeit konkreter zu regeln. Dies wäre ein positives Signal für die von Pflege und Behinderung betroffenen Menschen“ forderte Bauer.

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

Kontakt:
Benedikt Dederichs
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax:  030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de


Geriatrische Reha: Nur die wenigsten wissen, was ihnen zusteht

Eine spezielle Form der Reha, die geriatrische Reha, bietet älteren Menschen weit mehr als klassische Behandlungen. Sie werden dort umfassend betreut, geschult und trainiert, um später ein möglichst selbstständiges Leben zu führen. Nur die wenigsten Patienten wissen, dass es diese Einrichtungen gibt. Dabei gibt es seit 2007 einen Rechtsanspruch darauf. Auf test.de erklärt die Stiftung Warentest, was ältere Patienten tun können, um ihren Anspruch durchzusetzen.

Geriatrische Rehas sind für Senioren mit mehreren altersbedingten Beschwerden und Einschränkungen konzipiert. Zusätzlich zur Versorgung konkreter Probleme nach beispielsweise einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer schweren Operation werden Patienten in diesen Rehas umfassend betreut und auf Ihren Alltag nach der Reha vorbereitet. Auch ohne akuten Anlass sind geriatrische Rehas möglich. Sie bieten älteren Patienten eine Riesenchance, aber längst nicht jeder kommt in den Genuss.

In manchen Bundesländern ist das Angebot nur gering. Zudem sind diese Rehas relativ teuer. Entsprechend lehnen die Krankenkassen immer wieder Anträge ab oder lenken Versicherte in eine günstigere klassische Reha um.

Patienten und Ihre Angehören müssen also hartnäckig sein, um ihre Ansprüche durchzusetzen. Im Antrag an die Krankenkasse muss geriatrische Reha stehen – alle Krankheiten und Einschränkungen sollten auch genannt werden. Wenn die Kasse mauert, können Patienten Widerspruch einlegen.

Der ausführlichen Artikel „geriatrische Reha“ erscheint auf www.test.de/reha. Dort gibt es auch eine Liste mit allen Einrichtungen.

Stiftung Warentest
Lützowplatz 11-13
10785 Berlin
Deutschland

Telefon: (030) 2631-2345
Telefax: (030) 2631-2429

Mail: pressestelle@stiftung-warentest.de
URL: http://www.test.de