Januar, 2013

 

Wahlrechtsreform heute im Bundestag – Lebenshilfe fordert: Alle Menschen mit Behinderung sollen wählen dürfen

Berlin. Der Deutsche Bundestag entscheidet heute in dritter Lesung über eine Änderung der Regelung sogenannter „Überhangmandate“ im Bundeswahlgesetz. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe kritisiert, dass die Bundesregierung bei dieser umfassenden Prüfung des bestehenden Wahlgesetzes den immer noch rechtlich verankerten Wahlrechtsausschluss von Menschen mit Behinderungen, für die ein Betreuer „zur Besorgung aller Angelegenheiten“ bestellt ist, unangetastet lässt. Diese Regelung im Bundeswahlgesetz verstößt gegen Artikel 29 der UN-Behindertenrechtskonvention und muss gestrichen werden. Hierauf weisen die Lebenshilfe, das Deutsche Institut für Menschenrechte und eine Vielzahl anderer Verbände bereits seit Monaten hin.

Die Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und frühere Gesundheitsministerin, Ulla Schmidt (MdB), bekräftigt nun einmal mehr, dass der bestehende Wahlrechtsausschluss aufgehoben werden müsse. „Menschen mit Behinderungen sind unsere Mitbürger und haben ein Recht auf Teilhabe am politischen Leben. Eine wie auch immer geartete Wahlfähigkeitsprüfung wäre mit unserem demokratischen Grundprinzip eines ‚allgemeinen Wahlrechts‘ nicht vereinbar“, so Ulla Schmidt.

Die Opposition hat nun das Thema ebenfalls aufgegriffen: Bündnis 90 / Die Grünen haben am 16. Januar einen Gesetzentwurf zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Wahlrecht ins Parlament eingebracht. Auch sie fordern die Streichung des Wahlrechtsausschlusses. Die SPD geht mit einem entsprechenden Antrag in die gleiche Richtung und fordert zudem, die besonderen Bedürfnisse von Analphabeten zu berücksichtigen. Flankiert werden diese Initiativen vom Land Rheinland-Pfalz, das einen Antrag zum Wahlrecht in den Bundesrat einbringen wird.

Sowohl der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte als auch der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen haben festgestellt, dass ein an generalisierende Kriterien geknüpfter Wahlrechtsausschluss von Menschen mit Behinderungen nicht mit dem Völkerrecht zu vereinbaren ist. Europäische Nachbarstaaten wie Österreich, Großbritannien und die Niederlande verzichten ebenfalls auf solche Ausschlussklauseln.

Pressekontakt:

peer.brocke@lebenshilfe.de
Tel. 030/206411-140
www.lebenshilfe.de

Burnout und chronischer Stress: die Dosis macht das Gift

Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen
Pressemitteilung Nr. 1/13
30. Januar 2013

In der Diskussion über Stress am Arbeitsplatz fordert der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) den Schwerpunkt auf Prävention zu legen. Im Prozess der sich wandelnden Arbeitswelt und der steigenden Produktivität müssen die Menschen in ihr unterstützt und gestärkt werden. „Arbeit muss gesund erhalten“, erklärt BDP-Präsidentin Sabine Siegl. „Als Psychologin weise ich darauf hin, dass Aufgaben dann als zu bewältigen und somit als Quelle der Bestätigung erlebt werden, wenn sie die Menschen nicht ständig überlasten.“

Es stimme, dass Arbeitslosigkeit stärker krank machen könne als ständige Überlastung – doch diese Pole gegeneinander abzuwägen, bringe in der gegenwärtigen Diskussion zwischen Arbeitgebern, Gewerkschaften und Politik wenig.

Es gilt, die wertvollen Potenziale jedes Mitarbeiters zu nutzen und den richtigen Platz im Arbeitsprozess für ihn zu finden.

„In den letzten Jahren beobachten wir zunehmend Überforderungsphänomene. Durch eine gesündere Gestaltung der Arbeit könnten diese verringert werden“, so Siegl. Als Psychologin setzt sie in der Diskussion um Burnout auf Prävention.

Beim betrieblichen Gesundheitsmanagement nehmen Psychologen aber nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Organisationsstrukturen in den Fokus. Wenn sie von Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz sprechen, geht es durchaus nicht nur um ergonomisches Sitzen und ausreichende Pausen, sondern auch um die Unternehmenskultur, die in der Transparenz von Abläufen, in Entscheidungsspielräumen, gerechter Bezahlung und Partizipationsmöglichkeiten sichtbar wird. Ebenso geht es um passgenaue Personalauswahl, gute Erholungsphasen oder auch das Thema der Erreichbarkeit.

Der Anteil der psychischen Erkrankungen an allen Krankschreibungen beträgt 12,5%, die Fehlzeiten betragen durchschnittlich 30 Tage im Jahr. Und auch der relative Anteil psychischer Diagnosen bei immer früheren Berentungen hat deutlich zugenommen: Psychische Erkrankung machen 41% der Frühberentungsgründe aus.

2013 ist das Auftaktjahr des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz, bei dem nun der Schutz der Psyche stärker beachtet werden soll. Im BDP sind Gesundheits-, Betriebs- und Arbeits- & Organisationspsychologen aus ganz Deutschland organisiert, die Organisationen unterstützend beraten können.

Ansprechpartner für Organisationen:
Fredi Lang, f.lang@bdp-verband.de

Ansprechpartner für die Presse:
Alenka Tschischka, a.tschischka@bdp-verband.de
Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin
Tel. 030 – 209 166 620
Fax: 030 – 209 166 680

Diese Pressemitteilung steht auch als PDF zur Verfügung:
www.bdp-verband.de/bdp/presse/2013/01_BDP_Pressemitteilung.pdf

Über den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP):
Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP) vertritt die beruflichen und politischen Interessen der niedergelassenen, angestellten und beamteten Psychologen und Psychologinnen aus allen Tätigkeitsbereichen. Diese sind unter anderem: Gesundheitspsychologie, Klinische Psychologie, Psychotherapie, Schulpsychologie, Rechtspsychologie, Verkehrspsychologie, Wirtschaftspsychologie, Umweltpsychologie und Politische Psychologie. Der BDP wurde 1946 gegründet und ist Ansprechpartner und Informant für Politik, Medien und Öffentlichkeit. Rund 11500 Mitglieder sind im BDP organisiert.
Besuchen Sie den BDP im Internet:
www.bdp-verband.de


G-BA setzt Prioritäten beim Entlassungsmanagement !

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung am 17. Januar 2013 fünf Handlungsfelder benannt, die in Zukunft mit besonderer Priorität untersucht werden sollen. Neben den Versorgungsbereichen diabetischer Fuß, Schlaganfall, minimalinvasive Herzklappen-Eingriffe und Tonsillektomie wurde das Entlassungsmanagement nach Krankenhausaufenthalt als besonders verbesserungsbedürftig anerkannt.

Der Themenvorschlag Entlassungsmanagement wurde von zwei Vorschlagsberechtigten beim Gemeinsamen Bundesausschuss eingereicht. Die Auswahlkriterien für alle Themenbereiche waren u.a. die Krankheitshäufigkeit und vor allem das vermutete Verbesserungspotenzial und der Versorgungsbedarf.

Bisher wurden laut G-BA für das Entlassungsmanagement keine Standards entwickelt, obwohl in den Krankenhäusern ein Entlassungsmanagement gesetzlich vorgeschrieben sei. Gerade aufgrund der durch den Kostendruck weiter sinkenden Verweildauer im Krankenhaus werde der Übergang zwischen stationärer Behandlung und ambulanter Versorgung beziehungsweise Rehabilitation immer wichtiger.

Akzeptanz und Bedarf bei den Patienten werde gemäß G-BA außerordentlich hoch eingeschätzt. Für die angrenzenden Versorgungssektoren rechne man ebenfalls mit einer hohen Akzeptanz, da sie direkt von Lücken im bestehenden Entlassungsmanagement betroffen seien. Widerstand sei von jenen Krankenhäusern zu erwarten, die ihrem Entlassungsmanagement in der Vergangenheit wenig Aufmerksamkeit oder Ressourcen haben zukommen lassen.

Als Hauptaufgabe sieht der G-BA die Überprüfbarkeit der gesetzlichen Vorgaben des § 39 (1) SGB V, die Vermeidung von Negativwirkungen und die Prüfung auf unterbleibendes oder lückenhaftes Fehlermanagement. Deutliche Hinweise auf Defizite in der Versorgung liefern Patientenberichte und die Rückmeldungen der Betroffenenverbände. Zunächst müsse die Erhebung des Status quo des Entlassungsmanagements aufgezeigt werden, wo krankenhausintern Defizite bestünden, um über ein Benchmarking und eine öffentliche Berichterstattung Anreize zur Verbesserung zu setzen.

Eine wichtige Frage bei der Qualität des Entlassungsmanagements wird laut G-BA auch sein, welche Personalgruppen zu welchem Anteil die entsprechenden Tätigkeiten übernehmen und ob es spezialisiertes Personal gebe. Insbesondere bemängelt der G-BA den Trend der Personalreduktion in Krankenhäusern, der sich auch auf die mit dem Entlassungsmanagement betrauten Kräfte erstrecke.

Als Aufgabenschwerpunkt fordert der G-BA ein datengestütztes Qualitätssicherungsverfahren mit besonderer Notwendigkeit von Patientenbefragungen sowie der Ergebniserhebung in nachfolgende Versorgungssektoren (z.B. ambulante Ärzte und Pflege). Besondere Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Erhebungsaufwand ergeben sich dabei an die Ausgestaltung einer zuverlässigen, gleichzeitig aber datensparsamen Dokumentation. Der G-BA fordert daher, dass mindestens die Einschätzung des Unterstützungsbedarfs (Assessment-Ergebnisse) von den Krankenhäusern für jeden Patienten dokumentiert werden müssten.

„Es hängt von der intelligenten Gestaltung der Dokumentationsanforderungen in Kombination z.B. mit Patientenbefragungen und anderen Methoden ab, welcher konkrete Aufwand mit der Erhebung verbunden ist“, so der Gemeinsame Bundesausschuss in seinem Beschluss vom 17. Januar 2013. Ein zusätzlicher Aufwand mit der Umsetzung des Entlassungsmanagements selbst erwartet der G-BA nur bei solchen Krankenhäusern, die bislang ihren gesetzlichen Vorgaben nicht ausreichend nachkommen.

Zusammenfassung und Übersicht zum G-BA Beschluss.


AlterEgo: Virtueller Zwilling soll soziale Interaktion benachteiligter Menschen verbessern

Unternehmenskommunikation   DFKI Kaiserslautern
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI
29.01.2013

Schwierigkeiten im Sozialverhalten und der Interaktion mit anderen Menschen sind charakteristisch für soziale Pathologien wie Schizophrenie, Autismus und manische Ängste. Sowohl bei den Patienten als auch deren Mitmenschen verursacht das zumeist viel Leid. Im europäischen Forschungsprojekt „AlterEgo“ wird eine neuartige Rehabilitationsmethode zur Behandlung solcher Defizite unter der Verwendung virtueller Realität und humanoider Roboter erforscht. Die Grundidee des Forschungsprojekts, an dem Wissenschaftler aus Frankreich, Deutschland, England und der Schweiz gemeinsam arbeiten, beruht auf einer neuen interdisziplinären Theorie im Bereich der Neuro- und Kognitionswissenschaften: der Theorie der Gleichartigkeit. Diese Theorie besagt, dass es einfacher ist mit jemandem sozial zu interagieren, der einem ähnlich ist. Die Ähnlichkeit kann dabei auf der Form und dem Aussehen, dem Verhalten oder der Kinematik (Art der Bewegung) des Gegenübers beruhen.

Das Konzept von AlterEgo sieht vor, diese Ähnlichkeitsmerkmale in Echtzeit zu nachzuahmen. Zu Beginn sollen die Patienten mit einem virtuellen Charakter auf einem Bildschirm interagieren, später mit einem menschenähnlichen, “humanoiden” Roboter. Merkmale und Veränderungen des Verhaltens während der Interaktion werden dabei beobachtet und nach und nach auf den Avatar übertragen. Die Patienten sollen so spielerisch zur Kommunikation mit Ihrem Gegenüber angeregt werden. Anhand von mehr oder weniger sozial neutralen, künstlichen Agenten soll die damit entwickelte neue Rehabilitationsmethode soll die Defizite betroffener Patienten verbessern und die Interaktion mit realen Personen erleichtern.

Um ein auf Ähnlichkeiten basierenden virtuellen Charakter zu kreieren, müssen die verschiedenen Merkmale der Patienten präzise erfasst werden. Der Forschungsbereich Erweiterte Realität des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern beschäftigt sich im Rahmen des Projektes daher mit Body-Scanning-Techniken welche das Aussehen registrieren. Des Weiteren kümmert sich das Team um Prof. Dr. Didier Stricker um die Erfassung der Bewegungen der Patienten anhand verschiedener Sensoren, sowie die Analyse der gesamten Szenerie.

AlterEgo ist eines von 17 ausgewählten Projekten unter 250 Einreichungen zum Aufruf der Europäischen Union – „ICT 2.9 Cognitive Sciences an Robotics“ im Jahr 2012. Die Leitung obliegt Prof. Benoit Bardy, Direktor des EuroMov Zentrums an der Universität Montpellier 1. Das Projekt läuft ab dem Frühjahr 2013 und wird während seiner dreijährigen Laufzeit mit 2,9 Millionen Euro gefördert. Weiter sind Mathematiker der Universität Bristol (UK), Robotiker der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (CH), sowie Pflegekräfte, Psychologen und Psychiater der Universität Montpellier beteiligt.

Kontakt:
Prof. Dr. Didier Stricker
Leiter Forschungsbereich Erweiterte Realität
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel: +49 (0)631 20575-3500
E-Mail : Didier.Stricker@dfki.de

Pressekontakt:
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Unternehmenskommunikation
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
Tel. : +49 (0)631 20575-1710
E-Mail: uk-kl@dfki.de


DEGEMED-Veranstaltungen 2013

Der aktuell erschienene Flyer gibt einen Gesamtüberblick über Seminare und Fachtagungen der DEGEMED im Veranstaltungsjahr 2013. Mit diesem erweiterten Programm spricht die DEGEMED die verschiedenen in der Rehabilitation tätigen Berufsgruppen an, möchte zum fachlichen Austausch anregen und zur Vernetzung der verschiedenen Akteure des Gesundheitswesens beitragen.

Das Jahresprogramm steht Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Weitere Details zu den Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender der Internetseite und in den DEGEMED-News.

Oder rufen Sie uns einfach an.

Wir würden uns freuen, Sie bei unseren Tagungen und Seminaren begrüßen zu dürfen!

Ihre DEGEMED


2011: Beschäftigung im Gesundheitswesen um 1,8 % gestiegen

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes

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Nr. 037 vom 30.01.2013

WIESBADEN – Zum 31. Dezember 2011 waren rund 4,9 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa jeder neunte Beschäftigte im Gesundheitswesen tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es 2011 rund 87 000 mehr Arbeitsplätze im Gesundheitswesen als 2010. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 1,8 %.

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Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version), sowie weitere Zusatzinformationen und -funktionen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

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Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

Herausgeber: (c) Statistisches Bundesamt, Pressestelle Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden

Telefon: +49 (0) 611 / 75 – 34 44, Telefax: +49 (0) 611 / 75 – 39 76 www.destatis.de/kontakt

Sie erreichen uns montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.


2. Cardio-Diabetologisches Forum – Samstag, 20. April 2013

Bad Driburg. Das Cardio-Diabetologische Forum am 20.04.2013 (9-13 Uhr) mit dem Thema “Therapierelevante Kontroversen in der Cardio-Diabetologie“ in die Knappschafts-Klinik Bad Driburg, einer kardiologischen Rehabilitations- und AHB-Klinik richtet sich an interessierte Ärzte, Diabetesberaterinnen und Diätassistentinnen.
Das rege Interesse an unserer Cardio-Diabetologischen Fortbildung vor 2 Jahren hat uns ermutigt, dieses Fortbildungsangebot fortzusetzen. Unser Wunsch ist es, im Rahmen dieser Fortbildungsveranstaltung in einen Meinungsaustausch zu kommen zu praxisrelevanten und zurzeit noch kontrovers diskutierten Themen (CGM, postprandiale BZ-Ausschläge), Therapieformen bei denen wir keinen rechten Erfolg verzeichnen können (Risikofaktor Übergewicht) und letztlich auch leicht vergessene, aber dennoch praxisrelevante Nebenschauplätze (Parodontitis). Hierfür haben wir überregional anerkannte Experten gewinnen können. Nach jedem Vortag wird genügend Zeit zur Verfügung stehen, um Ihre Fragen, Anregungen und auch kritische Bemerkungen aus der Sicht des Versorgungsmediziners zu diskutieren.

Themen:

Übergewicht als Risiko bei Diabetes und KHK – Warum haben wir kaum Erfolge im Kampf gegen das Übergewicht? Schuld der Ärzte oder der Patienten?

Parodontitis: Risiko für Diabetes, Herz und Gefäße

Evidenz und Konsens für CGM – V. a. bei cardio-vaskulären Erkrankungen

Pro und Kontra: Postprandiale Blutzuckerausschläge – Welche Bedeutung haben Sie für cardio-vaskuläre Erkrankungen? Therapie erforderlich, schon jetzt?

Die Veranstaltung ist mit 4 Punkten der Ärztekammer Westfalen-Lippe zertifiziert. Das Programm entnehmen Sie dem Flyer. Zur besseren Planung der Veranstaltung bitten wir, uns Ihre Teilnahme vorab mitzuteilen. Das Veranstaltungsprogramm senden wir Ihnen gern zu. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Information & Anmeldung
Frau Schmidt, Chefarzt-Sekretariat

Knappschafts-Klinik Bad Driburg
Georg-Nave-Str. 28
33014 Bad Driburg
Tel. 05253 83-447
Fax 05253 83-525
Mail: driburg-info@kbs.de
www.knappschafts-klinik-driburg.de

Einladung & Programm Cardio-Diabetologisches ForumDiagnostik in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg


Zusammenarbeit mit Spitzenmedizinern im Wissenschaftlichen Beirat: Waldburg-Zeil Kliniken planen Lungenkrebszentrum

Neutrauchburg – Zu Jahresbeginn traf sich der Wissenschaftliche Beirat der Waldburg-Zeil Kliniken am 10. Januar im Schloss Neutrauchburg bei Isny. Das renommierte Gremium ist vor vier Jahren mit dem Ziel gegründet worden, ein regionales Gesundheitsnetzwerk zu fördern und die Zusammenarbeit mit großen Schwerpunkt- und Maximalversorgern wie zum Beispiel Universitätskliniken zu intensivieren.

So gelingt es auch in ländlichen Regionen, an neuesten Entwicklungen in Wissenschaft und medizinischem Fortschritt Anteil zu nehmen und die bestmögliche medizinische Versorgung der Patienten in Oberschwaben und dem Allgäu zu sichern.

Dafür konnte der Wissenschaftliche Beirat der Waldburg-Zeil Kliniken nunmehr zwei neue Mitglieder vom Universitätsklinikum Ulm gewinnen. Sie brachten sich gleich in der Auftaktveranstaltung 2013 mit Vorträgen zur Vorstellung des neuen Chirurgischen Zentrums Ulm sowie des Ulmer Krebszentrums (CCCU) ein.

Zwei Neue Mitglieder im Beirat

„Wir möchten umfassende und qualitativ hochwertige Medizin in der Region anbieten. Deswegen ist uns die ärztliche Netzwerkbildung und der Austausch mit großen Zentren wie Ulm wichtig. Es freut mich, dass wir erneut so profilierte und renommierte Kollegen wie Prof. Döhner und Prof. Gebhard als Mitglieder in den Beirat holen konnten“, zeigte sich Dr. Peter Keith, Leitung Medizin/Qualität der Waldburg-Zeil Kliniken sehr zufrieden.

Besonders wichtig für die Region Allgäu-Oberschwaben ist die Gestaltung der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen dem geplanten Lungenkrebszentrum an den Fachkliniken Wangen und dem CCCU. Lungenkrebs ist der dritthäufigste bösartige Tumor. Noch führt er vor allem bei männlichen Patienten zum Tode, aber auch Frauen sind zunehmend betroffen. Durch die Zusammenarbeit mit Ulm haben Patienten nun Zugang zu modernster Behandlung in beiden Kliniken.

Entwicklung zum Lungenkrebszentrum

„Die Fachkliniken Wangen sind bereits ein zertifiziertes Thoraxchirurgisches Zentrum. Nun streben wir die Weiterentwicklung zum Lungenkrebszentrum an“, beleuchtet Dr. Keith die Hintergründe. „Mit dieser Zertifizierung können sich Patienten künftig auf unsere geprüfte Leistungsfähigkeit als Tumorspezialisten verlassen.“ Die Kooperation mit Ulm als einem der onkologischen Spitzenzentren der Deutschen Krebshilfe erleichtert den Austausch von Fachwissen und Spezialisten, sichert die Teilnahme an wissenschaftlichen Studien und garantiert auch Patienten mit komplizierten Krankheitsverläufen eine optimale Behandlung.

Ein weiteres Thema im Wissenschaftlichen Beirat bleibt die demographische Veränderung und die dadurch notwendig bessere Versorgungsstruktur für geriatrische, also alte Patienten. Ausgangspunkt für die lebendige Diskussion war die anstehende Neugestaltung des Geriatriekonzepts Baden-Württemberg. Die bisherige Versorgung älterer Patienten lässt im Land noch zu wünschen übrig. Die Anwesenden tauschten sich daher über einen leichteren Zugang zur geriatrischen Versorgung in Akutkrankenhäusern und in der Rehabilitation aus. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates der Waldburg-Zeil Kliniken vereinbarten für die kommenden Jahre eine Rotation der Mitglieder der teilnehmenden Kliniken. So können immer wieder neue Impulse aus unterschiedlichen medizinischen Fachgebieten in die Arbeit einfließen.

Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats:

  • Prof. Dr. med. Cornelia Albani, Chefärztin Psychosomatik, Aulendorf
  • Roland Beierl, Geschäftsführer, AOK Oberschwaben
  • Prof. Dr. med. Hartmut Döhner, Direktor Innere III, Uniklinik Ulm
  • Prof. Dr. med. Hans-Werner Duchna, Chefarzt Pneumologie, Wangen
  • Prof. Dr. med. Florian Gebhard, Direktor Unfallchirurgie, Uniklinik Ulm
  • Prof. Dr. med. Harry Hahmann, Chefarzt Kardiologie, Isny
  • Prof. Dr. med. Paul-Jürgen Hülser, Chefarzt Neurologie, Wangen
  • Prof. Dr. med. Heiko Reichel, Direktor Orthopädie, RKU Ulm
  • Wolfgang Rieger, Geschäftsführer, ZfP Südwürttemberg
  • Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt, Chefarzt Medizin I, Klinikum Augsburg
  • PD Dr. med. Robert Scheubel, Chefarzt Thoraxchirurgie, Wangen

Neujahrsempfang bei der FAW Mainz

Nach dem Fachreferat bot sich die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen Berufshelfern und den Reha-Mitarbeitern der Fortbildungsakademie.

Nach dem Fachreferat bot sich die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen Berufshelfern und den Reha-Mitarbeitern der Fortbildungsakademie.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über Themen der ambulanten beruflichen Rehabilitation für den Bereich RLP, Hessen und das Saarland. Von Seiten des Bildungsträgers standen Mitarbeiter des Reha-Managements aus den Akademien des gesamten Bereiches als Ansprechpartner zur Verfügung. Auch FAW-Bereichsleiterin Tanja Karten informierte sich vor Ort über die neusten Entwicklungen und suchte das Gespräch mit den Berufshelfern. In einem Fachreferat informierten die FAW-Psychologinnen Antje Brand und Susanne Steiner sowie Tina Poklitar, Leiterin des FAW-Kompetenzzentrums für die berufliche Integration von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen über die psychologischen Aspekte von chronischem Schmerz. Mit der Aussage „Schmerzen sind das, was die Menschen angeben.“, stellte die Referentin Antje Brand heraus, dass Schmerz ein höchst persönliches und individuell unterschiedliches Erlebnis ist. Unter dem Leitsatz „Unser Medikament heißt Arbeit“ ging die Diplom-Psychologin auf die Bedeutung der Integration ins Berufsleben für die Betroffenen ein. „Der Beruf bringt neben materieller Sicherheit auch Identität, Lebenssinn und sozialen Status“, führte Frau Brand aus.

Nach dem Fachreferat bot sich die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen Berufshelfern und den Reha-Mitarbeitern der Fortbildungsakademie.

„Unser Reha-Management verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Dabei orientieren wir uns am individuellen Bedarf des Rehabilitanden und helfen ihm dabei, frühzeitig neue Lebens- und Berufsperspektiven zu entwickeln. Im Reha-Management arbeitet die FAW mit mehr als 50 Kostenträgern zusammen, darunter Berufsgenossenschaften, Unfall- und Rentenversicherungen sowie private Versicherungen.“, beschreibt FAW-Psychologin Susanne Steiner die zentrale Bedeutung dieses Geschäftsfelds beim gemeinnützigen Bildungsträger.


Forschung: BAuA veröffentlicht Stressreport Deutschland 2012

008/13 vom 29. Januar 2013

Multitasking, Zeitdruck, Monotonie und Störungen nehmen nach wie vor Spitzenplätze ein

Dortmund – Psychische Belastung ist in der deutschen Arbeitswelt nach wie vor weit verbreitet. Häufig sind die Beschäftigten Multitasking, Zeitdruck, Monotonie und Störungen bei der Arbeit ausgesetzt. Dabei kennt die psychische Belastung weder Hierarchiegrenzen, noch macht sie vor gewerblichen Branchen halt. Faktoren wie das gute soziale Klima in deutschen Betrieben oder Handlungsspielräume für die Beschäftigten, um ihre Arbeit zu planen und einzuteilen, helfen aber die Belastung zu bewältigen.

Dies sind Ergebnisse des „Stressreports Deutschland 2012“, den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. Ihre Aufgabe ist es, Entwicklungen in der Arbeitswelt zu beobachten. Der Stressreport beruht auf der BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung 2011/2012, bei der rund 20.000 Beschäftigte Fragen beispielsweise zu Arbeitsbedingungen, Beanspruchung und gesundheitlichen Beschwerden beantworteten. Ähnliche Daten enthält die Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen (EWCS 2010), die ebenfalls in den Report einflossen. Der Bericht gibt Aufschluss über Trends in der Entwicklung der Arbeitsbedingungen, deren mögliche Auswirkungen auf Beschäftigte und den erforderlichen Handlungsbedarf.

Der Stressreport liefert Fakten für die zurzeit in Deutschland geführte Diskussion über das Thema psychische Belastung. Die Spitzenreiter der Belastung haben sich nach den Zahlen seit 2006 nicht verändert. So sehen sich die Beschäftigten nach wie vor häufig Multitasking (58 Prozent), starkem Termin- und Leistungsdruck (52 Prozent) oder ständig wiederholenden Arbeitsvorgängen (50 Prozent) ausgesetzt. 44 Prozent erleben während ihrer Arbeit häufig Störungen.

Bemerkenswert ist, dass über die Branchen und Berufe hinweg mindestens vier von fünf Erwerbstätigen über ein gutes soziales Klima am Arbeitsplatz berichten. Kollegen würden sie unterstützen, häufig werde gut zusammen gearbeitet und es herrsche ein Gemeinschaftsgefühl. Zudem können viele der Befragten ihre Arbeit selbst planen und einteilen. Diese Faktoren tragen dazu bei, die Belastungen zu bewältigen. Deutlich wird auch, dass psychische Belastung keine Hierarchieebenen kennt. Über Stress berichten sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter. Weiterhin zeigt der BAuA-Report, dass Stress nicht vor den gewerblichen Branchen halt macht. Neben beanspruchender körperlicher Arbeit sind die Beschäftigten auch häufig psychischer Belastung ausgesetzt.

Die Zahlen des Stressreports untermauern die Botschaft der BAuA: Positiv herausfordernde Arbeit ist förderlich für Gesundheit, Wohlbefinden und mentale Fitness. Problematisch ist Arbeit, die dauerhaft überfordert. Beispielsweise gehören Ingenieure und Naturwissenschaftler zu den Spitzenreitern hinsichtlich psychischer Belastungen. Dennoch gibt diese Berufsgruppe die wenigsten gesundheitlichen Beschwerden an. Herausforderungen bei der Arbeit und ihre erfolgreiche Bewältigung wirken sich grundsätzlich positiv auf die psychische Gesundheit aus. Mangelt es an Ressourcen wie Handlungsspielräume oder soziale Unterstützung, geben die Betroffenen mehr gesundheitliche Beschwerden an und schätzen ihren Gesundheitszustand häufiger als schlecht ein. Hierzu gehört beispielsweise die Gruppe der „sonstigen Fertigungsberufe, Bergleute und Mineralgewinner“.

Handlungsbedarf zeigen die Daten beim Thema Erholung. So lässt mittlerweile jeder vierte Befragte seine gesetzlich vorgeschriebene Pause ausfallen, obwohl Erholung wichtig für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten ist. Deutliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben auch die vielen Restrukturierungsprozesse von Unternehmen, die besser durch das Management begleitet werden müssten. Im Vergleich zu 2006 sehen die Beschäftigten aber weniger wirtschaftliche Gefahren für sich und ihren Betrieb. Die Angst vor einem Verlust des Arbeitsplatzes in den kommenden sechs Monaten ist gesunken.

„Der Stressreport Deutschland 2012 zeigt, dass es keine Lösung von der Stange gibt“, sagt Isabel Rothe, Präsidentin der BAuA. „Hier gibt es zu viele Unterschiede zwischen Branchen und Berufen. Seine Daten decken jedoch Handlungsbedarf auf und geben uns wichtige Hinweise, wo Handlungsspielräume und Unterstützung bei der Arbeit gestärkt werden können.“ Als Beispiele nannte die BAuA-Präsidentin Beschäftigte mit überlangen Arbeitszeiten, die auf Pausen verzichten, oder eine bessere Begleitung von Reorganisationen.

Arbeitsschützer in den Betrieben sollten psychische Belastungen und Anforderungen stärker in den Blick nehmen, aber dabei nicht nur Gefährdungen, sondern auch gesundheitsförderliche Aspekte betrachten. Vorsorgekampagnen wie beispielsweise die der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) sieht die BAuA als richtigen Weg. So verfolgt die GDA in ihrem Arbeitsprogramm 2013-2018 das Ziel, arbeitsbedingte psychische Belastung zu erkennen und diese Belastung durch vorbeugende Maßnahmen zu verringern.

„Stressreport Deutschland 2012. Psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden“; Andrea Lohmann-Haislah; 1. Auflage; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2012; ISBN: 978-3-88261-725-2; 208 Seiten. Der Bericht kann im PDF-Format unter www.baua.de/publikationen heruntergeladen werden.

Weitere Informationen: www.baua.de/arbeitsbedingungen

Hintergrund

BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung
Die BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2011/2012 ist die sechste Welle der 1979 als BIBB/IAB-Erhebung gestarteten Befragungsreihe des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die BAuA war 1998/1999 das erste Mal als Partner an der Befragung beteiligt. Nach dem Ausstieg des IAB wurde die ehemalige BIBB/IAB-Erhebung ab 2005/2006 zur BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung. Ziel dieser Befragung ist die Beschreibung der sich kontinuierlich verändernden Arbeitswelt. Dabei stehen Fragen zum Arbeitsplatz (zum Beispiel Tätigkeitsschwerpunkte, Anforderungsniveau, Kenntnisanforderungen, Arbeitsanforderungen, Weiterbildungsbedarf, Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen) und Fragen zu Beanspruchung und gesundheitlichen Beschwerden im Mittelpunkt der Befragung. In die Befragung 2011/2012 wurden – wie in der Vorgängerbefragung – erwerbstätige Personen ab 15 Jahren mit einer bezahlten Tätigkeit von mindestens zehn Stunden pro Woche einbezogen. Ausländer wurden nur bei hinreichenden Deutschkenntnissen befragt und, obwohl ohne feste Vergütung beschäftigt, auch mithelfende Familienangehörige und Personen mit maximal dreimonatiger Unterbrechung der Tätigkeit. Ehrenamtlich tätige Personen wurden genauso ausgeschlossen wie Personen in einem Beschäftigungsverhältnis im Rahmen der ersten Ausbildung.

Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen (EWCS)
Die Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen (EWCS) wird von der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) mit Sitz in Dublin, Irland, durchgeführt. Sie hat sich als Quelle für Informationen über die Arbeitsbedingungen sowie die Qualität von Arbeit und Beschäftigung etabliert. Die seit 1990 durchgeführten fünf Erhebungsrunden ermöglichen die Beobachtung langfristiger Entwicklungen bei den Arbeitsbedingungen in Europa. Zu den abgedeckten Themen zählen Beschäftigungsstatus, Länge und Organisation der Arbeitszeit, Arbeitsorganisation, Aus- und Weiterbildung, physische und psychosoziale Risikofaktoren, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Mitarbeiterbeteiligung, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Verdienst und finanzielle Sicherheit sowie Arbeit und Gesundheit. Sie beruht auf repräsentativen Stichproben und erfasst alle EU-Mitgliedsstaaten sowie Kandidatenländer und einige EFTA-Staaten.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

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