2013: Über fünf Prozent mehr Personal in NRW-Pflegeeinrichtungen beschäftigt als 2011

Veröffentlicht am 03.03.2015 10:31 von Redaktion RehaNews24

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2013 waren in Nordrhein Westfalen 158 336 Personen in 2 458 Pflegeheimen (stationären Pflegeeinrichtungen) und 67 018 Personen bei 2 377 ambulanten Pflegediensten tätig. Wie Information und Technik Nordrhein Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, stieg die Gesamtzahl der Beschäftigten im Pflegebereich seit 2011 um 5,1 Prozent auf 225 354.

Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hatten die ambulanten Pflegedienste, die ihre Beschäftigtenzahl um 12,3 Prozent steigern konnten; in Pflegeheimen lag der Anstieg bei 2,2 Prozent. Wie 2011 war etwa die Hälfte des gesamten Personals teilzeitbeschäftigt (111 626). Weitere 60 302 Vollzeitkräfte (-2,2 Prozent) und

35 259 sogenannte “Mini-Jobber” (+1,3 Prozent) wurden in den Einrichtungen eingesetzt.

Außerdem lernten 14 888 Auszubildende oder (Um-)Schüler in den nordrhein-westfälischen Pflegebetrieben und 1 127 Personen leisteten einen Bundesfreiwilligendienst ab.

Die übrigen 2 152 Beschäftigten absolvierten entweder ein Praktikum außerhalb einer Ausbildung oder ein freiwilliges soziales Jahr.

Mit 4 835 gab es Ende 2013 in Nordrhein-Westfalen 4,3 Prozent mehr Pflegeeinrichtungen als zwei Jahre zuvor. Etwa jede zweite Einrichtung befand sich in freigemeinnütziger (2 360) oder privater (2 344) Trägerschaft;

131 Einrichtungen wurden von der “öffentlichen Hand” betrieben.

Durchschnittlich waren in jeder der 2 458 stationären Pflegeeinrichtungen 64 Personen tätig, gut die Hälfte (54,2 Prozent) der Arbeitskräfte verfügte über eine abgeschlossene Berufsausbildung im pflegerischen, therapeutischen, pädagogischen oder hauswirtschaftlichen Bereich. 22,1 Prozent der Beschäftigten hatten einen anderen, weitere 23,7 Prozent keinen Berufsabschluss oder befanden sich noch in Ausbildung bzw. Umschulung. Die

2 377 ambulanten Pflegeeinrichtungen beschäftigten im Schnitt 28 Personen.

Dort verfügten 2013 gut zwei Drittel (69,3 Prozent) des Pflegepersonals über eine fachspezifische Ausbildung, weitere 20 Prozent besaßen einen anderen Abschluss.

(IT.NRW)

(46 / 15) Düsseldorf, den 3. März 2015

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