September, 2012

 

Aus dem Leben junger Ärzte: ZDFneo zeigt Doku-Reihe „Junior Docs“

Mainz. Das erste Mal operieren, Geburtshelfer sein und überlebenswichtige Entscheidungen treffen: ZDFneo begleitet in der Doku-Reihe „Junior Docs“ von Donnerstag, 27. September 2012, 20.15 Uhr, an acht junge Assistenzärzte bei ihrem Berufseinstieg.

In drei Hamburger Kliniken in Barmbek, Altona und St. Georg filmte ZDFneo zwei Monate lang die jungen Assistenzärzte und ihre Patienten. Die Berufsanfänger arbeiten in den Bereichen Rheumatologie, Gynäkologie, Anästhesie, Chirurgie, Urologie, Innere Medizin und HNO.

Täglich sind sie mit neuen Herausforderungen konfrontiert, müssen Erstversorgung in der Notaufnahme leisten, schnelle Diagnosen stellen, aber auch lernen, Patienten schlechte Nachrichten zu überbringen. Als Berufseinsteiger stehen sie ständig vor einem „ersten Mal“, ob bei einer Geburt oder der Versorgung schwerer Schnittwunden.

Die Doku-Reihe „Junior Docs“ zeigt die ungeschminkte Wirklichkeit des Krankenhausalltags und gibt einen intensiven Einblick in das Leben junger Menschen, die von einem auf den anderen Tag über Leben und Tod mitentscheiden müssen.

ZDFneo zeigt die zehnteilige Reihe jeweils in Doppelfolgen.

http://www.twitter.com/ZDFneo

Fotos sind erhältlich über die ZDF-Pressestelle, Telefon: 06131 – 70-16100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/juniordocs

Pressekontakt:

ZDF-Pressestelle
Telefon: +49-6131-70-12121
Telefon: +49-6131-70-12120

Aus dem Leben junger Ärzte: ZDFneo zeigt Doku-Reihe "Junior Docs"

Mainz. Das erste Mal operieren, Geburtshelfer sein und überlebenswichtige Entscheidungen treffen: ZDFneo begleitet in der Doku-Reihe „Junior Docs“ von Donnerstag, 27. September 2012, 20.15 Uhr, an acht junge Assistenzärzte bei ihrem Berufseinstieg.

In drei Hamburger Kliniken in Barmbek, Altona und St. Georg filmte ZDFneo zwei Monate lang die jungen Assistenzärzte und ihre Patienten. Die Berufsanfänger arbeiten in den Bereichen Rheumatologie, Gynäkologie, Anästhesie, Chirurgie, Urologie, Innere Medizin und HNO.

Täglich sind sie mit neuen Herausforderungen konfrontiert, müssen Erstversorgung in der Notaufnahme leisten, schnelle Diagnosen stellen, aber auch lernen, Patienten schlechte Nachrichten zu überbringen. Als Berufseinsteiger stehen sie ständig vor einem „ersten Mal“, ob bei einer Geburt oder der Versorgung schwerer Schnittwunden.

Die Doku-Reihe „Junior Docs“ zeigt die ungeschminkte Wirklichkeit des Krankenhausalltags und gibt einen intensiven Einblick in das Leben junger Menschen, die von einem auf den anderen Tag über Leben und Tod mitentscheiden müssen.

ZDFneo zeigt die zehnteilige Reihe jeweils in Doppelfolgen.

http://www.twitter.com/ZDFneo

Fotos sind erhältlich über die ZDF-Pressestelle, Telefon: 06131 – 70-16100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/juniordocs

Pressekontakt:

ZDF-Pressestelle
Telefon: +49-6131-70-12121
Telefon: +49-6131-70-12120

Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention fordert Wahlrecht für alle Menschen mit Behinderungen bei der Bundestagswahl 2013

Dienstag, 25. September 2012, 13:35 Uhr

Deutsches Institut für Menschenrechte e.V.

Pressemitteilung

Berlin – Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention ruft den Gesetzgeber auf, bei der anstehenden Wahlrechtsreform zwei Gruppen von Menschen mit Behinderungen, denen bisher das aktive und passive Wahlrecht versagt wird, zu berücksichtigen. „Behinderte Menschen dürfen in einem Rechtsstaat von einem so wesentlichen politischen Vorgang wie einer Bundestagswahl nicht ausgeschlossen werden“, kritisierte Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle, die geltenden Bestimmungen. Das Wahlrecht wird bislang Menschen verweigert, für die eine Betreuung in allen Angelegenheiten angeordnet wurde, oder die im Rahmen eines Maßregelvollzugs in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind.

Diesen Menschen bleibe es infolge Paragraph 13 Bundeswahlgesetz und Paragraph 6a Europawahlgesetz verwehrt, über die Zusammensetzung ihrer Volksvertretung in Bund und Europa mitzuentscheiden, so Aichele. Dieser Zustand sei mit Artikel 29 der UN-Behindertenrechtskonvention nicht in Einklang zu bringen und damit völkerrechts- und verfassungswidrig. Menschenrechtlich bestehe hier zwingender Handlungsbedarf. „Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention ersucht daher den Deutschen Bundestag, das Bundeswahlgesetz dahingehend zu ändern, dass allen Menschen mit Behinderungen die Teilhabe mit der nächsten Bundestagswahl möglich ist“, so der Menschenrechtsexperte.

Es handele sich um eine schätzungsweise fünfstellige Zahl behinderter Menschen, erklärte Leander Palleit, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Monitoring-Stelle und Autor der soeben erschienenen Publikation „Deutschland braucht endlich ein inklusives Wahlrecht“. Im europäischen Vergleich hinke Deutschland deutlich hinterher, was die politische Teilhabe von Menschen mit geistigen Behinderungen betreffe, so Palleit. Die Monitoring-Stelle schlage daher vor, im Zuge der Überarbeitung des Bundeswahlgesetzes die entsprechen Paragraphen ersatzlos zu streichen.

Publikation:

Leander Palleit: Deutschland braucht endlich ein inklusives Wahlrecht. Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin, „aktuell“ 05/2012, September 2012

www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/publikationen/behindertenrechte.html <http://mailing.gesundheit-adhoc.de/c/8500721/478ac58a3e8>

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention wurde auf Vorschlag der Bundesregierung im Jahr 2009 im Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin eingerichtet. Sie hat den Auftrag, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern und zu schützen sowie die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland zu begleiten. <http://mailing.gesundheit-adhoc.de/c/8500722/478ac58a3e8>

Pressekontakt:
Bettina Hildebrand, Pressesprecherin
Tel.: 030 25 93 59 – 14 , Mobil: 0160 96 65 00 83
E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de


Nominierungsstart: Pflegemanagement-Award für Nachwuchsführungskräfte

Der Bundesverband Pflegemanagement ruft auf, engagierte Nachwuchsführungskräfte zu nominieren | Die Preisverleihung findet auch diesmal anlässlich des von Springer Medizin ausgerichteten Kongresses Pflege im Januar 2013 in Berlin statt

Berlin, 25. September 2012. Zum zweiten Mal in Folge hat eine Nachwuchsführungskraft die Chance, für ihre Leistungen mit dem Pflegemanagement-Award ausgezeichnet zu werden. Dazu können ab sofort Führungskräfte in der Pflege „ihren“ Führungsnachwuchs für den Preis vorschlagen. Initiator des Preises ist der Bundesverband Pflegemanagement. Plattform für die Preisverleihung ist der
Kongress Pflege , der Ende Januar in Berlin von Springer Medizin ausgerichtet wird.

„Der Nachwuchs nimmt für die Zukunft der Pflege die entscheidende Rolle ein. Es gilt, junge Menschen für den Beruf zu begeistern, sie  gleichzeitig auch langfristig zu motivieren und zu halten. Mit dem Pflegemanagement-Award setzen wir ein klares Zeichen für unseren Einsatz für den Nachwuchs und bieten den jungen Führungskräften eine Plattform für die Anerkennung ihrer Leistung“, so Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement. Gesucht werden Nachwuchsführungskräfte, die sich mit Engagement, Pioniergeist, Sozialkompetenz, fachlicher Kompetenz und Kreativität für die Stärkung der Position ihrer Profession einsetzen. Und dabei die für ihren Beruf so wichtige Empathie nicht aus den Augen verlieren. Hauptsponsor des Preises ist ZeQ, eine der führenden Unternehmensberatungen für Krankenhäuser, Psychiatrien und Rehakliniken.
Mehr zum Pflegemanagement-Award sowie das Nominierungsformular finden Sie hier <http://www.bv-pflegemanagement.de/award> .

Der Bundesverband Pflegemanagement e.V.  ist eine aktive Interessenvertretung der Profession Pflege und insbesondere des Pflegemanagements in Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist bereits seit 1974 aktiv. Die heutige Struktur mit Bundesvorstand und Landesgruppen für einen maximalen Einfluss in Politik und Öffentlichkeit besteht seit 2005. Der Bundesverband Pflegemanagement ist Gründungsmitglied und aktives Mitglied des Deutschen Pflegerats. Durch seine Managementkompetenz, sein starkes Netzwerk und eine klare Organisationsstruktur wird der Verband heute als einer der Hauptansprechpartner unter den Pflegemanagement-Verbänden gehört und ist auf Bundes- wie Landesebene in die Gestaltung von Gesetzesvorlagen involviert und in Gremien engagiert.

Springer Medizin ist führender Anbieter von Fachinformationen im Gesundheitswesen in Österreich und Deutschland. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, Bücher und eine Vielzahl von Online-Angeboten für alle Arztgruppen, Pharmazeuten, Heilberufe und medizinisch interessierte Laien. Wichtige Qualitätsmerkmale aller Verlagsprodukte sind hohe wissenschaftliche Qualität, Fort- und Weiterbildung auf dem neuesten Stand der medizinischen Forschung, sowie exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverbänden, medizinischen Stiftungen, Herausgebern und Fachautoren. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media.

Bildquelle: Springer-Verlag GmbH

Pressekontakt Bundesverband Pflegemanagement: Sabine Girts <mailto:sabine.girts@bv-pflegemanagement.de> | Geschäftsführerin | tel +49 30 44 03 76 93

Pressekontakt Springer Medizin: Uschi Kidane <mailto:uschi.kidane@springer.com> | Leiterin PR | tel +49 6221 487-8166


52. DHS-Fachkonferenz SUCHT: Die vier Säulen der Suchthilfe und Suchtpolitik auf dem Prüfstand

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

52. DHS-Fachkonferenz SUCHT: 19. – 21. November 2012, pentahotel, Leipzig

Der 4-Säulen-TÜV / Die vier Säulen der Suchthilfe und Suchtpolitik auf dem Prüfstand

Hamm. Das tragende Gerüst der Drogen- und Suchtpolitik Deutschlands sind seit über 20 Jahren die vier Säulen Prävention, Beratung und Behandlung, Schadensminimierung sowie Repression. Schon im Nationalen Rauschgiftbekämpfungsplan aus dem Jahr 1990 finden sich all diese Elemente der später benannten vier Säulen, wenn auch in unterschiedlicher Bezeichnung und Schwerpunktsetzung. So können wir in Deutschland auf Kontinuität in der Drogen- und Suchtpolitik zurückblicken und müssen uns zugleich fragen, ob das Gesamtkonzept noch stimmig ist und ob es den künftigen Herausforderungen gerecht wird.

Auf ihrer 52. Fachkonferenz Sucht möchte die DHS gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern prüfen, ob jede der vier Säulen, die „TÜV-Plakette“ für die nächsten Jahre erhalten kann. Darüber hinaus möchten wir den Fragen nachgehen, ob die vier Säulen ausreichen, um das Gebäude Suchthilfe und Suchtpolitik zu tragen, ob wir neue Ebenen in das Bauwerk einziehen müssen, ob die Statik der Konstruktion stimmt – und natürlich, ob sie geeignet sind, den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.

Nähere Informationen über das Programm und die Teilnahmebedingungen erhalten Sie unter www.dhs.de
Kontakt: Doris Kaldewei (kaldewei@dhs.de)

Programm
Das ausführliche Programm finden Sie unter www.dhs.de . Onlineanmeldungen sind dort möglich.

Anmeldungen
Bitte melden Sie sich mit der beigefügten Anmeldekarte oder über das Internet unter www.dhs.de an. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie von uns ein ausführliches Programm. Anmeldeschluss ist der 31. 10. 2012.

Unterkunft
Hotelangebote verschiedener Kategorien finden Sie unter www.dhs.de

Kontakt:
Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Doris Kaldewei
Westenwall 4, 59065 Hamm
Tel. 0 23 81/90 15-0
Fax 0 23 81/90 15-30
E-Mail: kaldewei@dhs.de
www.dhs.de


„Wenn die Seele das Herz krank macht …“ Halten Sie Ihre Seele gesund. Präventionsstrategien gegen Stress, Burn-out und Depressionen als Auslöser von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. – VHS-Vortrag am 04.10.2012 in der Knappschafts-Klinik Bad Driburg

Bad Driburg. Von einer Depression sind schätzungsweise vier Millionen Menschen in Deutschland betroffen. Bis zu ihrem 65. Lebensjahr haben gut zehn Millionen Menschen eine Depression erlitten.
Eine Depression bringt nicht nur die Psyche aus dem Gleichgewicht, sie ist auch belastend für das Herz. Oft wird sie auch für den Körper zur Bedrohung. Depressive Stimmung und Hoffnungslosigkeit erhöhen das Risiko für koronare Herzkrankheit (KHK) und verschlimmern ihren Verlauf.

Klaus Rafflenbeul, Psychologe der Knappschafts-Klinik berichtet, das für die Entstehung einer Herzerkrankung die Depressivität ebenso ein unabhängiger und damit bedeutsamer Risikofaktor wie Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte und Rauchen ist.

Dr. Gabriele Augsten, Chefärztin und Kardiologin der Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation ergänzt, dass depressive Patienten oft aufgrund eines ungesunden Lebensstils zur Entstehung von Gefäß- und Stoffwechselerkrankungen beitragen. Die körperliche Aktivität nimmt in Folge einer Depression ab. Betroffene achten meist weniger auf eine gesunde Ernährung oder greifen sogar zu Suchtmitteln wie Alkohol und Zigaretten. Auch belegen neuere Studien, das eine Depression Stress regulierende Systeme des Körpers in Gang setzt. Diese Aktivierung trägt zu einer Insulinresistenz bei, die eine der wesentlichen Ursachen von Diabetes Typ II ist.

Im gemeinsamen Vortrag „Wenn die Seele das Herz krank macht …“ werden Dr. Gabriele Augsten und Klaus Rafflenbeul am 04.10. um 18:30 Uhr über das Thema Herz und Psyche ausführlich informieren und Fragen beantworten.

Anschließend wird Klaus Rafflenbeul in einem weiteren Vortrag „Mehr Aufmerksamkeit für die Seele: Kranke Seele, kranker Körper“ die Frage beantworten, warum aus Menschen mit Depression oft künftige Herzkranke werden. Es werden Wege zur Vermeidung und Behandlung von Depressionen aufgezeigt.

Die Referenten werden aufklären, dass eine frühzeitige Erkennung sowie interdisziplinäre Behandlung durch Herzspezialisten und Psychologen bei Betroffenen angestrebt werden muss. Ziel ist es, die Lebensqualität, die Einhaltung der Therapie und die Lebenserwartung der Patienten zu verbessern.

Nach dem Abschluss der Veranstaltung um 20:00 Uhr besteht die Möglichkeit der Diskussion und Gesprächen mit Referenten und Teilnehmern.

Der Vortrag der Volkshochschule Bad Driburg-Brakel-Nieheim-Steinheim findet statt am 04.10.2012 im Veranstaltungssaal in der Knappschafts-Klinik, Georg-Nave-Str. 28, 33014 Bad Driburg. Der Vortrag ist entgeltfrei.


DVfR-Fachtagung: Verbesserung der Situation pflegebedürftiger Menschen am 22.–23.10.2012 in Berlin – jetzt anmelden –

Rehabilitation kann die Teilhabe und Selbsthilfekompetenz von pflegebedürftigen Menschen nachweislich entscheidend verbessern. Sowohl das Ausmaß von Pflegebedürftigkeit als auch Art und Umfang der Unterstützungsbedarfe sowie die damit verbundenen individuellen und gesellschaftlichen Lasten können durch Rehabilitation verringert werden. Zurzeit fehlen jedoch weitgehend praxistaugliche Strategien zur Teilhabeförderung für Menschen mit Pflegebedarf.

Angesichts der zu erwartenden Problemverschärfung durch die demografische Entwicklung besteht großer Handlungsdruck. Es ist daher ein politischer Auftrag, Rehabilitation heute auch mit dem Ziel der Verbesserung der Teilhabechancen von Menschen mit Pflegebedarf zu konzipieren und diese mit der Pflege zielführend zu verzahnen. Die Tagung bietet Gelegenheit, sich über Rehabilitationsprogramme für Menschen mit Pflegebedarf auszutauschen und Vorschläge zu entwickeln.

Die DVfR lädt Sie herzlich zu dieser interdisziplinären Tagung ein.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldeformular finden Sie unter www.dvfr.de.

Kontakt:
Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR)
Friedrich-Ebert-Anlage 9
69117 Heidelberg
Telefon: 06221 187 901-0
Telefax: 06221 166 009
E-Mail: info@dvfr.de


Kristina Schröder und Daniel Bahr gründen „Allianz für Menschen mit Demenz“

Pressemitteilung

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Kristina Schröder und der Bundesminister für Gesundheit Daniel Bahr haben heute (Mittwoch) in Berlin die „Allianz für Menschen mit Demenz“ gegründet. Mitglieder der Allianz sind neben den beiden Ministerien Vertreter der Länder, Verbände und Organisationen, die auf Bundesebene Verantwortung für Menschen mit Demenz tragen, wie etwa die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. – Selbsthilfe Demenz -, der Deutsche Pflegerat und die Bundesärztekammer. In einer gemeinsamen Erklärung hat sich die Allianz vorgenommen, bis Ende 2013 konkrete Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern zu beschließen, um zum Beispiel die gesellschaftliche Teilhabe Betroffener zu verbessern und Erkrankte sowie ihre Familien zielgerichteter zu unterstützen.

„Viele von uns haben die Chance, deutlich älter zu werden als die Menschen vor 100 Jahren“, sagt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. „Das ist ein Grund zur Freude, aber leider steigt damit auch das Risiko, an Alzheimer oder einer anderen Form von Demenz zu erkranken. Dieser Herausforderung begegnen wir nur, wenn wir pflegende Angehörige unterstützen, Fachpersonal gezielt qualifizieren und Ehrenamtliche in ihrem Engagement bestärken. Dazu kann die Allianz einen ganz wesentlichen Beitrag leisten“.

„Mit unserer Allianz wollen wir dem Thema Demenz mehr Öffentlichkeit verschaffen – und zwar überall da, wo Pflege eine Rolle spielt, also in den Einrichtungen, am Arbeitsplatz, in der Familie und in den Medien,“ erklärt Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. „Mit dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz, das in seinen wesentlichen Teilen am 1. Januar 2013 in Kraft treten wird, haben wir eine gute Basis gelegt. Nicht nur die Pflegesituation der Angehörigen wird verbessert, sondern es wird substanzielle Leistungsverbesserungen für Demenzkranke geben. Es geht immer auch darum, den demenzkranken Menschen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.“

Ziel der aus Anlass des Welt-Alzheimer-Tages am 21. September 2012 gestarteten „Allianz für Menschen mit Demenz“ ist die Weiterentwicklung von Hilfen und Unterstützung für Betroffene sowie die Förderung von Verständnis und Sensibilität für Demenzerkrankungen, um so gesellschaftlicher Ausgrenzung entgegenzuwirken. Gleichzeitig sollen Hilfenetzwerke im Lebensumfeld Betroffener entstehen, die als „Lokale Allianzen“ mehr soziale Teilhabe und Hilfestellung ermöglichen.

Die Bundesregierung fördert im Rahmen des Programms „Zukunftswerkstatt Demenz“ auf der Grundlage der in den Jahren 2008 bis 2009 gewonnenen Erkenntnisse aus dem „Leuchtturmprojekt Demenz“ die Umsetzung erfolgreicher Modellprojekte und Initiativen im Bereich der Unterstützung pflegender Angehöriger und begleitet regionale Netzwerke für eine bessere Versorgung.

Zeitgleich mit der Konstituierung der Bundesallianz werden 26 lokale Allianzen an den Start gehen, die an Mehrgenerationenhäusern ab dem 21. September 2012 aus Mitteln des Bundesaltenplans gefördert werden. Bis 2016 sollen bundesweit 500 dieser lokalen Hilfenetzwerke entstehen.

Die Allianz für Menschen mit Demenz ist ein zentraler Baustein der Demografiestrategie der Bundesregierung.

Weitere Informationen unter:

www.wegweiser-demenz.de

www.bmfsfj.de

www.bundesgesundheitsministerium.de

Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen

und Jugend

Glinkastraße 24

10117 Berlin

Tel.: 03018/555-1061/-1062

Fax: 03018/555-1111

presse@bmfsfj.bund.de

www.bmfsfj.de

Bundesministerium für Gesundheit

Friedrichstraße 108

10117 Berlin

+49 (0)30 18441-2225

+49 (0)30 18441-1245

www.bundesgesundheitsministerium.de

pressestelle@bmg.bund.de


AOK: Neues Pflegeportal ist online

Berlin. Neben Informationen zu den Leistungen der Pflegeversicherung finden Ratsuchende im neuen Pflegeportal der AOK zahlreiche Praxistipps, die Betroffenen den Alltag erleichtern. Mehr Informationen auf www.aok.de/pflege.

„Ein plötzlicher Pflegefall in der Familie stellt die meisten Menschen vor große Herausforderungen. Trotz enormer emotionaler Belastung müssen schnellstmöglich wichtige Fragen rund um die Versorgung des Pflegebedürftigen geklärt werden. Genau da setzen wir mit unserem neuen Online-Angebot an und bieten den Menschen vielfältige Hilfestellungen“, sagte Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes.

Interaktiver Check ermittelt persönliche Situation.

Ein interaktiver Check hilft dabei, die persönliche Situation zu analysieren und erleichtert so den Einstieg in die veränderten Lebensbedingungen. Darauf aufbauend werden die Nutzer direkt zu passenden Inhalten und Angeboten weitergeleitet oder bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst unterstützt.

Auf dem Online-Portal werden mittels Videos beispielsweise die wichtigsten Handgriffe beim Heben, An- und Ausziehen oder der Körperhygiene vermittelt. Damit pflegende Angehörige auch weiterhin noch Zeit für sich finden, bietet das Portal auch in diesem Bereich Hilfe für die Helfenden. Dazu zählen Angebote für Körper und Seele oder Kontaktadressen zu Experten. Darüber hinaus erfahren die Leser alles Wissenswerte über die Rechte von Pflegenden.

Für Angehörige von Demenzerkrankten hält der Ratgeber ausführliche Infos vor allem über den Umgang mit dieser Erkrankung bereit.

Pressekontakt:

AOK-Bundesverband
Pressestelle
Christine Göpner-Reinecke
Tel.: 030 / 346 46 2298
E-Mail: christine.goepner-reinecke@bv.aok.de

Berufsförderungswerke und Berufsbildungswerke zeigen Einblicke in ihre Arbeit auf der Messe Rehacare in Düsseldorf

Die Berufsförderungswerke (BFW) und Berufsbildungswerke (BBW) präsentieren sich in diesem Jahr unter dem Motto „Fachkräfteschmiede / Inklusion“ auf der internationalen Fachmesse REHACARE 2012 vom 10. bis 13. Oktober 2012 in Düsseldorf. Neben vielfältigen Informationen und Mitmachaktionen zu diesem Themenbereich erhalten die Messebesucherinnen und Messebesucher auf dem 200 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand im Themenpark “Behinderte Menschen und Beruf“, Halle 3, Stand 3D88, hautnah Einblicke in eine Auswahl der in BFW und BBW angebotenen Berufe

  • Fotografin / Fotograf,
  • Mediengestalterin / Mediengestalter,
  • Fachlageristin / Fachlagerist,
  • Schreinerin / Schreiner.

Hauptakteure sind hier Auszubildende und Rehabilitanden aus Berufsförderungs- und Berufsbildungswerken, die unter der fachkundigen Leitung ihrer Ausbilderinnen und Ausbilder ihr Können präsentieren.

Neben dem Einblick in die Arbeitswelt der vier Berufe können sich die Messebesucherinnen und Messebesucher selbstverständlich auch über die anderen Angebote in Berufsförderungs- und Berufsbildungswerken informieren. Insgesamt werden Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen in mehreren hundert verschiedenen Berufen aller Berufsfelder ausgebildet oder teilqualifiziert. Geschultes Personal steht am Gemeinschaftsstand für die umfassende und praxisnahe Informa­tion und Beratung bereit.

Ein Come Together findet auf dem Stand am Donnerstag, 11. Oktober, ab 16:30 Uhr, statt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich auf interessante Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Leistungsträgern und Verbänden sowie mit Partnerinnen und Partnern aus Politik und Wirtschaft.

www.was-zählt-ist-die-einstellung.de

www.arge-bfw.de

www.bagbbw.de