Mai, 2012

 

Tag der offenen Tür im Berufsförderungswerk Bad Pyrmont

Bad Pyrmont (bfw). Die Teilnehmer und ihre Ausbilder im Berufsförderungswerk (BFW) Bad Pyrmont präsentieren am 29. Juni 2012 rund 20 verschiedene Ausbildungsberufe. Ausbildungsinhalte und Karriereaussichten, aber auch ein attraktives Unterhaltungsangebot füllen von 10 bis 15 Uhr das Programm des diesjährigen Tages der offenen Tür.

Interessierte können die Veranstaltung auch nutzen, um sich über die weiteren Leistungen des Unternehmens für berufliche Rehabilitation zu informieren. Sie können beispielsweise erfahren, welche Möglichkeiten zur beruflichen Orientierung bestehen oder welche Aufgaben Mediziner, Sozialpädagogen und Psychologen in einem BFW erfüllen. Zudem können Sie erleben, wie Rehabilitanden während ihrer Umschulung im Internat wohnen und welche Freizeitmöglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen.

Zusätzlich zu den zahlreichen Informationen bereiten die Umschüler viele unterhaltsame Aktionen vor. Besucher können einen Einbürgerungstest absolvieren, ihr Gesicht auf den Titel einer bekannten Zeitschrift bringen oder sich ein T-Shirt bedrucken lassen.

„Für die meisten Besucher wird eine Umschulung bei uns zwar nicht in Frage kommen, doch so viele unterschiedliche Ausbildungsberufe unter einem Dach bieten natürlich reichlich Gelegenheit zum Schnuppern“, so BFW-Geschäftsführer Jörg Barlsen. Außerdem wolle sich das BFW mit dem Tag der offenen Tür möglichen Interessenten an einer Umschulung, den Kostenträgern und Arbeitgebern in der Region präsentieren.

Über das BFW
Das Berufsförderungswerk Bad Pyrmont ist eine Einrichtung der Stiftung des Landes Niedersachsen für berufliche Rehabilitation. Dort schulen vor allem Menschen um, die aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Beruf nicht mehr ausüben können. Ausgebildet werden kaufmännische und gewerbliche Berufe, Druck- und Medienberufe sowie Berufe im Gesundheitswesen. Die Ausbildung endet in der Regel nach zwei Jahren mit einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer.

Tag der offenen Tür
im Berufsförderungswerk Bad Pyrmont
29. Juni 2012, 10 bis 15 Uhr,
Winzenbergstr. 43, 31812 Bad Pyrmont


Koalition verkennt schwierige Lage der Kliniken

Pressemitteilung 31. Mai 2012

DKG zu den Änderungsanträgen zur Krankenhausfinanzierung

„Es ist empörend: Den höchst belasteten Krankenhäusern angesichts von Milliardenüberschüssen bei Krankenkassen und Fond auch noch neue Kürzungen abzuverlangen. Die maßgeblichen gesundheitspolitischen Entscheider in der Koalition nehmen die Stimmung und harte Arbeitsrealität in den Krankenhäusern offensichtlich nicht wahr.“ Mit diesen deutlichen Worten reagierte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Alfred Dänzer, auf die bekannt gewordenen Änderungsanträge der Regierungskoalition zur Krankenhausfinanzierung, die vom Bundestag in der kommenden Sitzungswoche beschlossen werden sollen. Die angekündigten finanziellen Hilfen für die Tariflasten der Kliniken würden durch Kürzungen an anderer Stelle von den Krankenhäusern selbst bezahlt werden müssen, kritisierte Dänzer.

Die Finanzierungshilfe in Höhe von 280 Millionen Euro, die die Koalition Anfang Mai den Krankenhäusern versprochen hatte, soll nach den jetzt vorliegenden Formulierungen den Krankenhäusern durch eine neue kompensierende Kürzungsmaßnahme in 2013 wieder weggenommen werden. „Ohnehin deckt die Finanzierungshilfe die Personalkostenlücke der Krankenhäuser von einer Milliarde Euro nur mit einem Teilbetrag. Schließlich müssen die Krankenhäuser, die in diesem Jahr gestiegenen Löhne auch im nächsten Jahr an die Mitarbeiter auszahlen. Ohne eine dauerhafte Finanzierung der Personalkostensteigerungen seien 20.000 Arbeitsplätze gefährdet, warnte der DKG-Präsident. Zudem sei es geradezu grotesk, dass dem über drei Jahre geförderten Aufbau von Stellen für Pflegekräfte nun wieder die Finanzierungsgrundlage entzogen würde.

Für 2013 hätten die Krankenhäuser somit zwei Kürzungsmaßnahmen vor sich. Zum einen die seit 2010 beschlossenen Kürzungen bei steigendem medizinischem Versorgungsbedarf der Bevölkerung in Höhe von 250 Millionen Euro sowie die jetzt neu vorgesehenen Kürzungen von 280 Millionen Euro. „Das summiert sich auf mehr als 500 Millionen Euro Kürzungen im Wahljahr 2013. Damit aber noch nicht genug. Ein weiterer Beschluss der Koalition sieht vor, dass im Jahr 2014 die Kürzungen nochmals um 300 Millionen Euro verschärft werden sollen. Mit den Kürzungen sollen die Krankenhäuser veranlasst werden, weniger medizinische Leistungen vor allem für die zu fast 50 Prozent über 65jährigen Patienten der Krankenhäuser zu erbringen“, so Dänzer.

Über den Zeitraum 2011 bis 2014 würden den Krankenhäusern insgesamt 3,7 Milliarden Euro entzogen werden. „Angesichts der Milliardenüberschüsse im System und angesichts der tagtäglich in den Medien dargestellten Probleme und Lasten in den Krankenhäusern, kann diese Politik nicht mehr nachvollzogen werden. Noch höherer Wirtschaftlichkeitsdruck geht zwangsläufig zu Lasten von Qualität, Sicherheit und Humanität“, warnte Dänzer. Neue Kürzungen bei Milliardenüberschüssen seien zudem verfassungswidrig.

Aus Sicht der Krankenhäuser sei es ungerecht, dass die Kürzungen für die pharmazeutische Industrie, für die Ärzte und Zahnärzte auslaufen. Die für die Krankenhäuser würden dagegen verschärft fortgesetzt.

Auch die mittel- und langfristige Finanzierungsperspektive der Krankenhäuser werde durch einen weiteren Beschluss der Koalition in unverständlicher Weise gedeckelt. Der den Krankenhäusern seit Jahren versprochene und seit 2009 im Gesetz stehende, aber ausgesetzte Kostenorientierungswert werde nunmehr als „Mogelpackung“ scheinaktiviert. Von dem krankenhausspezifischen Kostenorientierungswert, den das Statistische Bundesamt jährlich ermittelt, soll den Krankenhäusern für den Preiszuwachs der Fallpauschalen nur ein Teilbetrag (1/3 der Differenz zwischen der Grundlohnrate und dem Kostenorientierungswert) als maximaler Zuwachsrahmen zugestanden werden, wobei die Gesetzesformulierungen vorsehen, dass Zuwächse oberhalb der Grundlohnrate nur ausnahmsweise zulässig sein sollen. „Während für Ärzte und Zahnärzte die Grundlohnrate als leistungsfeindliches Deckelungsinstrument abgeschafft wurde, wird sie für die Krankenhäuser für alle Zeiten festgeschrieben“, stellte der Präsident der DKG mit absolutem Unverständnis fest. Während es bei Bahn, Post und in der Energiewirtschaft selbstverständlich sei, dass gestiegene Kosten auf die Preise umgelegt würden, sei den Krankenhäusern dies per Gesetz verwehrt. Ein enormer Druck werde damit auf die Krankenhäuser ausgeübt.

Geradezu provokativ für die Krankenhäuser und die Bundesländer sei die von der Koalition vorgesehene Einschränkung der Freiheit der Patienten bei der Wahl eines Krankenhauses. In Zukunft sollen die gesetzlichen Krankenkassen Patienten die Zuzahlung von 10 Euro pro Tag erlassen können, wenn sie in ein von den Krankenkassen ausgesuchtes Krankenhaus gehen. Die Einweisungsverordnung der niedergelassenen Ärzte würde damit entwertet. In das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis würde sich die Krankenkasse schieben. Den Krankenkassenmitarbeitern müssten die Patienten ihre Diagnose und ihre Behandlungsbedarfe darstellen. Damit würde der Datenschutz im Gesundheitswesen, in dessen Mittelpunkt die Diagnose des Patienten steht, ausgehebelt. Zu erwarten sei, dass insbesondere die wirtschaftlich schlechter gestellten Patienten sich ihr Grundrecht auf Wahlfreiheit werden „abkaufen“ lassen. Die Regelung sei auch kartellrechtlich nicht haltbar. Zudem hätten einzelne Krankenkassen die Möglichkeit, die von den Ländern durch die Krankenhausplanung vorgesehenen Krankenhäuser in ihrer Existenz zu gefährden und damit die Krankenhausplanung zu unterlaufen. „Dass nunmehr „alle Macht den Kassen“ das krankenhauspolitische Credo dieser Koalition geworden ist, ist mehr als bedenklich“, sagte der Präsident der DKG.

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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder – 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände – in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.064 Krankenhäuser versorgen jährlich 18 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,1 Millionen Mitarbeitern. Bei 70 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.

Kontakt:
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Tel. (030) 3 98 01 -1020 / -1022 / -1023

Sekretariat
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Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)
Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Wegelystraße 3
10623 Berlin


Weltnichtrauchertag 2012: Rauchfrei für Mitarbeiter

Weltnichtrauchertag 2012: Rauchfrei für Mitarbeiter
TÜV Rheinland: Nichtraucherprogramme in Unternehmen
31. Mai ist Weltnichtrauchertag der Weltgesundheitsorganisation

Köln. Rauchen macht krank. Es schädigt die Atemwege, die Lunge und das Herz-Kreislaufsystem. Darüber hinaus begünstigt es Krebserkrankungen. Im Jahr 2007 sind 110.000 Menschen in Deutschland an den direkten Folgen des Rauchens gestorben, weitere 3.300 durch Passivrauchen. Auf die Gefahren des Tabakkonsums macht seit 1987 jeweils zum 31. Mai der Weltnichtrauchertag der Weltgesundheitsorganisation WHO aufmerksam. Zwar ist das Bewusstsein für die Gesundheitsgefahren des Rauchens gewachsen, doch trotzdem sank der Tabakkonsum bei Erwachsenen in den vergangenen Jahren nur geringfügig. „Der Ausstieg aus der Sucht fällt vor allem Erwachsenen schwer“, weiß Dr. Ulrike Roth, Fachgebietsleiterin Arbeitsmedizin bei TÜV Rheinland. Seit September 2007 sind viele Unternehmen dank gesetzlicher Vorgaben rauchfrei, zumindest in einzelnen Arbeitsbereichen. „Unternehmen können für die Gesundheit ihrer Beschäftigten viel tun und ihren Mitarbeitern die Umsetzung der Vorgaben erleichtern. Dazu gibt es professionelle Unterstützung mit speziellen Entwöhnungsprogrammen“, so Dr. Roth weiter. Als Einstieg in ein betriebliches Raucherentwöhnungsprogramm habe sich ein individuelles Erstgespräch bewährt, in dem die Rauchergeschichte des Interessenten besprochen und die Erfolgsaussichten eines Gruppenprogramms ausgelotet werden. Als ebenso wichtig sieht die Expertin eine von vornherein eingeplante Rückfallprophylaxe sowie Ernährungsberatung und Informationen zum Stressmanagement an. Denn Stress verführt dazu, trotz besseren Wissens wieder zur Zigarette zu greifen.

Weniger Rauch – mehr Lebensqualität

Ein Gewinn ist der Verzicht auf den blauen Dunst allemal: Schon drei Tage nach der letzten Zigarette verbessert sich die Funktion der Atemwege, nach einer Woche wirkt sich der Verzicht positiv auf den Blutdruck aus und nach zwei bis drei Jahren ist das Risiko für Herz-Kreislaufleiden um 35 Prozent gesunken.

Weitere Informationen zu Raucherentwöhnungsprogrammen und betrieblichem Gesundheitsmanagement von TÜV Rheinland unter www.tuv.com/bgm im Internet.

Pressekontakt:

Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:
Jörg Meyer zu Altenschildesche, Presse, Tel.: 0221/806-2255
Die aktuellen Presseinformationen erhalten Sie auch per E-Mail über 
presse@de.tuv.com sowie im Internet: www.tuv.com/presse

13. Deutscher Medizinrechtstag in Berlin

Medizinrechtsanwälte e. V., Donnerstag, 31. Mai 2012

TERMINANKÜNDIGUNG

Lübeck – Der 13. Deutsche Medizinrechtstag findet am 14. und 15. September 2012 in Berlin statt. Das Symposium steht unter dem Motto „Das Abschmelzen der Standards – Qualitätsverluste in Medizin und Pflege?“

Einige Akzente des diesjährigen Deutschen Medizinrechtstags:

– Die Ziele der aktuellen Pflegegesetzgebung Dr. Rolf Koschorrek, MdB, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages

– Haftungsrechtliche Fragen im Bereich der Hygiene Wolfgang Frahm, Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht, Schleswig

– Das Anerkennungsgesetz und seine Auswirkungen auf das ärztliche Berufsrecht Annabel Seebohm LL.M., Referentin Rechtsabteilung der Bundesärztekammer

Das Programm können Sie herunterladen unter:

www.medizinrechts-beratungsnetz.de/deutscher-medizinrechtstag

Der jährliche Deutsche Medizinrechtstag ist das interdisziplinäre Symposium von Medizinrechtsanwälten und Ärzten. Referenten aus Justiz, Wissenschaft, Praxis, Verbänden und Politik beleuchten im Rahmen der Veranstaltung einen Themenkreis aus unterschiedlichen Perspektiven.

Das Symposium wird vom Medizinrechtsanwälte e.V. veranstaltet, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gesundheit.

Fotogalerie vom vergangenen Deutschen Medizinrechtstag:

http://picasaweb.google.com/103733669593790580254/12DeutscherMedizinrechtstagInBerlin?gsessionid=2RQX469lNg1LZ1EjF5WF_w

Kontakt:

Medizinrechtsanwälte e.V.

Vorsitzende des Vorstands: Dr. Britta Specht Travemünder Allee 6 a

23568 Lübeck

Tel. 0451 / 389 67 17

Fax 0451 / 389 67 29

info@mrbn.de

http://www.medizinrechts-beratungsnetz.de


Für sich und andere sorgen: Auch Passivrauchen verursacht Schlaganfälle

Pressemeldung – Gütersloh, 30.05.2012

„Viele Studien zeigen, dass Raucher ein deutlich höheres Risiko für einen Schlaganfall haben als Nicht-Raucher“, sagt Prof. Dr. Mario Siebler, Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai. Gefährdet sind auch Passivraucher.

Ein Grund dafür liege darin, dass viele der Schadstoffe besonders die Blutgefäße belasteten. Rauchen führt zu einer direkten Schädigung der Gefäßinnenwand, so dass Ablagerungen entstehen, die Arteriosklerose, und sich an den Stellen Thrombosen bilden. Die Folge ist eine schlechtere Durchblutung aller Organe und ein steigender Blutdruck. Dieser Druck schädigt die Blutgefäße zusätzlich und fördert die Entstehung der Arteriosklerose, auch als Arterienverkalkung bezeichnet. Das Schlaganfall-Risiko steigt mit dem Alter, der Anzahl der „Raucherjahre“ und der täglichen Zigarettendosis.

Außerdem gilt: Für Nicht-Raucher, die in ihrem Haushalt regelmäßig Passivrauch ausgesetzt sind, liegt das Schlaganfall-Risiko schon bei 5 Zigaretten pro Tag deutlich höher als für Menschen ohne Passivrauchbelastung. In Deutschland rechnet man mit mehr als 1.800 tödlichen und nicht-tödlichen Schlaganfällen durch Passivrauchen. Kinder, die zu Hause ständig dem Zigarettenrauch ausgesetzt sind, haben neben Lungenschäden ein erhöhtes Risiko um mehr als 20% für einen hohen Blutdruck. Dieser kann bis in das Erwachsenenalter bestehen bleiben und dann Risikofaktor für einen Schlaganfall sein.

Die Aufgabe des Rauchens zeigt schon nach kurzer Zeit positive Effekte auf die Gesundheit. Bereits nach 20 Minuten sinkt der Herzschlag wieder. Nach 48 Stunden verbessern sich Geruchs- und Geschmackssinn und nach einer Woche sinkt der Blutdruck. Nach drei Monaten verbessert sich die Durchblutung und die Kapazität der Lunge steigt deutlich an. Das Schlaganfall-Risiko verringert sich selbst bei jahrzehntelangen Rauchern oder wenn schon mal ein Schlaganfall aufgetreten ist.

Pressekontakt:

Mario Leisle

Kommunikation und Fundraising

Presse

Telefon: +49 5241  9770-12  | Fax: +49 5241 81-681712

E-Mail: mario.leisle@schlaganfall-hilfe.de | Internet: www.schlaganfall-hilfe.de

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe | Carl-Miele-Str. 210 | 33311 Gütersloh

Spendenkonto 50 | Sparkasse Gütersloh | BLZ 478 500 65


BERLINER GESUNDHEITSPREIS 2013: Innovationswettbewerb um Wissen und Wissenstransfer in der Patientenversorgung

AOK-Bundesverband, Mittwoch, 30. Mai 2012

Berlin – Patienten erwarten von Ärzten eine Behandlung nach bestem Wissen und Gewissen. Doch was ist das beste verfügbare Wissen? Und wie lässt sich wissenschaftlich begründetes Wissen praxistauglich umsetzen?

Die Ärztekammer Berlin, der AOK-Bundesverband und die AOK Nordost haben den Ideenwettbewerb um den Berliner Gesundheitspreis 2013 gestartet. Er ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und widmet sich dieses Jahr dem Thema:

„Kn(h)ow? Wie kommt das Wissen in die Praxis?“ Wer dazu Antworten entwickelt hat oder an Lösungen arbeitet, kann seine Vorschläge bis zum 30. September 2012 einreichen.

Weitergehende Informationen u. a. zu den Ausschreibungsbedingungen erhalten Interessierte unter http://www.berliner-gesundheitspreis.de .

Gesucht werden praktische und theoretische Ansätze, die sich mit evidenzbasierter Gesundheitsversorgung auseinandersetzen. Neben konkreten Projekten aus dem Versorgungsalltag können das Modell- oder Forschungsprojekte sein. Gefragt sind neue Denk- und Handlungsansätze, wie sich die evidenzbasierte Medizin alltagstauglich umsetzen lässt.

Bewerben können sich sowohl Ärzte und medizinisches Fachpersonal als auch Fachgesellschaften, Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen. Auch wissenschaftliche Einrichtungen oder Initiativen von Studenten oder Auszubildenden können am Berliner Gesundheitspreis 2013 teilnehmen. Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine unabhängige Jury.

Der „Berliner Gesundheitspreis“ ist ein bundesweiter Ideenwettbewerb von AOK-Bundesverband, AOK Nordost – Die Gesundheitskasse und Ärztekammer Berlin, den es seit 1995 gibt. Er widmet sich jeweils einem speziellen Thema, das eine besondere Bedeutung für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung hat.

Kontakt:

Gabriele Hauser-Allgaier

Rosenthaler Str. 31

10178 Berlin

Tel.: 030 / 346 46 2312

E-Mail: presse@bv.aok.de

http://www.aok-presse.de


21. Management-Tagung des ‚buss‘ am 19./20.09.2012 in Kassel

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Themen Unternehmenskultur, Personalführung und Gesundheitsmanagement, weil neben der Personalgewinnung in Zeiten immer knapper werdender personeller Ressourcen auch die Personalbindung eine zunehmende Rolle für die Reha-Einrichtungen spielt. Weitere Themen sind: Leistungsorientierte Vergütung, Balanced Score Card in kleinen Einrichtungen, Kostenkalkulation für eine Reha-Leistung, Deutsche Suchthilfestatistik sowie aktuelle Entwicklungen in der Rehabilitation aus Sicht der Deutschen Rentenversicherung. Programm und Anmeldung sind ab Ende Juni 2012 unter www.suchthilfe.de zu finden.


21. Management-Tagung des 'buss' am 19./20.09.2012 in Kassel

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Themen Unternehmenskultur, Personalführung und Gesundheitsmanagement, weil neben der Personalgewinnung in Zeiten immer knapper werdender personeller Ressourcen auch die Personalbindung eine zunehmende Rolle für die Reha-Einrichtungen spielt. Weitere Themen sind: Leistungsorientierte Vergütung, Balanced Score Card in kleinen Einrichtungen, Kostenkalkulation für eine Reha-Leistung, Deutsche Suchthilfestatistik sowie aktuelle Entwicklungen in der Rehabilitation aus Sicht der Deutschen Rentenversicherung. Programm und Anmeldung sind ab Ende Juni 2012 unter www.suchthilfe.de zu finden.


Burnout: manager magazin berichtet über alarmierende Ergebnisse

Oldenburg .  Experten der Asklepios-Kliniken haben für das aktuelle und erste Burnout-Ranking des manager magazins die Zahl der Beschäftigten in Dax-Konzernen ermittelt, die sich ausgebrannt fühlen, dauerhaft gestresst sind oder unter dem Burnout-Syndrom leiden. Auf Basis der in den Asklepios-Krankenhäusern stationär behandelten Patienten wurden diese Daten ermittelt.

Dabei zeigt sich, dass das Phänomen der totalen körperlichen und emotionalen Erschöpfung nicht auf einige Berufsgruppen beschränkt ist, sondern immer mehr und immer jüngere Menschen an die Grenzen ihrer körperlichen und psychischen Belastbarkeit kommen.

Die Ergebnisse des Rankings zeigen, dass die Mitarbeiter in keiner Branche vor dem Ausbrennen gefeit sind. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den Unternehmen groß. Je mehr in den Unternehmen in den letzten Jahren umstrukturiert, saniert und gekürzt wurde, desto höher die Burnout-Raten. Mit alarmierenden Auswirkungen: „Etwa 800.000 Bundesbürger nehmen regelmäßig Antidepressiva oder Aufputschmittel, um im Beruf fit zu sein“, so Dr. Volker Schmiedel, Chefarzt an der Habichtswald-Klinik in Kassel.

Gleichzeitig wird kritisiert, dass die Erkrankung zu lange nicht ernst genommen wurde, ein strategisches Gesundheitsmanagement fehlt in vielen Firmen – nicht nur in den Top-Adressen der deutschen Wirtschaft. So hat sich die Zahl der Burnout-bedingten Arbeitsunfähigkeitstage in den letzten fünf Jahren fast verzehnfacht.

Experten empfehlen, es gar nicht erst bis zum Burnout kommen zu lassen, sondern frühzeitig gegenzusteuern, wenn beispielsweise die Freude an der Arbeit fehlt und sich erste körperliche und geistige Beschwerden zeigen. Dabei kommt der aus den arktischen Regionen Eurasiens stammenden Heilpflanze Rhodiola rosea (Rosenwurz; in Rhodiolan® NE, rezeptfrei in Apotheken) eine bedeutende Rolle zu.

Die darin enthaltenen intelligenten Adaptogene helfen, die Anpassungskapazität des Körpers gegen äußere Stressfaktoren zu steigern und die entgleisten Körperfunktionen zu normalisieren. Die hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit des in Rhodiolan® NE enthaltenen patentierten Rhodioloa-Spezialextraktes SHR-5 ist wissenschaftlich bestätigt.

Pressekontakt:

ifemedi, Dr. Jörg Hüve
Hopfenweg 44c, 26125 Oldenburg
0441/9350590, presse@medizin-ernaehrung.de

Deutscher Ärztetag fordert Ausbau der betrieblichen Gesundheitsförderung

Berlin. Nürnberg, 25.05.2012 – Der 115. Deutsche Ärztetag in Nürnberg hat gefordert, Arbeitsmedizin und betriebsärztliche Versorgung zu einer zentralen Säule der Gesundheitsvorsorge in Deutschland auszubauen. Die deutsche Volkswirtschaft verliert jährlich rund 225 Milliarden Euro durch Erkrankungen von Arbeitnehmern. Fast 80 Prozent der Ausfälle, die durch chronische Erkrankungen entstehen, können durch betriebliche Prävention verhindert werden. Dies zeige das betriebliche Gesundheitsvorsorge dabei helfe, die erwerbstätigen Menschen gesund und arbeitsfähig zu erhalten und damit Kosten zu senken, bekräftigte der Ärztetag.

Um die Prävention in der Arbeitswelt zu stärken, forderten die Delegierten die Länder auf, die arbeitsmedizinischen Lehrstühle an den Universitäten auszubauen. Gesetzliche Unfall-, Renten-, und Krankenversicherungen sollten enger zusammenarbeiten. Notwendig sei zudem ein regionales sektorenübergreifendes Konzept zur Vernetzung von betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention durch den Betriebsarzt. Der Ärztetag begrüßte die Ausrichtung des „Ausschusses Arbeitsmedizin“ des Bundesarbeitsministeriums. Dort werde die arbeitsmedizinische Vorsorge, auch unter Mitwirkung der Bundesärztekammer, weiterentwickelt.

Betriebsärzte und Hausärzte sollten die gleichen Leistungsvergütungen für Vorsorgemaßnahmen erhalten. Die Delegierten betonten, Betriebsärzte hätten als ärztliche Berater von Beschäftigten und Unternehmen eine Schlüsselstellung in allen Fragen von Arbeit und Gesundheit. Sie erfüllten eine wichtige Lotsenfunktion zwischen präventiver und kurativer Medizin.

Pressekontakt:

Pressestelle der deutschen Ärzteschaft
Herbert-Lewin-Platz 1
10623 Berlin

www.bundesärztekammer.de
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