Januar, 2012

 

DGKJP mit neuer Mannschaft in die nächsten zwei Jahre

Pressemitteilung
Dienstag, 31. Januar 2012

Vorstandswahlen bei der Fachgesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) hat einen neuen Vorstand. Für die nächsten zwei Jahre werden Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Klinikum der Universität München, als Präsident sowie Prof. Dr. Prof. Dr. Jörg Fegert, Direktor der der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Ulm, als Vizepräsident und Schatzmeister der wissenschaftlichen Fachgesellschaft vorstehen.
Im Rahmen der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung fanden zudem Neuwahlen zum Vorstand statt. In ihren Ämtern bestätigt wurden: Prof. Dr. Dr. Tobias Banaschewski, Mannheim, als Schriftführer sowie Prof. Dr. Katja Becker, Marburg, und Prof. Dr. Johannes Hebebrand, Essen als Beisitzer. Der bisherige Präsident, Prof. Dr. Frank Häßler, Rostock, wurde neu in die Funktion des Kongresssekretärs gewählt und wird federführend den Jahreskongress der Fachgesellschaft vorbereiten, der von 6. bis 9. März 2013 in Rostock stattfindet.
Kooptierte Mitglieder im Vorstand sind ferner Prof. Dr. Renate Schepker, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (BAG) sowie Dr. Maik Herberhold, Vorsitzender des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland (BKJPP).
Hauptgeschäftsführer der Fachgesellschaft und kooptiertes Mitglied im Vorstand bleibt weiterhin Dr. Thomas Nesseler, Berlin, der zugleich auch die Funktion eines Pressesprechers der DGKJP übernimmt.
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Download diese Pressemitteilung unter:
[ http://media.dgkjp.de/mediadb/media/dgkjp/pressemeldungen/2012/dgkjp-pm12-01-neuer-vorstand-ab-2012.pdf ]
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Copyright:
Geschäftsstelle DGKJP
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
Psychosomatik und Psychotherapie (VR 27791 B, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg)

Reinhardtstraße 14
10117 Berlin-Mitte
Tel.: 030/2404 77 220
Fax: 030/2404 77 229
Mobil: 0170/9119750
E-Mail: t.nesseler@dgkjp.de
Internet: www.dgkjp.de

§ 55 RStV: Prof. Dr. med. Gerd Schulte-Körne
Hauptgeschäftsführer: Dr. phil. Thomas Nesseler
Präsident: Prof. Dr. med. Gerd Schulte-Körne


Videointerview mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Landesgesundheitsminister Dr. Heiner Garg zum VStG

http://www.medhochzwei-verlag.de/index.php?id=467
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medhochzwei Verlag GmbH, Dienstag, 31. Januar 2012

VERSORGUNGSSTRUKTURGESETZ
Videointerview mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Landesgesundheitsminister Dr. Heiner Garg zum VStG

Heidelberg. Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz, das Anfang 2012 in Kraft getreten ist, kommen erhebliche strukturelle Veränderungen auf eine Vielzahl von Akteuren des deutschen Gesundheitssystems zu.

Auf dem Kongress „Vernetzte Gesundheit“, der am 18. und 19. Januar 2012 in Kiel stattfand, hatte Dr. Uwe Preusker, Chefredakteur von Klinik Markt inside, die Gelegenheit für medhochzwei den Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und den Landesgesundheitsminister Dr. Heiner Garg (Schleswig-Holstein) zu den Auswirkungen des Versorgungsstrukturgesetzes zu  interviewen.
Die beiden Minister nahmen insbesondere Stellung zur finanziellen Situation der Krankenhäuser und  möglichen Lösungsansätzen zu einer leistungsgerechten Vergütung. Weitere Themen waren  der Fachkräftemangel, die Reform der Pflegeausbildung und die geplante Umsetzung des Landesgremiums in Schleswig-Holstein. Das vollständige Video-Interview zum Abruf unter:
http://www.medhochzwei-verlag.de/index.php?id=467

Das GKV-VStG betrifft  einen großen Teil der Versorgungsbereiche der GKV. Was die Neuregelungen konkret für Vertragsärzte, Psychotherapeuten, Krankenhausträger und deren Management, für Medizinische Versorgungszentren, aber auch die Selbstverwaltung der GKV bedeuten, beschreibt das Ende Februar erscheinende Buch „Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) – Auswirkungen auf die Praxis“ aus dem medhochzwei Verlag.

Als Autoren konnten renommierte Fachleute aus dem Gesundheitswesen und dem  Bundesgesundheitsministerium gewonnen werden:
•    Dr. Ulrich Orlowski, Leiter der Abt.2 Gesundheitsversorgung, Krankenversicherung,BMG
•    Rechtsanwalt Dr. Bernd Halbe, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht
•    Dr. Uwe K. Preusker, Berater und Publizist, Chefredakteur Klinik Markt inside
•    Dr. Herbert  Schiller, Justiziar der Bayrischen Ärztekammer und der KV Bayern.
•    Prof. Dr. Jürgen Wasem, Gesundheitsökonom, Stiftungslehrstuhl Uni Duisburg Essen

Foto Daniel Bahr: Hans-Jürgen Wiedl

Bibliografische Angaben:
Halbe/Orlowski/Preusker/Schiller/Wasem, Versorgungsstrukturgesetz
(GKV-VStG)- Auswirkungen auf die Praxis, ca. 250 Seiten, Softcover, ISBN 978-3-86216-079-2,  49,95  Euro.

Kontakt:
Julia Rondot
Alte Eppelheimer Str. 42/1

69115 Heidelberg
http://www.medhochzwei-verlag.de


Neujahrsempfang bei der FAW Mainz

Zum diesjährigen Neujahrsempfang der Berufshelfer begrüßte die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Mainz die Vertreter von Berufsgenossenschaften und Netzwerkpartnern in ihren Räumlichkeiten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Austausch über Themen der ambulanten Rehabilitation in der Region.

In einem Fachreferat informierten die FAW-Mitarbeiterinnen über die Rehabilitation von Menschen mit seelischen Störungen. „Psychische Beeinträchtigungen nehmen eine immer wichtigere Rolle bei der beruflichen Rehabilitation ein. Bei fast der Hälfte der Betroffenen hat die Erkrankung gravierende Auswirkungen auf den beruflichen Werdegang.“, schildert Daniela Wagner die Relevanz des Themas für die tägliche Arbeit. Veranschaulicht wurden die Arbeitsansätze durch den Bezug auf einen Fall eines Rehabilitanden, den sie mehr als ein Jahr betreuten und erfolgreich an einen regulären Arbeitsplatz vermitteln konnten. „Zunächst stand die Bearbeitung der Versagensängste und des Vermeidungsverhaltens des Teilnehmers im Mittelpunkt unserer Arbeit. In betrieblichen Praktika, die von uns engmaschig betreut wurden, sammelte er Erfolgserlebnisse und gewann wieder Zutrauen in seine Fähigkeiten.“, blickt FAW-Psychologin Susanne Steiner auf den Verlauf der Rehabilitation. „Das Ziel unseres Reha-Managements ist die nachhaltige Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Wir orientieren uns am individuellen Bedarf des Rehabilitanden und helfen den Betroffenen dabei, frühzeitig neue Lebens- und Berufsperspektiven zu entwickeln. „Um auch dem steigenden Bedarf zur Reintegration psychisch beeinträchtigter Menschen gerecht zu werden, stellt die FAW Mainz an jedem ihrer Standorte mindestens einen Psychologen für die Betreuung und Beratung in dieser Thematik bereit.“ erläutert Akademieleiter Johann Schmidt zum Konzept des Angebotes. Im Reha-Management arbeitet die FAW seit Jahren mit über 50 Kostenträgern zusammen, darunter Berufsgenossenschaften, Unfall- und Rentenversicherungen sowie private Versicherungen.

Der Neujahrsempfang der FAW bot den Reha-Experten neben einem Vortrag auch Raum zum fachlichen Austausch

Der Neujahrsempfang der FAW bot den Reha-Experten neben einem Vortrag auch Raum zum fachlichen Austausch


Internetauftritt des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung mit sehr gutem Ergebnis bei Test zur Barrierefreiheit

Berlin. Der Internetauftritt des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen ist vom Projekt „barrierefrei informieren und kommunizieren“ (BIK) mit 95 von 100 möglichen Punkten als „sehr gut zugänglich“ eingestuft worden. Dies geht aus dem „Test des Monats Februar 2012“ hervor, der auf den Seiten des Projekts unter www.bitvtest.de/tdm-behindertenbeauftragter veröffentlicht worden ist. Der Test der BIK ist einer der ersten BITV-Tests auf Basis der neuen BITV 2.0.

„Natürlich wird zu Recht erwartet, dass der Internetauftritt eines Behindertenbeauftragten in Sachen Barrierefreiheit sehr gut abschneidet. Trotzdem freue ich mich über das Ergebnis“, so der Beauftragte Hubert Hüppe. Der Test zeige aber auch, wo Verbesserungsbedarf besteht. Der Internetauftritt werde zeitnah so geändert, dass die aufgezeigten Mängel soweit wie möglich abgestellt werden, verdeutlichte der Beauftragte. Er würde sich außerdem über Hinweise von Nutzern seines Internetauftritts freuen, wenn Barrieren gefunden werden, betonte Hubert Hüppe.

Kontakt:

Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
Pressestelle
11017 Berlin
Tel.: 030 18 527 2723
Fax: 030 18 527 1871
E-Mail: presse@behindertenbeauftragter.de
Internet: www.behindertenbeauftragter.de


Die Kraft der Selbsthilfe nutzen

Nümbrecht. Für Patienten und Angehörige sind Selbsthilfegruppen oft ein wichtiger Halt während und auch nach einer Erkrankung. In den Gruppen finden sie sowohl Erfahrungswissen im Umgang mit der Krankheit als auch emotionale Unterstützung durch Gleichgesinnte. „Selbsthilfegruppen spielen für den Genesungsprozess eine wichtige Rolle. Sie können verhindern, dass Patienten nach ihrem Rehaaufenthalt in ein Loch fallen, sich einsam und isoliert fühlen oder ihre Übungen vernachlässigen“, weiß Dirk Schaffrath, Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik. Sein Haus kooperiert deshalb seit Jahren mit vielen verschieden Selbsthilfegruppen wie zum Bei-spiel der Multiple-Sklerose-Selbsthilfegruppe AKTIV e.V., dem Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e. V.,  dem Interessenverband Contergangeschädigter und deren Angehörige e. V. oder der Rheumaliga.
Die bereits bestehende enge Zusammenarbeit der Klinik mit den verschiedenen Selbsthilfegruppen überzeugte jetzt auch die Agentur Selbsthilfefreundlichkeit NRW. Neben der Rehaklinik Bad Oexen wählte sie die Rhein-Sieg-Klinik für die Umsetzung des Pilotprojekts „Selbsthilfefreundliche Rehaklinik“ aus.  Ziel des Projektes ist es, die Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe und professioneller Versorgung zu stärken. „Unsere bisherigen Erfahrungen mit Akuthäusern und Ambulanzen haben gezeigt, dass es sinnvoll ist, während der Pilotphase auf bestehende Strukturen zurückzugreifen. Die Rhein-Sieg-Klinik arbeitet seit Jahren mit etlichen Selbsthilfegruppen zusammen, sodass wir hier gut ansetzen können“, begründet Monika Bobzien von der Agentur für Selbsthilfefreundlichkeit NRW die Entscheidung.
In gemeinsamen Qualitätszirkeln soll es nun darum gehen, dass die Rehakliniken und ausgewählte Selbsthilfegruppen tragbare und transferfähige Kriterien für die Zusammenarbeit entwickeln. So wird die Rhein-Sieg-Klinik zum Beispiel intern einen festen Ansprechpartner für die Selbsthilfe benennen und an Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Selbsthilfe arbeiten. „Wir wollen unsere bestehenden Strukturen in diesem Bereich nachhaltig optimieren und standardisieren“, fasst Schaffrath die zukünftigen Aufgaben zusammen. „Unsere Rehamaßnahmen zielen ja immer darauf ab, die Patienten zu ‚Experten in eigener Sache’, also ihrer Krankheit zu machen. Die Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen führt diese Arbeit logisch fort. Wir haben ja beide, Rehaklinik und Selbsthilfegruppe, das gleiche Ziel. Und das ist der mündige Patient, der die Kraft der Selbsthilfe zu nutzen weiß.“
Das Pilotprojekt, für das jetzt die Kooperationsvereinbarung unterschrieben wurde, soll Ende 2012 abgeschlossen sein. Sobald die Qualitätskriterien nachweislich umgesetzt werden, kann die Auszeichnung „Selbsthilfefreundliche Rehaklinik“ bei der Agentur für Selbsthilfefreundlichkeit NRW beantragt werden.

Pressekontakt
Dr. Becker Klinikgesellschaft
Rebecca Jung
E-Mail: rjung@dbkg.de
Tel.: 0221 / 93 46 47 48

Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik
Die Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik ist seit über 15 Jahren auf Rehabilitationsmaßnahmen in den Bereichen Neurologie, Orthopädie und Osteologie spezialisiert. Sie verfügt außerdem über eine interdisziplinäre neuro-orthopädische Station. Die Klinik behandelt pro Jahr durchschnittlich 4.300 Patienten und beschäftigt insgesamt 207 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Standort Nümbrecht im Bergischen Land.

Agentur für Selbsthilfefreundlichkeit NRW
Die Agentur für Selbsthilfefreundlichkeit NRW in Bielefeld ist Teil des Netzwerks „Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen“ www.selbsthilfefreundlichkeit-nrw.de. Anliegen des seit Juni 2009 bestehenden Netzwerks ist es, gemeinsam das Thema Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung in Einrichtungen des Gesundheitswesens zu befördern. Dafür wurden bereits die Auszeichnungen „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ und „“Selbsthilfefreundliche Praxis“ entwickelt. Gemeinsam mit der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik und der Klinik  Bad Oexen arbeitet das Netzwerk jetzt an der Auszeichnung „Selbsthilfefreundliche Rehabilitationseinrichtung“. Das Pilotprojekt wird finanziert vom BKK Bundesverband, Essen und ist in Trägerschaft der GSP – gem. Gesellschaft für soziale Projekte, Wuppertal


Ersatzkassen bauen Marktführerschaft aus: vdek fordert Abschaffung des Zusatzbeitrags

Verband der Ersatzkassen e. V., Dienstag, 24. Januar 2012

PRESSEMITTEILUNG
Ersatzkassen bauen Marktführerschaft aus / Mit stabiler Finanzsituation ins Jahr 2012 / vdek fordert Abschaffung des Zusatzbeitrags

Berlin.  Die Ersatzkassen konnten ihre Marktführerschaft weiter ausbauen. Auch durch die Fusionen der DAK mit der BKK Gesundheit und der BKK Axel Springer ist die Zahl der Mitglieder bei den Ersatzkassen um rund eine Million Mitglieder auf über 19 Millionen angewachsen.
Zusammen mit den Familienmitversicherten sind jetzt rund 25,6 Millionen Menschen bei den Ersatzkassen versichert. Damit konnten die Ersatzkassen ihren Vorsprung im Marktanteil von 35,8 Prozent auf 37,2 Prozent ausbauen. Es folgen die AOK mit 35,1 Prozent, die BKK mit 16,2 Prozent und IKK mit 7,7 Prozent, die Knappschaft mit 2,8 Prozent und die Landwirtschaftlichen Krankenkassen mit 1,1 Prozent Marktanteil.
Dies teilte der Vorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V.
(vdek), Christian Zahn, auf einer Pressekonferenz in Berlin mit. „Die Strategie, auch durch kassenartenübergreifende Fusionen die Marktführerschaft auszubauen, hat sich bewährt“, betonte der Verbandsvorsitzende. Dies war der Fall bei der hkk, der Techniker Krankenkasse, der KKH-Allianz und nun auch bei der DAK-Gesundheit.
Diese Fusionen fanden seit 2008 mit Kassen aus dem IKK-Lager und dem BKK-Lager statt.

Auch finanziell stehen die Ersatzkassen stabil da. „Wir starten in das Jahr 2012 mit ausgesprochen guten Zahlen“, erklärte Thomas Ballast, Vorstandsvorsitzender des vdek. Dies liegt vor allem daran, dass die Ausgabenentwicklung günstiger war, als durch den Schätzerkreis im Oktober 2010 angenommen worden ist. Im 1. bis 3. Quartal 2011 konnte die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) einen Überschuss von 3,9 Milliarden Euro verbuchen, wovon 1,7 Milliarden Euro auf den Ersatzkassenbereich fallen. Ballast warnte jedoch vor Begehrlichkeiten. „Aus schwarzen Zahlen können schnell rote Zahlen werden, insbesondere wenn die wirtschaftliche Situation sich deutlich verschlechtert und die gesetzlichen Kostenbegrenzungsmaßnahmen des GKV-Finanzierungsgesetzes auslaufen. Ich bin froh über die Überschüsse, allerdings sollten wir hier auf Nachhaltigkeit setzen.“

Die finanzielle Entspannung zeigt sich auch bei den Mitgliedskassen (DAK-Gesundheit und KKH-Allianz), die in den vergangenen zwei Jahren einen Zusatzbeitrag nehmen mussten und diesen nun wieder abschaffen können. „Das ist nicht nur ein positives Signal an ihre Versicherten, sondern auch als Signal an die Politik zu verstehen.“ Die Erfahrungen mit der CITY BKK und der BKK für Heilberufe hätten mehr als deutlich gemacht, dass Zusatzbeiträge in ihrer jetzigen Ausgestaltung sehr wettbewerbsschädigende Wirkungen entfalten. Unnötige Wanderungsbewegungen, Verwaltungsaufwände und Beitragsausfälle seien die Folge gewesen. „Da 2012 nunmehr alle Kassen auf die Erhebung eines Zusatzbeitrages verzichten wollen, sollte die Politik die Chance ergreifen, sich von diesem Finanzierungsexperiment endgültig zu verabschieden“, betonte Ballast. Um die Versorgung zu gestalten und als aktiver Player aufzutreten, bräuchten die Krankenkassen ihre Beitragsautonomie zurück.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 25 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

– BARMER GEK
– Techniker Krankenkasse
– DAK-Gesundheit
– KKH-Allianz
– HEK – Hanseatische Krankenkasse
– hkk

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e.
V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet wurde. In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Kontakt:
Ansprechpartnerin:
Michaela Gottfried
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)

Pressesprecherin und
Abteilungsleiterin Kommunikation
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 15
Mobil: 01 73 / 25 13 13 3
michaela.gottfried@vdek.com
http://www.vdek.com


Burnout: Führungskräfte nehmen Risiko ernst

Berlin. Für Führungskräfte ist Burnout keine Modediagnose, sondern ein ernst zu nehmendes Risiko, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Führungskräftepanels „Manager Monitor“. Demnach ist das Thema in der Wahrnehmung hochqualifizierter Fach- und Führungskräfte in jüngster Zeit noch einmal deutlich in den Vordergrund gerückt.

„Führungskräfte betrachten Burnout als eine reale Gefahr“, betont Andreas Zimmermann, Geschäftsführer beim Führungskräfte Institut. „Mehr noch: Auch die meisten Unternehmen haben das Problem als ein solches erkannt und arbeiten bereits an Lösungsstrategien.“ Es bestehe allerdings noch Verbesserungspotential.

Bei der Gewichtung möglicher Burnout-Ursachen stellt das Führungskräfte Institut eine klare Rangfolge fest: An erster Stelle stehen Termindruck und Arbeitsverdichtung, gefolgt von fehlender sozialer Anerkennung durch Vorgesetzte. Dagegen scheinen aus Sicht der meisten der rund 360 befragten Führungskräfte Gründe wie mangelnde Identifikation mit Arbeitsinhalten oder Unterbezahlung eine nur geringe Rolle beim Zustandekommen eines Burnouts zu spielen. Die Umfrageergebnisse offenbaren jedoch auch eine gewisse Ambivalenz.

Zwar werde die Existenz von Leistungs- und Belastungsgrenzen unter Führungskräften eingeräumt, so die Bewertung der Umfrageergebnisse durch den Hauptgeschäftsführer des Deutschen Führungskräfteverbandes ULA Ludger Ramme. Ein offener Umgang mit der Problematik fiele manchen von ihnen schwer: „Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der verstärkten medialen Präsenz des Themas neigen nicht wenige Führungskräfte immer noch dazu, ihr Burnout-Risiko zu unterschätzen oder zu verharmlosen.“ Hinzu komme, ergänzt Ramme, dass es eine gewisse Unschärfe bei der Bestimmung des Burnout-Begriffes gebe.

„Recht weit verbreitet ist die Meinung, dass es psychische und körperliche Überlastungsreaktionen schon immer gegeben habe.“ Diese seien früher nur anders diagnostiziert worden. Eines gehe aber klar aus der Umfrage hervor: „Lediglich eine Minderheit hält die Diskussion um Burnout für übertrieben oder überbewertet.“

Zugleich liefern die Umfrageergebnisse wertvolle Hinweise zur Vermeidung von Burnouts. Faktoren wie ein wertschätzender Führungsstil, aktives Feedback und die Gewährung von Autonomie bei der Aufgabenerfüllung werden von Führungskräften als Eckpfeiler eines gesunden Arbeitsklimas gesehen.

Die vollständige Auswertung der Umfrage ist auf Nachfrage per E-Mail an info@fki-online.de erhältlich. Ab 25. Januar wird eine kommentierte Auswertung auf www.manager-monitor.de veröffentlicht. (325 Wörter/2.592 Zeichen mit Leerzeichen)

Das Führungskräfte Institut (FKI) ist das wissenschaftliche Institut des Deutschen Führungskräfteverbandes ULA. Es sammelt Fakten, zeigt Entwicklungen auf und publiziert. Das FKI bietet praxisnahe Seminare zu Themen wie Management, Karriereentwicklung, Arbeitsrecht oder Bilanzrecht an.

Der Deutsche Führungskräfteverband ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. Er vertritt ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament sowohl in Berlin als auch in Brüssel. Mit elf Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet er den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland. www.fki-online.de www.ula.de

Pressekontakt:

FKI – Führungskräfte Institut GmbH, Kaiserdamm 31, 14057 Berlin Ansprechpartner: Ilhan Akkus, Geschäftsführer (030) 30 69 63-0, Fax (030) 30 69 63-13 info@fki-online.de, www.fki-online.de


„Gesund und aktiv älter werden“ Bundeskonferenz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Berlin/Köln, 24.01.2012. Die Europäische Kommission hat das Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen. Im Mittelpunkt steht die demografische Entwicklung in Europa, die sowohl an das Gemeinwesen als auch an das Gesundheitswesen neue Anforderungen stellt. Vor allem geht es darum, europaweit die Möglichkeiten für aktives Altern und ein unabhängiges Leben im Alter zu verbessern.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nimmt das aktuelle Motto zum Anlass, die erste Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ auszurichten. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren in Berlin über Strategien, mit denen Menschen gesund, aktiv und selbstbestimmt älter werden und somit im Alter eine hohe Lebensqualität genießen können.

Anlässlich der heute stattfindenden Bundeskonferenz erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin Ulrike Flach: „Jeder von uns möchte gesund und aktiv älter werden. Dafür gibt es jedoch kein Patentrezept. Zentrale Aufgabe von Politik und Gesellschaft ist es, einerseits die Potentiale älterer Menschen zu fördern und zu nutzen, und andererseits die steigende Zahl von pflegebedürftigen und demenzkranken Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen. Aktives Älterwerden heißt auch, trotz möglicherweise vorhandener gesundheitlicher Einschränkungen, am Leben teilzuhaben. Das kann das Anfreunden mit einer neuen Sportart sein oder auch das Gewöhnen an einen Rollator für die eigenständige Fortbewegung.“

„Gesundheitsförderung und Prävention spielen in einer älter werdenden Bevölkerung eine wichtige Rolle, weil Gesundheit auch im höheren Alter die Voraussetzung für Selbstständigkeit und aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Wir wissen, dass Menschen, die aktiv sind, die sich gesellschaftlich engagieren, sich gesund ernähren und regelmäßig körperlich bewegen, länger gesund bleiben. Die BZgA entwickelt deshalb Angebote, die Menschen helfen, solche Aktivitäten im Alltag umzusetzen“, so Pott weiter.

Noch nie haben so viele Frauen und Männer ein so hohes Alter erreicht wie heute. Derzeit sind 21 Millionen Menschen in Deutschland 60 Jahre oder älter. 2050 werden es über 27 Millionen sein. Umso wichtiger ist es, schon heute Ideen zu entwickeln, wie ältere Menschen in Zukunft mit Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention zu erreichen sind.

Um Menschen in ihrem direkten Lebensumfeld ansprechen zu können, sollten sich die Akteure, die vor Ort in der Gesundheitsförderung und Prävention tätig sind, vernetzen und eng zusammenarbeiten. Zahlreiche Beispiele für diese gemeindenahen Ansätze der Gesundheitsförderung werden auf der heute stattfindenden Konferenz vorgestellt. Dazu gehören altersgerechte Bildungs- und Sportangebote, um die Lebensqualität und das Wohlbefinden im Alter zu stärken.

Das Thema Alters- und Gesundheitsmanagement in der Arbeitswelt mit Blick auf den Erhalt der Arbeitsfähigkeit und den gelungenen Übergang vom Arbeitsleben in die Nacherwerbsphase bildet einen weiteren Schwerpunkt der Konferenz. Auch der Bereich der psychischen Gesundheit einschließlich psychiatrischer Erkrankungen ist Gegenstand des Treffens. In Deutschland leben gegenwärtig etwa 1,2 Millionen Demenzkranke. Hier stellen sich besondere Herausforderungen für Pflegeberufe und für pflegende Angehörige.

Bei der Erarbeitung von Lösungsansätzen legt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung besonderen Wert auf Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit sowie die verstärkte Kooperation von Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene. Deshalb hat die BZgA im vergangenen Jahr in 12 Bundesländern Regionalkonferenzen durchgeführt, um die jeweiligen Bedarfe zu ermitteln. Die Erkenntnisse dieser Veranstaltungen fließen in die heutige Bundeskonferenz ein.

Weitere Informationen:

DIE JUNGEN ALTEN – Expertise zur Lebenslage von Menschen im Alter zwischen 55 und 65 Jahren. Band 38 der Reihe „Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Das Fachheft ist kostenlos zu beziehen unter:
BZgA, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de, www.bzga.de
Das Fachheft steht zum Download unter
http://www.bzga.de/infomaterialien/forschung-und-praxis-der-gesundheitsfoerderung/

Die Expertise HEALTHY AND ACTIVE AGEING, a compendium of programmes, good practices and other resources for promoting and sustaining the well-being of ‘younger’ older people in Europe, wurde im Auftrag der BZgA durch EuroHealthNet erstellt. Sie steht zum Download unter
http://www.bzga.de/themenschwerpunkte/gesundheitaelterermenschen/

Kontakt:

Bundesministerium für Gesundheit
Pressestelle
Friedrichstr. 108
10117 Berlin
Tel: 030 18441-2225
pressestelle@bmg.bund.de

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Pressestelle
Ostmerheimer Str. 220
51109 Köln
Tel: 0221 8992-280
marita.voelker-albert@bzga.de


"Gesund und aktiv älter werden" Bundeskonferenz der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Berlin/Köln, 24.01.2012. Die Europäische Kommission hat das Jahr 2012 zum „Europäischen Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ ausgerufen. Im Mittelpunkt steht die demografische Entwicklung in Europa, die sowohl an das Gemeinwesen als auch an das Gesundheitswesen neue Anforderungen stellt. Vor allem geht es darum, europaweit die Möglichkeiten für aktives Altern und ein unabhängiges Leben im Alter zu verbessern.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nimmt das aktuelle Motto zum Anlass, die erste Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ auszurichten. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren in Berlin über Strategien, mit denen Menschen gesund, aktiv und selbstbestimmt älter werden und somit im Alter eine hohe Lebensqualität genießen können.

Anlässlich der heute stattfindenden Bundeskonferenz erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin Ulrike Flach: „Jeder von uns möchte gesund und aktiv älter werden. Dafür gibt es jedoch kein Patentrezept. Zentrale Aufgabe von Politik und Gesellschaft ist es, einerseits die Potentiale älterer Menschen zu fördern und zu nutzen, und andererseits die steigende Zahl von pflegebedürftigen und demenzkranken Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen. Aktives Älterwerden heißt auch, trotz möglicherweise vorhandener gesundheitlicher Einschränkungen, am Leben teilzuhaben. Das kann das Anfreunden mit einer neuen Sportart sein oder auch das Gewöhnen an einen Rollator für die eigenständige Fortbewegung.“

„Gesundheitsförderung und Prävention spielen in einer älter werdenden Bevölkerung eine wichtige Rolle, weil Gesundheit auch im höheren Alter die Voraussetzung für Selbstständigkeit und aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist“, betont Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. „Wir wissen, dass Menschen, die aktiv sind, die sich gesellschaftlich engagieren, sich gesund ernähren und regelmäßig körperlich bewegen, länger gesund bleiben. Die BZgA entwickelt deshalb Angebote, die Menschen helfen, solche Aktivitäten im Alltag umzusetzen“, so Pott weiter.

Noch nie haben so viele Frauen und Männer ein so hohes Alter erreicht wie heute. Derzeit sind 21 Millionen Menschen in Deutschland 60 Jahre oder älter. 2050 werden es über 27 Millionen sein. Umso wichtiger ist es, schon heute Ideen zu entwickeln, wie ältere Menschen in Zukunft mit Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention zu erreichen sind.

Um Menschen in ihrem direkten Lebensumfeld ansprechen zu können, sollten sich die Akteure, die vor Ort in der Gesundheitsförderung und Prävention tätig sind, vernetzen und eng zusammenarbeiten. Zahlreiche Beispiele für diese gemeindenahen Ansätze der Gesundheitsförderung werden auf der heute stattfindenden Konferenz vorgestellt. Dazu gehören altersgerechte Bildungs- und Sportangebote, um die Lebensqualität und das Wohlbefinden im Alter zu stärken.

Das Thema Alters- und Gesundheitsmanagement in der Arbeitswelt mit Blick auf den Erhalt der Arbeitsfähigkeit und den gelungenen Übergang vom Arbeitsleben in die Nacherwerbsphase bildet einen weiteren Schwerpunkt der Konferenz. Auch der Bereich der psychischen Gesundheit einschließlich psychiatrischer Erkrankungen ist Gegenstand des Treffens. In Deutschland leben gegenwärtig etwa 1,2 Millionen Demenzkranke. Hier stellen sich besondere Herausforderungen für Pflegeberufe und für pflegende Angehörige.

Bei der Erarbeitung von Lösungsansätzen legt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung besonderen Wert auf Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit sowie die verstärkte Kooperation von Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene. Deshalb hat die BZgA im vergangenen Jahr in 12 Bundesländern Regionalkonferenzen durchgeführt, um die jeweiligen Bedarfe zu ermitteln. Die Erkenntnisse dieser Veranstaltungen fließen in die heutige Bundeskonferenz ein.

Weitere Informationen:

DIE JUNGEN ALTEN – Expertise zur Lebenslage von Menschen im Alter zwischen 55 und 65 Jahren. Band 38 der Reihe „Forschung und Praxis der Gesundheitsförderung“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Das Fachheft ist kostenlos zu beziehen unter:
BZgA, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de, www.bzga.de
Das Fachheft steht zum Download unter
http://www.bzga.de/infomaterialien/forschung-und-praxis-der-gesundheitsfoerderung/

Die Expertise HEALTHY AND ACTIVE AGEING, a compendium of programmes, good practices and other resources for promoting and sustaining the well-being of ‘younger’ older people in Europe, wurde im Auftrag der BZgA durch EuroHealthNet erstellt. Sie steht zum Download unter
http://www.bzga.de/themenschwerpunkte/gesundheitaelterermenschen/

Kontakt:

Bundesministerium für Gesundheit
Pressestelle
Friedrichstr. 108
10117 Berlin
Tel: 030 18441-2225
pressestelle@bmg.bund.de

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Pressestelle
Ostmerheimer Str. 220
51109 Köln
Tel: 0221 8992-280
marita.voelker-albert@bzga.de


BamR e.V. unterstützt Aktion „Eine Milliarde MEHR!“ Aufstockung der finanziellen Mittel für die medizinische Rehabilitation gefordert

Die finanziellen Mittel für die medizinische Rehabilitation in Deutschland sind zunehmend zu gering bemessen. Ursache für die Geldknappheit ist der seit Jahren steigende Rehabilitationsbedarf bei gleichzeitiger gesetzlicher Begrenzung der Ausgaben für die medizinische Rehabilitation.
„Unser Anspruch ist aber eine moderne, bedarfsgerechte und teilhabeorientierte medizinische Rehabilitation mit individuell zugeschnitten Maßnahmen und menschlicher Zuwendung, deren Erfolg der gesamten Gesellschaft zugute kommt. Das ist mit dem derzeitigen Budget nicht mehr zu leisten“, betont Dr. René Toussaint, Geschäftsführer des Bundesverbandes ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren e. V.

Es ist deshalb dringend notwendig, den so genannten „Reha-Deckel“ zum Gegenstand der gesellschaftlichen Zukunftsdiskussion und des „Rentendialogs“  zu machen.
Dieser Forderung wird vom BamR genauso wie von anderen Leistungserbringerverbänden schon seit längerer Zeit Ausdruck verliehen.

Im Dezember 2011 startete die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V. (DEGEMED) die Aktion „Eine Milliarde MEHR!“. Sie fordert von der Bundesregierung eine zusätzliche Milliarde Euro für die Rehabilitation und Teilhabe, um rechtzeitig und adäquat auf die zu erwartenden Auswirkungen des demografischen Wandels und der Anhebung des Renteneintrittsalters reagieren zu können.

Der Bundesverband ambulanter medizinischer Rehabilitationszentren e. V. (BamR) begrüßt diese Kampagne. „Wir haben uns als Unterstützer auf der Aktionshomepage www.eine-milliarde-mehr.de registriert. Unabhängig davon beteiligen wir uns aktiv in verschiedenen Gremien, in welchen Strategien und Zukunftsszenarien für die Rehabilitation diskutiert und entwickelt werden. So bringen wir die Sichtweise der ambulanten Rehabilitation ein, die in den letzten Jahren ständig an Bedeutung gewonnen hat“, sagt Geschäftsführer Dr. René Toussaint.

Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.bamr.de und unter www.eine-milliarde-mehr.de.