Mai, 2011

 

114. Deutscher Ärztetag in Kiel eröffnet

Hoppe: „Wettbewerb um moderne Versorgungsformen ist das Gebot der Stunde“

Berlin/Kiel, 31.05.2011 – „Keiner, der ernst genommen werden will, leugnet noch, dass es Rationierung in der Versorgung gibt und einen Mangel an Arztstunden. Ganz im Gegenteil, der Wettbewerb um moderne Versorgungsformen ist das Gebot der Stunde. Das war noch vor wenigen Jahren undenkbar.“ Das sagte Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, bei der heutigen Eröffnung des 114. Deutschen Ärztetages in Kiel. In diesem Zusammenhang begrüßte der BÄK-Präsident die von der Bundesregierung vorgelegten Pläne für ein sogenanntes Versorgungsstrukturgesetz grundsätzlich. „Wir finden dort Ideen wieder, die zukunftsfähig sind.“ Allerdings seien weitreichendere Reformen notwendig, um den grassierenden Ärztemangel in Deutschland wirksam zu bekämpfen. Hoppe verwies in diesem Zusammenhang auf die schlechten Arbeitsbedingungen, unter denen Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis ihrer täglichen Arbeit nachgehen müssten. „Zu oft noch sind Familie und Beruf nicht miteinander vereinbar. Und immer noch treibt der Bürokratiewahn selbst hartgesottene Ärzte frühzeitig aus der Niederlassung.“ Im Beisein von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr forderte Hoppe zudem eine stärkere Beteiligung der Ärztekammern bei der ärztlichen Bedarfsplanung im Versorgungsstrukturgesetz zu verankern. „Nur die Ärztekammern können das zentrale Bindeglied zwischen allen Ebenen der ärztlichen Versorgung bilden. Dringend reformiert werden müsse nach den Worten Hoppes auch die amtliche Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), nach der privatärztliche Leistungen abgerechnet werden. „Zu lange schon bietet die GOÄ keine wirkliche Rechtssicherheit mehr und zu lange schon werden wir wegen der notwendigen Interpretationen und Analogbestimmungen in eine kriminelle Ecke gestellt“, kritisierte Hoppe. Die BÄK habe nach jahrelanger Vorarbeit hierfür einen betriebswirtschaftlich sauber durchkalkulierten Vorschlag gemacht. „Wir brauchen die Reform der Gebührenordnung jetzt, in dieser Legislaturperiode, auf der Basis unseres Vorschlags und ohne Öffnungsklausel“, forderte Hoppe. Hoppe appellierte bei der Ärztetagseröffnung aber auch an seine ärztlichen Kollegen, sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Konkret forderte er die Ärztinnen und Ärzte zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen auf. Hoppe betonte, es sei nicht immer leicht, „eine genaue Grenze zu ziehen, zwischen dem, was medizinisch notwendig ist, und dem, was von den Patienten als Wunschleistung gefordert und auch noch ärztlich empfehlenswert und vertretbar ist“. Es dürfe aber auf gar keinen Fall der Eindruck entstehen, bei IGeL-Leistungen gehe es nur um zusätzliche Einnahmen. Merkantilen Irritationen in der Arztpraxis müsse mit allem Nachdruck begegnet werden. „Ich fordere alle meine Kollegen in den Ärztekammern auf, dies auf der Grundlage der 2006 vom Deutschen Ärztetag verabschiedeten Regeln für das Erbringen von individuellen Gesundheitsleistungen mit aller Konsequenz zu verfolgen.“ Noch bis zum kommenden Freitag (03.06.2011) werden die 250 Delegierten des Deutschen Ärztetages in Kiel über gesundheits- und berufspolitische Themen diskutieren.

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Mit Pflege.de startet unabhängige Beratungsplattform rund um das Thema Pflege

Hamburg.  Rund zweieinhalb Millionen Menschen in Deutschland gelten heute schon als pflegebedürftig – Tendenz steigend. Wenn ein Mensch den Alltag nicht mehr ohne Hilfe bewältigen kann, übernehmen meist Angehörige die verantwortungsvolle Aufgabe, geeignete Unterstützung zu organisieren. Dabei stehen sie vor vielen Fragen und Entscheidungen: Steht mir Pflegegeld zu? Ist eine Pflege zu Hause möglich? Wie finde ich geeignete Dienstleister oder einen Heimplatz?

Mit Pflege.de startet am 30.05.2011 eine unabhängige Beratungsplattform rund um das Thema Pflege. Pflege.de unterstützt Pflegebedürftige und deren Angehörige auf der Suche nach geeigneten Pflegeleistungen und -einrichtungen. Neben dem umfassenden redaktionellen Angebot der Website, das die wichtigsten Themen des Pflegesektors aufgreift und über aktuelle Entwicklungen berichtet, beraten Pflegefachkräfte an einer kostenlosen Telefonhotline bei individuellen Fragen oder der Suche nach einem Pflegeplatz. Bei der Auswahl jedweder Form stationärer und ambulanter Pflege, z.B. eines geeigneten Pflegeheims oder betreuten Wohnens, ambulanter Pflegedienstleister oder 24h-Pflege helfen die ausführlichen, redaktionell betreuten Darstellungen von Anbietern auf Pflege.de.

Pflege.de ist in der Branche gut vernetzt

Für die Betreiber von Pflegeeinrichtungen und Anbieter von Dienstleistungen ist Pflege.de ein attraktiver Partner: Auf dem Portal können diese die Vorteile und Charakteristika ihrer Einrichtungen detailliert und suchmaschinenfreundlich präsentieren. Dabei unterstützt sie die Online-Redaktion des Hamburger Start-ups. Ein spezialisiertes Jobportal hilft den Anbietern zudem, in diesem vom Fachkräftemangel betroffenen Bereich qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

Pflege.de wird von der web care LBJ GmbH betrieben, deren Gründer und Geschäftsführer Lars Kilchert und Dr. Benedikt Zacher sind. „Wenn ein Mensch auf Pflege angewiesen wird, ist das eine große Herausforderung für die ganze Familie. Verständliche und qualifizierte Information und Beratung sind wichtige Faktoren, um ein individuell passendes Pflegekonzept zu finden und bewerten zu können. Pflege.de bietet in dieser Situation Orientierung, erklärt, welche Schritte nötig sind und berät persönlich und unabhängig“, so Benedikt Zacher, der bereits für das internationale Beratungsunternehmen Altran eine Business Unit im Bereich Healthcare aufgebaut hat. Zacher wird sich vor allem um Business Development sowie um Kooperationen mit Verbänden und Politik kümmern.

Die operative Geschäftsführung übernimmt Lars Kilchert, der unter anderem durch das Entrepreneur-in-Residence-Programm von Hanse Ventures Start-up-Erfahrung sammeln konnte. „Wir wissen, dass viele Einrichtungen vor der Herausforderung stehen, geeignetes Fachpersonal zu finden. Deswegen ist das spezialisierte Jobportal von Anfang ein wichtiger Bestandteil unseres Angebots“, erklärt Kilchert das Konzept. Das junge Unternehmen ist bereits gut mit wichtigen Akteuren der Pflegebranche in Deutschland vernetzt. Ein Beirat aus Branchenexperten berät die Geschäftsführer. Beiratsvorsitzende ist Marie-Luise Müller, Gründungsmitglied und Ehrenpräsidentin des Deutschen Pflegerats.

Die Hauptanteile an der web care LBJ GmbH halten neben den beiden Geschäftsführern die Hamburger Gründerschmiede Hanse Ventures und die Unternehmensgruppe Aschendorff aus Münster, die als führendes Medienhaus der Region Münsterland mit ihrem Geschäftsbereich Aschendorff Digital auch im Online-Markt erfolgreich aktiv ist. Web care startet mit einer Finanzierung im hohen sechsstelligen Bereich. Bereits im Herbst 2011 ist der weitere strategische Ausbau des Angebots von Pflege.de geplant.

Über die web care LBJ GmbH:

Die web care LBJ GmbH betreibt das Serviceportal Pflege.de, die unabhängige Anlaufstelle für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im Internet. Pflege.de unterstützt bei der Suche nach geeigneten Pflegeleistungen und -einrichtungen. Daneben bietet das Pflegemagazin ein umfassendes und aktuelles redaktionelles Angebot rund um das Thema Pflege. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen können sich über die kostenlose Servicehotline 0800 24 24 12 12 von Pflegefachkräften über allgemeine und individuelle Fragen zum Thema Pflege beraten lassen. Pflegeunternehmen bietet Pflege.de attraktive Leistungen zur Selbstvermarktung sowie ein spezialisiertes Jobportal für den deutschen Pflegemarkt. Aus der Synthese von vielseitigen Darstellungsmöglichkeiten, professioneller Pflegeberatung und Online-Marketing-Expertise können sich Pflegeanbieter langfristig optimal positionieren, neue Kunden gewinnen und Fachkräfte finden. Gründer und Geschäftsführer der web care LBJ GmbH sind Lars Kilchert und Dr. Benedikt Zacher.

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Angespannte wirtschaftliche Situation – Reha-Kliniken im Dialog

Kiel, 30.05.2011 – Vertreterinnen und Vertreter aus 17 schleswig-holsteinischen Reha-Kliniken fanden sich am 27. Mai 2011 im Rahmen des regelmäßig tagenden „Runden Tisches Reha“ der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) zum Erfahrungsaustausch und zum Dialog mit den Kostenträgern im Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit (MASG) in Kiel zusammen. Im Mittelpunkt der Beratungen stand dabei die schwierige wirtschaftliche Situation der Einrichtungen.

Für Bernd Krämer, Geschäftsführer der KGSH, stehen die Reha-Kliniken in Schleswig-Holstein vor einem Dilemma: „Einerseits hat der Stellenwert der medizinischen Rehabilitation in den letzten 10 – 15 Jahren stetig zugenommen und sie ist jetzt als dritte Säule im Gesundheitswesen anerkannt. Denn sie lindert oder heilt nicht nur körperliche und seelische Leiden, sondern erhält und stärkt die Arbeitskraft von Menschen aller Generationen. Somit werden lange krankheitsbedingte Fehlzeiten am Arbeitsplatz, Frühverrentung und Pflegebedürftigkeit verringert bzw. verhindert und Lebensqualität und Selbstbestimmung der Betroffenen gesteigert. Andererseits sind die Rehabilitationskliniken aufgrund erheblicher Kostensteigerungen, für die es keine Kompensation gibt, zunehmend in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht.“

Beispielhaft für die Kostensteigerungen nennt Krämer die Tarifabschlüsse aus den Jahren 2008 und 2009, die Energie- und Lebensmittelkostensteigerungen sowie die Anhebung der Mehrwertsteuer. – Und damit nicht genug: Zusätzlicher Kostendruck entsteht durch wachsende Qualitätsansprüche seitens der Kostenträger, Patienten und auch der Politik sowie durch erforderliche Investitionen aus Eigenkapital, immer kürzeren Verweildauern und zunehmend multimorbider und oftmals nur eingeschränkt Reha-fähiger Patienten. Auch hierfür gibt es bislang keinen finanziellen Ausgleich. „Diese Entwicklungen erfüllen uns mit Sorge, und wir können nur an die Politik und Kostenträger appellieren, die Reha-Kliniken nicht kaputt zu sparen. Denn gerade für chronisch erkrankte oder behinderte Menschen ist Rehabilitation unerläßlich und verbessert ihre Lebensqualität“, unterstreicht Krämer.

Welche hohe Bedeutung die Reha-Kliniken neben der medizinischen Versorgung der Bevölkerung auch für das Land Schleswig-Holstein an sich haben, belegt eine von der KGSH im Frühjahr 2010 bei der Baseler Prognos AG in Auftrag gegebene Studie: Bereits heute sind rund 8.400 Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von 416 Mio. Euro sowie gut 3,3 Mio. Übernachtungen und damit 15% aller Übernachtungen im gesamten touristischen Sektor Schleswig-Holsteins auf die Reha-Kliniken im Land zurückzuführen. Sie sind daher ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit Zukunftsperspektive.

Nach Bekanntgabe dieser Studienergebnisse haben unter Moderation des MASG inzwischen mehrere Gespräche zwischen den Kliniken und den Krankenkassenverbänden über eine auskömmlichere Vergütungssystematik in der Rehabilitation stattgefunden. Künftig ist auch die Einbindung der Rentenversicherungsträger vorgesehen. Hierzu ist unter anderem auch ein regelmäßiger Austausch im Rahmen des Runden Tisches Reha geplant.

Gedeckelte Budgets der Kostenträger sowie fehlende gesetzliche Rahmenvorgaben dürften nach Einschätzung von Krämer die Abstimmung konsensfähiger Lösungsansätze für eine neue Vergütung in der Rehabilitation allerdings erschweren. Dennoch sieht Krämer die Gesprächsbereitschaft der Kostenträger grundsätzlich als positives Signal: „Wenn wir künftig dazu kommen, Pflegesatzverhandlungen auf Augenhöhe mit den Kostenträgern zu führen, werden wir auch überzeugende Argumente gegenüber dem Gesetzgeber vorbringen können, daß für die medizinische Rehabilitation mehr finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen. Genau dies ist erforderlich, um den Kliniken die notwendige Planungssicherheit zu geben.“


Ballast: „Weniger ist oft besser“ – verantwortungsvolle kritische Therapie und Diagnostik gefordert

Verband der Ersatzkassen e. V., Montag, 30. Mai 2011

Ballast: „Weniger ist oft besser“ – verantwortungsvolle kritische Therapie und Diagnostik gefordert / Flexibilität und Mobilität erforderlich

vdek anlässlich des 114. Deutschen Ärztetages in Kiel

Berlin. Im Vorfeld des 114. Ärztetages in Kiel hat der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), Thomas Ballast, an die Ärzte appelliert, Diagnostik und Therapie auf das medizinisch Notwendige zu konzentrieren und Überflüssiges zu vermeiden. „Weniger ist oft mehr, zuviel Medizin kann den Patienten auch schaden.“

Auch ärztliche Organisationen warnen immer wieder vor zu viel Medizin.

Als Beispiele werden routinemäßige Blutuntersuchungen bei beschwerdefreien Menschen, Röntgenuntersuchungen, EKGs als vorbeugende Maßnahmen bei älteren Patienten oder die Vergabe von Antibiotika genannt. Letzteres führt zudem zu massiven Problemen, weil viele Keime mittlerweile resistent gegen Antibiotika sind. Auch Kinderärzte verordneten oft zu schnell Antibiotika, z. B. bei Halsentzündungen oder leichten Atemwegserkrankungen.

Ballast warnte die ärztlichen Standesvertreter davor, auf dem Ärztetag erneut eine Rationierungsdebatte loszutreten. „In Anbetracht dieser Warnungen aus der Ärzteschaft selbst sind wir weit davon entfernt, medizinisch notwendige Leistungen zu rationieren. Sie müssen nur effizienter und wirtschaftlicher eingesetzt werden.“

Ballast forderte auch mehr Mobilität und Flexibilität von den Ärzten.

„Wir brauchen gut ausgebildete Ärzte in bestimmten ländlichen Regionen, in Städten ist der Bedarf dagegen weit mehr als gedeckt.“ Im geplanten Versorgungsgesetz seien eine Reihe von Maßnahmen vorgesehen, um Anreize zu schaffen, dass sich Ärzte in strukturschwachen Regionen niederlassen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen seien nun gefordert, diese Maßnahmen auch umzusetzen und den Ärztinnen und Ärzten attraktivere Arbeitsplatzangebote zu machen.

Ziel müsse es aber auch sein, das bestehende Überangebot an Ärzten abzubauen, so Ballast. Mit 397 Ärzten je 100.000 Einwohner wurde im Jahr 2010 ein neuer Höchststand bei der Arztdichte erreicht, das sind

30,8 Prozent mehr als noch im Jahr 1991. Die Menschen seien aber nicht kränker geworden. „Wir sollten die Beitragsgelder der Versicherten dort einsetzen, wo Probleme oder Engpässe sind, nicht jedoch noch in Überversorgung investieren“, so der vdek-Vorstandsvorsitzende abschließend.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 24 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

  • – BARMER GEK
  • – Techniker Krankenkasse
  • – Deutsche Angestellten-Krankenkasse
  • – KKH-Allianz
  • – HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • – hkk

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e.

V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet wurde. In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Kontakt:

Ansprechpartnerin:

Michaela Gottfried

Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)

Pressesprecherin und

Abteilungsleiterin Kommunikation

Askanischer Platz 1

10963 Berlin

Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00

Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 15

Mobil: 01 73 / 25 13 13 3

michaela.gottfried@vdek.com

http://www.vdek.com


Ballast: "Weniger ist oft besser" – verantwortungsvolle kritische Therapie und Diagnostik gefordert

Verband der Ersatzkassen e. V., Montag, 30. Mai 2011

Ballast: „Weniger ist oft besser“ – verantwortungsvolle kritische Therapie und Diagnostik gefordert / Flexibilität und Mobilität erforderlich

vdek anlässlich des 114. Deutschen Ärztetages in Kiel

Berlin. Im Vorfeld des 114. Ärztetages in Kiel hat der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), Thomas Ballast, an die Ärzte appelliert, Diagnostik und Therapie auf das medizinisch Notwendige zu konzentrieren und Überflüssiges zu vermeiden. „Weniger ist oft mehr, zuviel Medizin kann den Patienten auch schaden.“

Auch ärztliche Organisationen warnen immer wieder vor zu viel Medizin.

Als Beispiele werden routinemäßige Blutuntersuchungen bei beschwerdefreien Menschen, Röntgenuntersuchungen, EKGs als vorbeugende Maßnahmen bei älteren Patienten oder die Vergabe von Antibiotika genannt. Letzteres führt zudem zu massiven Problemen, weil viele Keime mittlerweile resistent gegen Antibiotika sind. Auch Kinderärzte verordneten oft zu schnell Antibiotika, z. B. bei Halsentzündungen oder leichten Atemwegserkrankungen.

Ballast warnte die ärztlichen Standesvertreter davor, auf dem Ärztetag erneut eine Rationierungsdebatte loszutreten. „In Anbetracht dieser Warnungen aus der Ärzteschaft selbst sind wir weit davon entfernt, medizinisch notwendige Leistungen zu rationieren. Sie müssen nur effizienter und wirtschaftlicher eingesetzt werden.“

Ballast forderte auch mehr Mobilität und Flexibilität von den Ärzten.

„Wir brauchen gut ausgebildete Ärzte in bestimmten ländlichen Regionen, in Städten ist der Bedarf dagegen weit mehr als gedeckt.“ Im geplanten Versorgungsgesetz seien eine Reihe von Maßnahmen vorgesehen, um Anreize zu schaffen, dass sich Ärzte in strukturschwachen Regionen niederlassen. Die Kassenärztlichen Vereinigungen seien nun gefordert, diese Maßnahmen auch umzusetzen und den Ärztinnen und Ärzten attraktivere Arbeitsplatzangebote zu machen.

Ziel müsse es aber auch sein, das bestehende Überangebot an Ärzten abzubauen, so Ballast. Mit 397 Ärzten je 100.000 Einwohner wurde im Jahr 2010 ein neuer Höchststand bei der Arztdichte erreicht, das sind

30,8 Prozent mehr als noch im Jahr 1991. Die Menschen seien aber nicht kränker geworden. „Wir sollten die Beitragsgelder der Versicherten dort einsetzen, wo Probleme oder Engpässe sind, nicht jedoch noch in Überversorgung investieren“, so der vdek-Vorstandsvorsitzende abschließend.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 24 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

  • – BARMER GEK
  • – Techniker Krankenkasse
  • – Deutsche Angestellten-Krankenkasse
  • – KKH-Allianz
  • – HEK – Hanseatische Krankenkasse
  • – hkk

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e.

V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet wurde. In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Kontakt:

Ansprechpartnerin:

Michaela Gottfried

Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)

Pressesprecherin und

Abteilungsleiterin Kommunikation

Askanischer Platz 1

10963 Berlin

Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00

Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 15

Mobil: 01 73 / 25 13 13 3

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Therapie statt Spielplatz: Trend zu Kindertherapien hält an

Therapie statt Spielplatz: Trend zu Kindertherapien hält an – Besonders Sprachförderung nimmt zu

Hamburg. Der Trend zu Kindertherapien hält an. Die niedergelassenen Ärzte haben im Jahr 2010 sogenannte ‚funktionelle Therapien‘ wie Ergo-, Physio- und Sprachtherapien für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren im Wert von über 663 Millionen Euro verschrieben. Nach einem leichten Rückgang des Umsatzes seit 2007 entspricht das gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von acht Prozent. Dies teilte die Techniker Krankenkasse (TK) unter Berufung auf die aktuelle Heilmittelstatistik des GKV-Spitzenverbandes mit. Statistisch gesehen hat jedes gesetzlich versicherte Kind bis zum Alter von 15 Jahren vergangenes Jahr funktionelle Therapien im Wert von rund 72 Euro erhalten.

„Die Kinder wachsen heute unter ganz anderen Bedingungen auf als früher: Playstation statt Spielplatz, Computer statt Fußball und Fernsehen statt Vorlesen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Beweglichkeit und das Sozialverhalten der Kinder aus“, weiß Kinderärztin Claudia Pries aus dem TK-Ärztezentrum. „Es gibt heute auffällig mehr Kinder, die Schwierigkeiten im Bewegungsablauf, mit Sprache und Koordination haben als früher. In vielen Fällen wird dann eine Therapie nötig.“ Ziel von Sprachtherapie und Ergotherapie ist, die Kommunikationsfähigkeit, Bewegung, Koordination und Aufmerksamkeit der Kinder zu schulen.

Besonders die Zahl der Sprachtherapien hat bei den jungen Patienten deutlich zugenommen: Über 922.000 Rezepte haben die niedergelassenen Ärzte im Jahr 2010 für Sprachtherapien in der entsprechenden Altersgruppe ausgestellt. 2009 waren es noch knapp über 800.000. Das entspricht einem Anstieg von 15 Prozent. Es folgen Krankengymnastik (861.000 Rezepte) und Ergotherapie (794.000 Rezepte) mit jeweils drei Prozent Steigerung. „Besonders vor der Einschulung steigt die Nachfrage nach spezieller Förderung“, weiß Kinderärztin Pries. „Gerade Eltern mit höherem Bildungsniveau möchten ihren Nachwuchs in jeder Hinsicht unterstützen und fragen häufig nach zusätzlichen Behandlungsmethoden.“

Auch TK-Zahlen bestätigen den Trend zum ‚therapierten‘ Kind. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der TK gab fast die Hälfte der befragten Eltern an, dass ihr Nachwuchs schon einmal therapeutische Unterstützung bekommen hat. Mehr als jedes vierte Kind zwischen sechs und 18 Jahren erhielt Sprachtherapie. Fast jedes Fünfte bekam Ergotherapie und ebenso viele Kinder waren bei der Krankengymnastik. „Einige dieser, auch für Eltern und Kinder belastenden und zeitaufwändigen, Therapien könnten sicherlich vermieden werden“, so Pries. Sie empfiehlt den Eltern für einen geregelten Tagesablauf mit viel Bewegung, gemeinsamen Mahlzeiten und festen Ritualen zu sorgen. „Jede Art von Bewegung in freier Natur ist gut: eine Radtour, ein Ausflug in den Tierpark oder ins Schwimmbad, abends vielleicht noch eine Gute-Nacht-Geschichte. Damit ist ein guter Grundstein für eine gesunde kindliche Entwicklung gelegt.“

Die Statistiken sind im Internet unter www.gkv-his.de zu finden.

Pressekontakt:

Nicole Ramcke, TK-Pressestelle

Tel. 040-6909-3431

E-Mail: nicole.ramcke@tk.de

Social Media Newsroom: www.newsroom.tk.de

Twitter: www.twitter.com/TK_Presse


Weltnichtrauchertag 2011

Initiative Raucherentwöhnung, Freitag, 27. Mai 2011

PRESSEMITTEILUNG

Bonn. Wer die Menschen vor den direkten und indirekten Gefahren des Rauchens schützen will, darf das Rauchen nicht als „Lifestyle“ verharmlosen. Auch wenn im kürzlich erschienenen Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, von Erfolgen im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Nikotinsucht zu lesen ist, so kann von einer konsequenten Strategie und tatsächlichen Entspannung bei Weitem nicht die Rede sein! Denn obwohl die Therapie mit medikamentösen Raucherentwöhnungspräparaten medizinisch sinnvoll und unumstritten ist, wird diese Therapieform immer noch in den sog. Lifestyle-Paragraphen (§ 34 Abs. 1 SGB V) eingestuft. Dadurch wird Nikotinabhängigen Rauchern nicht nur der über die Krankenkasse geregelte Zugang zu diesen Medikamenten verweigert – auch der Einbindung der Ärzte als elementare Faktoren bei der Behandlung von Suchtkrankheiten wird so ein Riegel vorgeschoben.

Die traurigen Fakten über das Rauchen und die damit verbundene Nikotinsucht sind hinlänglich bekannt:

  • 110.000 bis 140.000 Tote jährlich in Deutschland durch die direkten Folgen des Rauchens.
  • Mindestens 21 Milliarden Euro volkswirtschaftlicher Schaden – jährlich (Drogenbericht der Bundesregierung 2011).
  • 40-45% aller Krebstodesfälle sind auf das Rauchen zurück zu führen, 90-95% beim Lungenkarzinom.
  • Rauchen stellt das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland dar.

Insbesondere wegen einer äußerst positiven Evidenzlage – ganz im Sinne einer von der Politik geforderten Kosten-Nutzen-Bewertung von Medikamenten – ist die offensichtliche Zurückhaltung bei der Neuregelung des Livestyle-Paragraphen in Bezug auf die Raucherentwöhnung absolut nicht nachvollziehbar. Die Drogenbeauftragte Dyckmans äußerte jüngst in einem Interview in der Zeitschrift „Die BKK“ (01/2011), den Wunsch, dass die Nikotinabhängigkeit als Sucht anerkannt werde und die Entwöhnungsmaßnahmen bald (Therapie-)Standard würden. Wenn es nicht bei Wünschen bleiben soll, ist die Politik nun endlich gefordert eine glaubhafte, sozialverträgliche sowie medizinisch stringent umgesetzte Basis für die Behandlung von Nikotinabhängigen Rauchern zu schaffen!

Kontakt:

Die Initiative Raucherentwöhnung i
st eine Arbeitsgemeinschaft im Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH)

Kontakt:

Stephan David Küpper

Ubierstraße 71- 73

53173 Bonn

Telefon: 0228 95745-23

http://www.bah-bonn.de/


TK-Studie: Psychotherapie lohnt, ist aber zu bürokratisch

Hamburg. Bei immer mehr Menschen werden psychische Störungen diagnostiziert. Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen haben immer größeren Anteil an Krankschreibungen und sind Hauptursache von Frühverrentungen in Deutschland. Das Verordnungsvolumen von Psychopharmaka steigt kontinuierlich, Psychotherapie gehört zu den umsatzstärksten ärztlichen Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Patienten, die therapeutische Unterstützung suchen, müssen meist lange Wartezeiten auf sich nehmen, bevor sie Hilfe finden. Über die Behandlungsqualität der psychotherapeutischen Regelversorgung ist bisher jedoch wenig bekannt. In einer Langzeitstudie hat die Techniker Krankenkasse (TK) zusammen mit Wissenschaftlern der Universitäten Mannheim und Trier die Effektivität ambulanter Psychotherapie und Möglichkeiten regelmäßiger Qualitätsmessungen untersucht. Qualitätsmessungen sind möglich, sinnvoll und von den Patienten geschätzt. Jeder in die Psychotherapie investierte Euro bringt zwei bis vier Euro an gesamtgesellschaftlichem Nutzen. Der Zugang zur Psychotherapie ist jedoch zu bürokratisch organisiert.

Dauert eine Psychotherapie länger als 25 Stunden, müssen die Krankenkassen bevor sie die Kosten übernehmen dürfen in einem vor über vier Jahrzehnten eingeführten Gutachterverfahren prüfen lassen, ob die Weiterbehandlung medizinisch notwendig ist. Dr. Thomas Ruprecht, der das Modellvorhaben für die TK betreut hat: „Dies ist für alle Beteiligten, Therapeuten, Patienten und Krankenkassen mit hohem bürokratischem Aufwand und Kosten verbunden. Unsere Studie zeigt jedoch, dass die Therapiequalität ohne Gutachten nicht schlechter ist und auch nicht mehr Therapiestunden abgerechnet werden.“

Die TK spricht sich deshalb dafür aus, künftig auf das aufwändige Gutachterverfahren zu verzichten. „So könnten Therapeuten sich künftig in der Zeit ihren Patienten widmen, die sie jetzt mit Dokumentation verbringen müssen, und auch die Krankenkassen könnten das für die Gutachten aufgewendete Budget in eine bessere medizinische Versorgung ihrer Versicherten und eine wissenschaftlich fundierte Qualitätsmessung investieren“, so der TK-Experte.

An dem Modellvorhaben der TK nahmen von 2005 bis 2009 knapp 400 Therapeuten sowie 1.708 Patienten in den Regionen Westfalen-Lippe, Hessen und Südbaden teil. Die Hälfte der teilnehmenden Therapeuten betreute ihre Patienten nach Einsatz des herkömmlichen Gutachterverfahrens, die andere Hälfte durfte darauf verzichten. Zu verschiedenen Zeitpunkten vor, während, am Ende und ein Jahr nach der Behandlung wurden Patienten und Therapeuten um ihre Einschätzung der Ergebnisqualität gebeten. Trotz der unterschiedlichen Bewilligungspraxis in beiden Gruppen konnten jedoch keine signifikanten Qualitätsunterschiede festgestellt werden. Zudem zeigte sich, dass in der Interventionsgruppe ohne Gutachterverfahren im Durchschnitt kaum mehr Therapiesitzungen abgerechnet wurden als in der Kontrollgruppe. Allerdings variierte die Zahl der Sitzungen in der ersten Gruppe deutlicher, das heißt Therapien wurden bei Erfolg früher beendet oder im Gegenzug bei weiterem Behandlungsbedarf verlängert. „Im Mittel gab es zwar keine spürbaren Unterschiede, es zeigt sich jedoch, dass die Therapeuten den Therapiebedarf der Patienten eigenverantwortlich sehr gut steuern können und die Patienten mit einem Qualitätsmonitoring auch sehr zufrieden sind“, so Ruprecht.

Der vollständige Evaluationsbericht des TK-Modellvorhabens steht unter www.presse.tk.de zum kostenlosen Download.

Für Rückfragen:

Michaela Hombrecher, TK-Pressestelle

Tel.: 040 – 6909 – 2223, E-Mail: michaela.hombrecher@tk.de

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Twitter: www.twitter.com/TK_Presse


Bevormundung von Menschen mit Behinderungen bei Volkszählung 2011

Berlin, 25.5.2011

Bei der derzeit durchgeführten Volkszählung „Zensus 2011“ werden Einwohner in Deutschland nach ihrer Erwerbs- und Wohnsituation und nach weiteren personenbezogenen Daten gefragt. Eine Ausnahme bilden Menschen mit Behinderungen in Wohneinrichtungen, die bei der Volkszählung nicht etwa selbst befragt werden, sondern die Leiter der Einrichtungen. Hintergrund ist eine Regelung im Zensusgesetz, die vorschreibt, dass Wohneinrichtungen als sogenannte „sensible Sonderbereiche“ gelten und die Bewohner besonders schutzbedürftig seien. „Menschen mit Behinderungen werden nach diesen Regelungen als selbstbestimmte Menschen überhaupt nicht ernst genommen. Das Zensusgesetz geht von einem Bild behinderter Menschen von vorgestern aus. Das ist eine klare Bevormundung behinderter Menschen“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Der Behindertenbeauftragte verdeutlichte, dass Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen selbst die Möglichkeit haben müssen, sich bei statistischen Erhebungen einzubringen. „Wenn dies nicht ohne Unterstützung möglich sein sollte, dann wäre die Assistenz  beziehungsweise ein Betreuer  die nächste Ansprechperson, nicht die Einrichtungsleitung“, so Hubert Hüppe.

Büro des Beauftragten der Bundesregierung

für die Belange behinderter Menschen

11017 Berlin

Tel: +49 (0)30 18 527 – 2723

Fax: +49 (0)30 18 527 – 1871

Email: benedikt.buenker@bmas.bund.de

Internet: www.behindertenbeauftragter.de

<http://www.behindertenbeauftragter.de/>


„RehaUpdate“ mobile und ambulante Rehabilitation

Der Rehabilitationswissenschaftliche Forschungsverbund Freiburg / Bad Säckingen veranstaltet am Freitag, 8. Juli 2011 von 13.30 bis 17.30 Uhr im Hörsaal der Psychologie in Freiburg wieder ein „RehaUpdate“ mit kompakten Informationen zu einem aktuellen Thema der Rehabilitation.

Diesmal steht die mobile und ambulante Rehabilitation im Mittelpunkt.

Wir konnten dafür ReferentInnen aus der Praxis und Forschung sowie vom Kostenträgerseite gewinnen:

  • Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann: Mobile Rehabilitation
  • PD Dr. Eckehard Baumgarten: Qualitätsvergleiche
  • Dr. Heino Kortenhaus: Ambulante orthopädische Rehabilitation
  • Ursula Mootz: Lohnt sich der Aufbau eines ambulanten Rehazentrums?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Bitte nutzen Sie unsere Online-Anmeldung über unsere Homepage www.fr.reha-verbund.de.

Kontakt:

Dr. Angelika Uhlmann

UNIVERSITÄTSKLINIKUM FREIBURG
Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin
Tel 0049 761 270-73530 / Fax -73310
Engelbergerstr. 21, D-79106 Freiburg
angelika.uhlmann@uniklinik-freiburg.de
http://www.aqms.de
http://www.uniklinik-freiburg.de

Geschäftsstelle Rehabilitationswissenschaftlicher Forschungsverbund Freiburg/Bad Säckingen

Mail:fr-geschaeftsstelle@fr.reha-verbund.de

http://www.fr.reha-verbund.de