Februar, 2011

 

Allein die Empfehlung eines Leistungserbringers durch den Arzt wird nach einem neuen Bundesgerichtshof-Urteil problematisch

Der Zusammenarbeit zwischen Arztpraxen und Leistungserbringern (Sanitätshäuser, HomeCare-Unternehmen, Apotheken, Hörgeräteakustiker) werden immer engere Grenzen gesetzt. Das geht aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom Januar 2011 zur „Hörgeräteversorgung II“ hervor (Aktenzeichen I ZR 111/08).

Danach dürfen Ärzte nur auf Nachfrage des Patienten oder wegen einer besonderen Versorgungsqualität bestimmte Leistungsbringer empfehlen. Der BGH stärkt mit dem neuen Urteil vor allem die Patientensouveränität, da die Wahl des Leistungserbringers „grundsätzlich dem Versicherten überlassen sei“. Dem Arzt ist es jeher ohne besondere medizinische Gründe untersagt, Patienten an andere Leistungserbringer zu verweisen.

Die Messlatte, was medizinische Gründe sind, hat der Bundesgerichtshof schon im Juli 2009 sehr hoch gelegt. Das oberste deutsche Gericht bejahte die Zulässigkeit einer Zusammenarbeit zwischen dem Arzt und einem bestimmten Anbieter von Hilfsmitteln nur dann, wenn das aus medizinischen Gründen verfolgte Ziel nicht auf andere zumutbare Weise erreicht werden könne.

Jetzt hat der BGH entschieden, dass nur auf Nachfrage des Patienten Ärzte einen bestimmten Leitungserbringer empfehlen dürfen. Aus eigener Initiative des Arztes ist dies dagegen nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen erlaubt.

Hilfsmittelverträge und die Empfehlungen des GKV-Spitzenverband Bund zum Umgang mit unzulässigen Kooperationen im Rahmen des Präqualifizierungsverfahrens sind zu prüfen, ob Vertragsklauseln und Empfehlungen mit dem BGH Urteil vereinbar sind.

Besonders problematisch wird es nach dem BGH Urteil für die in den letzten Jahren neu entwickelten Kooperations- und Beteiligungsmodelle der Branche. Ob ein gesellschaftsrechtlich an einem Hilfsmittellieferanten beteiligter Arzt gegen die Musterberufsordnung verstößt, wenn er Patienten an diesen Anbieter verweist, bestimmt sich nach dem Bundesgerichtshof, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen Zuweisung und dem zufließenden Vorteil an den Arzt besteht.

Sollte eine Gewinnbeteiligung oder sonstige Vorteile des Arztes unmittelbar von der Zahl seiner Verweisungen oder dem damit erzielten Umsatz abhängen, ist dies nach Ansicht des BGH auf alle Fälle unzulässig.

Auszug der Leitsätze des BGH Urteils


Weaning ist Teamarbeit

Pressemitteilung

24.2.2011

Akkreditiertes Weaning-Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in den Fachkliniken Wangen

Wangen – Die Fachkliniken Wangen haben erneut ihr Streben nach Qualität unter Beweis gestellt. Im Rahmen eines standardisierten Akkreditierungsverfahrens fand im Oktober letzten Jahres ein Audit statt. Durchgeführt durch das Institut für Lungenforschung GmbH wurde im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Beatmungsmedizin geprüft, in wie fern definitive Qualitätskriterien erfüllt werden. Nach erfolgreicher Prüfung wurde dann Anfang dieses Jahres das Zertifikat überreicht und das Weaning-Zentrum ins bundesweite Kompetenznetzwerk von Weaningzentren aufgenommen.

Weaning, das bedeutet eine Entwöhnung von Langzeitbeatmung. In den letzten zehn Jahren wurden an den Fachkliniken Wangen mehr als 1500 Patienten dieser Patientengruppe behandelt. Der Langzeitbeatmung zugrunde liegen schwere chronische Lungenerkrankungen mit Infektkomplikationen, komplizierte Verläufe nach großen operativen Eingriffen (vor allem der Herzchirurgie), neuromuskuläre Erkrankungen, ausgeprägte Brustdeformitäten, aber auch schwere Formen der Herzinsuffizienz unterschiedlicher Ursache. Rund zwei Drittel der Patienten können erfolgreich von der Beatmung entwöhnt werden. Der Anteil, der auch zuhause einer Beatmung bedürftig ist, wird auf ein entsprechendes Beatmungsgerät eingestellt und in die Betreuung zu Hause oder in einem geeigneten Pflegeheim übergeleitet. Bei etwa einem Viertel kann eine ausreichende Funktion der Atmung nicht wiederhergestellt werden.

„Wir haben durch unseren Status als Lungenfachklinik große Erfahrung und Behandlungserfolge auf dem Gebiet der Beatmungsentwöhnung“, freute sich Krankenhausdirektor Hans-Jürgen Wolf über die Aufnahme der Fachkliniken Wangen in das bundesweite Kompetenznetzwerk. „Deshalb haben wir die Hürden der Akkreditierung auch erfolgreich gemeistert“. Wolf führte weiter aus, dass die Auszeichnung ein erneuter Beleg dafür ist, dass die Fachkliniken Wangen die Anforderungen unterschiedlichster Fachgesellschaften erfüllen würden. „Es ist ein Beweis dafür, wie gut die Lungenfachklinik aufgestellt und wie einzigartig wir letztendlich in der medizinischen Landschaft der Region sind“, so der Krankenhausdirektor.

Auch Dr. Armin Schneider, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, der die Akkreditierung federführend begleitete, ist sehr zufrieden mit dem Erhalt des Zertifikats. „Beatmung ist Teamarbeit“, sagte der erfahrene Anästhesist und Pneumologe. „Wir haben hier an den Fachkliniken Wangen hervorragende Fachkräfte, um diese besonderen Patienten individuell behandeln zu können.“ Im Weaning-Zentrum der Fachkliniken Wangen arbeiten die Spezialisten verschiedener Fachrichtungen, unter anderem der Pneumologie, der Anästhesie und Intensivmedizin und der Neurologie eng zusammen, um Patienten die Rückkehr ins heimische oder außerklinische Umfeld, mit oder ohne Beatmungsunterstützung, zu ermöglichen. Ebenso wichtig für den Erfolg der Beatmungsentwöhnung sind aber auch die besonders geschulten Pflegekräfte sowie der Beitrag von Physio- und Ergotherapeuten. Nicht zu vergessen sind die an der Überleitung in eine erforderliche außerklinische Beatmung beteiligten Fachgruppen.

Schneider betonte, dass die Beatmungsmedizin in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gemacht hat. Viele Patienten, deren Lebenserwartung vor 20 oder 30 Jahren gleich null war, können heute, was die Beatmungsentwöhnung angeht, wieder in eine Selbständigkeit mit guter Lebensqualität zurückgeführt werden. Der Spezialist erläuterte anlässlich der Übergabe des Zertifikats durch die Fachgesellschaft, dass die Entwöhnung von der Langzeitbeatmung spezialisierten Zentren überlassen sein sollte. Die Chance, Patienten von der Beatmung zu entwöhnen, ist umso größer, je früher sie in einem Zentrum in das Weaning aufgenommen werden. Um diese Kompetenz unter Beweis zu stellen, haben sich die Fachkliniken Wangen dem Akkreditierungsverfahren erfolgreich unterzogen.

Das Weaning-Zentrum ist aufgeteilt auf Betten der Abteilung Anästhesie-und Intensivmedizin (Chefärzte Dr. Jens Jahn/Dr. Armin Schneider) und die Medizinische Pneumologie (Chefarzt Prof. Dr. Hans Werner Duchna/ Oberarzt Dr. Heribert Knape), deren enge fachliche Verzahnung durch eine intensive interdisziplinäre Kommunikation wesentlich zum Erfolg beiträgt.

Bildunterschrift: Das Zentrum für Beatmungsmedizin an den Fachkliniken Wangen wurde von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V." als „Weaningzentrum“, das heißt als Fachzentrum für Beatmungsentwöhnung, ausgezeichnet. Damit ist die traditionsreiche Waldburg-Zeil Klinik Mitglied im deutschen Kompetenznetzwerk pneumologischer Weaningzentren. Weaning ist Teamarbeit – v.l.n.r. Dr. Heribert Knape, Maria Miller-Friedrich, Prof. Hans Werner Duchna und Dr. Armin Schneider

Bildunterschrift: Das Zentrum für Beatmungsmedizin an den Fachkliniken Wangen wurde von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V." als „Weaningzentrum“, das heißt als Fachzentrum für Beatmungsentwöhnung, ausgezeichnet. Damit ist die traditionsreiche Waldburg-Zeil Klinik Mitglied im deutschen Kompetenznetzwerk pneumologischer Weaningzentren. Weaning ist Teamarbeit – v.l.n.r. Dr. Heribert Knape, Maria Miller-Friedrich, Prof. Hans Werner Duchna und Dr. Armin Schneider

Pressekontakt:

Waldburg-Zeil Kliniken

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Marketing/PR Riedstr. 16 –

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Fax 07562 71-1070

claudia.beltz@wz-kliniken.de

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DKG zum BMG Positionspapier „Ambulante Versorgung“: Licht und Schatten

Pressemitteilung 23. Februar 2011

Zum bekannt gewordenen Positionspapier des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur ambulanten Versorgung erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:

„Für die Krankenhäuser hat das Positionspapier Licht- und Schattenseiten. Zu begrüßen ist, dass die ambulante Leistung der Kliniken nicht den starren bürokratischen Zulassungsverfahren der Kassenärztlichen Vereinigungen unterworfen wird. Die Klinken bewerten es als positiv, dass nur die nachgewiesene Qualität in der Patientenversorgung zur Leistungserbringung berechtigt. Damit bleibt schwer kranken Patienten der Zugang zur spezialärztlichen Versorgung im Krankenhaus erhalten. Es gibt keinen Grund, die ambulanten Leistungen der Kliniken mit einem Vergütungsabschlag zu versehen. Weder rechtlich noch faktisch unterstehen diese den staatlichen Krankenhausinvestitionen. Kaum einzusehen ist, dass die Krankenhäuser in ihrer Möglichkeit beschränkt werden sollen, Medizinische Versorgungszentren einzurichten. Vor dem Hintergrund des Ärztemangels und des gewollten Wettbewerbs im Gesundheitssystem wäre das kontraproduktiv. Ausdrücklich zu begrüßen ist, dass die Diskussion um Abschläge für die Versorgung in „Zweibettzimmern“ vom Tisch ist“.

Dateien

2011-02-23_PM-DKG-zum-BMG-Positonspapier-ambulante-Versorung (doc, 33 KB)

2011-02-23_PM-DKG-zum-BMG-Positonspapier-ambulante-Versorung (pdf, 18 KB)

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder – 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände – in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.084 Krankenhäuser versorgen jährlich über 17,8 Mio. Patienten mit 1,1 Mio. Mitarbeitern. Bei 66,7 Mrd. Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.

Kontakt:

Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)

Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Wegelystraße 3

10623 Berlin

Moritz Quiske (Ltg.)

Holger Mages

Daniel Wosnitzka

Tel. (030) 3 98 01 -1020 / -1022 / -1023

Sekretariat

Stephanie Gervers

Tel. (030) 3 98 01 -1021

Fax (030) 3 98 01 -3021

e-mail: pressestelle@dkgev.de

web: www.dkgev.de


DKG zum BMG Positionspapier "Ambulante Versorgung": Licht und Schatten

Pressemitteilung 23. Februar 2011

Zum bekannt gewordenen Positionspapier des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur ambulanten Versorgung erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:

„Für die Krankenhäuser hat das Positionspapier Licht- und Schattenseiten. Zu begrüßen ist, dass die ambulante Leistung der Kliniken nicht den starren bürokratischen Zulassungsverfahren der Kassenärztlichen Vereinigungen unterworfen wird. Die Klinken bewerten es als positiv, dass nur die nachgewiesene Qualität in der Patientenversorgung zur Leistungserbringung berechtigt. Damit bleibt schwer kranken Patienten der Zugang zur spezialärztlichen Versorgung im Krankenhaus erhalten. Es gibt keinen Grund, die ambulanten Leistungen der Kliniken mit einem Vergütungsabschlag zu versehen. Weder rechtlich noch faktisch unterstehen diese den staatlichen Krankenhausinvestitionen. Kaum einzusehen ist, dass die Krankenhäuser in ihrer Möglichkeit beschränkt werden sollen, Medizinische Versorgungszentren einzurichten. Vor dem Hintergrund des Ärztemangels und des gewollten Wettbewerbs im Gesundheitssystem wäre das kontraproduktiv. Ausdrücklich zu begrüßen ist, dass die Diskussion um Abschläge für die Versorgung in „Zweibettzimmern“ vom Tisch ist“.

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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder – 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände – in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.084 Krankenhäuser versorgen jährlich über 17,8 Mio. Patienten mit 1,1 Mio. Mitarbeitern. Bei 66,7 Mrd. Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.

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Tagung zur „Gesundheit für Menschen mit Behinderungen“ verdeutlicht Handlungsbedarf bei Patientenversorgung

Pressemitteilung des Beauftragten Hubert Hüppe – Tagung zur „Gesundheit für Menschen mit Behinderungen“ verdeutlicht Handlungsbedarf bei Patientenversorgung

Berlin, 23. Februar 2011

„Sowohl hinsichtlich der Ausbildung des medizinischen Personals als auch der Barrierefreiheit in Arztpraxen und Kliniken gibt es Nachholbedarf in Deutschland. Hinzu kommen teils grundsätzliche Probleme bei der medizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderungen“, fasste Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, einige Ergebnisse seiner Fachtagung zum Thema „Patientenversorgung“ am 21./22. Februar 2011 zusammen. Auf der von etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besuchten Tagung im Kleisthaus in Berlin waren unter anderem die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister, Annette Widmann-Mauz, und der Vizepräsident der Bundesärztekammer Dr. Frank Ulrich Montgomery zu Gast.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung berichteten von medizinischem Personal, das weder fachlich in der Lage sei, Komplexerkrankungen behinderter Menschen richtig zu diagnostizieren und zu behandeln, noch im Umgang mit behinderten Menschen geschult sei. Es werde viel zu wenig berücksichtigt, dass etwa ein Beratungsgespräch mit einem Menschen mit Lernschwierigkeiten länger dauern könne und leichte Sprache erfordere. Dies gelte etwa auch bei hörbehinderten Menschen, bei denen die Übersetzungszeit berücksichtigt werden müsse oder bei Menschen mit einer spastischen Lähmung.

„Ausreichende Fachkenntnisse zur Behandlung behinderter Menschen müssen schon im Studium, spätestens in Fort- und Weiterbildungen vermittelt werden.

Wenn Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen aufwachsen würden, hätten wir viel weniger das Problem, dass medizinisches Personal verunsichert bis unsensibel mit den Bedürfnissen behinderter Menschen umgeht“, betonte der Behindertenbeauftragte. Ein Personal-Patienten-Verhältnis auf Augenhöhe sei außerdem noch oft die Ausnahme, wie Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer schilderten. Viele Menschen mit Behinderungen vermissten eine wertschätzende Behandlung, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse Rücksicht nimmt. Diese Barrieren setzten sich nach Berichten von Tagungsgästen bei Arztpraxen fort, die nur über Treppen erreichbar sind oder keine speziellen Behandlungsstühle vorhalten. Barrieren gebe es auch in Klinken, in die Blindenführhunde nicht mitgeführt werden können und bei Formularen, die nicht in leichter Sprache erhältlich sind.

Einige grundsätzliche Probleme wurden bei der medizinischen Versorgung deutlich. Immer mehr Menschen mit Behinderungen, die teils intensive medizinische Versorgung benötigen, stünden insbesondere im ländlichen Raum immer weniger Ärzten gegenüber. Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass der Anreiz für junge Ärzte gestärkt werden müsse, sich im ländlichen Raum niederzulassen. Bei der zahnärztlichen Versorgung gebe es Probleme sowohl bei der Vorbeugung als auch bei der Akutbehandlung oder der Versorgung mit Prothesen. Der Anspruch auf eine ausreichende zahnärztliche Versorgung behinderter Menschen müsse im fünften Sozialgesetzbuch stärker ausgestaltet werden. Insbesondere gebe es große Probleme bei der zahnärztlichen, aber auch augenärztlichen Versorgung von Heimbewohnern, wie Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer berichteten.

Hubert Hüppe mahnte zum Schluss der Tagung an, auch diejenigen Menschen nicht zu vergessen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht an der Tagung teilnehmen und sich einbringen konnten. „Auch für diese Menschen muss der uneingeschränkte Zugang zu Gesundheitsleistungen gewährleistet sein“, betonte Hubert Hüppe.

Die Fachtagung „Patientenversorgung“ findet in einer Reihe von Veranstaltungen des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung zur Gesundheit für Menschen mit Behinderungen statt. Das Konzept der Veranstaltungsreihe stellt nach dem Motto „Nichts über uns, ohne uns“ die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen bei der Vorbereitung und Durchführung der Tagung in den Vordergrund. Die nächste Fachtagung findet zum Thema „Hilfsmittelversorgung“ am 4. und 5. April 2011 statt. Die Ergebnisse der letzten Fachtagung „Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen“ finden Sie unter

http://www.behindertenbeauftragter.de/cln_115/nn_1040646/SharedDocs/BilderGalerie/DE/20101110__Gesundheitskongress__kk.html#download=1

Büro des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

11017 Berlin

Tel: +49 (0)30 18 527 – 2723

Fax: +49 (0)30 18 527 – 1871

Email: benedikt.buenker@bmas.bund.de

Internet: www.behindertenbeauftragter.de


Tagung zur "Gesundheit für Menschen mit Behinderungen" verdeutlicht Handlungsbedarf bei Patientenversorgung

Pressemitteilung des Beauftragten Hubert Hüppe – Tagung zur „Gesundheit für Menschen mit Behinderungen“ verdeutlicht Handlungsbedarf bei Patientenversorgung

Berlin, 23. Februar 2011

„Sowohl hinsichtlich der Ausbildung des medizinischen Personals als auch der Barrierefreiheit in Arztpraxen und Kliniken gibt es Nachholbedarf in Deutschland. Hinzu kommen teils grundsätzliche Probleme bei der medizinischen Versorgung von Menschen mit Behinderungen“, fasste Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, einige Ergebnisse seiner Fachtagung zum Thema „Patientenversorgung“ am 21./22. Februar 2011 zusammen. Auf der von etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern besuchten Tagung im Kleisthaus in Berlin waren unter anderem die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesgesundheitsminister, Annette Widmann-Mauz, und der Vizepräsident der Bundesärztekammer Dr. Frank Ulrich Montgomery zu Gast.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung berichteten von medizinischem Personal, das weder fachlich in der Lage sei, Komplexerkrankungen behinderter Menschen richtig zu diagnostizieren und zu behandeln, noch im Umgang mit behinderten Menschen geschult sei. Es werde viel zu wenig berücksichtigt, dass etwa ein Beratungsgespräch mit einem Menschen mit Lernschwierigkeiten länger dauern könne und leichte Sprache erfordere. Dies gelte etwa auch bei hörbehinderten Menschen, bei denen die Übersetzungszeit berücksichtigt werden müsse oder bei Menschen mit einer spastischen Lähmung.

„Ausreichende Fachkenntnisse zur Behandlung behinderter Menschen müssen schon im Studium, spätestens in Fort- und Weiterbildungen vermittelt werden.

Wenn Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen aufwachsen würden, hätten wir viel weniger das Problem, dass medizinisches Personal verunsichert bis unsensibel mit den Bedürfnissen behinderter Menschen umgeht“, betonte der Behindertenbeauftragte. Ein Personal-Patienten-Verhältnis auf Augenhöhe sei außerdem noch oft die Ausnahme, wie Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer schilderten. Viele Menschen mit Behinderungen vermissten eine wertschätzende Behandlung, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse Rücksicht nimmt. Diese Barrieren setzten sich nach Berichten von Tagungsgästen bei Arztpraxen fort, die nur über Treppen erreichbar sind oder keine speziellen Behandlungsstühle vorhalten. Barrieren gebe es auch in Klinken, in die Blindenführhunde nicht mitgeführt werden können und bei Formularen, die nicht in leichter Sprache erhältlich sind.

Einige grundsätzliche Probleme wurden bei der medizinischen Versorgung deutlich. Immer mehr Menschen mit Behinderungen, die teils intensive medizinische Versorgung benötigen, stünden insbesondere im ländlichen Raum immer weniger Ärzten gegenüber. Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass der Anreiz für junge Ärzte gestärkt werden müsse, sich im ländlichen Raum niederzulassen. Bei der zahnärztlichen Versorgung gebe es Probleme sowohl bei der Vorbeugung als auch bei der Akutbehandlung oder der Versorgung mit Prothesen. Der Anspruch auf eine ausreichende zahnärztliche Versorgung behinderter Menschen müsse im fünften Sozialgesetzbuch stärker ausgestaltet werden. Insbesondere gebe es große Probleme bei der zahnärztlichen, aber auch augenärztlichen Versorgung von Heimbewohnern, wie Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer berichteten.

Hubert Hüppe mahnte zum Schluss der Tagung an, auch diejenigen Menschen nicht zu vergessen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht an der Tagung teilnehmen und sich einbringen konnten. „Auch für diese Menschen muss der uneingeschränkte Zugang zu Gesundheitsleistungen gewährleistet sein“, betonte Hubert Hüppe.

Die Fachtagung „Patientenversorgung“ findet in einer Reihe von Veranstaltungen des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung zur Gesundheit für Menschen mit Behinderungen statt. Das Konzept der Veranstaltungsreihe stellt nach dem Motto „Nichts über uns, ohne uns“ die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen bei der Vorbereitung und Durchführung der Tagung in den Vordergrund. Die nächste Fachtagung findet zum Thema „Hilfsmittelversorgung“ am 4. und 5. April 2011 statt. Die Ergebnisse der letzten Fachtagung „Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen“ finden Sie unter

http://www.behindertenbeauftragter.de/cln_115/nn_1040646/SharedDocs/BilderGalerie/DE/20101110__Gesundheitskongress__kk.html#download=1

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11017 Berlin

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„Nachhaltigkeit durch Vernetzung“ – Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 14. bis 16. März 2011 in Bochum

Berlin.  Rund 1.500 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen, Therapeuten und Fachleute aus Kliniken, Politik und Verwaltung werden vom 14. bis 16. März 2011 zum 20. „Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium“ in Bochum erwartet. Das Kolloquium ist mittlerweile das wichtigste Diskussionsforum für aktuelle und praxisrelevante Ergebnisse aus der Rehabilitationsforschung.

„Nachhaltigkeit durch Vernetzung“: So lautet das diesjährige Rahmenthema des Kolloquiums. Es befasst sich mit der Frage, wie Reha-Erfolge verstetigt werden können. Ansatzpunkte sind unter anderem, die Rehabilitation enger in die medizinische Versorgungskette und in die Lebens- und Arbeitswelt der Betroffenen einzubinden. Das wissenschaftliche Programm umfasst rund 220 Fachbeiträge.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See und die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften veranstalten das Kolloquium gemeinsam. Veranstaltungsort ist die Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.deutsche-rentenversicherung.de/reha-kolloquium im Internet.

Pressekontakt:

Deutsche Rentenversicherung Bund
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation
Ruhrstraße 2, 10709 Berlin
Postanschrift: 10704 Berlin
Telefon 030 865-0, Telefax 030 865-27240
www.deutsche-rentenversicherung-bund.de
Ihr Kontakt:
Dr. Dirk von der Heide
Telefon 030 865-89178, Telefax 030 865-27379
dirk.heide@drv-bund.de

Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
Ref. 0.2, Geschäftsführung-Kommunikation-Öffentlichkeitsarbeit
Pieperstraße 14 – 28, 44789 Bochum
Postanschrift: 44781 Bochum
Telefon 0234 304-0, Telefax 0234 304-66050
www.drv-kbs.de
Ihr Kontakt:
Susanne Heinrich
Telefon 0234 304-82100, Telefax 0234 304-82060
susanne.heinrich@kbs.de


"Nachhaltigkeit durch Vernetzung" – Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 14. bis 16. März 2011 in Bochum

Berlin.  Rund 1.500 Wissenschaftler, Ärzte, Psychologen, Therapeuten und Fachleute aus Kliniken, Politik und Verwaltung werden vom 14. bis 16. März 2011 zum 20. „Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium“ in Bochum erwartet. Das Kolloquium ist mittlerweile das wichtigste Diskussionsforum für aktuelle und praxisrelevante Ergebnisse aus der Rehabilitationsforschung.

„Nachhaltigkeit durch Vernetzung“: So lautet das diesjährige Rahmenthema des Kolloquiums. Es befasst sich mit der Frage, wie Reha-Erfolge verstetigt werden können. Ansatzpunkte sind unter anderem, die Rehabilitation enger in die medizinische Versorgungskette und in die Lebens- und Arbeitswelt der Betroffenen einzubinden. Das wissenschaftliche Programm umfasst rund 220 Fachbeiträge.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See und die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften veranstalten das Kolloquium gemeinsam. Veranstaltungsort ist die Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstraße 150, 44801 Bochum.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.deutsche-rentenversicherung.de/reha-kolloquium im Internet.

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Pflegestatistik: Mehr Pflegebedürftige, mehr pflegende Angehörige und Tausende neuer Arbeitsplätze

Private Pflegeanbieter bauen Marktanteil aus und sichern die pflegerische Versorgung

Berlin.  Die aktuellen Zahlen belegen es: Die Pflegebranche ist der Jobmotor und immer mehr Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Im Dezember 2009 waren es 2,34 Millionen Menschen, wie die aktuelle Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt. Im Vergleich zu Dezember 2007 stieg die Zahl der Pflegebedürftigen um rund 91.000 Personen oder 4,1%. Mehr als zwei Drittel (69% oder 1,62 Millionen) aller Pflegebedürftigen wurden zu Hause versorgt. Von diesen erhielten 1,07 Millionen Pflegebedürftige ausschließlich Pflegegeld – das bedeutet, dass sie in der Regel allein durch Angehörige gepflegt wurden. Weitere 555.000 Pflegebedürftige lebten ebenfalls in Privathaushalten, bei ihnen erfolgte die Pflege jedoch zusammen mit oder vollständig durch ambulante Pflegedienste. In Pflegeheimen wurden insgesamt 717.000 Pflegebedürftige (31%) betreut. Die Anzahl der in Heimen vollstationär Versorgten ist um 4,6% (+31.000) gestiegen.

„Der Anteil der privaten Pflegeeinrichtungen hat sich gegenüber der freien Wohlfahrtspflege und den öffentlichen Einrichtungen weiter leicht erhöht“, sagt Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa). „2007 befanden sich 39% der stationären und 60% der ambulanten Pflegeeinrichtungen in privater Trägerschaft, 2009 waren es bereits 40% bei den stationären sowie 62% bei den ambulanten Diensten.“

Anhand der Statistik zeigt sich, dass 51.000 Pflegebedürftige mehr als 2007 +10,1%) sich für die Versorgung durch ambulante Pflegedienste entschieden haben. Die Gesamtzahl der Pflegedienste stieg um rund 500 von 11.529 auf 12.026 in 2009.

Bundesweit gab es im Dezember 2009 rund 11.600 (2007: 11.000) zugelassene Tagespflegen, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Pflegeheime. Gegenüber 2007 sind das 600 Pflegeeinrichtungen mehr (5,5%). Die Mehrzahl dieser neuen Einrichtungen wurde in privater Trägerschaft gegründet.

2007 umfasste das Personal insgesamt bei den ambulanten Diensten 236.162 Stellen. 2009 waren es bereits 268.891. Das ist ein Plus von 32.729 Stellen oder 13,9%. Bei den Pflegeheimen gab es 2007 beim Personal insgesamt 573.545 Stellen. 2009 waren es bereits 621.392 und damit ein Plus von 47.847 Stellen oder 8,3%.

„Die Statistik unterstreicht drei Dinge: Ohne die Investitionen der privaten Träger wäre die Sicherstellung einer pflegerischen Versorgung unserer älteren, hilfebedürftigen Mitbürger nicht möglich. Die Pflegebereitschaft der pflegenden Angehörigen nimmt um ca. 32.000 Personen zu, und nicht wie vielfach behauptet ab. Die Pflege ist d e r Jobmotor in Deutschland. In keiner anderen Branche sind in so kurzer Zeit so viele – nämlich 80.576 – neue Arbeitsplätze entstanden“, so Meurer.

Für Rückfragen:

Herbert Mauel, Bernd Tews, 030 / 30 87 88 60.

bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Bundesgeschäftsstelle:

Friedrichstraße 148

10117 Berlin

Telefon: (030) 30 87 88 – 60

Telefax: (030) 30 87 88 – 89

E-Mail: bund@bpa.de


Gesundheitsinitiative HAWARD: Der Health AWARD und TÜV NORD initiieren bundesweiten Wettbewerb für Unternehmen

HAWARD Initiativbüro c/o Eiba communication GmbH & Co. KG, Mittwoch, 23. Februar 2011, 10:24 Uhr

EINLADUNG ZUR PRESSEKONFERENZ DONNERSTAG, 24. FEBRUAR 2011, 11.00 UHR MARITIM PROARTE HOTEL BERLIN, FRIEDRICHSTRAßE 151, 10117 BERLIN

TÜV NORD entwickelt erstmals Zertifizierungs-Standard zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Berlin.  Ab März 2011 startet die bundesweite Gesundheitsinitiative HAWARD. Grundlage ist die Bewertung und Förderung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in deutschen Unternehmen. Der HAWARD Partner TÜV NORD hat erstmalig in Deutschland den „TÜV NORD Standard Betriebliches Gesundheitsmanagement“ zur Zertifizierung entwickelt – fachlich unterstützt von der BARMER GEK.

HAWARD und der TÜV NORD Standard BGM markieren einen Meilenstein des betrieblichen Gesundheitsmanagements in deutschen Unternehmen. Denn auf Basis dieses Standards können Unternehmen jeder Branche und Größe ab sofort ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) vorauditieren und zertifizieren lassen. Und nur diese Unternehmen können Mitglied der deutschlandweiten HAWARD BGM Qualitäts-Initiative werden und das HAWARD Siegel tragen.

Das Aushängeschild der Initiative ist der Health AWARD ‚HAWARD‘, Namensgeber und Symbolfigur der BGM-Bewegung. Er wird einmal jährlich von einer Jury aus Wissenschaftlern, Gesundheitsexperten, Unternehmern und Journalisten im Rahmen einer Gala verliehen.

Um den Qualitätsstandard des HAWARD hoch zu halten, sind zum Health AWARD ausschließlich BGM zertifizierte Unternehmen zugelassen. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement zielt auf eine Unternehmenskultur ab, die das psychische und physische Wohlbefinden des Mitarbeiters in den Fokus rückt.

Mit der Zertifizierung ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements positionieren sich Unternehmen als besonders herausragende Arbeitgebermarke mit einer buchstäblich gesunden Unternehmenskultur.

Welche Kriterien HAWARD zu Grunde legen, was Betriebliches Gesundheitsmanagement leisten muss, wie sich der Nutzen konkret in Zahlen ausdrückt und welche Inhalte der Zertifizierungsstandard des TÜV NORD hat, darüber sprechen auf dem Podium:

– Heike Drechsler, 2-malige Olympiasiegerin und Beraterin BGM der BARMER GEK

– Holger W. Sievers, Vorstand der TÜV NORD AG

– Werner Froese, Bereichsleiter BGM, BARMER GEK

– Dr. Christa Sedlatschek, stellv. Leiterin INQA

– Dr. Christiane Wilke, Sporthochschule Köln

– Prof. Dr. Peter Paulus, Leuphana Universität Lüneburg

– Dr. Nikolaus Förster, Chefredakteur IMPULSE

– Sascha Nießen, HAWARD Initiativbüro

HAWARD-Jury:

Jury-Sprecher: Dr. Dietmar F. Horch

Dr. Christa Sedlatschek (stellv. Leiterin INQA)
Prof. Dr. Ingo Froböse (Sporthochschule Köln)
Prof Dr. Peter Paulus (Leuphana Universität Lüneburg)
Holger W. Sievers (Vorstand TÜV NORD AG)
Werner Froese (Bereichsleiter BGM, BARMER GEK)
Dr. Nikolaus Förster (Chefredakteur IMPULSE)

HAWARD – Der Health AWARD wird präsentiert von:

BARMER GEK • TÜV NORD • IMPULSE

Cellagon • Molda AG • Running Business Club Fürstenberg Institut • Corporate Health Convention • concept&service

Kontakt:

HAWARD Initiativbüro

c/o Eiba communication GmbH & Co. KG

Sascha Nießen, Leitung Kommunikation der HAWARD Initiative Hauptstraße 50

21357 Wittorf

Telefon 04133 213474

Fax 04133 2134974

presse@haward.de

http://www.haward.de (ab 24. Februar)