Januar, 2011

 

Kunst gegen Komasaufen: DAK und Bundesdrogenbeauftragte starten Kampagne „bunt statt blau“

Hamburg. Unter dem Motto „bunt statt blau“ setzt die DAK ihre bundesweite Kampagne gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen fort. Bei dem neuen Plakatwettbewerb sollen Schüler zwischen 12 und 17 Jahren mit Kunst und Kreativität auf das sogenannte Komasaufen antworten. Schirmherrin ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Es wurden insgesamt 11.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen.

Nach der aktuellen Bundesstatistik landeten 2009 rund 26.400 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Dies ist ein neuer Höchststand, wenngleich der Anstieg geringer ausfällt, als im Jahr 2008. „Die Entwicklung ist weiterhin alarmierend“, sagt DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher. „Weil das Komasaufen mit Klinikaufenthalt nur die Spitze des Eisbergs ist, sollten Eltern, Lehrer und Politiker in ihren Verantwortungsbereichen schnell handeln.“ Nach einer DAK-Studie trinkt sich inzwischen jeder zweite 15-Jährige regelmäßig in den Rausch, indem er in kurzer Zeit mindestens fünf Gläser Alkohol trinkt.

Die DAK-Kampagne „bunt statt blau“ soll Schüler beim Thema Alkoholmissbrauch zum Nach- und Umdenken bringen. „Ich weiß“, so die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans zum Start, „dass der Wettbewerb in den Schulen zum Anlass genommen wird, im Unterricht über den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und die Gefahren des Rauschtrinkens zu informieren. Die kreative Auseinandersetzung mit dem Rauschtrinken ist ein toller Weg, wie Schulen ihren Beitrag zur Suchtprävention leisten können. Denn Schulen sind – neben den Eltern – ganz wichtig, wenn es um die Aufklärung vor den Gefahren des Drogenkonsums und des Alkoholmissbrauchs im Besonderen geht. Auch Bund, Länder und Kommunen müssen ihre Präventionsmaßnahmen fortsetzen und intensivieren, um dem Rauschtrinken von Kindern und Jugendlichen wirksam zu begegnen.“

Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten sitzt auch die erfolgreiche Band „Luxuslärm“ in der Bundesjury, die nach dem Einsendeschluss am 30. April aus 16 Landessiegern den Bundesgewinner auswählt. „Nach dem Komasaufen in der Klinik aufzuwachen ist alles, aber nicht cool“, betont die Band. 2010 haben bundesweit 8.000 Schüler an der Kampagne „bunt statt blau“ teilgenommen. Informationen zum neuen Wettbewerb gibt es in allen DAK-Servicezentren oder im Internet unter www.dak-buntstattblau.de . Die Initiative ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, mit der die DAK seit 2004 Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

Pressekontakt:

DAK Pressestelle

Rüdiger Scharf

Tel.: 040 2396-1505

mailto:ruediger.scharf@dak.de


Kunst gegen Komasaufen: DAK und Bundesdrogenbeauftragte starten Kampagne "bunt statt blau"

Hamburg. Unter dem Motto „bunt statt blau“ setzt die DAK ihre bundesweite Kampagne gegen den zunehmenden Alkoholmissbrauch von Jugendlichen fort. Bei dem neuen Plakatwettbewerb sollen Schüler zwischen 12 und 17 Jahren mit Kunst und Kreativität auf das sogenannte Komasaufen antworten. Schirmherrin ist die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Es wurden insgesamt 11.000 Schulen angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen.

Nach der aktuellen Bundesstatistik landeten 2009 rund 26.400 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Dies ist ein neuer Höchststand, wenngleich der Anstieg geringer ausfällt, als im Jahr 2008. „Die Entwicklung ist weiterhin alarmierend“, sagt DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher. „Weil das Komasaufen mit Klinikaufenthalt nur die Spitze des Eisbergs ist, sollten Eltern, Lehrer und Politiker in ihren Verantwortungsbereichen schnell handeln.“ Nach einer DAK-Studie trinkt sich inzwischen jeder zweite 15-Jährige regelmäßig in den Rausch, indem er in kurzer Zeit mindestens fünf Gläser Alkohol trinkt.

Die DAK-Kampagne „bunt statt blau“ soll Schüler beim Thema Alkoholmissbrauch zum Nach- und Umdenken bringen. „Ich weiß“, so die Bundesdrogenbeauftragte Mechthild Dyckmans zum Start, „dass der Wettbewerb in den Schulen zum Anlass genommen wird, im Unterricht über den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und die Gefahren des Rauschtrinkens zu informieren. Die kreative Auseinandersetzung mit dem Rauschtrinken ist ein toller Weg, wie Schulen ihren Beitrag zur Suchtprävention leisten können. Denn Schulen sind – neben den Eltern – ganz wichtig, wenn es um die Aufklärung vor den Gefahren des Drogenkonsums und des Alkoholmissbrauchs im Besonderen geht. Auch Bund, Länder und Kommunen müssen ihre Präventionsmaßnahmen fortsetzen und intensivieren, um dem Rauschtrinken von Kindern und Jugendlichen wirksam zu begegnen.“

Gemeinsam mit der Drogenbeauftragten sitzt auch die erfolgreiche Band „Luxuslärm“ in der Bundesjury, die nach dem Einsendeschluss am 30. April aus 16 Landessiegern den Bundesgewinner auswählt. „Nach dem Komasaufen in der Klinik aufzuwachen ist alles, aber nicht cool“, betont die Band. 2010 haben bundesweit 8.000 Schüler an der Kampagne „bunt statt blau“ teilgenommen. Informationen zum neuen Wettbewerb gibt es in allen DAK-Servicezentren oder im Internet unter www.dak-buntstattblau.de . Die Initiative ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, mit der die DAK seit 2004 Schüler, Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt.

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DAK Pressestelle

Rüdiger Scharf

Tel.: 040 2396-1505

mailto:ruediger.scharf@dak.de


AHG-Geschäftsbereiche mit neuem Gesicht für den Norden

(Düsseldorf, 31.01.2011) Ilona Michels wechselt vom Verband der Privatkliniken Berlin-Branden­burg zur AHG Allgemeinen Hospitalgesellschaft und vervollständigt dort die neue Leitungsstruktur der bundesweit 45 Kliniken und Therapiezentren.

Nach vier Jahren als Geschäftsführerin des Verbandes der Privatkliniken Berlin-Brandenburg verantwortet Ilona Michels seit dem 1. Januar 2011 den AHG-Geschäfts­bereich Nord mit neun Standorten – einer der vier regionsbezo­genen Geschäftsbereiche, in die das Unternehmen die Leitung seiner Stand­orte in 11 Bundesländern bereits im Herbst letzten Jahres neu strukturiert hatte.

„Ursprünglich aus der Praxis und unterschiedlichen klinischen Bereichen kommend, freue ich mich darauf, mit der neuen Zuständigkeit wieder näher an der Basis zu sein.“ Auch für ihre zukünftige Aufgabe in der AHG bleibt sie dem Norden erhalten, wo sie ihre Erfahrungen aus der politischen Arbeit und ihre Kontakte zu Leistungsträgern einbringen kann. Mit ihren Kollegen für die drei weiteren AHG-Geschäftsbereiche West, Mitte und Süd, Rodolfo Baumbach, Peter Schauerte und Matthias Lesser*, verbinden die neue Amtsinhaberin gemeinsame Ziele: Die regionalen Strukturen zu stärken – die sektorübergreifende Zusam­menarbeit ebenso wie die Synergien der AHG-Standorte untereinander.

Die AHG Allgemeine Hospitalgesellschaft mit Sitz in Düsseldorf gehört in der Behandlung psychi­scher und psychosomatischer Erkrankungen, Abhängigkeitserkrankter und der Soziotherapie zu den großen deutschen Therapieanbietern. Mit rund 4.500 Behandlungsplätzen in 45 Kliniken, Therapiezentren und Ambulanzen widmen sich über 3.000 Beschäftigte vor allem der Behandlung chronisch kranker Menschen.

*Fotos aller Geschäftsbereichsleiter auf Anfrage kurzfristig verfügbar.

Kontaktadressen für die Redaktion:

Ilona Michels

Geschäftsbereichsleiterin Nord

Tel. (0211) 30 11- 11 49

E-Mail: imichels@ahg.de

——————————————————-

Corinna Dönges

Leiterin

Zentrale Unternehmenskommunikation

Allgemeine Hospitalgesellschaft

Helmholtzstraße 17

40215 Düsseldorf

Telefon: +49 (211) 30 11- 11 86
Telefax:  +49 (211) 30 11- 21 86


Psychiatrische Klinik ist ein großartiger Arbeitsplatz

Belegschaft wählt ihre Arbeit in deutschlandweitem Vergleich nach vorne

Stadtroda/Thüringen. Die psychosoziale Belastung der Belegschaft in psychiatrischen Kliniken ist oftmals besonders hoch. Nun haben die Männer und Frauen, die in der Asklepios Fachklinik im thüringischen Stadtroda arbeiten, gerade eben ihren Arbeitsplatz zu einem „großartigen Arbeitsplatz“ gewählt. Ihre Klinik ist jetzt mit dem international verbreiteten Gütesiegel „Great Place to Work“ für „Qualität und Attraktivität“ als Arbeitgeber ausgezeichnet worden.

Das Asklepios Fachklinikum Stadtroda beherbergt neben einer Erwachsenen- sowie einer Kinder- und Jugendpsychiatrie auch eine Gerontopsychiatrie, eine Suchtklinik sowie eine Klinik für Neurologie. Die Behandlungsteams sind auf die Behandlung psychischer und neurologischer Erkrankungen spezialisiert. Zudem führt sie auch als Maßregelvollzug eine separate Einrichtung zur Behandlung psychisch kranker Rechtsbrecher.

Der Beziehungsarbeit mit den Patienten kommt hier eine vergleichsweise höhere Bedeutung zu als in (somatischen) Akut-Krankenhäusern: sie ist elementarer Bestandteil des Genesungsprozesses. Schwierig ist, dass immer wieder neue Beziehungsprobleme entstehen und das Personal mitunter eine größere Portion Durchhaltevermögen für seine Arbeit benötigt.

Mitarbeiterbefragung und externes Audit

Der Auszeichnung durch „Great Place to Work“ vorausgegangen war eine ausführliche Befragung der Mitarbeiter zu zentralen Arbeitsplatzthemen (Führung, Zusammenarbeit, berufliche Entwicklung, usw.) sowie eine Überprüfung der eingesetzten Maßnahmen und Programme der Personalarbeit durch das Great Place to Work Institut. Zentrale Bewertungskriterien waren Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness des Managements, Stolz der Mitarbeiter auf die eigenen Leistungen und die Einrichtung insgesamt und Teamgeist.

Die Geschichte hinter der Geschichte ist nicht so einfach zu erzählen. Befragungen haben ihre Grenzen. Dr. Udo Polzer, Ärztlicher Direktor berichtet aus dem Klinikalltag: „Bereits das Anforderungsprofil an das Therapeutenteam ist weitaus anspruchsvoller – vor allem hinsichtlich der emotionalen Anforderungen.“ Die Krankheitsbilder sind sehr unterschiedlich in ihrer Schwere und Ausgestaltung. Für die Mitarbeiter bedeutet das, dass sie sich permanent auf neue Situationen und Anforderungen einstellen müssen.

Besondere Prozesse der Gruppenbildung: Teamwork

Gute Arbeit mit dem Patienten setzt eine gute Arbeit im Team voraus. Das erfordert einen guten sozialen Umgang miteinander. „Letztlich wirkt sich das auf alle Bereiche des Klinikums aus und macht die Arbeit insgesamt angenehm. Daraus resultiert ein trotz aller Umstände großartiger Platz zum Arbeiten“, erklärt die Vorgesetzte der gut 370 Pflegedienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, Frau Elke Jäger.

Der branchenspezifische Great Place to Work® Wettbewerb „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ ist Teil des branchenübergreifenden Wettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitgeber“. „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2011“ werden am 23. Februar 2011 in Berlin vorgestellt und ausgezeichnet. Durch die Teilnahme an den seit 2002 jährlich durchgeführten Benchmarkstudien zur Arbeitsplatzkultur können Unternehmen und Organisationen ihre Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber auf den Prüfstand stellen und gezielt weiterentwickeln. Die besten Arbeitgeber werden zudem öffentlich ausgezeichnet und erhalten das Great Place to Work® Arbeitgeber-Gütesiegel.

www.asklepios.com; www.asklepios.com/stadtroda

Pressekontakt:

Asklepios Kliniken,

Konzernbereich Unternehmenskommunikation & Marketing

Tel.: +49 (040) 18 18-82 66 30 – Fax: +49 (040) 18 18-82 66 39

24-Stunden-Rufbereitschaft Pressestelle: +49 (040) 18 18-82 88 88

presse@asklepios.com


Jede fünfte Erwerbsperson mit psychischen Störungen – „Gesunde“ Unternehmen werden immer wichtiger

Hamburg. Psychische Erkrankungen nehmen in Deutschland seit Jahren zu. Mittlerweile werden bei jeder fünften Erwerbsperson psychische Störungen diagnostiziert. Das geht aus Erhebungen der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen stiegen in den letzten vier Jahren um 33 Prozent, die Verordnungsmenge von Antidepressiva sogar um 41 Prozent an. Immer mehr Menschen – insbesondere auch Führungskräfte und engagierte Mitarbeiter – fühlen sich „ausgebrannt“.

Hohe Anforderungen am Arbeitsplatz wie ständige Erreichbarkeit, Termindruck und „SMS-Flut“ führen nicht selten zu einer chronischen Erschöpfung, eingeschränktem Lebensgefühl und letztendlich zu Krankheiten und psychischen Krisen. Für Unternehmen heißt das in der Regel abnehmende Motivation und Einsatzfreude der Mitarbeiter, eingeschränkte Leistungsfähigkeit und in der Folge lange Ausfallzeiten. Um dem entgegenzuwirken, werden gesundheitsförderliche Strukturen immer wichtiger. Professor Dr. Norbert Klusen, Vorsitzender des Vorstandes der TK: „Investitionen in betriebliche Gesundheitsförderung sind eine klassische Win-win-Situation: Die Arbeitsnehmer erhalten bessere Arbeitsbedingungen, sind zufriedener und daher leistungsfähiger. Die Unternehmen haben weniger personelle Fluktuation, eine höhere Produktivität und größere Gewinne.“

TK-Experten haben mittlerweile mehr als 1.000 Unternehmen beraten. So wurde zum Beispiel gemeinsam mit der Lufthansa Technik AG ein Konzept des Betrieblichen Gesundheitsmanagements entwickelt.

Anja Knotte, Referentin Personal- und Sozialpolitk bei der Lufthansa Technik AG: „Gesunde Arbeitsbedingungen sind mehr als Fitness- oder Rückenkurse. Ohne eine Analyse der konkreten Situation im Team, beispielsweise der Krankheitstage, ist eine Verbesserung der Gesundheit und der Zufriedenheit der Mitarbeiter kaum möglich.“

Während sich große Firmen seit Jahren für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter engagieren, setzen mittelständische Unternehmen betriebliches Gesundheitsmanagement nur zögerlich um. Klusen: „Aber auch für kleine Betriebe lohnen sich Investitionen in Gesundheit und Zufriedenheit der Belegschaft, denn es sind Investitionen in die Zukunft.“

Hinweise für die Redaktionen

Basis für die Auswertungen sind die routinemäßig erfassten Arbeitsunfähigkeits-Zeiten, Zeiten des Krankengeldbezugs, Arzneiverordnungen und ambulant-ärztlich dokumentierte Diagnosen von 3,4 Millionen Erwerbspersonen. Erwerbspersonen sind Berufstätige und Arbeitslosengeld-I-Empfänger.

Pressekontakt:

Nicole Ramcke, TK-Pressestelle

Tel. 040-6909-2577

Fax 040-6909-1353

E-Mail: nicole.ramcke@tk.de


Jede fünfte Erwerbsperson mit psychischen Störungen – "Gesunde" Unternehmen werden immer wichtiger

Hamburg. Psychische Erkrankungen nehmen in Deutschland seit Jahren zu. Mittlerweile werden bei jeder fünften Erwerbsperson psychische Störungen diagnostiziert. Das geht aus Erhebungen der Techniker Krankenkasse (TK) hervor. Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen stiegen in den letzten vier Jahren um 33 Prozent, die Verordnungsmenge von Antidepressiva sogar um 41 Prozent an. Immer mehr Menschen – insbesondere auch Führungskräfte und engagierte Mitarbeiter – fühlen sich „ausgebrannt“.

Hohe Anforderungen am Arbeitsplatz wie ständige Erreichbarkeit, Termindruck und „SMS-Flut“ führen nicht selten zu einer chronischen Erschöpfung, eingeschränktem Lebensgefühl und letztendlich zu Krankheiten und psychischen Krisen. Für Unternehmen heißt das in der Regel abnehmende Motivation und Einsatzfreude der Mitarbeiter, eingeschränkte Leistungsfähigkeit und in der Folge lange Ausfallzeiten. Um dem entgegenzuwirken, werden gesundheitsförderliche Strukturen immer wichtiger. Professor Dr. Norbert Klusen, Vorsitzender des Vorstandes der TK: „Investitionen in betriebliche Gesundheitsförderung sind eine klassische Win-win-Situation: Die Arbeitsnehmer erhalten bessere Arbeitsbedingungen, sind zufriedener und daher leistungsfähiger. Die Unternehmen haben weniger personelle Fluktuation, eine höhere Produktivität und größere Gewinne.“

TK-Experten haben mittlerweile mehr als 1.000 Unternehmen beraten. So wurde zum Beispiel gemeinsam mit der Lufthansa Technik AG ein Konzept des Betrieblichen Gesundheitsmanagements entwickelt.

Anja Knotte, Referentin Personal- und Sozialpolitk bei der Lufthansa Technik AG: „Gesunde Arbeitsbedingungen sind mehr als Fitness- oder Rückenkurse. Ohne eine Analyse der konkreten Situation im Team, beispielsweise der Krankheitstage, ist eine Verbesserung der Gesundheit und der Zufriedenheit der Mitarbeiter kaum möglich.“

Während sich große Firmen seit Jahren für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter engagieren, setzen mittelständische Unternehmen betriebliches Gesundheitsmanagement nur zögerlich um. Klusen: „Aber auch für kleine Betriebe lohnen sich Investitionen in Gesundheit und Zufriedenheit der Belegschaft, denn es sind Investitionen in die Zukunft.“

Hinweise für die Redaktionen

Basis für die Auswertungen sind die routinemäßig erfassten Arbeitsunfähigkeits-Zeiten, Zeiten des Krankengeldbezugs, Arzneiverordnungen und ambulant-ärztlich dokumentierte Diagnosen von 3,4 Millionen Erwerbspersonen. Erwerbspersonen sind Berufstätige und Arbeitslosengeld-I-Empfänger.

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Fax 040-6909-1353

E-Mail: nicole.ramcke@tk.de


Mutter-Kind-Kuren: Jetzt Anträge stellen!

Berlin. Mutter ist ein „Ganztagsjob“, unbezahlte Überstunden, Nacht- und Wochenendschichten inclusive. Mütter denken an sich selbst zuletzt und sind das ganze Jahr über für die Familie da. Bevor die Kraftreserven augebraucht sind, ist es Zeit, auch an die eigene Gesundheit zu denken. Vorsorge ist das beste Mittel, um zu verhindern, dass Dauerbelastungen sich zu chronischen Krankheiten verfestigen.

Die Budgets der Krankenkassen für diese Leistungen sind aktuell nicht ausgeschöpft. Darauf und auf die positiven gesetzlichen Voraussetzungen weist die GesundheitsService AWO hin. Geschäftsführerin Anne Hoffmann-Krupatz: „Mutter-Kind-Kuren sind Pflichtleistungen der Krankenkassen. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ gilt laut Gesetz nicht.“

Informationen über den Weg zur Kur und Adressen der örtlichen Kurberatungsstelle finden Eltern und Ärzte auf http://gesundheitsservice-awo.de und bei der Kurhotline 01803/34 47 23 (Anruf 9 C/min.)

Anne Hoffmann-Krupatz „Gesundheitlich belastete Eltern sollten gerade jetzt ihre Anträge für eine Kurmaßnahme stellen, wenn sie im Frühling etwas für ihre Gesundheit tun wollen. Vorsorge ist auch das beste Mittel, um langfristig die Kosten im Gesundheitswesen dauerhaft zu senken.“

Der GesundheitsService AWO weist darauf hin, dass der Anteil der Ausgaben für Mutter-/Vater-Kind-Kuren an den gesamten Aufwendungen der Gesetzlichen Krankenversicherung bei „gerade mal 0,19 % liegt“. Deshalb, so Anne Hoffmann-Krupatz, „gibt es keinen Grund zu falscher Bescheidenheit.“

Die 210 Kurberatungsstellen der AWO helfen bei der Antragstellung, der Vorbereitung der Kur in einer der 21 Mutter-Kind-Kliniken der AWO und bei der Nachsorge.

Pressekontakt:

GesundheitsService AWO GmbH

Anne Hoffmann-Krupatz

Blücherstr. 62-63, 10961 Berlin

Telefon: (030) 26309-150

Telefax: (030) 26309-32-150

anne.hoffmann-krupatz(at)awo.org


Deutschlands beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2011 ausgezeichnet

Köln/Berlin.  Das Great Place to Work® Institut Deutschland hat am Donnerstagabend in Berlin in Kooperation mit der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA), dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2011“ ausgezeichnet. Dabei ging es um die Qualität und Mitarbeiterorientierung von Kliniken sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen als Arbeitgeber:

Ganz vorne unter den besten Arbeitgbern im Gesundheitswesen konnten sich in der Kategorie „Kliniken“ die Heiligenfeld Kliniken aus Bad Kissingen (Bayern), das Katholische Klinikum Marienhof / St. Josef aus Koblenz (Rheinland-Pfalz) sowie das Klinikum am Weissenhof aus Weinsberg (Baden-Würtemberg) platzieren.

In der Kategorie „Pflege- und Betreuungseinrichtungen“ liegen bei den Einrichtungen über 250 Mitarbeiter das Berlin-Brandenburger Altenpflegeunternehmen domino-world, die Altenhilfe St. Gereon aus Hückelhoven in Nordrhein-Westfalen und der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke aus dem bayrischen Unterhaching in punkto Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber an der Spitze.

In der Größenklasse 20 bis 250 Mitarbeiter belegen die Caritas Wohn- und Pflegegemeinschaft Seniorenheim St. Josef aus Hauzenberg in Bayern, das Rind`sche Bürgerstift Ambulante Dienste aus dem hessischen Bad Homburg und das Seniorenzentrum St. Markus; Martha Stiftung aus Hamburg die ersten drei Plätze der für ihre gute Arbeitsplatzkultur ausgezeichneten Pflegeeinrichtungen.

„Die Auszeichnung, die wir heute verleihen, steht für Glaubwürdigkeit und Fairness des Managements, Identifikation der Mitarbeiter und Teamgeist im Unternehmen“, sagte Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, anlässlich der Preisverleihung. „Gute Arbeitsbedingungen und ein gutes Arbeitsklima sind gerade auch im Gesundheitswesen besonders wichtig, denn gute Arbeitsbedingungen sind die Basis für das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine Voraussetzung dafür, den hohen Anforderungen und Belastungen besser gewachsen zu sein.“

Insgesamt wurden bundesweit 30 Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen für ihre besondere Qualität als Arbeitgeber gewürdigt (komplette Liste siehe unten). Ausgezeichnet wurden die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in zentralen Arbeitsplatzthemen wie Führung, Zusammenarbeit, berufliche Entwicklung und Anerkennung besonders gut bewertet werden. Befragt in den Einrichtungen wurden die, die es wissen müssen: Die Pflegerinnen und Pfleger durch ihre tägliche Arbeit von Mensch zu Mensch. Insgesamt wurden rund 25.000 Mitarbeiter zur Qualität der Arbeitsplatzkultur in ihrer Einrichtung befragt. Zudem wurden die Maßnahmen und Konzepte der Gesundheitseinrichtungen im Bereich der Personalarbeit überprüft.

„Die Schaffung einer guten Arbeitsplatzkultur im Gesundheitswesen ist nicht einfach, aber möglich und machbar“, so Frank Hauser, Leiter des Place to Work® Institut Deutschland. „Davon profitieren letztlich alle – die Beschäftigten, die Einrichtungen und nicht zuletzt die Patienten und Pflegebedürftigen.“

Die Sonderpreisgewinner

Die diesjährigen Sonderpreise des jährlichen Wettbewerbs „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ erhielten die sozialpsychiatrische Einrichtung Brücke Schleswig-Holstein aus Kiel in der Kategorie „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, die Altenhilfe St. Gereon aus dem nordrhein-westfälischen Hückelhoven für „Gesundheit der Mitarbeiter“ sowie der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke aus Unterhaching in den Kategorien „Qualifizierung der Mitarbeiter“ sowie „Ambulante Intensivpflege.“

Komplette Liste der als „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2011“ ausgezeichneten Einrichtungen (alphabetisch, mit Ortsangabe und Bundesland):

„Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2011“ – Kategorie „Kliniken“

– Asklepios Fachklinikum Stadtroda (Stadtroda; TH)

– de’ignis-Fachklinik gGmbH (Egenhausen; BW)

– Heiligenfeld Kliniken (Bad Kissingen; BY),

– Heinrich Sengelmann Krankenhaus gGmbH (Bargfeld-Stegen; SH)

– Katharinen-Hospital Unna (Unna; NW)

– Katholisches Klinikum Marienhof/St. Josef gGmbH (Koblenz; RP)

– Klinik am Kurpark Reinhardshausen GmbH (Bad Wildungen; HE)

– Klinikum am Weissenhof (Weinsberg; BW)

– Sana Kliniken Sommerfeld, Hellmuth-Ulrici-Kliniken (Kremmen; BB)

– Schön Klinik Roseneck GmbH & Co. KG (Prien am Chiemsee; BY)

– Schön Klinik Starnberger See GmbH & Co. KG (Berg; BY)

– Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH (Mönchengladbach; NW)

– Städtisches Krankenhaus Nettetal GmbH (Nettetal; NW)

– Universitäts Kinder-Frauenzentrum am Universitätsklinikum Carl

Gustav Carus Dresden (Dresden; SN)

„Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen 2011“ – Kategorie „Pflege- und Betreuungseinrichtungen“

– Altenhilfe St. Gereon (Hückelhoven; NW)

– Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bergisch Land e.V.

(Bergisch Gladbach; NW)

– Blomberg Klinik GmbH & Co. KG (Bad Laer; NI)

– Bodelschwingh-Haus der Seniorendienste Michaelshoven gGmbH

(Köln; NW)

– Brücke Schleswig-Holstein gGmbH (Kiel; SH)

– Caritas Wohn- und Pflegegemeinschaft Seniorenheim St. Josef

(Hauzenberg; BY)

– domino-world (Birkenwerder; BB)

– FAZMED GmbH – Beatmung und Pflege zu Hause (Sonneberg; TH)

– Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH (Unterhaching; BY)

– Integra – Soziale Dienste gGmbH (Gaimersheim; BY)

– rehamed® Unternehmensgruppe (Hameln; NI)

– Rind`sches Bürgerstift Ambulante Dienste gGmbH (Bad Homburg; HE)

– Seniorenzentrum Johann Hinrich Wichern (Forchheim; BY)

– Seniorenzentrum St. Markus; Martha Stiftung (Hamburg; HH)

– Soziotherapeutische Einrichtungen der Laufer Mühle und Soziale

Betriebe der Laufer Mühle gGmbH (Adelsdorf; BY)

– TheraConcept GbR (Haan; NW)

Über „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen“

Der branchenspezifische Great Place to Work® Wettbewerb „Beste Arbeitgeber im Gesundheitswesen“ ist Teil des branchenübergreifenden Wettbewerbs „Deutschlands Beste Arbeitgeber“. „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2011“ werden am 23. Februar 2011 in Berlin vorgestellt und ausgezeichnet.

Durch die Teilnahme an den seit 2002 jährlich durchgeführten Benchmarkstudien zur Arbeitsplatzkultur können Unternehmen und Organisationen ihre Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber auf den Prüfstand stellen und gezielt weiterentwickeln. Die besten Arbeitgeber werrden zudem öffentlich ausgezeichnet und erhalten das Great Place to Work® Arbeitgeber-Gütesiegel. Anmeldungen sind fortlaufend möglich unter: www.greatplacetowork.de

Kontakt: Great Place to Work® Institut Deutschland – Sülzburgstraße 104-106 – 50937 Köln – Tel.: +49 (0)221 – 933 35-0 – E-Mail: info@greatplacetowork.de – www.greatplacetowork.de

Pressekontakt:

Kommunikations- und Pressebüro

Ansgar Metz

Haselbergstraße 19

50931 Köln

T +49 177 295 3800

E-Mail: ansgar.metz@email.de


Bundesversicherungsamt kritisiert Praxis der Krankenkassen Hilfsmittelverträge nach § 127 SGB V zu verhandeln !

Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat die bisherige Praxis der Krankenkassen Vertragsverhandllungen zu führen und Vertragsinhalte zu diktieren, kritisiert [AZ II 2 – 5471.1 1077/2010]. Zitat des BVA: Die Praxis habe gezeigt, dass Krankenkassen eine Verhandlungsposition erlangt hätten, die verschiedentlich missbräuchlich gegenüber den Leistungserbringern ausgenutzt werde.

Das BVA nimmt sehr ausführlich u.a. zu folgenden Vertragsbedingungen und -inhalten Stellung:

Anwendung des GWB und Anspruch auf Vertragsverhandlungen
Bekanntmachung der Verträge und umfassender Informationsanspruch
Beitrittsrecht und bundesweite Versorgung
elektronischer Kostenvoranschlag und Zertifizierungspflicht

Die vom Bundesversicherungsamt (BVA) schriftlich dargelegte Rechtslage im Vertragsgeschäft der gesetzlichen Krankenkassen wird übersichtlich im Internet dargestellt.


Diagnose Alkoholmissbrauch: 2,8% mehr junge Krankenhauspatienten im Jahr 2009

Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes

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Nr. 039 vom 28. Januar 2011

WIESBADEN – Im Jahr 2009 wurden rund 26 400 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das ein Anstieg von 2,8% gegenüber 2008. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist die Zahl sogar um 178% gestiegen; damals wurden rund 9 500 junge Patientinnen und Patienten mit der Diagnose „akute Alkoholintoxikation“ stationär behandelt.

Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 19 Jahren wurden mehr Männer (65%) wegen Alkoholmissbrauchs behandelt. Bei den Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren stellten die Mädchen den größeren Anteil (52%), obwohl ihr entsprechender Anteil an der Bevölkerung nur 49% beträgt. In dieser Altersgruppe sank im Vergleich zum Vorjahr die Zahl der Behandelten um 4% (Mädchen – 6%, Jungen – 1,8%).

Insgesamt wurden im Jahr 2009 rund 18,3 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. Die Herzinsuffizienz war mit 363 800 Fällen der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt. An zweiter Stelle lagen psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (339 200 Fälle), worunter auch der akute Alkoholmissbrauch fällt. Die Herzerkrankung Angina pectoris (260 900 Fälle) nahm den dritten Platz ein.

Von den 18,3 Millionen Patienten waren 53% weiblich und 47% männlich. Das Durchschnittsalter der Behandelten lag bei 54 Jahren. Bezogen auf 100 000 Einwohner gab es 2009 insgesamt 20 543 Behandlungsfälle, das waren 1,2% mehr als im Vorjahr (20 291 Fälle).

Weitere Informationen aus der Krankenhausstatistik enthält das Internetangebot des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de, Pfad: Weitere Themen –> Gesundheit –> Krankenhäuser.

Weitere Auskünfte gibt:

Zweigstelle Bonn,

Sabine Nemitz,

Telefon: (0611) 75-8133,

www.destatis.de/kontakt

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht.

Herausgeber: (c) Statistisches Bundesamt, Pressestelle Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden

Telefon: +49 (0) 611 / 75 – 34 44, Telefax: +49 (0) 611 / 75 – 39 76 www.destatis.de/kontakt