Dezember, 2010

 

Jahresrück- und -Ausblick des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung

Pressemitteilung  Berlin, 30.12.2010

„Sowohl bei den Vorbereitungen zum Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der  UN-Behindertenrechtskonvention als auch beim runden Tisch gegen Kindesmissbrauch und den  Diskussionen der Verkehrsministerkonferenz über barrierefreien Bahnverkehr ist es in diesem Jahr gelungen, Menschen mit Behinderungen direkt zu beteiligen. Sie wissen am besten, wo Barrieren bestehen und wo es schon gut läuft“, betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Zum Aktionsplan verwies der Behindertenbeauftragte auf erste Gespräche mit behinderten Menschen und anderen Akteuren im Frühjahr diesen Jahres, Visionen- und Maßnahmeveranstaltungen im Sommer und Herbst, zu  denen er zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingeladen hatte sowie einer Beteiligungsmöglichkeit im Internet. Darüber hinaus sei auf seine Anregung hin ein unter anderem mit behinderten Menschen besetzter Arbeitsausschuss beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingerichtet worden, der die Erarbeitung des Aktionsplans begleiten soll, erläuterte Hubert Hüppe. Er selbst habe einen fast ausschließlich aus Menschen mit Behinderungen gebildeten Inklusionsbeirat installiert, der den Kern der beim Beauftragten angesiedelten Koordinierungsstelle zur Umsetzung der Konvention bildet. Dabei habe er darauf geachtet, dass unterschiedliche Formen von Behinderungen im Inklusionsbeirat abgebildet sind, so der Beauftragte. „Mir war es wichtig, diejenigen mit ins Boot zu holen, die sich am besten auskennen und das sind nun mal die behinderten Menschen selbst“, betonte Hubert Hüppe. Die  Koordinierungsstelle werde die Umsetzung des Aktionsplans begleiten und hierbei weitere Akteure, wie Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter, soziale Dienstleister, Kirchen oder Kostenträger über Fachausschüsse einbinden. Neben den nationalen Entwicklungen zur UN-Behindertenrechtskonvention sei ein großer Erfolg auf internationaler Ebene die Wahl von Prof. Theresia Degener in den „Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen“, der die Umsetzung der Konvention überwacht und bei den Vereinten Nationen angesiedelt ist. Sie genieße national und international hohes Ansehen und habe sowohl die Unterstützung der Selbsthilfe als auch der Verbände der Menschen mit Behinderungen, so der Behindertenbeauftragte.

In diesem Jahr sei es außerdem darum gegangen, Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen  aufrecht zu erhalten, betonte der Behindertenbeauftragte: „Im Jahr nach der schwersten  Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit hat es Begehrlichkeiten gegeben, Teilhabeleistungen zu beschneiden. Dies konnte erfolgreich verhindert werden“, erklärte Hubert Hüppe.  Kürzungs¬vorschläge der Arbeitsgruppe Standards der Gemeindefinanzkommission zu  Teilhabeleistungen und Nachteilsausgleichen seien bisher nicht auf fruchtbaren Boden gefallen. Der Behindertenbeauftragte verwies ferner auf das Sparpaket der Bundesregierung, in dem eine Umwandlung von Rehaleistungen in Ermessensleistungen vermieden werden konnte. „Teilhabe ist ein Menschenrecht, kein Akt der Fürsorge oder Gnade. Teilhabe nach Kassenlage darf es deshalb auch zukünftig nicht geben.
Es müssen vielmehr auf der Grundlage des im kommenden Jahr zu beschließenden Aktionsplans der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention Rahmenbedingungen weiter verbessert werden, um Menschen mit Behinderungen Teilhabe mitten in der Gesellschaft zu ermöglichen“, betonte Hubert Hüppe. Handlungsbedarf für Verbesserungen gebe es in allen Lebensbereichen, machte der Behindertenbeauftragte deutlich. Er verwies zudem darauf, dass sich das Inkrafttreten des Sozialgesetzbuchs IX im kommenden Jahr zum zehnten Mal jährt. „Wir müssen überprüfen, wie das Sozialgesetzbuch IX weiterentwickelt werden kann, um mehr Teilhabe zu gewährleisten“, so Hubert Hüppe.

Büro des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen
11017 Berlin
Tel: +49 (0)30 18 527 – 2723
Fax: +49 (0)30 18 527 – 1871
Email: benedikt.buenker@bmas.bund.de
Internet: www.behindertenbeauftragter.de=


vdek warnt vor Lockangeboten der privaten Krankenversicherung

Verband der Ersatzkassen e. V., Dienstag, 28. Dezember 2010

PRESSEMITTEILUNG

Berlin.  Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) warnt gesetzlich Versicherte vor unseriösen Lockangeboten der privaten Krankenversicherungsunternehmen. Da der Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) ab Januar 2011 einfacher wird, haben sich private Versicherungsmakler bereits auf „Kundenfang“ eingestellt, warnt der Vorstandsvorsitzende des vdek, Thomas Ballast. „Der Wechsel in die PKV ist mit hohen Risiken verbunden – deshalb sollte man seinen Schutz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht leichtsinnig über Bord werfen“, so Ballast. Steigende Beiträge im Alter, unzureichender Versicherungsschutz, weil zum Beispiel bestimmte Erkrankungen nicht vertraglich vereinbart wurden, keine beitragsfreie Mitversicherung von Familienangehörigen, all das könne zu einem Bumerang für die Menschen werden, die sich von billigen Lockangeboten zu einem Wechsel in die PKV überreden lassen. Später gebe es dann nahezu kein Zurück mehr in die GKV.

Der Bund der Versicherten (BdV) hat kürzlich erklärt, dass im kommenden Jahr die Beiträge in der PKV im Schnitt um sieben bis acht Prozent steigen, in einigen Tarifen sogar um 35 Prozent. In 2012 sollen sie – laut Angaben des BdV – dann nochmals um sieben Prozent steigen. Der BdV-Vorstand warnt sogar vor einer dramatischen Situation für die Versicherten. „Hier zeigt sich, dass der PKV die Kosten davonlaufen“, so Ballast. Hinzu kommt, dass die privaten Krankenkassen anders als die gesetzlichen Krankenkassen gewinnorientiert arbeiten. Die Aufsichtsbehörde Bafin hat jüngst öffentlich angemahnt, dass viele Unternehmen mit Maklern und Vermittlern zusammenarbeiten, die „offenbar aus Profitstreben die Qualität der Beratung“ vernachlässigten und völlig überzogene Provisionen kassierten. Zielgruppe dieser Machenschaften seien primär junge und gesunde Gutverdiener, mahnt die Behörde. „Diese Warnungen sollten ernst genommen werden“, so Ballast abschließend. „Bevor irgendein Vertrag unterzeichnet wird, sollten sich die Versicherten einen Rat von ihrer gesetzlichen Krankenkasse oder der Verbraucherzentrale einholen.“

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 24 Millionen Menschen in Deutschland versichern.

– BARMER GEK

– Techniker Krankenkasse

– Deutsche Angestellten-Krankenkasse

– KKH-Allianz

– HEK

– Hanseatische Krankenkasse – hkk

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet wurde. Sein Hauptsitz mit rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet sich seit dem 29.6.2009 in Berlin, Askanischer Platz 1. In den einzelnen Bundesländern sorgen 16 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Kontakt:

Ansprechpartnerin:
Michaela Gottfried
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Pressesprecherin und Abteilungsleiterin Kommunikation
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 15
Mobil: 01 73 / 25 13 13 3
michaela.gottfried@vdek.com
http://www.vdek.com


Prost Neujahr: Für Kinder sind Alkoholreste und Zigarettenkippen lebensgefährlich

R+V-Infocenter: Kinder unter sechs Jahren besonders häufig von Vergiftungen betroffen

Wiesbaden. Auch wenn es nach einer langen Silvesterparty schwer fällt: Eltern sollten vor dem Schlafengehen zumindest die vollen Aschenbecher leeren und Alkoholreste wegschütten. „Kinder sind am Neujahrsmorgen oft als erste wach. Wenn sie dann neugierig halbvolle Sektkelche oder Schnapsgläser austrinken oder Zigarettenstummel probieren, können sie sich schwere Vergiftungen zuziehen“, warnt Dr. Marko Ostendorf, Arzt beim Infocenter der R+V Versicherung. Vor allem Kinder unter sechs Jahren sind gefährdet: 90 Prozent der kindlichen Vergiftungsunfälle betreffen diese Altersgruppe.

Neben Haushaltsreinigern, Medikamenten und Pflanzen verursacht auch Nikotin schwere Vergiftungen. „Schon das Gift einer einzigen Zigarette kann für einen Einjährigen tödlich sein“, so R+V-Experte Dr. Ostendorf. Wenn Eltern befürchten, dass ihr Kind mehr als eine halbe Zigarette gegessen hat, sollten sie deshalb sofort die zuständige Giftnotrufzentrale oder den Notarzt anrufen. Mit etwas Wasser zerstoßene Kohletabletten sind eine sinnvolle Erste-Hilfe-Maßnahme.

Schon ein Schluck Cognac gefährlich

Kinder reagieren auf Alkohol deutlich empfindlicher als Erwachsene. „Ein halbes Schnapsglas Cognac löst bei Zweijährigen bereits schwere Vergiftungserscheinungen aus“, erklärt Dr. Ostendorf. Das Kind kann plötzlich bewusstlos werden oder im schlimmsten Fall an Atemlähmung sterben. Besondere Vorsicht ist auch bei Früchten aus Bowlen oder Rumtöpfen geboten – weil sie süß sind und nicht so intensiv nach Alkohol schmecken, essen die Kinder mehr davon.

Wenn ein Kind Alkohol zu sich genommen hat, sollten ihm die Eltern Saft mit Zucker geben. Ist es nicht mehr ansprechbar, muss sofort der Notarzt gerufen werden – es besteht Lebensgefahr. Auf keinen Fall darf ein bewusstloses Kind zum Erbrechen gebracht werden, weil es daran ersticken kann.

Mehr Themen rund um die Silvesterparty unter http://www.infocenter.ruv.de

Pressekontakt:

Infocenter der R+V Versicherung

Anja Kassubek

Telefon 06172 9022-131

a.kassubek@arts-others.de

http://www.infocenter.ruv.de


Veranstaltung zum Thema „Burnout“ der Selbsthilfegruppe „Angst“ am 11.01.2011 in Bad Driburg

Bad Driburg. Seit nunmehr zwei Jahren trifft sich die Selbsthilfegruppe „Angst“ vierzehntägig mittwochs um 19.00 Uhr in der Knappschafts-Klinik in Bad Driburg. Dabei tauschen sich die Betroffenen in einem offenen Teilnehmerkreis untereinander aus. Der Schwerpunkt dieser Gesprächsrunden liegt auf gemachten Erfahrungen mit übermäßigen Angstgefühlen, Panikattacken und den daraus resultierenden körperlichen Symptomen.

Der Diplom-Psychologe Klaus Rafflenbeul von der Knappschafts-Klinik in Bad Driburg (Reha- und AHB-Klinik für Kardiologie, Angiologie und Innere Medizin) hält am 11. Januar um 19.00 Uhr einen Vortrag über die zunehmende Krankheit „Burnout“ und ihre Folgen.

Ausgebrannt, mutlos, leistungsschwach. Das Burnout-Syndrom kann jeden treffen, der stets über seine Grenzen lebt. Ohne Hilfe gibt es keine Besserung. Den Tagen fehlt jegliche Freude, die Motivation ist auf dem Tiefpunkt. Betroffene mit Burnout-Syndrom sind nicht nur kraft- und antriebs los, vielen ist auch der Lebenssinn abhanden gekommen. Jahrelang haben sie funktioniert, beruflich wie privat. Doch die an sie gestellten Anforderungen, auch die eigenen, haben die individuelle Leistungsfähigkeit stets übertroffen. „Burnout-Patienten finden von alleine aus der Stress-Spirale nicht mehr heraus, sondern rutschen immer tiefer in die Situation der Ausweglosigkeit“ erklärt Diplom-Psychologe Klaus Rafflenbeul.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für weitere Gespräche der Teilnehmer miteinander.

Alle Interessierten  sind  recht herzlich eingeladen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung in den Räumen der Knappschafts-Klinik ist übrigens frei.

Falls Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an die folgende Kontaktadresse wenden:   Selbsthilfe-Kontaktstelle
Paderborn
Kilianstr. 15
33098 Paderborn

Tel. 05251 – 878 29 60
Fax. 05251 – 878 29 58
Mo – Mi 9.30 – 12.30 Uhr
Do 15.00 – 18.00 Uhr

Email: renate.linn@paritaet-nrw.org
www.selbsthilfe-paderborn.de


Veranstaltung zum Thema "Burnout" der Selbsthilfegruppe „Angst“ am 11.01.2011 in Bad Driburg

Bad Driburg. Seit nunmehr zwei Jahren trifft sich die Selbsthilfegruppe „Angst“ vierzehntägig mittwochs um 19.00 Uhr in der Knappschafts-Klinik in Bad Driburg. Dabei tauschen sich die Betroffenen in einem offenen Teilnehmerkreis untereinander aus. Der Schwerpunkt dieser Gesprächsrunden liegt auf gemachten Erfahrungen mit übermäßigen Angstgefühlen, Panikattacken und den daraus resultierenden körperlichen Symptomen.

Der Diplom-Psychologe Klaus Rafflenbeul von der Knappschafts-Klinik in Bad Driburg (Reha- und AHB-Klinik für Kardiologie, Angiologie und Innere Medizin) hält am 11. Januar um 19.00 Uhr einen Vortrag über die zunehmende Krankheit „Burnout“ und ihre Folgen.

Ausgebrannt, mutlos, leistungsschwach. Das Burnout-Syndrom kann jeden treffen, der stets über seine Grenzen lebt. Ohne Hilfe gibt es keine Besserung. Den Tagen fehlt jegliche Freude, die Motivation ist auf dem Tiefpunkt. Betroffene mit Burnout-Syndrom sind nicht nur kraft- und antriebs los, vielen ist auch der Lebenssinn abhanden gekommen. Jahrelang haben sie funktioniert, beruflich wie privat. Doch die an sie gestellten Anforderungen, auch die eigenen, haben die individuelle Leistungsfähigkeit stets übertroffen. „Burnout-Patienten finden von alleine aus der Stress-Spirale nicht mehr heraus, sondern rutschen immer tiefer in die Situation der Ausweglosigkeit“ erklärt Diplom-Psychologe Klaus Rafflenbeul.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für weitere Gespräche der Teilnehmer miteinander.

Alle Interessierten  sind  recht herzlich eingeladen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung in den Räumen der Knappschafts-Klinik ist übrigens frei.

Falls Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an die folgende Kontaktadresse wenden:   Selbsthilfe-Kontaktstelle
Paderborn
Kilianstr. 15
33098 Paderborn

Tel. 05251 – 878 29 60
Fax. 05251 – 878 29 58
Mo – Mi 9.30 – 12.30 Uhr
Do 15.00 – 18.00 Uhr

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RehaNews24 im Gründungsjahr mit deutlich positiver Bilanz

Pressemitteilung 23.12.2010

RehaNews24, der kostenlose Brancheninformationsdienst für die medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation, kann auf ein erfolgreiches Gründungsjahr 2010 zurückblicken. Seit dem Start des Nachrichtenportals im Mai stiegen die monatlichen Zugriffzahlen kontinuierlich von rund 600 auf über 14.000 im Dezember an. Das entspricht einem Plus von mehr als 2.000 Prozent. Derzeit erhalten rund 300 Abonnenten den wöchentlichen elektronischen Newsletter. Fast 100 Multiplikatoren aus Verbänden, Organisationen und Kliniken haben sich als Benutzer des Dienstes akkreditiert und können Nachrichten selbst kostenlos ins System stellen.

„Als wir den elektronischen Informationsdienst im Frühjahr 2010 geplant und programmiert haben, war unser Ziel zunächst nur, die Informationen, die uns als PR-Agentur täglich erreichen, unseren Kunden im Bereich der Rehabilitation branchenübergreifend zur Verfügung zu stellen“, erklärt Stefan Müller, Inhaber der Dortmunder Agentur müller:kommunikation, die Ziele des Systems. „Wir wollten dadurch den Austausch von Presseinformationen und Nachrichten innerhalb der Reha-Branche fördern und darüber hinaus Informationen an die Öffentlichkeit und an Journalisten bringen. Im Rückblick auf 2010 zeigt sich, dass wir dieses Ziel weit übertroffen haben. Das System hat die Vernetzung der Akteure der Rehabilitation, die im Gesundheitssystem immer besser funktioniert, auch auf den Austausch von Informationen über die Rehabilitation ausgedehnt.“

Online-Nachrichten eng verlinkt mit Google News und Twitter

Derzeit greifen täglich rund 130 Besucher – zu Spitzenzeiten über 200 – auf die Website www.rehanews24.de und die mehr als 250 darin gespeicherten Nachrichten und Termine zu – Tendenz weiter steigend. Durchschnittlich drei Artikel liest und recherchiert jeder von ihnen. Wichtigste Verlinkung ist dabei die Suchmaschine Google, deren Nachrichten-Service „Google News“ die Inhalte von RehaNews24 als Nachrichtenquelle nutzt. So werden Texte, die in RehaNews24 eingestellt sind, schon wenige Minuten nach Veröffentlichung über Google News verbreitet. Gleichzeitig werden die Nachrichten auch an das Social Network Twitter übermittelt und können dort von Teilnehmern „live“ verfolgt werden.

Gute Kontakte zu Journalisten

Doch nicht nur zur Reha-Branche, sondern auch zu Fachmedien stellt RehaNews24 schnell Kontakte her. Über einen speziellen „Presse-Service“ werden wichtige Nachrichten tagesaktuell an Journalisten verbreitet. Benutzer können ihre Pressemitteilungen so – gegen ein geringes Entgelt – schnell und aktuell an derzeit 285 eingetragene Journalisten senden. „Auch dieser Dienst wird gern genutzt“ so Stefan Müller, „hier bewährt sich, dass wir bei RehaNews24 konsequent auf die hohe Qualität der Nachrichten setzen. Jeder Text wird durch unsere Redaktion geprüft und nur zuverlässige Quellen und journalistische Texte mit eindeutigem Themenbezug kommen ins System. Das unterscheidet RehaNews24 von anderen Presseportalen, die weit weniger themenspezifisch sind.“ Und die Zugriffszahlen, die zu jeder Nachricht in RehaNews24 veröffentlicht werden, geben dem Konzept Recht: Bis zu 700 Abrufe waren bei einzelnen Nachrichten bereits zu verzeichnen.

Kontakt und Nachfragen:

müller:kommunikation
Stefan Müller
Eichhoffstraße 36
44229 Dortmund
Tel.: 0231/477988-30
Fax: 0231/477988-44
Mail: info@muellerkom.de
www.muellerkom.de


„Weißbuch Geriatrie“ neu aufgelegt

Pressemitteilung 13-2010 (20.12.2010)

Bundesverband Geriatrie e.V. reagiert auf große Nachfrage / Umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung der geriatrischen Versorgung und ihrer Perspektive in Deutschland weiter verbessert

Eine neue, durchgesehene Auflage des vom Bundesverband Geriatrie e.V. herausgegebenen „Weißbuchs Geriatrie“ liegt seit wenigen Tagen vor. Die Analyse kann über den Buchhandel und die entsprechenden Internetportale bezogen werden. „Die große Nachfrage nach dem Gutachten hat uns zu der Entscheidung bewogen, eine 2. Auflage des Weißbuchs in Auftrag zu geben“, erklärt Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbands Geriatrie e.V.. „Zudem konnten damit Passagen verbessert werden, in die sich der Fehlerteufel eingeschlichen hatte.“

Erstmals wurden in dem Weißbuch Stand und Herausforderungen der geriatrischen Versorgung in Deutschland umfassend wissenschaftlich analysiert und dargestellt. Im Juli vergangenen Jahres hatte der Bundesverband Geriatrie das Düsseldorfer Institut GEBERA – Gesellschaft für betriebswirtschaftliche Beratung mbH mit der Durchführung der Datenerhebung, ihrer Auswertung und der Erstellung des „Weißbuchs Geriatrie“ beauftragt. Neben dem Ist-Stand werden die Entwicklungsperspektiven der geriatrischen Versorgung erfasst und bewertet. Verbunden ist dies mit einer Beschreibung des politischen und wirtschaftlichen Umfeldes für die Geriatrie in der Bundesrepublik. Mit dem Weißbuch soll Politik und Fachöffentlichkeit eine belastbare Erhebung als Entscheidungshilfe an die Hand gegeben werden.

Zu den zentralen Ergebnissen des „Weißbuchs Geriatrie“ gehört die Feststellung, dass der geriatrische Versorgungsbedarf in den kommenden Jahren weiter deutlich ansteigen wird und als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden muss. In der Konsequenz müssen neben einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung geriatrische Kapazitäten erheblich ausgebaut und die derzeitige Situation der teilweise fachspezifisch unvollständigen bzw. Fehlversorgung geriatrischer Patienten rasch überwunden werden. Dazu wurde u.a. der „Geriatrische Versorgungsverbund“ als fachspezifische, vernetzte Versorgungsstruktur entwickelt und im Weißbuch vorgestellt. Notwendig ist zudem, die kritische Vergütungssituation insbesondere im Bereich der geriatrischen Rehabilitation abzustellen.

Das „Weißbuch Geriatrie“ kann zum Preis von 25 Euro über den Buchhandel und auf den Literaturvertrieb spezialisierte Internetportale bezogen werden.

Weißbuch Geriatrie

Herausgeber: Bundesverband Geriatrie e.V.

ISBN 978-3-17-021588-7

Umfang: 324 S.

Preis: Eur 25,- / SFr 41,50

Pressekontakt:
Uwe H. Sattler
Bundesverband Geriatrie e.V.
Tel.: 030/339 88 76-14,
Fax: 030/339 88 76-20
uweh.sattler@bv-geriatrie.de

Bundesverband Geriatrie e.V.
Vorstandsvorsitzender: Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje
Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
Fax: 030 / 339 88 76 – 20
E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de
http://www.bv-geriatrie.de

Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, die 246 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca.17.300 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.


"Weißbuch Geriatrie" neu aufgelegt

Pressemitteilung 13-2010 (20.12.2010)

Bundesverband Geriatrie e.V. reagiert auf große Nachfrage / Umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung der geriatrischen Versorgung und ihrer Perspektive in Deutschland weiter verbessert

Eine neue, durchgesehene Auflage des vom Bundesverband Geriatrie e.V. herausgegebenen „Weißbuchs Geriatrie“ liegt seit wenigen Tagen vor. Die Analyse kann über den Buchhandel und die entsprechenden Internetportale bezogen werden. „Die große Nachfrage nach dem Gutachten hat uns zu der Entscheidung bewogen, eine 2. Auflage des Weißbuchs in Auftrag zu geben“, erklärt Dirk van den Heuvel, Geschäftsführer des Bundesverbands Geriatrie e.V.. „Zudem konnten damit Passagen verbessert werden, in die sich der Fehlerteufel eingeschlichen hatte.“

Erstmals wurden in dem Weißbuch Stand und Herausforderungen der geriatrischen Versorgung in Deutschland umfassend wissenschaftlich analysiert und dargestellt. Im Juli vergangenen Jahres hatte der Bundesverband Geriatrie das Düsseldorfer Institut GEBERA – Gesellschaft für betriebswirtschaftliche Beratung mbH mit der Durchführung der Datenerhebung, ihrer Auswertung und der Erstellung des „Weißbuchs Geriatrie“ beauftragt. Neben dem Ist-Stand werden die Entwicklungsperspektiven der geriatrischen Versorgung erfasst und bewertet. Verbunden ist dies mit einer Beschreibung des politischen und wirtschaftlichen Umfeldes für die Geriatrie in der Bundesrepublik. Mit dem Weißbuch soll Politik und Fachöffentlichkeit eine belastbare Erhebung als Entscheidungshilfe an die Hand gegeben werden.

Zu den zentralen Ergebnissen des „Weißbuchs Geriatrie“ gehört die Feststellung, dass der geriatrische Versorgungsbedarf in den kommenden Jahren weiter deutlich ansteigen wird und als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden muss. In der Konsequenz müssen neben einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung geriatrische Kapazitäten erheblich ausgebaut und die derzeitige Situation der teilweise fachspezifisch unvollständigen bzw. Fehlversorgung geriatrischer Patienten rasch überwunden werden. Dazu wurde u.a. der „Geriatrische Versorgungsverbund“ als fachspezifische, vernetzte Versorgungsstruktur entwickelt und im Weißbuch vorgestellt. Notwendig ist zudem, die kritische Vergütungssituation insbesondere im Bereich der geriatrischen Rehabilitation abzustellen.

Das „Weißbuch Geriatrie“ kann zum Preis von 25 Euro über den Buchhandel und auf den Literaturvertrieb spezialisierte Internetportale bezogen werden.

Weißbuch Geriatrie

Herausgeber: Bundesverband Geriatrie e.V.

ISBN 978-3-17-021588-7

Umfang: 324 S.

Preis: Eur 25,- / SFr 41,50

Pressekontakt:
Uwe H. Sattler
Bundesverband Geriatrie e.V.
Tel.: 030/339 88 76-14,
Fax: 030/339 88 76-20
uweh.sattler@bv-geriatrie.de

Bundesverband Geriatrie e.V.
Vorstandsvorsitzender: Hon.-Prof. Dr. med. Dieter Lüttje
Geschäftsführer: RA Dirk van den Heuvel
Reinickendorfer Straße 61
13347 Berlin
Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
Fax: 030 / 339 88 76 – 20
E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de
http://www.bv-geriatrie.de

Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, die 246 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca.17.300 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.

Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt. Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.


vdek-Ersatzkassengemeinschaft vergibt Zukunftspreis

Verband der Ersatzkassen e. V., Freitag, 17. Dezember 2010

DEMOGRAFISCHE ENTWICKLUNG ALS CHANCE BETRACHTEN

Berlin – Projekte aus Strausberg (Brandenburg), NRW und Landkreis Meißen (Sachsen) werden prämiert/Achtungspreis an private Initiative „Pflege in Würde“

Die Ersatzkassengemeinschaft hat im Sommer dieses Jahres einen Zukunftspreis im Wert von insgesamt 20.000 Euro ausgelobt. Leistungserbringer und andere Akteure im Gesundheitswesen wurden aufgefordert, ihre Versorgungsideen und -konzepte zur besonderen Versorgung einer älter werdenden Gesellschaft beim Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) einzureichen. Anlässlich der Mitgliederversammlung des vdek wurden die Preisträger geehrt. Aus 93 Einsendungen hat die Jury (besetzt mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Leistungserbringern und Ersatzkassen) vier Projekte ausgewählt.

Der erste Preis im Wert von 10.000 Euro geht an eine Beratungsstelle für Menschen mit Demenz in Strausberg im Land Brandenburg. Bei dem Projekt handelt es sich um eine niedrigschwellige Beratungsstelle der Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg in den Räumen von Arztpraxen sowie ein Betreuungsangebot, bei welchem ehrenamtliche Helfer Betroffene und deren Angehörige in ihrem häuslichen Umfeld besuchen und betreuen.

Es wurden zwei zweite Preise im Wert von je 4.500 Euro vergeben: An das Projekt „NADiA – Neue Aktionsräume für Menschen mit Demenz“ aus Köln (Nordrhein-Westfalen) und an das Wohnprojekt „näherdran“ aus dem Landkreis Meißen (Sachsen). Beim Projekt NADiA handelt es sich um ein Präventionsprojekt, das vom Institut für Bewegungs- und Sportgerontologie der Deutschen Sporthochschule Köln, den Landesverbänden der Pflegekassen und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde und die Stärkung der körperlichen Ressourcen, der sozialen Kontakte und der Lebensfreude bei demenziell erkrankten Menschen und deren Angehörigen zum Ziel hat. Beim Wohnkonzept „näherdran“ der AWO Elbe-Röder GmbH handelt es sich um ein innovatives Wohngemeinschaftskonzept für Pflegebedürftige, die in Wohngemeinschaften zusammenleben und die von multiprofessionellen Ansprechpartnern (Gemeinschaftspartner) unterstützt werden.

Als Weiteres wurde ein Achtungspreis im Wert von 1.000 Euro vergeben, der eine besondere private Initiative „Pflege in Würde“ in Haigerloch
(Baden-Württemberg) prämiert. Die Preisträgerin Evi Lange hat – basierend auf eigenen Erfahrungen als Krankenschwester und Heimleiterin – viele Jahre Informationen über rechtliche Fragen wie auch über konkrete Alltagsfragen im Zusammenhang mit einem Heimaufenthalt auf einer CD zusammengetragen.

Christian Zahn, Vorsitzender des vdek und Juryvorsitzender, würdigte die Preisträger und ihr herausragendes Engagement. „Wir müssen gemeinsam Ideen entwickeln und diesen zur Umsetzung verhelfen. Angst hilft nicht bei der Bewältigung der Zukunftsfragen. Älter werden ist ein großes Geschenk, gleichzeitig aber eine Herausforderung an die Gesellschaft und an das Gesundheitswesen. Der vdek-Zukunftspreis soll ein Zeichen setzen.“

Wolfgang Zöller, Patientenbeauftragter der Bundesregierung und Jurymitglied, sagte: „Als Patientenbeauftragter sehe ich einen wichtigen Schwerpunkt meiner Arbeit darin, dass Patienten im Gesundheitssystem freien, ungehinderten und zeitnahen Zugang zu qualitativ hochwertigen medizinischen Leistungen und selbstverständlich auch zu sinnvollen medizinischen Innovationen bekommen. Der Entwicklung neuer altersgerechter Versorgungskonzepte kommt in unserer stetig älter werdenden Gesellschaft eine große und weiter wachsende Bedeutung zu. Die kreativen Ideen aller müssen wir nutzen und schätzen. In einem partnerschaftlichen Umgang und Vertrauensverhältnis sollten Leistungserbringer, Krankenkassen und Patienten gemeinsam die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft meistern.“

Dr. Angelika Prehn, Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin: „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Lebensqualität von Demenz-Erkrankten so lange wie möglich zu erhalten. Das Verzahnen unterschiedlicher Professionen und Therapieformen bei der Behandlung von Demenz sorgt für eine bessere Versorgung der Patienten und hat zur Folge, dass Betroffene auch bei einer schweren Erkrankung länger ein selbstbestimmtes Leben führen können. Ich gratuliere den Preisträgern und beglückwünsche sie zu ihren vorbildlichen Projekten.“

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 24 Millionen Menschen in Deutschland versichern.

– BARMER GEK
– Techniker Krankenkasse
– Deutsche Angestellten-Krankenkasse
– KKH-Allianz
– HEK – Hanseatische Krankenkasse
– hkk

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e.
V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)“ in Eisenach gegründet wurde. Sein Hauptsitz mit rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern befindet sich seit dem 29.6.2009 in Berlin, Askanischer Platz 1.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 16 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt weiteren 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Kontakt:
Ansprechpartnerin:
Michaela Gottfried
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)

Pressesprecherin und
Abteilungsleiterin Kommunikation
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 – 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 – 29 15
Mobil: 01 73 / 25 13 13 3
michaela.gottfried@vdek.com
http://www.vdek.com


Glücksspiel: Suchtbekämpfung muss gestärkt werden

15. Dezember 2010 – 1764

AG Gesundheit

Zum Ergebnis der Ministerpräsidentenkonferenz zur Zukunft des Glücksspiels erklärt die zuständige Berichterstatterin der SPDBundestagsfraktion Angelika Graf: Es ist aus suchtpolitischer Sicht zu begrüßen, dass die Mehrheit der Länder das Lotterie- und Sportwettenmonopol erhalten will. Jede Erweiterung des Glücksspielmarktes – insbesondere im Bereich der Sportwetten – würde zu einer Ausweitung der Suchtgefahr führen. Ziel muss ein kleiner, regulierter Markt sein. Die Suchtbekämpfung muss ein stärkeres Gewicht bekommen.

Der Europäische Gerichtshof hat sehr deutlich gemacht, dass das Monopol erhalten bleiben kann, wenn die damit verfolgten Ziele der Spielsuchtbekämpfung und des Spielerschutzes in allen Glücksspielbereichen kohärent und systematisch verfolgt werden. Ein staatliches Monopol beim Lotto könnte kaum mit der Suchtprävention begründet werden, wenn gleichzeitig der Markt für die Sportwetten durch die Zulassung privater Anbieter erweitert würde. Denn von Sportwetten – insbesondere von Sportwetten im Internet – geht eine deutlich höhere Suchtgefahr aus.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat aktuell im Rahmen einer Kleinen Anfrage die Bundesregierung zur Stellungnahme aufgefordert, wie sie die Suchtprävention stärken und sich in die Beratungen über die Zukunft des Glücksspielmonopols einbringen will – auch vor dem Hintergrund, dass das gewerbliche Automatenspiel in der Gesetzgebungskompetenz des Bundes liegt. Die Bundesregierung muss jetzt gemeinsam mit den Ländern prüfen, wie die massive Zunahme der Spielhallen gestoppt und die Prävention der Glücksspielsucht im Bereich der Geldspielautomaten gestärkt werden kann.

SPD Bundestagsfraktion

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