20. Bädertag in Göhren: MV ist Vorreiter und Trendsetter im Gesundheitstourismus

Veröffentlicht am 25.04.2014 09:26 von redaktion

20. Bädertag in Göhren
Glawe: MV ist Vorreiter und Trendsetter im Gesundheitstourismus

Nr. 124/14-24.04.2014-WM-Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

„Der wachsende Anspruch – eine Herausforderung“ – unter diesem Motto fand am Donnerstag der 20. Bädertag Mecklenburg-Vorpommern in Göhren statt. „Mecklenburg-Vorpommern steht als Anbieter von gesundheitstouristischen Leistungen im Wettbewerb mit anderen Bundesländern. Den gesellschaftlichen Wandel zu einem gesteigerten Gesundheitsbewusstsein, verbunden mit einem gewachsenen Qualitätsanspruch, wollen wir für Mecklenburg-Vorpommern nutzen. Dafür gilt es, die vielfältigen Urlaubs-Angebote von Wellness bis Kur auszubauen. Etwa über die Stärkung von Kooperationen zwischen Kliniken, Reha-Einrichtungen und Hotels. Damit bieten wir unseren Gästen medizinische Kompetenz und touristischen Komfort auf dem neuesten Stand von Forschung und Technik“, betonte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es derzeit mehr als 300 Gesundheits- und Wellnesshotels, Resorts, Erlebnisbäder, Kurmittel- und Gesundheitszentren sowie über 60 Vorsorge- und Rehaeinrichtungen und rund 40 zertifizierte Häuser nach den Kriterien des Deutschen Wellnessverbandes. Rund 100.000 Arbeitnehmer sind in der Gesundheitswirtschaft tätig, davon rund 70 Prozent in der stationären, teilstationären und ambulanten Versorgung. „Mecklenburg-Vorpommern hat sich zum Vorreiter und Trendsetter auf dem Feld der Gesundheitswirtschaft entwickelt. Auf den Erfolgen wollen wir uns aber nicht ausruhen. Eine dauerhafte und kundenorientierte Qualitäts- und Serviceorientierung ist Voraussetzung für nachhaltiges, qualitatives Wachstum. Wir werden deshalb weiter die Entwicklung von saisonunabhängigen, attraktiven Angeboten unterstützen“, sagte Glawe.

Seit 1990 sind in die Branche Gesundheitswirtschaft mehr als zwei Milliarden Euro investiert worden. Auch in der Förderperiode 2014 bis 2020 ist geplant, die touristische Infrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu entwickeln. Schwerpunkte der Förderung sind unter anderem der Ausbau des Radwegenetzes, die Vervollständigung des Netzes von Wasserwanderrastplätzen und Häfen, der Bau von Promenaden sowie die barrierefreie Gestaltung von Infrastrukturmaßnahmen wie zum Beispiel Strandzugängen.„Mecklenburg-Vorpommern ist ein beliebtes Urlaubsziel für Jung und Alt. Um den Wünschen unserer Gäste gerecht zu werden, werden wir weiterhin in die touristische Infrastruktur investieren“, sagte Glawe.

Der 20. Bädertag wurde organisiert vom 1990 gegründeten Bäderverband M-V e.V., der als Interessenvertreter prädikatisierter Kur- und Erholungsorte, Reha-Kliniken, Kurmittelzentren und gesundheitsorientierter Hotels tätig ist. „Der Bäderverband ist seit über 20 Jahren ein verlässlicher Partner in Fragen des Gesundheits- und Wellnesstourismus. Mit der Unterstützung des Verbandes hat sich Mecklenburg-Vorpommern einen guten Ruf bei gesundheitsbewussten Urlaubern erarbeitet“, sagte Glawe.

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