12.000. Teilnehmer im Reha-Management der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH

Veröffentlicht am 10.04.2015 11:20 von Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH - Unternehmenskommunikation

Menschen mit Behinderung profitieren vergleichsweise wenig von der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes. Für ihre berufliche Integration sind Konzepte gefragt, die auf die Bedarfe des Einzelnen abgestimmt sind. Schon seit 17 Jahren begleitet die FAW Menschen mit Behinderung mit ihrem speziellen Reha-Management ins Berufsleben. Jetzt konnte sie ihren 12.000 Teilnehmer im Reha-Management verzeichnen: Uwe Haller hatte nach 37 Jahren im Arbeitsleben seinen Beruf als Maler wegen einer chronischen allergischen Hauterkrankung aufgeben müssen. Mit dem Reha-Management hat er wieder eine passende Arbeit gefunden.

Menschen mit Handicap befinden sich in jeweils ganz unterschiedlichen Situationen. Um möglichst schnell eine passende Arbeit zu finden, reichen Gruppenangebote oft nicht aus. Im Mittelpunkt des Reha-Managements stehen deshalb die individuellen Anforderungen des Einzelnen. Die berufliche Reha erfolgt in der Region des Betroffenen, in Betrieben vor Ort. Das Reha-Management folgt also einem ambulanten Ansatz: “Wir sind dort, wo der Versicherte wohnt und auch arbeiten will”, so Björn Hagen, Fachbereichsleiter Reha der FAW. Der Fokus des Reha-Managements liege auf der Teilhabe am ersten Arbeitsmarkt. “Denn berufliche Inklusion kann nur im Unternehmen Wirklichkeit werden”, so Hagen.

Ein Konzept, das auch für den 12.000 Teilnehmer im Reha-Management der FAW, Uwe Haller, zum Erfolg führte. 54 Jahre alt, in der strukturschwachen Region des Vogtlandes: eigentlich keine guten Voraussetzungen für den beruflichen Neubeginn. Doch dank Durchhaltevermögen, aufgeschlossenem Arbeitgeber und Begleitung durch das Reha-Management der FAW im Auftrag der Unfallkasse Sachsen hat Uwe Haller eine passende und erfüllende Arbeit gefunden; und das HELIOS Vogtland-Klinikum Plauen einen wertvollen Mitarbeiter. Lesen Sie seine Geschichte hier.

In den letzten Jahren hat die FAW das Konzept auch für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen (MeH) oder Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) weiterentwickelt. Individualisierte Angebote werden nach der Einschätzung von Björn Hagen zukünftig immer wichtiger werden. Denn die in den Arbeitsmarkt zurückkehrenden Rehabilitanden werden in den Unternehmen dringend gebraucht.

In einem Interview erläutert Björn Hagen, Fachbereichsleiter Reha der FAW, Ablauf und Besonderheiten des Reha-Managements. Lesen Sie das Interview hier.

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