10. Nachsorgekongress: „Wege von der medizinischen Rehabilitation in die Teilhabe – Lösungsansätze!“

Veröffentlicht am 09.12.2015 15:50 von Redaktion RehaNews24.de

25. Februar 2016bis26. Februar 2016

25.02./26.02.2016, Eventpassage Berlin, Kantstraße 8, 10623 Berlin

Interdisziplinäre Diskussionsplattform für Wissenschaftler, Praktiker und Betroffene / Breites Angebot an Vorträgen, Foren und Erfahrungsberichten zu selbstständiger und selbstbestimmter Lebensführung

Bonn/Berlin, 4. Dezember 2015 – „Schon bei der Tagesstruktur, erst recht in Schule, Ausbildung und Arbeit – an diesen Schnittstellen entscheidet sich, ob für Menschen, die eine Schädelhirnverletzung erlitten haben, eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft wieder möglich ist. Deshalb ist es besonders wichtig, dass alle Beteiligten sich in Bezug auf den konkreten Einzelfall möglichst gut abstimmen. Das gilt nicht nur für die Ärzte und Therapeuten, das gilt genauso für diejenigen, die für die finanzielle Seite der Rehabilitation verantwortlich sind: die Sozialversicherungen und die Eingliederungshilfe“ so Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und Schirmherrin des 10. Nachsorgekongresses in ihrem Grußwort zur Veranstaltung.

Die große Zahl der Betroffenen – immerhin gibt es jährlich 270.000 neu erkrankte Menschen mit Schädelhirntrauma, davon 70.000 Kinder und Jugendliche – bedürfen nicht nur der akutmedizinischen und stationär rehabilitativen Versorgung, sondern auch der postakuten und chronischen ambulanten Behandlung und Nachsorge.

Unter dem Titel „Wege von der medizinischen Rehabilitation in die Teilhabe – Lösungsansätze!“ bietet der 10. Nachsorgekongress den Teilnehmern eine interdisziplinäre Plattform, um vorhandene Ansätze zu beleuchten, bestehende Lösungen zu diskutieren und neue Wege zu entwickeln. Dabei stehen die Betroffenen und deren Familien im Fokus – denn ausschlaggebend ist, worauf es ihnen in der für sie veränderten Lebenssituation ankommt. Zudem wird die Sicht der Leistungserbringer und Kostenträger eingebunden, damit diese von der Veranstaltung realisierbare Ansätze für ihre tägliche Arbeit mitnehmen.

Unter Einbindung des Plenums wird am zweiten Veranstaltungstag mit Vertretern der großen deutschen Sozialversicherungsverbände die Umsetzbarkeit der Ergebnisse zu den erarbeiteten Lösungsansätzen diskutiert.

Erwartet werden Teilnehmer aus Politik, Verbänden, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis sowie Betroffene und Angehörige. Dazu zählen u.a. Praktiker der ambulanten und stationären Nachsorge, Neurowissenschaftler, Sozialarbeiter, Vertreter von Einrichtungen sowie von Kostenträgern und der Gesundheitspolitik. Da sich ein Workshop intensiv mit den Möglichkeiten für MeH in den ersten Arbeitsmarkt auseinandersetzt, sind in diesem Jahr zusätzlich Betriebs- und Werksärzte eingeladen.

Der 10. Nachsorgekongress findet statt am 25. und 26. Februar 2016 in der Eventpassage, Kantstraße 8, 10623 Berlin.

Die Teilnahme ist für Betroffene kostenfrei. Für Angehörige beträgt der Kostenbeitrag 50 Euro. Sonstige Teilnehmer zahlen 150 Euro.
Weitere Informationen zum Programm unter: www.nachsorgekongress.de.
Onlineanmeldung unter: http://www.nachsorgekongress.de/nsk_anmeldung/.

Anlässlich des 10. Jubiläums der Nachsorgekongressreihe wurde ein Fotowettbewerb ausgeschrieben. Mehr Infos unter: http://www.nachsorgekongress.de.

Organisationskomitee:
BAG Nachsorge erworbener Hirnschäden bei Kindern und Jugendlichen

Bundesverband ambulant/teilstationäre Neurorehabilitation e.V. (BV ANR e. V.)

SelbstHilfeVerband – FORUM GEHIRN e.V.

Gesellschaft für Neuropsychologie e.V.

SHG „Hirnverletzte und Angehörige“ – Hamburg und Umgebung

ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bis heute konnten rund 30 Mio. Euro aus Spendenmitteln für über 675 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden rund 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der medizinischen Fortschritte kann vielen von ihnen geholfen werden.

 

Spendenkonto 3000 3800, Sparkasse KölnBonn BLZ 370 501 98,
IBAN: DE31 3705 0198 0030 0038 00, SWIFT-BIC: COLSDE33

 

 

Kontakt für Rückfragen:

ZNS – Hannelore Kohl Stiftung

Nicola Jung

Rochusstraße 24

53123 Bonn

Telefon: 0228 97845-40

Telefax: 0228 97845-55

E-Mail: n.jung@hannelore-kohl-stiftung.de,

www.hannelore-kohl-stiftung.de

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