1. Oldenburger Polytrauma-Symposium mit über 250 Teilnehmern

Veröffentlicht am 15.07.2014 11:59 von Redaktion RehaNews24.de

Dr. Thomas Henke, Leiter der Zentralen Notaufnahme (li.) und Prof. Dr. Christian Byhahn, Chefarzt (re.) Klinik für Anästhesiologie begrüßten Teilnehmer und Referenten, u.a. die Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg und den Leiter der ADAC-Luftrettung (2.v.re.).

Dr. Thomas Henke, Leiter der Zentralen Notaufnahme (li.) und Prof. Dr. Christian Byhahn, Chefarzt (re.) Klinik für Anästhesiologie begrüßten Teilnehmer und Referenten, u.a. die Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg und den Leiter der ADAC-Luftrettung (2.v.re.).

Oldenburg. Rettung, Behandlung, Rehabilitation hießen die drei großen Themen beim 1. Oldenbur- ger Polytrauma-Symposium am 12. Juli 2014 in Oldenburg. Auf Einladung des Evangelischen Krankenhauses Oldenburg kamen über 250 Teilnehmer aus dem gesamten Nordwesten – überwiegend Rettungsassistenten und Ärzte, aber auch viele Fach-Pflegekräfte – um sich über aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich Rettungsmedizin, vom ersten Einsatz am Unfallort bis hin zur Rehabilitation zu informieren.

Rettungswachen im Weiterbildungs-Einsatz
Aus Emden, Aurich, dem Ammerland, Wilhelms- haven, Cloppenburg oder Bremen waren viele Rettungswachen mit ganzen Teams in Oldenburg vor Ort. Eingeladen hatten Prof. Dr. Christian Byhahn, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie sowie Dr. Thomas Henke, Ärztlicher Leiter Zentrale Notaufnahme und Netzwerksprecher Traumanetz- werk Oldenburg-Ostfriesland, beide Evangelisches Krankenhaus Oldenburg. In zwölf Vorträgen informierten renommierte Referenten rund um das Thema Notfallmedizin und diskutierten über Forschungsergebnisse und ihre Anwendung in der Praxis. Schwerpunktthemen waren u.a. die Verbesserung der Blutgerinnung bei Polytraumata schon am Unfallort, aber auch bessere langfristige Heilungschancen für Patienten durch eine strukturierte Rehabilitation. Das Symposium soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

Bedeutung der Rettungskette bis zur Rehabilitation
Jährlich erleiden über 30.000 Menschen in Deutschland schwere Unfallverletzungen. Ein solches sogenanntes „Polytrauma“ ist die häufigste zum Tod und zur Arbeitsunfähigkeit führende Ursache in der Gruppe der unter 40-Jährigen. Der Versorgung von Schwerverletzten kommt daher für die ganze Gesellschaft eine immense persönliche, soziale, aber auch ökonomische Bedeutung zu. Die Rettung, Behandlung und Rehabilitation von Unfallopfern unterliegt dabei seit 2007 bundesweit fachlichen Mindeststandards.
Wie das Evangelische Krankenhaus Oldenburg konnte sich bis heute ein knappes Drittel aller unfallversorgenden Kliniken in Deutschland unter dem Projekt „Traumanetzwerk Deutschland“ zertifizieren. Die Nordwest-Region ist bereits seit 2009 als „Regionales Traumanetzwerk Oldenburg-Ostfriesland“ Teil des nationalen Expertennetzwerkes. Nach fünf Jahren Schwerverletztenbehandlung im Traumanetzwerk Deutschland zog das Evangelische Krankenhaus Oldenburg damit im Rahmen des 1. Oldenburger Polytrauma-Symposium auch Bilanz und stellte die wesentlichen Bausteine in der Polytraumaversorgung vor.

Kontakt:

Angela Rieger-Garthoff M.A.
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
Evangelisches Krankenhaus Oldenburg
Steinweg 13-17
26122 Oldenburg
Tel.: 0441 236-6050
Mobil: 0178 845 38 04
Fax: 0441 236-420
E-Mail: angela.rieger@evangelischeskrankenhaus.de
www.evangelischeskrankenhaus.de

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