“1 Milliarde Euro mehr für die Rehabilitation und Prävention lässt sich gut begründen”

Veröffentlicht am 08.11.2011 12:00 von DEGEMED

Berlin, den 08.11.11

Pressemitteilung

“1 Milliarde Euro mehr für die Rehabilitation und Prävention lässt sich gut begründen”, so argumentiert Hubert Seiter, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Baden- Württemberg, auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED).

Überlingen. Der Regierungsdialog Rente ist eine hervorragende Gelegenheit, um  der demographischen Entwicklung, dem Fachkräftemangel und der sukzessiven  Anhebung des Renteneintrittalters auf 67  mit einer  deutlichen  Anhebung des Reha-Budgets Rechnung zu tragen. Hubert Seiter, Erster Direktor der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, rechnet  auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) am 27. Oktober 2011 vor, dass eine Erhöhung des Budgets für Reha und Prävention in der gesetzlichen Rentenversicherung um  ca. 1 Milliarde Euro kaum Auswirkungen auf den Beitragssatz hat. Nach der geltenden Rechtslage wird der Beitragssatz von derzeit 19,9%  voraussichtlich im kommenden Jahr abgesenkt. Mit einer um lediglich 0,1 Prozent verminderten Absenkung des Beitragssatzes im Jahr 2012 sind die zusätzlichen Mittel zur Realisierung des Grundsatzes “Reha vor Frühberentung” vorhanden. “Die Rentenversicherung kann auch belegen, dass diese zusätzlichen Mittel tatsächlich und erfolgreich zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit eingesetzt werden”, verweist Seiter auf das in dieser Form einmalige Qualitätssicherungsprogramm.
Dass medizinische Rehabilitation  volkswirtschaftlich sinnvoll ist und zu Einsparungen in den Sozialhaushalten führt, hat vor kurzem auch die Prognos AG nachgewiesen. Für jeden in die medizinische Rehabilitation Erwerbstätiger investierten Euro erhielt laut Prognos die Gesellschaft durch vermiedene vorzeitige Rentenzahlungen und gewonnene Beitragseinnahmen der Sozialversicherungen fünf Euro zurück. Eine Milliarde mehr für
Prävention und Reha ist auch nach Auffassung von Prognos im Hinblick auf die Demografie bedarfsgerecht.

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