„Reha zeigt Gesicht“ – neue Informationsbroschüre der AG MedReha vorgestellt

Veröffentlicht am 29.08.2014 14:46 von Redaktion RehaNews24.de

PRESSEMITTEILUNG

 Berlin, 29.08.2014 Am 29.08.2014 hat die Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation (AG MedReha) ihre neue  Informationsbroschüre „Reha zeigt Gesicht“ vorgestellt, in der eine Auswahl an Patientengeschichten vorgestellt wird. Mit den zusammengetragenen Beiträgen werden die unterschiedlichen Facetten medizinischer Rehabilitation lebendig gemacht und ihre Wirkung auf bzw. für die Lebensqualität der betroffenen Menschen veranschaulicht. Es handelt sich dabei um wahre Geschichten von Menschen, die Patienten wurden.

 Wissenschaftliche Expertisen, medizinische Gutachten oder nüchterne Statistiken verdeutlichen die Schicksale der Menschen nur an der Oberfläche. Welche einschneidenden Veränderungen Krankheiten oder ein Unfall für den Einzelnen bedeuten, welche Hoffnungen die Patienten haben und welche Wendungen und Wege die medizinische Rehabilitation ihnen eröffnet, wird dabei kaum deutlich. Re-habilitare bedeutet, dass Menschen etwas wieder beherrschen lernen, das vor einer Krankheit oder vor einem Unfall selbstverständlich war: laufen, sprechen, sich zu Hause selbst versorgen, arbeiten gehen. Das wünschen sich Menschen nach einer gesundheitlichen/psychosozialen Krise und das ermöglicht ihnen die Rehabilitation.

 Die Broschüre dokumentiert eindringlich, dass die medizinische Rehabilitation eine unentbehrliche (kompensatorische) Leistung im System der sozialen Sicherung ist, die den einzelnen betroffenen Menschen sowohl vor dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben als auch vor vermeidbarer Pflegebedürftigkeit schützt. Zudem profitiert die Gesellschaft gleichermaßen von den Leistungen der medizinischen Rehabilitation, da nicht nur die Kosten im Sozialwesen, sondern auch die Kosten für die Arbeitgeber langfristig und nachhaltig gesenkt werden.

 Medizinische Rehabilitationsmaßnahmen sind dabei zielgerichtete, komplexe und strukturierte medizinische Leistungen, die von fachärztlich geleiteten und funktionsorientierten, z. T. interdisziplinären Teams in besonders qualifizierten und spezialisierten Rehabilitationskliniken erbracht werden. Die diagnostische und therapeutische Arbeit zielt auf die Beseitigung bzw. Minderung von Funktionseinschränkungen in Beruf und Alltag. Durch Rehabilitation können Menschen motiviert werden, ihre Erkrankungen aktiv zu bewältigen sowie Eigenverantwortung und Gesundheitsbewusstsein zu stärken.  Damit wird auch dem Anspruch auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben Rechnung getragen.

 Der AG MedReha ist das sozialpolitische Anliegen, Erwerbsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit mithilfe der medizinischen Rehabilitation zu verhindern, besonders wichtig. Auch wer gesundheitlich eingeschränkt ist, soll für die Erwerbsarbeit aktiviert werden. Zusätzlich dürfen insbesondere ältere Menschen nicht zu früh in die Pflege „abgeschoben“ werden, sondern sollen durch gezielte  Rehabilitation so lange wie möglich aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

 Die Broschüre wendet sich insbesondere an Multiplikatoren und politische Entscheidungsträger. Die Broschüre kann bei der AG MedReha bestellt werden und steht auf der Homepage www.agmedreha.de  als Download zur Verfügung.

 In der AG MedReha sind die nachstehenden maßgeblichen Spitzenverbände der Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation zusammengeschlossen:

Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK), der Bundesverband Geriatrie e.V. (BV Geriatrie), der Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e.V. (buss), die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED) sowie der Fachverband Sucht e.V. (FVS).

Ihre Zielsetzung ist es, dass behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen qualitätsgesicherte, wirksame und wirtschaftliche Leistungen erhalten. Die Mitglieder der AG MedReha vertreten die Interessen von rund 800 Rehabilitationseinrichtungen mit mehr als 80.000 Betten/Behandlungsplätzen.

Kontakt:

Arbeitsgemeinschaft Medizinische Rehabilitation SGB IX GbR

Antonia Walch

Friedrichstrasse 60

10117 Berlin

Tel: 030/2400899-0

Fax: 030/2400899-30

E-Mail: info@agmedreha.de

Internet: http://www.agmedreha.de/

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