„Herz in Gefahr“ – Koronare Herzkrankheit erkennen und behandeln – Knappschafts-Klinik Bad Driburg beteiligt sich an Herzwoche 2012

Veröffentlicht am 05.10.2012 09:52 von Alexander Schunicht

Um einer KHK vorzubeugen, etwa durch angemessene körperliche Aktivität, ist es nie zu spät. Bad Driburg. Das Schwerpunktthema der Deutschen Herzstiftung für die Herzwochen 2012 im November ist die Koronare Herzkrankheit (KHK). Die Knappschafts-Klinik Bad Driburg als überregional anerkannte Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation beteiligt sich mit medizinischen Vorträgen und einer Reanimationsschulung an der bundesweiten Aufklärungskampagne. Unter dem Motto „Herz in Gefahr“ wird über die immer noch häufigste Herzerkrankung informiert. Der rechtzeitigen Therapie der Koronaren Herzkrankheit kommt insbesondere zur Vermeidung eines Herzinfarktes eine besondere Bedeutung zu.

Die KHK ist eine chronische Erkrankung. Hauptauslöser für die Koronare Herzerkrankung ist die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) der Herzkranzgefäße und Erkrankung der innersten Wandschichten der Gefäße, die den Herzmuskel mit Blut versorgen (Kranzgefäße, Koronarien).  Die Arteriosklerose hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer der großen Volkskrankheiten entwickelt. Die Verengung der organversorgenden Blutgefäße erfolgt schleichend und über viele Jahre. Durch die Ablagerung von Fetten (Lipiden), Bindegewebe und Kalk in der Gefäßwand kommt es zu der Einengung im Gefäßsystem mit Beeinträchtigung der Blutzufuhr zum Herzmuskel (Myokard).

Weisen die Herzkranzgefäße eine Durchblutungsstörung auf, können Angina pectoris (= anfallsartiger Schmerz in der Brust) und – bei völligem Verschluss der Gefäße – sogar ein Herzinfarkt die Folgen sein. „Die Symptome sind Engegefühl in der Brust oder auch Luftnot zunächst nur bei schwerer, später auch bei leichter Anstrengung und im weiteren Verlauf dann teilweise auch schon ohne körperliche Anstrengung. Hinzu kommen Herzrhythmusstörungen.“ informiert Kardiologin Dr. Gabriele Augsten und ergänzt, dass eine KHK in einigen Fällen auch asymptomatisch verlaufen kann.  Das bedeutet, dass diese Patienten keine oder kaum Symptome haben. Diese Form tritt häufig bei Diabetikern und älteren Patienten auf.

Risikofaktoren sind Übergewicht, Rauchen (Nikotin), Bluthochdruck, Blutzuckererkrankung (Diabetes mellitus) und ein erhöhter Cholesterinwert (Fettstoffwechselstörung).

Weitere Informationen zum Thema: www.herzstiftung.deVeranstaltungen: 05.11. – 08.11.2012Teilnahme kostenfrei: Knappschafts-Klinik Bad Driburg, Georg-Nave-Straße 28, 33014 Bad Driburg, Tel. (05253 / 83-1)Klinikinfos unter: www.knappschafts-klinik-driburg.deFolgende Fragen werden u.a. beantwortet:Welche Möglichkeiten der Früherkennung einer koronaren Herzerkrankung und eines drohenden Herzinfarktes gibt es? Welche Symptome gibt es? Wie kann man der Entstehung der koronaren Herzerkrankung (KHK) entgegenwirken? 05.11.2012, „Herz-Lungen-Wiederbelegungskurs“Beginn: 16:00 Uhr (Dauer ca. 1h)Referent: Herr Dr. Ismail Civelek (Stationsarzt)06.11.2012, „Koronare Herzkrankheit, was ist das?“ (Arzt-Vortrag)Beginn: 16:00 Uhr (Dauer ca. 1h)Referentin: Frau Dr. Gabriele Augsten (Chefärztin und Kardiologin)07.11.2012, „Therapie der koronaren Herzkrankheit: Lebensstiländerung, medikamentöse Therapie“(Arztvortrag)Beginn: 16:00 Uhr (Dauer ca. 1h)Referentin: Frau Dr. Birgit Aue (Oberärztin und Internistin)08.11.2012, „Invasive Therapie der koronaren Herzkrankheit – PTCA und Stent, Chirurgische Therapie“(Arztvortrag)Beginn: 16:00 Uhr (Dauer ca. 1h)Referentin: Herr Dr. Arnon Polensky (Oberarzt und Diabetologe)Vor den v. g. Veranstaltungen besteht die Möglichkeit der Blutdruck- und Blutzuckermessung und Messung der Sauerstoffsättigung.Die Referenten stehen nach den Vorträgen für individuelle Fragen zur Verfügung.

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Alexander Schunicht

Alexander Schunicht, Verwaltungsleiter

Knappschafts-Klinik
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Tel.:05253 / 83 - 440, Fax:05253 / 83 - 210

email:vl.kkbd@t-online.de
web:www.knappschafts-klinik-driburg.de

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